So nah, so fern

 

 

 

80-90 % der radikalisierten Jugendlichen stammen aus muslimischen Familien

 

Lies München 150510

 

Kinder und Jugendliche, die sich radikalisieren, leben nicht im luftleeren Raum. Sie sind Teil dieser Gesellschaft, haben eine Familie und besuchen Schule, Ausbildungsort, Arbeitsstelle oder Uni. Sie haben also – zumindest vor der Radikalisierung – mehrheitlich ein relevantes soziales Umfeld, das dieser Ideologie nicht anhängt. Wird diese Radikalisierung festgestellt, so wird häufig und pauschal die Schuld auf die Gesellschaft geschoben. Das ist eine ebenso einfache wie unzureichende Zuweisung. Ja, es gibt Jugendliche, die nicht teilhaben können. Das ist manchmal, jedoch nicht immer ein gesellschaftliches Problem.

Weniger betrachtet wird oft die Rolle des engsten Umfeldes. Hilfseinrichtungen müssen – da sie die Eltern oftmals als Ansprechende bzw. Hilfesuchende erleben – da vorsichtig sein mit Schuldzuweisungen. Im akuten Fall hilft die Vergangenheitsbetrachtung auch kaum weiter. Man darf die Eltern, die Angehörigen nicht als Mitstreiter verlieren, zumal sie – wenn sie Hilfe suchen – selber geschockt sind durch die Entwicklung.

In der Strukturbetrachtung ist jedoch auch dieses engste Umfeld zu analysieren. In einem Papier, dass das ZDF veröffentlichte vor einiger Zeit und das aus Sicherheitskreisen stammt, wird der Radikalisierungsprozeß bei immerhin 10 % der Ausgereisten durch einen Familienangehörigen gestartet:

Klicke, um auf data.pdf zuzugreifen

Mit etwa 30 % spielt der Freundeskreis eine erhebliche Rolle: Die falschen Freunde können ins sprichwörtliche Unglück führen.

Um so bemerkenswerter ist der folgende aktuelle Appell eines muslimischen Aktivisten:

Der Brite Manzoor Moghal ist Vorsitzender des Muslimischen Forums in England – und hat sich nun mit einem eindringlichen Appell an seine Glaubensbrüder gewandt: Wenn junge Muslime in den Krieg ziehen, müsse ihr Umfeld sein Verhalten und seine Verantwortlichkeit hinterfragen, statt stets anderen die Schuld zu geben.

Die Abgrenzung vieler Glaubensgemeinden von der britischen Gesellschaft habe verhindert, dass sie sich erfolgreich integrieren konnten. Diese Abschottung sei ein Nährboden für extremistischen Islamismus: Westliche Demokratien würden fälschlicherweise als etwas Gefährliches und unislamisches dargestellt.

http://www.focus.de/politik/ausland/islamischer-staat/appell-eines-muslims-wir-muessen-aufhoeren-anderen-die-schuld-zu-geben-wenn-unsere-kinder-in-den-dschihad-ziehen_id_4760008.html

Auch bei den anderen 90 %, bei denen die Familie nicht direkt beteiligt war, muss man jedoch fragen, wie sich der junge Mensch angeblich so weit entfernen konnte trotz oftmals engsten Zusammenlebens. Vielleicht hat es teilweise damit zu tun, dass gerade bei engstem Zusammenleben die Herstellung einer inneren Privatsphäre wichtig ist? Und doch: Wie können es Eltern vorgeblich nicht bemerken, dass Sohn oder Tochter abdriften? Wie können es professionell agierende Sozialpädagogen missdeuten, wenn sich ein Schützling nicht nur dem Glauben, sondern einer radikalen Ideologie zuwendet? Wie können es diese Menschen nicht bemerken, dass der Jugendliche die „falschen Freunde“ hat oder sich nachmittags immer zur gleichen Zeit in der Fußgängerzone herumtreibt?

Zum einen ist sicher zu fragen, wie weit der Kontakt da schon vorher verloren wurde. Wurde dem Kind nicht nur das Leben geschenkt, sondern auch die Liebe zum Leben mitgegeben, die Freundlichkeit gegenüber allen Menschen, das Bewußtsein dafür, Gleicher unter Gleichen zu sein? Oder wurde dem Kind nur Gehorsam abverlangt, Freundlichkeit weniger denn Abgrenzung gelehrt und eine unrealistische Selbstsicht, wonach man ohne eigenes Zutun anderen überlegen sei? Gehorsam, Abgrenzung und narzisstische Überhöhung sind durch die salafistische Ideologie relativ leicht abzudecken. Man kommt dem Gelernten gewissermaßen entgegen. Es gibt erschreckend viele Kinder, die schon so strukturiert sind: Gehorsam zur eigenen Gruppe, Abgenzung und Abwertung anderer Menschen und ein starkes Überlegenheitsgefühl. Zum anderen ist fraglich, wie eine bemerkte Hinwendung zum Glauben nicht hinterfragt werden kann.

Ein Jugendlicher, zu dem kein gefestigtes elterliches Verhältnis bestand, keine wirkliche Teilnahme der Eltern an dem Leben des Jugendlichen, ist stärker gefährdet. Das erklärt auch zwanglos, dass viele Jugendliche aus Familien kommen, in denen die Mutter alleine erzog. Der Vater war physisch oder emotional oder als Vorbild nicht erreichbar. Die alleinerziehende Mutter mag mit Arbeit und reiner Familienorganisation ausgelastet sein. Ein Vater, der nichts mit den Jugendlichen unternimmt oder eine Rolle vorlebt, die nicht mehr zeitgemäß ist, mag wenig helfen. Der Jugendliche ist also alleine, obwohl er in der Familie lebt. Die innere Isolation mag schon vor der Radikalisierung bestanden haben, manchmal auch Teil einer pubertären Abgrenzung sein. Durch die falschen Freunde oder die falsche Freizeitgestaltung erhält diese Entwicklung Schub. Denn die Freunde, zunächst diffus vielleicht im Umfeld der islamistischen Straßenaktionen, isolieren weiter. Die Familie wird abgewertet, der Jugendliche als neuer Rechtgeleiteter bestärkt und aufgewertet. Die islamistische Bruderschaft zieht in ihren sozialen Bann.

