Klare Kante in Rüsselsheim

Die Gülen-Bewegung versucht bundesweit, ja weltweit, Fuß zu fassen, indem sie lokale Gruppierungen organisiert, die nach außen nicht als Gülen-nah zu erkennen sind. Diesen Bezug stellt man so lange in Abrede, bis man entweder sein Ziel erreicht hat: Überraschung!, oder dies durch die Aktivitäten belegt ist. Gerne wird der Begriff Dialog im Namen geführt oder Dialogveranstaltungen durchgeführt. Dieser Dialog wird jedoch immer zum Monolog, sobald nach dem Gülen-Bezug gefragt wird. Fragen kann man schon, aber klare Antworten kriegt man nicht. Das ist immer so, man wird da schmallippig. Das äußerste, das unisono eingeräumt wird, ist, die Menschen der jeweiligen Gliederung seien „gülen-inspiriert“. Eine Distanzierung, das ist eines der gemeinsamen Merkmale, wird jedoch i.d.R. abgelehnt.

In Rüsselsheim ist seit Jahren ein RUMI e.V. aktiv, der ganz nach Schema keinen Gülen-Bezug erkennen ließ. Man vernetzte sich in Deckung, knüpfte Kontakte in die Politik und kam damit einige Zeit durch. Ziel sind neben der Implantierung der Sekte natürlich immer auch öffentliche Gelder: Wie überaus komfortabel, wenn der Getäuschte die Täuschung auch noch selber unterstützt. Oder wenn für Integration bestimmte Gelder für die gülen-gewünschte türkisch-nationalistische Segregation umgeleitet werden können.

„Die Nähe Rumis zur Gülen-Bewegung sei ebenso unbestritten, wie die enge Verbindung zum Förderkreis Rhein-Main (FKRM), dem das Bundesamt für Migration und Füchtlinge die Lizenz zur Durchführung von Integrationskursen entzogen hatte (wir berichteten).“ so die „Mainspitze“.

Über solche öffentlichen Gelder wurde am 05.03. im Kultur-, Schul- und Sportausschuss der Stadt beraten. Der Magistrat hatte unverständlicherweise eine Vorlage für eine weitere Förderung vorbereitet, Diese Vorlage wurde nach Prüfung einstimmig abgelehnt. Der CDU-Fraktionsvize Torsten Weber hatte sich wohl eingehend informiert und dem Ausschuss die Zusammenhänge erläutert. Berechtigte und konkretisierte Fragen wie die nach Inhalten, die im Gegensatz zur FDGO stehen, blieben im Vorfeld jenseits allgemeiner Floskeln unbeantwortet stehen. Dann doch lieber gleich in die persönliche Attacke:

„Rumi-Vorsitzender Ömer Aslan bezeichnete Webers Ausführungen als „lächerliche Recherche“ und „keine Basis, um mit uns als Menschen hier in Dialog zu treten“. “

Die persönliche Begegnung wird von der Gülen-Bewegung taktisch und strategisch eingesetzt, damit die betreffende Person vor lauter Menschen die Struktur nicht sieht. In dieser persönlichen Begegnung ist man taktisch und strategisch besonders freundlich. Diese Vorgehensweise ist bekannt seit Troja, aber es fallen immer noch genügend Personen darauf herein, weil sie sich selbst überschätzen und ihre Menschenkenntnis.

Funktioniert das nicht (mehr), wird es schnell sehr unfreundlich. Keine Interviews für Journalisten, Liebesentzug für Politiker und Weiterziehen zum nächsten, den man mit der gleichen Masche noch täuschen kann.

In Rüsselsheim war nun einmal klare Kante angesagt. Keine Förderung für Personen, die ein unklares Verhältnis zur FDGO haben. RUMI e.V. wird nun wohl nur als strategische Option bleiben, einen neuen Verein zu gründen mit den Personen aus der zweiten Reihe und das Versteckspiel von neuem zu beginnen. Man wird sehen, wie sich das entwickelt.

Man würde sich wünschen, so einige nähmen sich ein Beispiel an der kleinen Stadt. Das ist die Sorgfalt, die Bürger erwarten.

Zum Bericht aus der zitierten „Mainspitze“:

http://www.main-spitze.de/lokales/ruesselsheim/ruesselsheim-rumi-wird-nicht-mehr-gefoerdert-kritik-an-wertesystem-und-guelen-verbindung_15079274.htm

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