Liebe Islamistinnen und Islamisten!

Der Feminismus ist in der Krise. Teilweise ist er auch gewissermaßen Opfer seines Erfolges, denn wir jüngere Frauen haben wesentlich weniger kämpfen müssen als diejenigen, die noch in den 60ern und 70ern junge Frauen waren. Von der davor liegenden Generation ganz zu schweigen, der noch, als sei es das Normalste auf der Welt, Sinniges wie „Lange Haare, kurzer Verstand“ entgegengeworfen wurde,wenn dem männlichen Gegenüber die Argumente ausgingen. Da hatten wir Nachgewachsene es besser, so etwas traut sich heute kein normaler Mann mehr pauschal zu sagen. Viele Ziele, wenn auch noch nicht alle, sind erreicht hinsichtlich Gleichstellung und dort, wo noch Ungleichbehandlung ist, ist es meist einklagbar geworden. Der Antrieb, etwas für die eigenen Rechte zu tun, ist also geringer geworden.

Diese Krise ist jedoch, auch wenn noch viele Dinge durchzusetzen nicht die, die ich meine. Die Krise liegt im Kulturrelativismus begründet. Antiemanzipatorische Inhalte werden von nicht wenigen Frauenrechtlerinnen auch und gerade der alten Schule plötzlich nur noch verschwommen, wenn überhaupt, wahrgenommen, wenn es sich um Probleme aus dem Integrationsbereich handelt.

Da wird die Besetzung der Frauenhäuser, in denen es überproportional viele Frauen mit Migrationshintergrund gibt, schamhaft verschwiegen. Da wird das Kopftuch, das politische Kopftuch, gebilligt, indem man sich das Stockholm-Syndrom mancher Trägerin zu eigen macht. Mehr noch, es wird umgedeutet als Zeichen der persönlichen Freiheit der Trägerin. Man ignoriert hartnäckig real existierende Frauenverächter in islamistischen Gruppierungen und sogar in der Fußgängerzone kriegt man es hin, wegzuschauen.

Ich gebe zu, es ist bequemer und wohl für manche auch lustiger, zivilisierte Männer mit dem Binnen-I zu nerven. Es ist auch politisch erfolgreicher, bei einem Frauenanteil in Parteien von etwa 30 Prozent eine Frauenquote auf Kandidatenlisten auf 50 Prozent einzufordern unter Verweis auf die lange Unterdrückung der Frau. Dass man damit real Männer benachteiligt, die ja nun nichts für 5000 Jahre Historie können, stört manche wenig, aber das nur nebenbei.
Das sind alles Maßnahmen, die darauf bauen, dass Männer zivilisiert sind und auch Macht abgeben. Und man will Macht, was ja an sich nichts schlechtes ist: Nur fair bleiben, bitte!

Mit den unzivilisierten Männern, die angeblich göttlich legitimiert, Frauen übergeordnet sind, die z. B. Lehrerinnen nicht die Hand geben, ja, nicht mal mit ihnen sprechen mögen, mag man sich dagegen weniger auseinander setzen. Da tut es weh, da sind echte Debatten und ja, auch Aggression zu befürchten. Diese Männer sehen sich nämlich tatsächlich als Herren der Schöpfung, ein völlig aufgeblasenes Selbstbild, das bei Hinterfragung durch Frauen zu oft in Tragödien endet.

Diese Männer, die genau das zeigen, wogegen noch die Generation vor den heutigen Feministinnen der alten Schule zu kämpfen hatte, nämlich grundsätzliche und nicht hinterfragbare Abwertung, kommen im Koordinatensystem der meisten Feministinnen nicht vor.
Was diese Frauen bei der katholischen Kirche bis aufs Blut reizte, wird unter dem Mantel Islam bzw. Islamismus ignoriert, auch schon mal Geschlechterapartheid statt Koedukation gebilligt oder sogar begrüßt. Dieselben PolitikerInnen, die in Wahlkämpfen Frauenrechte ganz vorne anführen, gehen auch zu allen möglichen Vereinen und Dialogveranstaltungen. Sie gehen nicht dahin, um Kritik zu üben, sondern sie sprechen Grußworte und andere Artigkeiten. Man nimmt auch Forderungen entgegen. Es gibt Ausnahmen, ja. Allzu häufig sind sie aber nicht.

Es gibt jedoch keine Proteste von Frauengruppen z. B. bei Vereinen der Muslimbrüder, von Milli Görus, vor den LIES!-Ständen. Es wird nicht öffentlich thematisiert, welches Menschen- und Frauenbild da in die jungen Köpfe der Männer und Frauen (!) implantiert wird. Eine Machokultur wird als Folklore fehlgedeutet. Da herrscht verbreitet das Schweigen der Feministinnen.