Man muss also auch die Rolle der Familien hinterfragen – weniger der Schuldzuweisung wegen, sondern um die Hilfsangebote paßgenau anbieten zu können. Bevor der Weg in die islamistische Parallelwelt begonnen wird.

Make war not love

Für einen freien Menschen kann Sex etwas Wunderbares sein: Nicht nur die reine und temporäre Triebbefriedigung, sondern im besten Falle mit dem Wunschpartner mehr noch, Erfüllung und vielleicht auch die Erzeugung von Nachwuchs. Sexualität ist einer der stärksten Antriebe und so kann genau dieser Antrieb auch zu großem Leid führen, wenn man dem nicht nachgehen kann. Wir wären als Art nicht existent, wäre dieser Antrieb nicht stark vorhanden. Wenn Unerreichbarkeit zwischen Trieb und Trieberfüllung tritt, entsteht Unbehagen. Das kann diffus (kein Partner ist erreichbar) oder konkret (ein bestimmter Partner ist nicht erreichbar) sein. Es gibt verschiedene äußere Umstände, die alle im Grunde nicht recht natürlich sind, die Sexualität regeln. Soziale Gepflogenheiten, Gesetze und – Religion.

 

deer_1 Bild VUNV 150619

Bild: BBC

Das ist im Grunde banal. Es tritt jedoch aus dieser Trivialität heraus, wenn Sexualität stark überhöht und von einer Religion zentriert wird. Wenn sie gefeiert oder verteufelt wird. In frühen Kulturen gab es häufig Fruchtbarkeitsrituale, in manchen heute noch, so z.B. im Shintoismus. In den abrahamitischen Religionen ist der Ansatz jedoch ein anderer: Sexualität wird unterworfen, wird kontrolliert, v.a. die weibliche, aber auch mit ihr, nachfolgend, die männliche.

In der hiesigen heutigen Gesellschaft haben v.a. muslimische (und auch einige andere aus religiösen Familien) Jugendliche das Problem, dass sie sozusagen von einem Meer der suggerierten sexuellen Verfügbarkeit umgeben sind, dem aber nicht nachgeben dürfen, weil ihre Sexualität an ihren Glauben geknüpft ist. Es gibt Vorstellungen von Reinheit, die nicht biologisch herleitbar sind, sondern rein ideologisch und traditionell bedingt. Die weibliche Unberührtheit und Treue wird mystisch überhöht oder gar als Kernpunkt einer archaisch-patriarchalen „Familienehre“ betrachtet, die von den Mitgliedern des Clans oftmals als verteidigungsfähig betrachtet wird. Sexualität ist keine Privat-, sondern Familiensache.

In vielen muslimischen Familien haben die Jugendlichen überdies keinen eigenen Raum für den Rückzug. Das mag auch schichtbedingt sein, man sitzt jedoch häufig auf engem Raum zusammen. Oftmals haben die Kinder nicht mal einen eigenen Platz, an dem sie ungestört lernen könnten. Hausaufgaben am Küchentisch sind da noch verbreitet. Privatsphäre Fehlanzeige.

Bei vielen männlichen muslimischen Jugendlichen führt das dazu, dass sie sich in Jungengruppen draußen treffen. Man trifft sich mit Kumpels, obwohl der Trieb eigentlich die Beschäftigung mit dem weiblichen Geschlecht vorgibt bzw. eigentlich eine Freundin gewünscht wird. Religiösere Jugendliche deuten das als Zeit der Versuchung um. Die Vorstellung, an gleich 72 junge Frauen heranzukommen, kann bei heftigem Triebstau schon mal gesondert kirre machen. Das wusste schon der Religionsgründer und er hielt deshalb seinen jungen Kämpfern diese Wunscherfüllung vor die Nase: Kämpfe und erhalte Frauen als Beute oder stirbt und erhalte auch Frauen. Sex sells.

 

Frauen in Ketten IS 150619

Quelle: The Liberal

Das hat sich nicht wesentlich geändert, der Antrieb ist der gleiche, weil der Mensch der gleiche ist. Auf der Zeil hörte ich schon einmal, wie sich zwei 15 jährige angeregt über „Kriegsbeute“ unterhielten. Es ging nicht um das neueste Computerspiel.

Diesen Aspekt hat man im folgenden britischen Bericht aufgegriffen:

Alyas Karmani said teenagers are at risk of being radicalised by terrorist groups because they feel isolated in ’sexualised‘ British society, and resent not having the same freedoms of Western youths to have girlfriends and intimate relationships.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3126987/Huge-numbers-Muslims-turning-ISIS-want-SEX-reveals-former-Islamist-says-resent-freedoms-Western-youths-have.html

Das ist bei deutschen Jugendlichen nicht anders. Junge Salafisten loben sich gegenseitig für enthaltsames Verhalten und „Meiden der Versuchung“, man geht Mädchen aus dem Weg. Man ist dafür im Jungmännerbund: Für das Heiraten, die einzig statthafte Art der Triebabfuhr, ist man sozial noch zu jung. Der Trieb ist aber da. So lenkt man sich ab, ohne sich da jedoch, es handelt sich um einen starken Trieb, völlig ablenken zu können. Manchesmal schägt das in erhöhte Aggressivität um. Nicht nur von den Bonobos wissen wir: Sex entspannt auch und macht sozial verträglicher.

Bei Mädchen ist das der Ansatz, ihre Sexualität als „Heldengattin“ auszuleben, als Mutter von „Heldensöhnen“. Bizarr-romantisch. Das ist was für das völlig verwirrte weibliche junge Wesen, das natürlich *auch* durch Sexualität getrieben wird. Vielleicht nicht ganz so stark wie die jungen Männer, aber nicht zu vernachlässigen.

Ein Teil-Rezept sollte daher auch sein, dass in vielen religiösen Familien die Sexualität endlich als Privatsache betrachtet werden muss. Dass Jugendliche einen Rückzugsraum haben, in dem sie sich ungestört auch mal ihrem Körper und seinen natürlichen Bedürfnissen widmen können. Sex muss entabuisiert werden und vor allem müssen Mädchen aus der Falle der Familienehre entlassen werden. Ihr Körper – ihr Recht. Niemandes sonst.

