Eröffnung des Mekka-Shop -Nachfolgers floppt

Über die neue Adresse des Mekka-Shops in der Frankfurter Innenstadt, nunmehr „Hijabi-store“, war hier bereits berichtet worden:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/07/02/neuer-mekka-shop-frankfurt-nimmt-gestalt-an/

Nach HR-Angaben, link unten, geht das Ordnungsamt von einer Fortführung der Geschäftstätigkeit aus, auch wenn das Gewerbe dort noch nicht angemeldet sei. Der Laden befindet sich 100 m neben dem AmkA, dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten.

Für gestern abend war die Neu-Eröffnung angesagt, über 100 Personen hatten sich per Facebook angekündigt. Man wollte gemeinsam das Fasten brechen und bot „Mitternachtsshopping“ an. Abdellatif Rouali selber war im Vorfeld der Eröffnung dort gesehen worden, immerhin sollte auch nach Angabe auf der Facebook-Seite von Latifa Dadi, der Tochter, dies die Weiterführung des Mekka-Shops sein. Auch ein alter Mann, der im alten Mekka-Shop im Männerbereich verkauft hatte und auch Spenden „für Syrien“ entgegengenommen hatte, war gestern abend vor Ort.

Als Abdellatif Rouali im letzten Jahr schon Schwierigkeiten mit verschiedenen Frankfurter Ämtern, u.a. dem Ordnungsamt und dem Umweltamt, hatte, zeigte sich die Szene sich solidarisch:

 

Pierre Vogel:

 

 

Es war also nicht abwegig, anzunehmen, dass mindestens die Frankfurter Szene bei der Neueröffnung zugegen sein werde. Gegen 21:30 Uhr, also eine Stunde nach dem offiziellen Beginn, herrschte immer noch gähnende Leere. Keiner der aktiveren Frankfurter Protagonisten war zu dieser Zeit vor Ort:

 

Neuer Mekka Shop Eröffnung 150710

 

Kurz darauf kam der Wagen des Hijabi-Stores und brachte das Essen und einige Familienangehörige. Bis zu Essensbeginn waren dann einige Personen anwesend, aber vornehmlich Familie und direkte Freunde, ca. 20 all inclusive:

 

 

Man beachte die drei bis vier dunklen Schatten in Bildmitte. Das sind Mädchen/Frauen, die kurz vor Essensbeginn aus dem Laden traten. Von 20 bis 22 Uhr waren ca. 20 Käuferinnen da. Mit der Geschlechtertrennung nahm man es an diesem Abend nicht so genau. Von der anvisierten Zahl Teilnehmerinnen war man also weit entfernt. Es wird sich zeigen, ob sich der Laden dort alleine wirtschaftlich halten kann.

„Die Eröffnung und der Betrieb des Stores wird im Rahmen der Bekämpfung der Gefahren der radikal islamistischen Bewegungen intensiv überwacht“, erklärte das Landesamt“ für Verfassungsschutz dem HR.

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_55988423

Ob man da gestern abend auch intensiv überwachte, ist noch fraglich. Ob für die Außenbetätigung eine notwendige Sondernutzungsgenehmigung vorlag, ebenfalls. Die Frankfurter Stadtpolizei hätte das möglicherweise prüfen können, wäre sie an dem Abend nicht anderweitig beschäftigt gewesen.

 

Diesen Laden und die Betätigungen dort wird man auf jeden Fall genau unter Beobachtung halten müssen. Die Nähe zur Frankfurter Zeil wäre für ein schlichtes Bekleidungsgeschäft sicher nicht notwendig gewesen. Für andere Betätigungen schon.