Die Frauen, die unter diesen Umständen leiden, sind erst mal nicht die autochthonen deutschen.
Man lässt die Frauen, für die man sich einzusetzen vorgibt, alleine: Die Frauen mit Migrationshintergrund. Es ist zwar wahr, dass man den Frauen die Emanzipation nicht abnehmen kann. Das funktioniert aber nur, wenn wie bei uns, die Männer allermeist zivilisiert sind, v. a. ihre größere physische Stärke nicht zur Durchsetzung ihrer Vorstellungen nutzen und vom hohen Ross allgemein herabsteigen. Freiwillig tun das manche nicht. Da kann man schon einmal ein wenig den Steigbügel nach unten halten.

Auch diese Männer gewinnen dadurch übrigens langfristig. Sie verlieren einen Untertan und gewinnen eine Kameradin.

Aber wenn dieser Schritt gegangen ist, sind sie wohl auch keine Islamisten mehr. Dazu sollten Frauenrechtlerinnen ihren Teil beitragen.

Mahnwache vom 14.03.2015

Von 15-17:30 Uhr vor dem „MyZeil“. Unser Dank wie üblich an die Frankfurter Polizei, die trotz Vorbereitung auf die kommenden Proteste um die EZB, was schon die ersten Einsätze erforderte, alles bestens im Griff hatte.

Wir begannen etwas später, da einige Teilnehmer noch anreisten. Eine Passantin, die in letzter Zeit häufiger angeregt mitdiskutierte, wunderte sich über die Polizeipräsenz. Ihre Einschätzung, dass doch nichts passiere, wenn man da steht und diskutiert, teile ich so pauschal nicht. Zu oft schon wurden wir so umringt, dass kein freier Rücken mehr da war, kein Platz zum Ausweichen und wir wurden einige Male ohne viel Vorgeplänkel körperlich angegangen. Dreimal wäre mindestens einer von uns verprügelt worden, wäre die Polizei nicht eingeschritten. Dass es heftig, aber friedlich war, wenn sie da war, verleitete zu dieser sorglosen Einschätzung. Ich war immer wieder froh, dass die Polizei da war, wenn sie gebraucht wurde. So recht überzeugt war sie nicht, aber ich kann die Verantwortung nicht dafür übernehmen, dass einem Mitstreiter etwas passiert, nur weil ich einer Passantin etwas beweisen muss (noch dazu etwas negatives).

Mehreren Jugendlichen, die in Zweiergrüppchen kamen, konnte der Begriff Islamismus erläutert werden und auch die Wichtigkeit, dass Jugendliche nicht radikalisiert werden. Sie verstanden das ansatzweise, was positiv war.

Einige jüngere muslimische Frauen ohne Kopftuch, aber trotz deutlichem Übergewicht in hautenge Leggings gequält, beharrten darauf, dass der Begriff Islamismus ganz falsch sei und ich wohl den Koran erst einmal lesen müsse. Meine Entgegnung gefiel ihnen nicht und so zogen sie murrend von dannen.

Um Mitstreiter bildeten sich immer wieder Gesprächskreise, die, wenn auch die Gespräche emotional geführt wurden, im gesteckten Rahmen blieben. Wenn ein neuer Gesprächskreis initiiert war, konnte man sich zurückziehen (die Passanten diskutieren dann miteinander) und einen neuen anregen.
Auf diese Weise war der kleine Platz vor dem „My Zeil“ mit verschiedenen Grüppchen besetzt.

In gewisser Weise hat der Platz vor dem „My Zeil“ in diesen Stunden ein bisschen was von der „Speakers Corner“: Ein Thema wird zur Debatte gestellt und Passanten, die das Thema interessiert, tun mit. Ein Platz für freie Rede im geschützten Raum.

Ein Team des Ahmadiyya-Eigenkanals MTA war vor Ort, benutzte uns als Hintergrund, befragte auch Passanten wohl zu uns, kam aber nicht zu uns. Man wird sehen müssen, in welche Zusammenhänge sie das stellen werden.

Die Unterstützerszene war nicht vor Ort, vielleicht unterwegs im Ruhrgebiet, wo eine Salafi-Kundgebung stattfinden sollte. Trotzdem waren einige Passanten da, die häufiger gegenhalten. Bei diesen bröckelt aber etwas die klare Gegenhaltung in der Weise, dass sie jetzt etwas über die Inhalte, die sie nach wie vor kritisieren, hinwegsehen und uns auch als Menschen wahrnehmen.

Vielleicht hilft die Hyposensibilisierung ja weiter.

Feudalistische Enklave

Am 18. März wird die EZB in Frankfurt eröffnet. In Frankfurt, gewiss, und doch nicht Teil von Frankfurt. Dass diese Wahrnehmung entstehen muss, ist einer verfehlten Informationspolitik der EZB gleich zu Beginn zu verdanken: Die lokalen Pressevertreter von FAZ, FR, FNP und BILD müssen draußen bleiben. Freie Journalisten wird man dann sicher erst gar nicht zulassen, eingeladen wurde nach speziellen Relevanzkriterien, wie es scheint. Die Vertreter der Bürger werden nach Gusto vorsortiert.