Dann wäre man wieder ein Stück voran.
Make love, not war.

 

Bilder:

http://www.bbc.co.uk/nature/life/Deer

http://theliberal.ie/isis-the-twisted-terrorist-group-are-using-women-for-slavery/

Sie stürmten der Oma ihr klein Häuschen…

Stress bei der Familie von Pierre Vogel

Die alte Dame kann einem leid tun. Ihr Enkel versucht, sie zu missionieren und auch den Rest der Welt. Sie nimmt ihn trotzdem auf. Und dann so etwas, Festnahme eines Kumpels im Hause:

http://sek-einsatz.de/nachrichten-sek-einsaetze/nordrheinwestfalen/terrorverdaechtiger-durch-sek-im-rheinland-festgenommen/13692

Der Kumpel ist nun mitnichten der harmlose, herzkranke Obdachlose, als den ihn der Herr Abou-Nagie darstellen möchte:

 

Der Herr Abou-Nagie scheint ja bestens informiert. Alles nur Tricks, um „die Dawa schlecht zu machen“. Alles angeblich nur „Hass auf die Muslime“. Der Herr Abou-Nagi lebt nun seit 25 Jahren hier. Wie ein Rechtsstaat funktioniert, hat er immer noch nicht verstanden. Dass es Gesetze gibt, gegen die man verstoßen kann, hat er nicht verstanden. Dass es nicht nur angebliche Regeln durch seinen Herrgott gibt, auch wenn sie ihm nicht gefallen, hat er nicht wirklich akzeptiert. Stattdessen faselt er etwas von „Allahs Partei“ und „Satans Partei“. Alle Medien lügen. Alle Brüder und Schwestern in hiesigen Gefängnissen sind unschuldig. Als Muslim kann man nicht schuldig sein. Als Ungläubiger nicht unschuldig.

 

PV fb Seite SEK Einsatz 150617

 

Das ist ein arg einfaches Weltbild. Es ist anzunehmen, dass das Weltbild von Herrn Vogel ähnlich einfach ist. Nur Verschwörungstheorien, die verfolgte Ummah wird zelebriert. Vogel will nun nichts gewußt haben, und überhaupt: Terrorist? Wer definiert das? Die Kuffar? Ha nö, das ist doch vielleicht eher ein Freiheitskämpfer.

Die Großmutter von Herrn Vogel wird das vielleicht anders sehen. Mehr so wie der Rest der Welt ohne Aluhut Häkelmütze. Eine Hilfe im Alter ist so ein Enkel nicht. Vielleicht sollte sie lieber einen Enkel holen, der nicht die Ummah über die Oma setzt und in ihr nur Höllenfutter sieht.

Dann klappt das auch mit dem Nachtschlaf, guten Abend.

Noch ein Weltenherrscher: Alparslan Kuytul

Unsere Erde ist eindeutig zu klein. Nein, nicht für die 7.3 Mrd. Menschen, die auf ihr leben. Zumindest theoretisch. Sondern für die vielen, vielen Gurus, Machthaber und Führer, die alle gerne die Weltherrschaft hätten und sie mehr oder minder verhohlen anstreben. Nun mag man davon weit entfernt sein. Nicht jeder heißt schließlich Wladimir und hat dessen Ausgangslage. Es gibt ja auch die vielen kleinen Anführer. Trotzdem bringt man die eigenen Anhänger dazu, so zu handeln, als sei die Machtergreifung zu erwarten oder generell in der Zukunft erreichbar. Das führt dann dazu, dass Kinder gedrillt werden. Sie sollen die neue Generation werden, die näher am „Endziel“ sein wird als die zuvor. Wenn du die Jugend hast, gehört dir die Zukunft, wird gedacht. Und so wird neben der Missionierung auch konkret auf Nachwuchsschulung gesetzt. Das geschieht auch in Deutschland.

Einer, der recht unverholen die Weltherrschaft anstrebt, ist Alparslan Kuytul. Seine Sekte nennt sich Furkan Gemeinschaft und stellt einen Import aus der Türkei dar. Die Gemeinschaft ist islamistisch ausgerichtet, die Diktion totalitär. Einem Mädchen, dass zwangsweise ein Kopftuch trägt, wird geraten, „Allah lieben zu lernen“, die Unterwerfung lieben zu lernen. Stockholm auf Rezept:

 

Man ist beschäftigt, eine „islamische Zivilisation“ aufzubauen:

Damit die schlafende Ummah geweckt und erneut aufgebaut wird, braucht es Menschenmengen, die eine Rabbani-Erziehung genossen haben.

 

„Dialog zwischen den Religionen ist nicht erlaubt.“

„Ein Bündnis der Zivilisationen ist nicht möglich.“

„Eine eigene Zivilisation errichten.

 

In Hamburg und Dortmund gibt es wohl eine größere Anzahl Anhänger. In Dortmund bei einem Treffen 2014 waren immerhin 500 Anhänger vor Ort. Der :

http://www1.wdr.de/studio/dortmund/nrwinfos/nachrichten/studios48182.html

In einem aktuellen Video von Anfang dieses Monats beschwört er den Geist der Vorfahren, die gegen „uns“ gekämpft hätten. Man soll die Gesetze hier nicht annehmen:

In einem weiteren aktuellen Video werden die Eroberungen gepriesen unter dem Titel „Die Zukunft der Menschheit“. Den „islamischen Helden“ wird gehuldigt , die „Schläge gegen die Kufr austeilten“. Die Eroberungsfeldzüge werden gesehen als nette Missionierungstournee: Die Unterworfenen „wurden durch den Islam geehrt“:

 

Wir wollen eine Rabbanniyya, Ilmiyya und Schumulliyya Bewegung sein.

