Boxen für den Sultan

In so manchen migrantischen Milieus erfreuen sich Kampfsportarten hoher Beliebtheit, während Leichtathletik oder Volleyball weniger nachgefragt werden. Wenn schon Sport, dann was richtig kerniges, was für die Praxis der männlichen Revierbestätigung, wenn die Worte oder das Auftreten nicht mehr genügen. Das Männlichkeitsideal ist archaisch-viril: Ich kämpfe, also bin ich.

Bei nicht wenigen türkischstämmigen Jugendlichen verfängt dieses Ideal in der Weise, dass sie Boxclubs aufsuchen oder sich sonst physisch fit machen. Fussball geht gerade noch so, weil mancher eine Profi-Karriere erträumt, wenn es mit den sonstigen Noten nicht so überzeugend ist. Das machen sich die Salafisten seit einiger Zeit zunutze, aber auch andere sind aktuell auf diesen Kniff gekommen. Biete männlichen Jugendlichen (Kampf-)sport an und du gewinnst Freunde fürs Leben.

In Frankfurt wie in einigen anderen Städten werden zur Zeit „Osmanische Sportclubs“ gegründet. In Frankfurt der klassische Boxclub:

Das ist wohl so rechts wie es aussieht. Es gibt Verbindungen wahrscheinlich zu Rockern von den Hells Angels:

http://m.fnp.de/lokales/frankfurt/Ist-der-Rockerkrieg-in-Frankfurt-abgewendet;art675,1512200

Sicher gibt es kein copyright auf den Begriff Osmanen. Es gibt eine Restunsicherheit, dass der Boxclub nichts mit den unten erwähnten Umtrieben zu tun hat. Für einen Rockerclub ist jedoch das massive Expansionstreben (in jeder größeren Stadt Deutschlands geplant) eher untypisch. Das sind normalerweise lokale Strukturen, auch wenn es mitgliederstarke Gruppen wie die „Hells Angels“ gibt. Die Ankündigung der „osmanischen Abspaltung“ erscheint ohne äußeren Anlaß wenig logisch. Ohne übergeordnete Struktur auch. Wenn die Frankfurter Osmanen nur eine lokale Hells Angels Abspaltung wären, könnten sie kaum die Eröffnung von Boxclubs in anderen Städten ankündigen. Man wird sehen und das noch einmal eingehender prüfen müssen.

Oder im sonst beschaulichen Limburg-Weilburg der „Osmanische SV Limburg“:

„“In unseren Verein gibt es einen Verhaltenskodex, dem jedes Mitglied zustimmen muss.“

http://www.mittelhessen.de/sport/sportserien/sport-zum-sonntag_artikel,-DER-SPORT-ZUM-SONNTAG-_arid,545880.html

Die Seite des jungen Vereins:

https://www.facebook.com/pages/Osmanischer-SV-Limburg/945530095505401?pnref=story

Man darf gespannt sein, welcher Verhaltenskodex das sein mag.

Wem so viel zur selben Zeit aufsprießendes Osmanentum türkisch spanisch vorkommt, der liegt wahrscheinlich nicht ganz falsch. Auf der fb-Seite des ehemaligen Genossen Ozan Ceyhun, der sich nach langem Aufstieg nicht nur innerhalb der SPD bis hin zum Europa-Abgeordneten (!)  als AKP-U-Boot herausstellte, wird man schlauer.

https://www.facebook.com/ozan.ceyhun?fref=ts

Das hat System, ein auf die Community gerichtetes, das soll – über den Sport – z.B. den Grauen Wölfen Mitglieder abjagen, und ein auf die Mehrheitsgesellschaft erprobtes: Als harmloser Sportverein den türkischstämmigen Nachwuchs fein auf mindestens AKP-Linie halten und Interessenvertretung weniger offensichtlich machen. Lernen von Ceyhun. Die Vita von Ceyhun alleine

https://de.wikipedia.org/wiki/Ozan_Ceyhun

ist ein Lehrstück darüber, dass man ihn bei keiner seiner Stationen und Zugehörigkeiten genau fragte, wie er so denkt, sondern ihn nur immer nach oben durchgereicht hat. Die Macht des positiven Vorurteils war mit ihm. Zugegeben, sein Grußwort in der Broschüre „Politik im Namen Allahs“ klang – obwohl „Im Namen Allahs“ drüber steht, relativ moderat.

http://www.thegreatdebate.eu/pdf/Muslims%20in%20Germany/politik_im_namen_allahs.pdf