Der Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, Arnd Festerling, beklagt dies zu Recht:

http://www.fr-online.de/frankfurt/ezb-eroeffnung-buerger-bleiben-vor-der-tuer,1472798,30104212.html

Nun könnten die, die rein dürfen, sich für die freie Presse stark machen: Peter Feldmann zum Beispiel. Oder Tarek Al Wazir. Oder die genehmen, geladenen Medien-Kollegen für die ausgesperrten.

So viel Mut ist allerdings nicht zu erwarten.

Die geladenen Medienvertreter werden die, die draußen bleiben müssen, nicht im Hinterkopf haben haben und einfach ihre Arbeit machen. Einen größeren Spielraum für eigene Entscheidungen haben sie nicht und müssten das mit ihren Redaktionen auch abstimmen.

Feldmann und Al Wazir hätten da mehr Beinfreiheit. Ja, sie begrüßen für Frankfurt, für Hessen. Aber Frankfurt und Hessen – das sind die Bürger. Die, die sie gewählt haben. Wahrscheinlich, dass sie sich für freien Zutritt der Presse stark machen, ist es trotzdem nicht. Vor lauter Bedeutungstrunkenheit, dass ganz Europa an diesem Tag nach Frankfurt und auch auf sie blickt, werden beide, der „Frankfurter und der Offenbacher Bub“, wohl ihre Rollen spielen, die ihnen zugewiesen wurden.

Als aufrechte Demokraten mit Selbstbewusstsein könnten sie durchaus vorher öffentlich klar machen, dass sie diese Informationspolitik der EZB für unangemessen halten. Es sind die Bürger, denen sie ihre Rolle verdanken, nicht die Herrschaften von der EZB. Ein klares Bekenntnis zur lokalen Presse würde ihnen viel Sympathien einbringen, von den Brgern, von den ausgesperrten Medienvertretern, die sie spätestens bei der nächsten Wahl wieder für sich gewinnen wollen. Der Bürger vergisst dies vielleicht, bei den Medienvertretern könnte die berechtigte Verstimmung länger anhalten. Die EZB mag Hausrecht haben bei dieser Veranstaltung. Die EZB steht aber nicht im luftleeren Raum, sondern in Frankfurt, in Hessen. Sie soll Geldpolitik für uns alle machen. Sie wird von den Bürgern bezahlt. Das Gebäude, seine Insassen und ihr Schutz. Damit aber haben im Grunde wir, die Bürger, Rechte. Man muss sie jedoch auch einfordern.

Dazu bedarf es des Selbstbewusstseins der Bürgervertreter als Bürgervertreter und nicht als gebauchpinselte Höflinge, die zum König vorgeladen werden.

Eine Enklave eines neuen Feudalismus braucht keiner in Frankfurt. Man muss darauf achten, dass es keine wird.

Mahnwache vom 07.03.2015

Zur üblichen Zeit 15-17:30 Uhr am unüblichen Ort: Vor der Plastik „David und Goliath“ an der Hauptwache, aber schon auf der Zeil. Ein herzlicher Dank für den umsichtigen Schutz durch die Frankfurter Polizei.

Wir begannen diesmal etwas verzögert, da sich einige Teilnehmer verspäteten. Einer der Mitstreiter war sogar aus einer weit entfernten Stadt seit 8 Uhr morgens angereist, um uns und unsere Aktion kennen zu lernen. Nun möchte er etwas ähnliches bei sich machen. Das ist prima und: Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Ein jüngerer marokkanischstämmiger Mann nebst Frau und einem Kind im Kinderwagen wollte wissen, was wir mit unseren Schildern bezwecken wollen. Nach kurzer Erläuterung schon wurde er sehr munter und ließ sich seinerseits aus. Er sei recht froh und zufrieden in Deutschland, sehe aber eine wachsende Religiosität mit Sorge. Viele würden ihre tatsächliche Meinung Nichtgläubigen gegenüber nicht äußern. Er schätzte „den Anteil der Aufgeklärten auf 5 %“. Zu dieser Schätzung konnte ich natürlich wenig sagen, da ich seinen Maßstab für Aufklärung nicht detailliert besprach. Nach einiger Zeit wollte er auch Frau und Kind nicht länger warten lassen, ich sagte ihm aber, dass wir Samstags meistens auf der Zeil seien (bis sich halt der Grund erledigt hat). Vielleicht kommt er wieder.

Zwei jüngere größere Mädchen, vielleicht 14, fragten auch, ließen aber wie häufig kaum ausreden. Überein kamen wir trotz meiner Erläuterungen nicht, da beide immer wieder nur auf Reizworte hörten, aber dem Sinnzusammenhang wiederholt nicht folgen konnten.