Die Gruppierung wird nach einer Mediennotiz vom Verfassungsschutz NRW beobachtet:

Burkhard Freier, Leiter des nordrhein-westfälische Verfassungsschutzes, ordnet die Furkan-Gemeinschaft dem salafistischen Spektrum zu und bestätigt, dass diese Organisation von seiner Behörde beobachtet wird.“

http://www.vocer.org/journalisten-im-fokus-der-salafisten-oder-salafismus-im-fokus-des-journalismus

Im Bericht des Landesamtes werden sie nicht aufgeführt.

Eine Beobachtung ist n.m.M. völlig berechtigt. Die Furkan Gemeinschaft zielt definitiv ab auf die Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Es verwunderte nicht, wenn sich auch mit dieser ideologischen Vorprägung der eine oder andere junge Mann nach Syrien aufmachte, um die „islamische Zivilisation“ errichten zu helfen. Es wird nicht nur Gegengesellschaft organisiert und voran getrieben, sondern auch relativ offen darüber gesprochen.

 

 

 

Anhang:

Lokal:

Furkan Gemeinschaft Dortmund:

Weiteres:

Es gibt viele Videos in türkischer Sprache, auch solche mit der Schwert-Symbolik, beispielhaft:

Das müßte jemand, der des Türkischen mächtig ist, einmal durchschauen und durchhören.

Fb-Seite der Gruppierung:
https://www.facebook.com/furkandeutschland?fref=ts

yt-Kanäle:

https://www.youtube.com/channel/UC-iuJdTwO4x4pL92JChiiKg

https://www.youtube.com/channel/UCEfp9SkXKq-psTTX0h4_wIA

Falls da einige kommunale politisch Aktive das verkennen, es wird ganz konkret aufgerufen, sich NICHT an Wahlen zu beteiligen:

Starkes Stück – das Kopftuch als Hebel

Die junge Rechtsreferendarin Betül Ulusoy ist in den letzten zwei Wochen häufig in den Medien. Sie trägt Kopftuch und hat sich für eine juristische Ausbildungsstation bei anscheinend verschiedenen Berliner Behörden um die Durchführung bemüht. Wurde ihr zugesagt, kümmerte sie sich nicht weiter darum, die Stelle auch tatsächlich anzutreten. Wurde ihr nicht gleich zugesagt, trug sie dies als Diskriminierung in verschiedene soziale Medien:
Zentral ist dabei, dass sie auch dann wahrheitswidrig eine Benachteiligung reklamierte, wenn sie das gar nicht herleiten konnte oder die Vorgehensweise dem üblichen Verfahren entsprach. Wenn sie also behandelt wurde wie alle anderen. Sie schuf erst die Situation, in der sie Diskriminierung behaupten kann und wenn dann dem normalen Verfahren gefolgt wird, so verkauft sie das „ihrer“ Community als Sieg. Diesen Eindruck muss man zumindest gewinnen, denn Ulusoy ließ sich die Tage dahingehend ein, dass sich das Bezirksamt NUNMEHR rechtstreu verhalte:
Für einen „Rechtsmissbrauch“, den sie zunächst behauptet hatte, finden sich keine Belege bei ihrem Fall. Dann schwenkte sie um, wonach man sich vorher nicht statthaft verhalten habe. Auch dafür bleibt sie den Beleg schuldig. Nunmehr wird es klar: Es geht um reine Meinung und die Herabsetzung alleine schon der freien Rede oder des politischen Statements. Benachteiligung muss also nicht real nachzuweisen sein, es reicht, wenn sich jemand politisch positioniert, der an anderer Stelle Verantwortung trägt.
Ulusoy wirft dem Amt vor, Frauen mit Kopftuch grundsätzlich zu benachteiligen. Der ehemalige Bürgermeister Buschkowski und auch Frau Giffey haben sich ja sehr deutlich gegen das Kopftuch ausgesprochen.
Drehte man dies um, so wäre alleine ihr politisches Kopftuch schon ohne Handlungen Grund an ihrer Verfassungstreue zu zweifeln, denn an anderer Stelle bekennt Ulusoy, das Kopftuch sei für sie kein religiöses Symbol.
Alle gleich zu behandeln ist ihr denn auch „skurrile Weltsicht“, sofern es Musliminnen betrifft.
Da bleibt nicht mehr viel Interpretationsspielraum.
All dies zeigt:
Es geht nicht um das Kopftuch. Es geht nicht um diese Stellen. Die einzige, die hier Rechte im Grunde missbraucht, ist Frau Ulusoy. Sie benutzt ihren Anspruch auf Bewerbung für eine Ausbildungsstation, um politische Propaganda zu machen. Und parallel missbraucht sie die Gutmütigkeit und den guten Willen ihr gegenüber, sie genau so zu behandeln wie alle anderen auch gemäß der Gesetze. Wer ein so freizügiges Verständnis von Recht und Gesetz hat, nämlich Recht ist, was mir nützt, der ist tatsächlich ungeeignet für den Staatsdienst, denn er ordnet Recht und Gesetz den eigenen Vorstellungen und nur eigenen Nützlichkeiten unter. Fast möchte man sagen: Da fehlt es auch an Anstand, wenigstens die politische Debatte mit offenem Visier zu führen und nicht zu lügen, dass man zum einen diskriminiert werde und zum anderen, dass dies zufällige und typische Gegebenheiten seien. Das wäre schon eine problematische Haltung, wenn man nur Bürger ist. Als Staatsdiener ist das untragbar, denn man will diesem Staat nicht dienen, sondern nur sich und einer Community, die nicht deckungsgleich mit der demokratischen Gesellschaft scheint. Das Gemeinwesen will man offenkundig vorführen. Und zwar mit starrem Blick auf die „eigene Community“, die hier Gegengesellschaft organisieren will. Das ist nichts mehr, was mit Integration zu tun hätte. Man lehnt die Integration ab, denn gleich ist nicht gut genug. Das ist durchaus eine Art Kampfansage und die Gesellschaft täte gut daran, das zu realisieren. Denn wenn angehende Juristen im Staatsdienst sogar diese Funktion schon dafür nutzen, diesen auszuhebeln, dann hat das nichts mehr mit Erlangung gleichberechtigter Teilhabe zu tun. Es wird getestet, wie weit man gehen kann und an welchen Stellen.
Das geht mit dem Kopftuch, mit „halal für alle“ oder auch mit den schulischen Belangen. Überall, wo die unterschiedlichen Gesellschaftsentwürfe notwendigerweise zusammenprallen, muss man sich auf solche Auseinandersetzungen gefasst machen. Und darauf, dass hinter der einen netten jungen Frau die DITIB steht, hinter einer anderen die Muslimbrüder, bei anderen ist es salafistisch inspiriert, hinter weiteren mögen Gülen, Milli Görus oder Ahmadiyya stehen. Das ist der weibliche Marsch durch die Institutionen. Man wird die Frauen vorschicken, denn Frauen können im Rechtsstaat genau so gut „kämpfen“ wie Männer, nur dass sie länger unauffällig bleiben und man immer das Problem hat, von der unorganisierten, nicht politisch agierenden Muslima abzutrennen. Frauen werden ja gemeinhin unterschätzt. Das ist hier von Vorteil.
Frau Ulusoy sollte man trotzdem für die Zukunft alles Gute wünschen.
Aber nicht in Tätigkeit für unser Gemeinwesen. Es gibt keine ABM für trojanische Pferde.
.
.
.
P.S.: All denjenigen, die das Kopftuch tatsächlich als religiöses Symbol tragen und dies nur aus eigener, privater Frömmigkeit auch außen zeigen wollen, hat Ulusoy einen Bärendienst erwiesen. Ihr ist es neben weiteren Protagonistinnen wie ihr zuzuschreiben, dass Vorbehalte, selbst wenn sie sonst gar nicht da waren, entstehen. Aber vielleicht ist auch das Teil des Kalküls: Trennen, anheizen, aufwiegeln. Das ist traurig, das ist schade und irgendwie sehr braun statt bunt auf eine eigene Weise.

Ummah Inc.: Pierre Vogel als Streetworker

Neues vom Ummah-Konzern

In einem neuen Video stellt Pierre Vogel eine weitere Handlungsschiene vor: Die Abteilung „Jugendsozialarbeit“ wird nun breiter aufgestellt. Man will alle muslimischen Jugendlichen in Deutschland erreichen. Alle sollen auf den eigenen Weg geführt werden:

 

Parallel werden auch Einblicke gegeben in die Gesprächsstrategie, die von Marcel Krass entwickelt wurde. Nach dem, was man so erahnen kann, erinnert das ein wenig an Neurolinguistisches Programmieren, eine fragwürdige, psychologisch inspirierte Methode, aber auch an andere Überrumpelungsverfahren, die von Sekten (und Call-Center-Agenten) verwendet werden. Eine einfache strukturierte Vorgehensweise mit einfachen Antworten, die auswendig zu lernen sind. Man möchte Massenbewegung werden und sieht nun in dieser Vorgehensweise eine Möglichkeit.

Aber man will nicht nur gewinnen, sondern gleich auch schon erziehen. Zu dem einen Weg erziehen und nichts anderes gelten lassen. All diejenigen Muslime, die freier sind, sind fast schon Ungläubige.

Man will auch vermitteln, dass dieser Islam glücklich mache. Glück durch Verbote, durch Unfreiheit? Oder auch dadurch, dass man den anderen diesen Weg auch vorschreiben will?

Das ist dann wohl Totalitarismus mit Happyness-Faktor: Dawa in the streets.

.

Am Rande: Auf Khorchide und Kaddor wird im Video das Takfir gesprochen (sie werden zu Ungläubigen erklärt).

Mahnwache vom 13.06.2015

Von 17-19 Uhr vor dem „My Zeil“. Ein herzlicher Dank an die Frankfurter Polizei für umsichtigen Schutz.

Mit dabei war wieder die Kurdisch-Israelische Freundschaftsverein e.V. (KIFA). Danke für die Unterstützung.

Da uns unsere Schilder vor 2 Wochen gestohlen worden waren, hatten wir Ersatz besorgt. Neu ist, dass wir auch auf die anderen Gruppierungen, die auf der Zeil relevant sind, aufmerksam machen. Das erscheint nicht nur wegen der Verwirrung der Passanten, sondern möglicherweise auch auf der einen oder anderen Behördenseite ratsam. So mancher Passant könnte ja bei „Medizin mit Herz“ spenden und das für eine Sache wie „Aktion Sorgenkind“ (die Älteren spenden mehr, sind aber leider auch leichter zu täuschen) halten. Sein Geld wird jedoch für nicht nur für humanitäre Zwecke (auch da wohl selektiv) verwendet, sondern wohl auch für wenig humane Ziele.

Mahnwache 150613 1

 

„Jesus im Islam“ dürfte als Gruppierung nicht jedem bekannt sein. Mancher könnte das für eine christliche Aktion halten. Ist es aber nicht. Ebenso Siegel der Propheten. Hier werden diese für Frankfurt relevanten Gruppierungen einmal erklärt:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/06/14/islamistisches-panoptikum-auf-der-zeil/

Bei vielen Debatten war gestern wieder zentral, dass alle Medien der Mehrheitsgesellschaft „lügen“ würden. Da ist man also bei sehr vielen Unterstützern, aber auch nicht wenigen muslimischen Passanten ganz nah am Begriff der „Lügenpresse“. Die Verschwörungstheorien mögen dezent unterschiedlich sein, der Tenor ist jedoch sehr ähnlich. Zumindest könnten sich Islamisten und manche Pegidisten – betrachtet man die schlichteren Gemüter und deren Haltungen bei den -ida-Strömungen – sicher irgendwie darauf einigen, dass z.B. die Juden wieder einmal schuld sind oder andere Minderheiten. Der gemeinsame Nenner ist die Suche und der vermeintliche Fund eines Sündenbockes, mag das auch noch so abwegig sein. Da geht der Umweg beim einen über Bilderberger und Rothschilds und beim anderen über den amerikanischen Geheimdienst etc. Das Ergebnis ist jedoch ähnlich, die schlichte (und bösartige!) Denke aber auch.