Zwischendurch sahen wir eine Gruppe einer islamischen Jugendorganisation, die neue Flyer verteilten. Wir kamen kurz ins Gespräch und sie berichteten, dass sie von den LIES!-Leuten wiederholt angegangen worden seien, so auch an diesem Tag. Da ich diese spezielle Problematik seit Jahren kenne, riet ich dazu, immer mindestens zu zweit zu bleiben und heftigere Beleidigungen oder gar Bedrohungen auch zur Anzeige zu bringen bzw. die Polizei um Hilfe zu bitten.

Eine Mitstreiterin berichtete von einem Pärchen, das in Selbstüberschätzung meinte, es handle sich doch nur um einen Hype. Sie fragte dann so, ob sie denn Frankreich und Bremen nicht mitbekommen hätten. Ja, in Bremen sei ja nichts gewesen. Sie erwiderte ironisch, ihr „Nichts“ bestünde darin, dass lediglich 60 Zimmerflaks (Uzis) ihren Besitzer gewechselt hätten und nun in der Hand von belgischen Islamisten seien. Sie kamen da zu keinem Ergebnis und sie sagte ihnen dann, dass sie noch an sie denken werden, wenn hier die ersten Menschen sterben.

Nett war aber nach ihrer Sicht ein älterer Herr, der letzte Woche mit ihr bis aufs Blut über den Begriff „Islamisten“ gestritten hatte. Er war felsenfest davon überzeugt, das die muslimischen Mitstreiter und sie irgendwie ungebildet seien. Er kam nach einer Woche wieder und entschuldigte sich bei ihr. Er habe nachgelesen und sie hätte ja doch Recht. Sie habe ihm natürlich sofort verziehen und habe dann ordentlich mit ihm diskutiert.

Eine weitere Mitstreiterin berichtete, dass mit ihr einige Frauen, Muslimas, gesprochen hätten, die der Auffassung waren, dass die Aktion wichtig sei, sie regelrecht „Angst vor der LIES!-Leuten hätten und diesen ganzen religiösen Fanatikern“.

Ein Junge kam mit einer Gruppe auf mich zu und fragte relativ aggressiv, was das solle, was ich da mache. Ich erklärte es ihm und unerwarteter Weise hörten er und seine Freunde dann ruhig zu und er bedankte sich anschließend sogar für die Ausführungen. Ich war sehr überrascht wegen des vorher/nachher-Effekts.

Ein wahrscheinlich muslimischer Passant fotografierte gezielt einige jüdische Teilnehmer, was sich diese verbaten. Es blieb allerdings ungeklärt, denn der junge Mann tauchte weg.

Nach der Veranstaltung liefen wir in der Kleingruppe gesichert zum Parkhaus. Dabei mussten wir an dem zu dieser Zeit nur dünn besetzten LIES!-Stand vorbei. Als ich mich nach 15 m umdrehte, erkannte mich der Herr Gümüs und reckte mir das Fingerzeichen entgegen.

Im Gegensatz zum gestreckten Mittelfinger ist das nicht strafbar.
Soll er.

Es ist nicht aller Tage Abend.

Frauenkampftag?

Am 8. März ist Frauentag und er wird seit Begehung immer hierzulande von Aktionen div. Akteure begleitet. ver.di ist wie andere Gewerkschaften da ebenso vertreten wie Parteien und andere Gruppierungen.

Eine dieser Gruppierungen – ich kannte sie bislang nicht – stach auf fb ins Auge: „Frauenkampftag“ stand da, es existiert eine eigene facebook-Seite und man macht dort Demos etc. publik.

https://www.facebook.com/8MaerzFrauenkampftag?fref=nf

Aktuell wird dort ein Vorfall gemeldet, der als „Angriff von Nazis auf die Frauenkampftagdemo“ bezeichnet wird. Darunter ein Video mit „Spuck auf rechts“.

Natürlich bin ich bekanntermaßen keine Freundin von Faschos (leger ausgedrückt) jeglicher Art. Ich nutzte jedoch diesen Eintrag, um auf die Islamisten, die Frauen definitiv mindere Rechte zuordnen, hinzuweisen und dass man sich auch da auch mal kümmern könnte. Und ja, schlimm, ich habe die Parole „Spuck auf rechts“ auch als infantil und primitiv bezeichnet. Spucken ist – egal auf wen – keine Auseinandersetzungsform unter Erwachsenen, die ich akzeptabel finde. Auch auf Menschen, deren Meinung man klar nicht teilt, sollte man nicht spucken. Es ist unwürdig. Vielleicht sehe ich das auch so, weil ich schon zu oft bespuckt oder vor mir ausgespuckt wurde. Wenn man das von real existierenden Fanatikern jeglichen Alters schon erlebt hat, wird man da empfindlicher.

In der Presse stellt sich das so dar:

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/neonazi-angriff-auf-demo-fur-frauenrechte-in-nurnberg-1.4237900?rssPage=bm9yZGJheWVybi5kZQ==

Das ist natürlich völlig inakzeptabel und völlig unverständlich obendrein. Warum die 10 Neonazi-Aggressoren auf eine Demo dieser Ausrichtung losgingen, erschließt sich mir politisch nicht im Mindesten. Da spielten wohl einfache Reflexe a´la: „Links? Und druff!“ eine Rolle. Glücklicherweise war die Polizei da, um die Störer in die Schranken zu weisen, und wichtiger noch, niemandem ist etwas passiert. Gekämpft hat glücklicherweise niemand, obwohl die Polizei Pfefferspray einsetzen und einige der aggressiven (und vermummten!) Burschen vorübergehend aus dem Verkehr ziehen musste.

Warum man allerdings meinen Hinweis löschte, erschließt sich mir ebenso wenig, obwohl ich da noch zweimal nachfragte. Jeweils gelöscht. Da ist man wohl nicht in der Lage, real existierende Frauenverachter auch in diesem politischen Spektrum auszumachen.

In gewisser Weise ist das (bis auf den Vorfall!) symptomatisch: Wer nach Sicht der Linken als Mitglied einer Gruppe Opfer gesellschaftlich-struktureller Abwertung ist, kann nicht gleichzeitig oder ausschließlich Täter eben solcher struktureller Menschenverachtung sein. Das ist natürlich bizarr. Eine Abwertung von Frauen nicht weniger schlimm, wenn sie unter dem Deckmantel religiöser Pflichten oder kultureller Traditionen daherkommt. Wer sich da die rosa Brille aufsetzt, lässt diese Frauen allein.

Die Linke muss noch einen weiten Weg der Erkenntnis (und Selbsterkenntnis!) gehen, bis gruppenbezogene Menschenverachtung in jeder Form wahrgenommen wird und da die Handelnden wirklich gleich gesehen und gewichtet werden.

Wehrsportgruppe Sabri?

Das neue Projekt des Herrn Sabri Ben Abda wurde bereits erwähnt:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/03/06/kindergehirnwasche-voraus/

In den Videos, die er aus Syrien übermittelte, gab er sich ja als „echter Mann“ aus, der andere junge Männer inspirieren wollte, ebenfalls ihre Virilität auf fragwürdige Weise durch Mithilfe bei einer terroristischen Vereinigung zu beweisen. Nun wieder in Deutschland seit wenigen Monaten, kann aber davon ausgegangen werden, dass es diesbezüglich keine Läuterung gab. Man beschränkt sich hier in den Fußgängerzonen nur darauf, Army-Kleidung zu tragen. Das muss hier bislang genügen, um die selbstempfundene martialische Männlichkeit zu demonstrieren, selbst wenn das Army-Shirt schön mit Weichspüler gewaschen wurde.

Das Fernziel scheint aber für Herrn Sabri nicht aus den Augen verloren. So meint er auf der Seite seines neuen Netzwerkes unter der Rubrik „Gesundheit“ explizit „Wir suchen Geschwister mit Kampfsporterfahrung und Kampfsportschulen mit muslimischen Betreibern“:

http://www.unitednetworkcells.com/gesundheit/

Das ist bislang der einzige Eintrag, der mithin der Wichtigste zu sein scheint. Vielleicht tue ich Herrn Ben Abda Unrecht. Vielleicht geht es ja nur um sozialverträgliche Körperertüchtigung.

Herr Ben Abda lehnt aber unser Gemeinwesen nachweislich ab. Es fragt sich nebenbei, wovon er gegenwärtig lebt (offiziell und inoffiziell).

Bei einem, der zudem in Syrien in der beschriebenen Weise warb, besteht jedoch der begründete Verdacht, dass es eben nicht nur um Gesundheit geht. Kampfsport ist weder Tai Chi noch Nordic Walking.

So etwas weckt zumindest bei mir ungute Erinnerungen und Assoziationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrsportgruppe_Hoffmann

Hoffentlich täusche ich mich da. Aber um es mit Han Solo zu sagen: Ich hab da ein ganz, ganz mieses Gefühl.

Ich zumindest werde das aber sehr genau beobachten.

Nachtrag 19.05.2015:

In diesem Zusammenhang ist dieser Beitrag interessant, Kampfsport schon für Kinder durch Salafisten:

http://www.n-tv.de/politik/Dschihadisten-trainieren-Kinder-article14938041.html

Klare Kante in Rüsselsheim

Die Gülen-Bewegung versucht bundesweit, ja weltweit, Fuß zu fassen, indem sie lokale Gruppierungen organisiert, die nach außen nicht als Gülen-nah zu erkennen sind. Diesen Bezug stellt man so lange in Abrede, bis man entweder sein Ziel erreicht hat: Überraschung!, oder dies durch die Aktivitäten belegt ist. Gerne wird der Begriff Dialog im Namen geführt oder Dialogveranstaltungen durchgeführt. Dieser Dialog wird jedoch immer zum Monolog, sobald nach dem Gülen-Bezug gefragt wird. Fragen kann man schon, aber klare Antworten kriegt man nicht. Das ist immer so, man wird da schmallippig. Das äußerste, das unisono eingeräumt wird, ist, die Menschen der jeweiligen Gliederung seien „gülen-inspiriert“. Eine Distanzierung, das ist eines der gemeinsamen Merkmale, wird jedoch i.d.R. abgelehnt.