Mehrere Mädchen z.B. gaben genau dies kund. Jedweden Beleg für die Betätigungen von LIES! taten sie als erlogen ab und wollten nur gelten lassen, wenn man sozusagen direkt dabei war. Denn Indizien galten auch nicht. Also vielleicht hätte gegolten, wenn ich von einem Frankfurter Protagonisten aus LIES!-Unterstützerkreisen getötet worden wäre. Aber nur dann, wenn ich das auch selber vorgetragen hätte, was die Sache schwierig macht. Zumindest außerhalb dieses spezifisch islamistischen Holodecks*.

Auch wurde gestern wieder äußerst großzügig mit der Wahrheit umgegangen von den Sympathisanten der LIES!-Aktivisten. Während bei der Mahnwache nach eigener Angabe fast nur Einser-Abiturienten (die Diktion ließ schon erhebliche Zweifel an nur irgendeinem Schulabschluß aufkommen mehrheitlich) auf der Gegenseite waren, wurden die Mitstreiter und auch ich durchweg als bildungslose Harzt IV Empfänger bezeichnet (man beachte in diesem Zusammenhang das Ashraf Rammo-Lied über Bilal Gümüs). Gestern waren mit einer Ausnahme als Mahnwache-Mitstreiter durchweg mehrfach akademisch Gebildete aktiv. Auf der Gegenseite bezeichnete man sich frei – je nach Gesprächslage – nicht nur als Abiturient, obwohl man erst 16 schien oder mal als promovierten Historiker (!) und einmal als Islamwissenschaftler. Letzterer wusste jedoch nicht einmal, dass das von ihm Zitierte eben nicht im Koran steht, sondern nur in Hadithen tradiert wird. Diese Unkenntnis war sicher nur Zufall.

Mahnwache 150613 2

 

Manchmal trifft man auf der Zeil auch bekannte Gesichter. Gestern traf ich auf eine Genossin, mit der ich mich vor Jahren schon und bis vor einiger Zeit immer wieder einmal auseinandersetzte, und zwar ausschließlich zu Integrationsthemen, denn das scheint weitgehend das Einzige, was sie interessiert. Sie hat als Kopftuch-tragende Muslima (was mir egal wäre)  all die Jahre immer wieder dazu geraten, Pierre Vogel zu ignorieren. Die LIES!-Kampagne zu ignorieren. Einfach alles zu ignorieren, was mit Islamismus zu tun hat. Insofern kann man uns auch durchaus als innerparteiliche politische Gegner bezeichnen. Wir als Gesellschaft haben schon zu wenig gemacht. Hörte man auf die „Expertise“ dieser Art, kann man den jungen Männern auch gleich das Gewehr in die Hand drücken, denn Vogel und Co wollen doch nur spielen und wenn man nur tüchtig genug wegguckt, löst sich alles in Wohlgefallen auf. Ich hatte gestern mein „Freiheit, Gleichheit, Mitmenschlichkeit“-Shirt an und ein Islamismus-Erklärungs-Plakat in der Hand. Ich erkannte die Genossin am Rand. Sie schaute unfreundlich und um mich herum. Als ich in meinen Möglichkeiten neutral auf sie zulief, versuchte sie so zu tun, als erkenne sie mich nicht. Auf mein „Hallo“ meinte sie nur, sie frage sich, warum ich noch in der SPD sei. Ich meinte „Weil ich für die Grundwerte der SPD stehe. Wenn für Dich Freiheit, Gleichheit, Mitmenschlichkeit NICHT mit der SPD vereinbar sind, ist mir schleierhaft, warum DU drinnen bist und vor allem, was an diesen Werten falsch ist.“ Sie merkte in etwa an, sie wundere sich, ich hätte ja doch mehr verstanden.Das letztere verstehe ich bis jetzt nicht ganz. [Dialog sinngemäß] Wir schieden grußlos.

Insbesondere die Zuordnung auf dem einen Plakat Islamismus – Antisemitismus/Judenfeindlichkeit weckte starke Emotionen. Mehrheitlich wurde das nicht reflektiert, sondern vermeintlich gekontert, dass „wir Deutschen“ schlimmer seien. Muss man nicht mehr nachdenken über aktuelle Geschehnisse  weil es den Holocaust gab? Muss man nicht sogar besonders wachsam sein gegen Totalitarismus? Da ist sie wieder: Hier Geborene sehen sich nicht als Deutsche, wenn es darum geht. Dann muss man nichts erinnern und sich nicht auseinandersetzen. Und vor allem muss man sich mit dem real und jetzt existierenden Antijudaismus nicht befassen, allenfalls mit dem von Nazis, was ja auch schon ein Fortschritt wäre zu manchen fb-Einlassungen.

Die LIES!-Aktivisten waren gestern nur ca 100 m entfernt. Dort hatte man sich – so wurde mir berichtet – vor der Mahnwache beraten. Die Unterstützerszene sowohl männlich wie weiblich war gestern stark vertreten. Viele bekannte Gesichter, die die ebenfalls bekannten Manöver zum x-ten Mal versuchten. In der Spitze waren es wohl um die 100 (m/w), durchsetzt mit ein paar Passanten.

 

* Ein Holodeck ist eine fiktive Räumlichkeit, in der man sehr realitätsnahe Simulationen laufen lassen kann. Eine Idee/ein Konzept aus der Science Fiction, genauer Star Trek.

Islamistisches Panoptikum auf der Zeil

Koranverteilungen und mehr

Von den Betätigungen der Lies!-GmbH auf der Frankfurter Zeil war hier schon häufiger die Rede. Das ist jedoch nicht die einzige Gruppierung, die dort auf Menschenfang geht. Zu sehen waren in der Frankfurter Innenstadt oder auf der Berger Straße auch schon

– Jesus im Islam
– Medizin mit Herz e.V.
– Siegel der Propheten

Jesus im Islam Beispielbild 1

„Jesus im Islam“ ist die Street Dawa Gruppe von Marcel Krass. „Medizin mit Herz“ (bis zur Intervention von „Ärzte ohne Grenzen Medizin ohne Grenzen) ist die Hilfsorganisation der Brüder Belkaid und „Siegel der Propheten“ die Truppe von Erol Selmani.