In Rüsselsheim ist seit Jahren ein RUMI e.V. aktiv, der ganz nach Schema keinen Gülen-Bezug erkennen ließ. Man vernetzte sich in Deckung, knüpfte Kontakte in die Politik und kam damit einige Zeit durch. Ziel sind neben der Implantierung der Sekte natürlich immer auch öffentliche Gelder: Wie überaus komfortabel, wenn der Getäuschte die Täuschung auch noch selber unterstützt. Oder wenn für Integration bestimmte Gelder für die gülen-gewünschte türkisch-nationalistische Segregation umgeleitet werden können.

„Die Nähe Rumis zur Gülen-Bewegung sei ebenso unbestritten, wie die enge Verbindung zum Förderkreis Rhein-Main (FKRM), dem das Bundesamt für Migration und Füchtlinge die Lizenz zur Durchführung von Integrationskursen entzogen hatte (wir berichteten).“ so die „Mainspitze“.

Über solche öffentlichen Gelder wurde am 05.03. im Kultur-, Schul- und Sportausschuss der Stadt beraten. Der Magistrat hatte unverständlicherweise eine Vorlage für eine weitere Förderung vorbereitet, Diese Vorlage wurde nach Prüfung einstimmig abgelehnt. Der CDU-Fraktionsvize Torsten Weber hatte sich wohl eingehend informiert und dem Ausschuss die Zusammenhänge erläutert. Berechtigte und konkretisierte Fragen wie die nach Inhalten, die im Gegensatz zur FDGO stehen, blieben im Vorfeld jenseits allgemeiner Floskeln unbeantwortet stehen. Dann doch lieber gleich in die persönliche Attacke:

„Rumi-Vorsitzender Ömer Aslan bezeichnete Webers Ausführungen als „lächerliche Recherche“ und „keine Basis, um mit uns als Menschen hier in Dialog zu treten“. “

Die persönliche Begegnung wird von der Gülen-Bewegung taktisch und strategisch eingesetzt, damit die betreffende Person vor lauter Menschen die Struktur nicht sieht. In dieser persönlichen Begegnung ist man taktisch und strategisch besonders freundlich. Diese Vorgehensweise ist bekannt seit Troja, aber es fallen immer noch genügend Personen darauf herein, weil sie sich selbst überschätzen und ihre Menschenkenntnis.

Funktioniert das nicht (mehr), wird es schnell sehr unfreundlich. Keine Interviews für Journalisten, Liebesentzug für Politiker und Weiterziehen zum nächsten, den man mit der gleichen Masche noch täuschen kann.

In Rüsselsheim war nun einmal klare Kante angesagt. Keine Förderung für Personen, die ein unklares Verhältnis zur FDGO haben. RUMI e.V. wird nun wohl nur als strategische Option bleiben, einen neuen Verein zu gründen mit den Personen aus der zweiten Reihe und das Versteckspiel von neuem zu beginnen. Man wird sehen, wie sich das entwickelt.

Man würde sich wünschen, so einige nähmen sich ein Beispiel an der kleinen Stadt. Das ist die Sorgfalt, die Bürger erwarten.

Zum Bericht aus der zitierten „Mainspitze“:

http://www.main-spitze.de/lokales/ruesselsheim/ruesselsheim-rumi-wird-nicht-mehr-gefoerdert-kritik-an-wertesystem-und-guelen-verbindung_15079274.htm

Kindergehirnwäsche voraus!

Sabri Ben Abda wurde in den vergangenen Jahren bekannt als Kamerareporter der islamistischen Szene. Er reiste umher und begleitete verschiedene salafistische Projekte mit der Erstellung von Bildmaterial. Mit seiner charakteristisch hohen Stimme verhöhnte er Journalisten, die anfragten, beleidigte den einen oder anderen Politiker und fühlte sich dennoch immer nur als Opfer. Ein Verfahren wegen Beleidigung gegen Ismail Tipi im Jahre 2013 endete mit einer Geldstrafe von 3600 Euro. Bundesweit breiter bekannt wurde er 2012, als er Journalisten u.a. von der FR in dem Video „Operation Schweinebacke“ bedrohte. Zu sehen war u.a. ein explodierender Kopf sowie die Anmerkung, man habe die Privatadresse des Journalisten. Nach dem Urteil im Verfahren Tipi reiste er mehrfach nach Syrien und gab dort den kernigen Kerl, der seine „Brüder“ aufforderte, nach Syrien zu gehen, „wenn sie echte Männer“ seien. Seit Januar 2015 ist er wieder zurück in Deutschland.