Die zugehörenden fb-Seiten:

https://www.facebook.com/Jesus.im.Islam.2014?fref=ts

https://www.facebook.com/MedizinMitHerz?fref=ts

https://www.facebook.com/erolishaqselmani?ref=profile

„Jesus im Islam“ wendet sich v.a. an Christen. „Medizin mit Herz“ sammelt direkt Hilfsgüter und junge Männer für Syrien und „Siegel der Propheten“ ist ein LIES!-Ableger, der die Übersetzung von Bubenheim verteilt, ansonsten aber das Konzept imitiert.
Marcel Krass ist seit mindestens 15 Jahren in islamistischen Kreisen aktiv. Die Brüder Belkaid machen Arbeitsteilung: Der ältere Braihim ist ein bekannter Hassprediger („Abu Abdullah“, derzeit in GB, wohl zur Organisation von „READ!“, aber sicher auch zur taktischen Vernetzung mit den dortigen Protagonisten der Gegengesellschaft, z.B. Anjem Choudary) ), der jüngere Mohamed leitet die Hilfsorganisation. Erol Selmani war früher bei LIES!, hatte dann aber inhaltliche Differenzen, wie er in einem yt-Video kundtut.

https://www.tagesschau.de/inland/jesus-im-islam-101.html

https://www.facebook.com/erolishaqselmani?ref=profile

http://boxvogel.blogspot.de/2014/07/salafist-gegen-salafist-der-kampf-ums.html

Das sind natürlich nur verschiedene Abteilungen des selben Konzerns, der Ummah Inc. Nagie, Krass, die Belkaids und auch Selmani (macht die Internetpräsenz für Krass) arbeiten ja zusammen, wenn auch vielleicht getrennt(e) Kasse gemacht wird.
Das Geschäftsmodell besagt, Spenden zu sammeln und dafür islamistisches Marketing zu betreiben. Oder Zulieferung von Ausstattungsgütern (human, humanitär und auch inhuman sowie non-food (i.e. z.B. Nachtsichtgeräte, vielleicht für die Operation bei Mondschein) in die entsprechenden Gebiete. Man sollte die Gehälter der Abteilungsleiter der Ummah Inc. durchaus einmal anschauen. Immerhin sind die Genannten, bis auf Selmani vielleicht, aber der baut ja noch auf, sicher wegen ihrer intensiven Betätigungen nicht in der Lage, einen normalen Job zu haben. Bei Abou Nagie ist dies nachweislich so. Bei Krass, den Belkaids und Selmani wahrscheinlich.

Für die Herren Prediger ist das also nicht nur ideologische Betätigung, sondern vermutlich auch handfester Broterwerb. Man verbindet also das Angenehme mit dem Nützlichen. WIE nützlich sollten die Behörden ganz, ganz genau prüfen.

.

.

Alle genannten Gruppierungen sind übrigens im Verfassungsschutzbericht NRW 2014 erwähnt:

Klicke, um auf VS-Bericht_2014.pdf zuzugreifen

Neue homezone für den Scheich

Abdellatif Rouali – Ex-Dawaffm-Chef – findet neues Domizil für seinen „Mekka Shop“

Abdellatif Rouali, der seinen „Mekka Shop“ Ende Februar in der Nähe der Frankfurter Zeil hatte aufgeben müssen, hat offenkundig nach längerer Suche ein neues Ladengeschäft gefunden. Der kleine Laden hatte nicht nur als Umschlagplatz für verschiedene, in der EU nicht erlaubt verkäufliche Waren, wie z.B. FCKW-haltige Düfte aus Saudiarabien (Strafe vom Umweltamt ca. 800 Euro) gedient, dort war auch gefälschtes „Zamzam-Wasser“* verkauft worden:

Zamzam

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_52085165

Darüber hinaus war er auch Logistik-Zentrale für die LIES!-Koranverteiler sowie Salafi-Sprechstunde werktags von 10-20 Uhr.

 

Etwas in so zentraler Lage war also wieder gefragt, weswegen man länger suchte.

In der Stiftstrasse, wo man vorher residierte, gab es einen Männer- und Frauenbereich. Man zelebrierte „cake days“ mit halaler Schwarzwälder Kirschtorte und machte Sammlungen für die syrischen Geschwister. Der Frauenbereich wurde von der Tochter unter dem klangvollen Namen „Jumanas Abayas“ betrieben, hatte einen eigenen Eingang und auch eine getrennte Kasse. Die Geschäftstätigkeit fand in der Zwischenzeit als online Shop statt. Rouali hatte sich unterdessen als Reiseveranstalter nach Mekka betätigt:

 

Aktuell wird die neue Adresse auf der Seite der Tochter bekannt gegeben:

Sie jubiliert:
Jetzt freuen wir uns darauf euch ab Mitte Juli in der Lange Straße 15, 60311 begrüßen zu dürfen. Alhamdulillah! Der Mensch plant und doch plant Allah swt. am besten!

Da möchte man beipflichten.

Auch wenn man das weniger einer höheren Macht, sondern schlichtem Leerstand und einer Ortsunkenntnis der Eheleute Rouali zuschreiben mag. Die Nachbarschaft ist nämlich interessant..

Nur wenige Häuser daneben befindet sich das Frankfurter Amt für multikulturelle Angelegenheiten:
Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AMKA)
Lange Straße 25-27
60311 Frankfurt am Main

http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=7017&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=102438

Diese Nachbarschaft wirft verschiedene spannende Fragen auf. Auf jeden Fall bedeutet das sehr, sehr kurze Wege zwischen den Gegengesellschaften. Abdellatif Rouali und Dr. von Ungern-Sternberg** in einer homezone. Man wird sehen, welche Früchte dieses bemerkenswerte Projekt tragen wird.

 

* Die Ermittlungen wegen Betruges waren zwar späterhin eingestellt worden. Es steht jedoch über jeden vernünftigen Zweifel fest, dass das kein Wasser aus der genannten Quelle war:

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_54448755

** Das ist der Leiter des AmkA

Babelwolf

Islamistische Verwirrung und babylonisch Verirrte

So manchem politisch Tätigen schwirrt der Kopf: Es gibt sehr viele islamistische Gruppierungen. Aus verschiedenen Herkünften, in verschiedenen Sprachen. Nicht mal die zu ihren Hochzeiten arg zersplitterte Linke brachte es auf eine vergleichbare Anzahl unterschiedlicher Richtungen, Gruppen und Grüppchen. Und dann noch die Hinterhöfe, Prediger und ihre jeweilige Anhängerschar. Um da den Überblick zu behalten, braucht es neben den Verfassungsschutzberichten, Literatur, Vernetzung und Presseberichten vor allem – Zeit. Zeit und den politischen Willen, bei genügend Fakten dann auch Konsequenzen folgen zu lassen.

Diese Zeit nimmt sich der nette Politiker von nebenan meist nicht und so geht es oft nach dem einfachen Schema: Was noch nicht verboten ist, ist pauschal irgendwie okay. Bei Nachfrage tönen dann verwaltungsrechtlich anmutende politische Ausweichformeln: „Es steht dem nichts entgegen.“ oder „Es fehlt für ein Ausschlagen der Einladung die Grundlage.“ oder „Der Verfassungsschutz hat (noch) nichts zu diesem Verein konkret gesagt.“. Anscheinend genügt ein einfacher politischer Wille nicht mehr. Wäre ja zu banal, den Muslimbruder als einen Muslimbruder zu sehen. Fürchtet man, die Muslimbrüder klagten das Schnittchenessen ein? Wie das? Oder seien beleidigt? Ja nu.

„Irgendwie okay“ sind also Gülen-Bewegung, Milli Görus, Muslimbrüder usw. Und die Grauen Wölfe – nun ja, wenn derjenige nicht heult bei Vollmond und nicht so ganz offen zugibt, wo er hingehört? Das steht auch meistens nicht über dem Torbogen, sondern Islamischer Kulturverein der 23.678. oder Dialogforum oder „World Media Akademie“ etc. Oder gar Islamische Serviceleistungen. Alles unverfängliche Namen, deren Zuordnung und Hintergrund sich oftmals erst nach einiger Zeit auftut. Direkt gretchenfragen mag der eine oder andere politisch Tätige dann immer noch nicht. Ist nicht der eine potentielle Wähler so gut wie ein anderer? Eine Einladung etwas, was man, v.a. im Wahlkampf, gerne annimmt? Wenn man nicht genau fragt, einfach hingeht, nichts sagt und einfach zuhört, dann kann mancher politisch Aktive da durchaus über die Runden kommen. Wenn er akzeptiert, dass ihm die Frauen die Hand nicht reichen oder gar hinter einem Vorhang ihre Fragen stellen müssen, weil man auch bei politischem Besuch doch die böse Sexualität parallel am Werkeln wähnt, wenn er überhaupt sich so verhält wie im Urlaub, dann geht das durch. Dann kann man mit Grauen Wölfen beim gemeinsamen Grillen stehen so lange der Vollmond nicht aufgeht. Beispiele lassen sich in hessischen Kommunen, aber auch überall im Land finden. Die Grauen Wölfe breiten sich aus im Land:

 

 

In Rüsselsheim, wo sich so einige Umtriebe islamistischer Gruppierungen belegen lassen, herrscht zum Beispiel aktuell Abgrenzungsphobie zu den Grauen Wölfen nach Beobachtung der Mainspitze:

http://www.main-spitze.de/lokales/ruesselsheim/antifa-ruesselsheim-deckt-auf-rechtsextreme-graue-woelfe-werben-an-kantschule_15510480.htm

Auch das ist kein singuläres Ereignis.

In Wiesbaden:

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/graue-woelfe-in-wiesbaden-im-dialog-sollen-die-tuerkischen-rechtsextremisten-ausgeleuchtet-werden_14842218.htm

Hier vor einiger Zeit schon in Wetzlar, politisch Aktive wollen gar nicht so genau wissen, wen sie vor sich haben oder helfen gar aktiv bei der Verdunkelung:

 

 

Hannelore Kraft, Tarek al Wazir und viele andere beehren die Gülen-Bewegung, nicht nur die hessischen MdL Corrado di Benedetto und Gerhard Merz gehen zu den Milli Görus, und der Hanauer OB Kaminski und viele andere, die nicht aufgeklärt wurden, essen gemeinsam mit den Muslimbrüdern belegte Brötchen bei Veranstaltungen. Geht da die Babel-Strategie auf?

Die Personen, Vereine und Organisationen sind also zunächst nicht klar zuzuordnen. Bei klarer Zuordnung wird dann wiederum nachgedacht, wie viel vom eigentlich fragwürdigen Gedankengut die Person teilen mag, beim Verein  in der Vereinsarbeit relevant sei oder die Organisation tatsächlich verknüpft sei. Ja, es ist kompliziert. Und nochmal ja, das soll es auch sein. Das hat durchaus System. Wer erst einmal bekannt ist, wird noch weniger kritisch nachfragen, noch weniger bereit sein, aus unguten Antworten Konsequenzen zu ziehen. Der Babelwolf geht also um, statt Ehrlichkeit hinsichtlich der politischen Heimat wird auf den netten persönlichen Kontakt gesetzt. Der Graue Wolf im Fell des Babelwolfes, Verwirrung überall, fast schon Haushund. Fast.

Das aber kann es nicht sein. Das Auflösen dieses babylonischen Gewirrs ist tatsächlich einmal alternativlos. Die Beschäftigung kann man dem politisch Aktiven nicht abnehmen, da muss er durch. Das steht im Kleingedruckten zum Mandat. Der Bürger erwartet zu Recht, dass ein Politiker weiß, was er tut und er nicht Teelichter anzünden geht gegen autochthone Faschos und mit anderen fröhlich Feste feiert, deren Ideologie kaum weniger menschenverachtend ist, manchesmal mehr. Menschenrechte gelten universell und genauso gleichermaßen muss man ihren Gegnern entgegentreten. Die Babel-Strategie mag aufhalten bei dieser Erkenntnis. Eine Entschuldigung ist sie nicht.