Sein neuestes Projekt ist „United Network Cells“. Es geht um die Vernetzung untereinander und um die Organisation einer abgeschotteten Gegengesellschaft:

http://www.unitednetworkcells.com/

Interessant ist, dass Sabri, der sich am 14.02.2015 in Frankfurt beklagte, die Strafe nicht zahlen zu können, doch über genügend liquide Mittel verfügt, um nicht nur wohl wiederholt nach Syrien zu reisen, sondern auch nun diese „Dienstleistung“ nach Eigenauskunft kostenlos anbieten kann und will.

Es ist zu fragen, woher die Mittel für dieses Projekt stammen. Konkret möchte er aktuell in die islamistische Kinderbetreuung einsteigen, damit auch kein Kind eine Chance hat, andere Impulse aufzunehmen.

http://www.unitednetworkcells.com/kinderbetreuung/

Er formuliert als Ziel:

„Mit anderen Worten: Das Ziel der islamischen Erziehung soll sein, dass der Mensch für Allah (t) allein lebt und wirkt zum Wohle seiner selbst und zum Wohle der gesamten Menschheit.“

Leben alleine für Gott nach Vorstellungen des Herrn Sabri? Das heißt dann wohl für die Mädchen, gehorsame Ehefrauen und Vielfachmütter zu werden, gottgefällige Untertaninnen also, und für die Jungen Gotteskrieger, „echte Männer“ also a´la Sabri.*

Man dankt.

Da es aber in Deutschland kaum einen Bereich gibt, der ungeregelt ist, gibt es natürlich auch hier passende Vorschriften. Eine Anfrage ans Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz zu den Regelungen der §§ 43 ff. SGB VIII  im Zusammenhang mit Ben Abdas Vorstellungen ist da durchaus interessant (erfolgte bereits).

Ben Abda möchte „echte Frauen“ erziehen.
Und „echte Männer“.
Er möchte die Gehirnwäsche frühestmöglich beginnen lassen.
Davor muss man die Kinder bewahren. Nicht nur der Gesellschaft zuliebe, die ein Heer von Gotteskriegern als innere Gefahr betrachten müsste, sondern auch und vor allem um der Kinder Willen.
Irgendwie muss ich jetzt an „hart wie Damaszenerstahl“ denken. Woran das nur liegt.

* In der persönlichen Begegnung am 14.02.2015 war übrigens von der „harter Kerl-Nummer“ aus den Videos wenig zu spüren. Da wurde eher gejammert und lamentiert. Diese Diskrepanz, wehleidig mit sich selbst zu sein, durchaus im Military-Style in der Fussgängerzone, und dann diese Vorstellung zu geben in Syrien, die kann er wohl nur selber auflösen.

Frankfurt: Ratlose Religionen

In Frankfurt gibt es seit 2009 einen „Rat der Religionen“.

http://rat-der-religionen.de/

In diesem Rat sitzen etliche Vertreter der in Frankfurt vorhandenen Religionsgemeinschaften zusammen. So finden sich neben evangelischen und katholischen u.v.a. auch muslimische, jüdische, buddhistische und Bahai-Vertreter. Nach Eigendarstellung möchte man „Verbindendes suchen“ und „Differenzen akzeptieren und tragen“. Nun wird an anderer Stelle von eben diesem Rat darauf verwiesen, dass für Grund- und Menschenrechte als gemeinsame Werte eingetreten werden soll.

Im letzten Jahr wurde nun offenkundig, dass mehrere der muslimischen Vertreter sich in ihrer Israelkritik einer deutlich unangemessenen Sprache bedienen und auch Haltungen aufscheinen liessen, die der israelischen Regierung z.B. „Staatsterrorismus“ und bewußten Kindermord vorwerfen. Die Jüdische Gemeinde (JG) liess daraufhin, als die Probleme aus dem gemeinsamen Rat in den Dialog der Betroffenen ausgelagert, also eine notwendige Positionierung des Gesamtrates verweigert wurde, ihre Mitgliedschaft ruhen:

http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurt-nahostkonflikt-bruch-im-rat-der-religionen,1472798,28033488.html

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-protest-der-juedischen-gemeinde-13077300.html

Erste Gespräche:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20992

Eine Klärung scheint weiter auszustehen, denn die Mitgliedschaft ruht bis heute.
Es erscheint auch fraglich, inwiefern sich die JG mit der DITIB bzw. ihrem Vertreter überhaupt einigen kann. Immerhin vertritt die DITIB die Haltung des türkischen Religionsministeriums. In der Türkei nehmen, staatlich befördert, judenfeindliche Haltungen zu:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article112151074/Judenhass-hat-tuerkischen-Schulunterricht-erreicht.html

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18388

In Deutschland kann man das nicht bzw. nicht so derb machen. Das ist auch generell gut so und wäre für andere Länder wünschenswert. Antisemitismus ist ja ein länderübergreifendes Problem. Es wird da vielleicht eher subtil mitschwingen und nicht in öffentlichen Positionierungen auftauchen. Persönliche Schönwetter-Aussagen und sogar persönliche Entschuldigungen führen da allerdings kaum weiter, denn hinter der Person steht eine Struktur. Insofern: Der DITIB muss man die DITIB-Haltungen zurechnen und auch die der Diyanet. Damit muss man sich auch hierzulande auseinandersetzen, denn die Haltungen der Diyanat werden von den türkischen Imamen verbreitet.

Doch die problematischen Sichten betreffen nicht nur Religionsvertreter türkischer Abstammung. Ein Ratsmitglied, unter verschiedenen Namen im Rat (u.a. für die I.I.S., also einen Muslimbruder-nahen Verein) und in den sozialen Medien präsent, postet beispielsweise dieses auf facebook:

Vielleicht hat man bei Gründung des Rates nicht bedacht, dass aufscheinende Differenzen nicht immer nur für das Diesseits im Grunde irrelevante Ritual-, Gottesbild- oder Traditionsdifferenzen sein müssen, sondern auch Bereiche betroffen sein können, die unterschiedliche Gewichtungen hinsichtlich der Grundrechte oder geschichtlicher Bewertungen aufzeigen. Solche Differenzen kann man nicht einfach (er)“tragen“, sondern muss sich da klar positionieren. Antisemitismus ist keine Privatangelegenheit und diese Positionierung zu verweigern, heißt, die Jüdische Gemeinde mit dem Problem alleine zu lassen, sich im Grunde gemein zu machen mit denen, die solche antisemitischen Haltungen ungeniert verbreiten.

Wenn diese Differenzen nicht im Rat ausgetragen werden können und keine gemeinsame Haltung (was spricht gegen die gute demokratische Sitte der Abstimmung?) möglich ist bei so klaren Differenzen und so klarer Sachlage, dann muss man sich fragen, wofür dieser Rat gut ist. Nur gemeinsam Osterbrot oder Baklavas essen kann man auch privat.

Man muss sich auch fragen, wie christlich es ist von den christlichen Vertretern, die Jüdische Gemeinde dabei wohl alleine zu lassen. Ich zumindest würde das fragen.

Aber ich bin ja auch nur Atheistin.

Unser Mann in Syrien

Das 2013 verbotene salafistische Netzwerk Dawaffm residierte in Frankfurt. Vor dem Verbot organisierte man Grillfeste für die Brüder, Islam-Seminare und vernetzte sich bundesweit. Dawaffm beteiligte sich nachweislich auch an den öffentlichkeitswirksamen LIES!-Koranverteilungen im Frankfurter Raum.

Nach dem Verbot der Organisation sind die Menschen natürlich immer noch da. Abdellatif Rouali, der Kopf der Organisation, betrieb 2014 bis vor wenigen Tagen trotz allerlei Schwierigkeiten den „Mekka-Shop“ 100 m von der Zeil entfernt. Andere wie Abu Dujana, der durch seine denkwürdige Interpretation von „Sünder kommen in die Hölle“ im Gedächtnis blieb, reisen durchs Land, vernetzen, halten Vorträge.

Und natürlich sind die ganzen Jungen und Männer da, die nicht predigen, sondern die die Stände der LIES!-GmbH als Kristallisationspunkte der salafistischen Anwerbungen nutzen. Nicht erst seit der Dokumentation „Sterben für Allah“ zeigte sich, dass der Weg direkt von der Zeil ins Zielgebiet Syrien führen kann.

Nützlich, wenn da vertraute Kämpen sind, die das frische Kanonenfutter entgegennehmen können und auch noch Werbung machen für die „heilige Pflicht“.

Einer der Top-Propagandisten der Szene ist Dennis Cuspert alias Deso Dogg oder Abu Talha al almani.
In letzter Zeit tauchten besonders abscheuliche Videos von ihm auf: Deso Dogg bei der wilden Wüstenfahrt, bei der er sich lachend wünscht, einem Opfer mit einem stumpfen Messer langsam den Kopf abzuschneiden. Oder Deso Dogg bei der Totenbesichtigung, mit Köpfen in den Händen von realen Opfern, bei denen er seinen Wunsch wohl umsetzte.

Natürlich ist die Szene ab einem gewissen Level überschaubar in Deutschland und es war anzunehmen, dass sich Deso Dogg und die Dawaffm-Leute kannten. Neu gefunden habe ich allerdings dieses Video von Anfang 2011, in dem Deso Dogg gemeinsam mit den Dawaffm-Leuten einen Seminar-Tag in Mayen bestreitet.

Darin sinniert er u. a., dass er „ganz friedlich Deutschland erobern“ wolle.

Wie viel von dieser angeblichen Friedlichkeit übrig blieb, verdeutlichen die aktuellen Videos von ihm.

Eines ist nun jedoch klar: Auch der Dawaffm-Kontakt ist jetzt belegt und damit kann auch Abdellatif Rouali einstimmen: Wir haben unseren Mann in Syrien, einen guten, uns persönlich bekannten Bruder.

Kontakte sind halt alles.