Im Ergebnis ist Ceyhun nach den vielen inhaltlichen und strukturellen Wechseln wohl nur einem treu geblieben, sich selber. Er erscheint als ein gefährlicher Opportunist, ein politischer Söldner. Genau der richtige Gefolgsmann für Erdogan, um in Deutschland seine jungen Osmanen zu trimmen. In Verbindung mit den sonstigen anti-integrativen Reden, dem markigen Säbelrasseln sowie den verhohlenen Großmachtträumen alles andere als lustig und schon gar nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Schaut man nun auf die türkischsprachigen Seiten, wird das Prinzip noch klarer:

http://osmanliocaklari.org.tr/

und bei einfacher google-Recherche:

https://www.google.de/search?q=osmanli+ocaklari&biw=1371&bih=774&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&sqi=2&ved=0CC4QsARqFQoTCKOC2cLL08cCFcaXcgodj1IC3g&dpr=1

Das ist die nächste Stufe des Wahlkampfes der AKP auf deutschem Boden. Fit sein für den Fall der Fälle.

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Mahnwache vom 29.08.2015

Von 17-19 Uhr vor dem „My Zeil“. Ein herzlicher Dank an die Frankfurter Polizei für den freundlichen und umsichtigen Schutz.

 

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In kleiner Besetzung mit etwas späterem Beginn.

Ein junger Mann wollte sich mein Schild erklären lassen und stieg mit der häufigen Frage „Was soll Islamismus sein?“ ein. Die übliche Definition verstand er zunächst nicht und als er sie verstanden hatte, lehnte er sie geradeheraus ab. Diese Definition sei nicht akzeptabel, es gäbe nur den Islam, Islamismus gäbe es hingegen nicht. Auf diese Logik einsteigend erläuterte ich, dass man – selbst wenn man annähme, es gäbe Islamismus nicht – man doch diesen Begriff bräuchte. Man braucht ihn, um Muslimen zu ermöglichen, sich in Auslebung ihrer privaten Frömmigkeit als Teil dieser demokratischen Gesellschaft zu definieren und von Personen abzugrenzen, die die demokratische Gesellschaft abschaffen wollen. Der junge Mann lehnte auch diese Erläuterung ab. Nach einigen Antworten wurde klar, dass es ihm weniger um Klärung und Diskussion ging, sondern er nur vor Publikum herabsetzen wollte, da er in Wiederholungen verfiel. Er forderte aggressiv weitere Antworten ein, woraufhin ich mehrfach versuchte, das Gespräch abzubrechen, was er nicht akzeptierte und höhnisch nachfragte. Ich ging dann ein paar Meter weiter.

Zwei junge Frauen, mit denen ich mich schon zweimal unterhalten hatte, stiegen an diesem Punkt ein und wollten sich ebenfalls das Wort Islamismus erklären lassen. Sie waren „westlich“ gekleidet und ich erinnerte mich, dass mit beiden kein Konsens erzielt worden war und sie wiederholt aggressiv wurden. Ich sagte ihnen das, sie wunderten sich. Sie zogen dann zu einem Mitstreiter ab.

Von einer Passantin und einem Passanten wurde jeweils das „Kreuzzugs-Argument“ gebracht. Diese Art Ablenkung ist nicht selten. Durch dieses Manöver soll vom aktuellen Bezug abgelenkt werden. In eine vertiefte historische Debatte kann man jedoch am Ort nicht einsteigen. meist wollen diejenigen auch gar nicht wirklich differenziert abwägen und fühlen sich durch historische fakten eher überfordert.

Eine Passantin machte nach Erläuterung spontan die ganze Mahnwache mit. Aus ihrer – einmaligen – Erfahrung wollte sie nach einer halben Stunde die Plakate ändern, was wiederum ich nicht so gut fand. Man kann sich sicher mit einem Plakat „Gegen IS“ dazustellen. Aber mit diesem Transparent alleine kommt keine Debatte auf, weil der Bezug zu Frankfurt fehlt und auch zu den Koranverteilungen. Bei so einem Schild nickt (fast) jeder und man kommt nicht ins Gespräch. Wir einigten uns so, dass sie ein eigenes Plakat macht, wir das vorab anschauen, ob es kompatibel ist und sie demnächst wieder mitmacht.

Ein Mann erklärte mir aggressiv, es werde schon noch jemand kommen, mir das Schild aus der Hand zu schlagen. Ich entgegnete, er solle sich mal über Meinungsfreiheit belesen.

Eine junge Frau, sehr feminin und freizügig (bauchfrei) gekleidet, teilte mit, ich beleidigte ihre Religion. Sie bezog sich auf das eine Plakat, auf dem u.a. steht, dass Islamismus frauenfeindlich sei. Ich versuchte, ihr den Unterschied zwischen privater Frömmigkeit und Islamismus zu erläutern, scheiterte jedoch, da sie den Islam einfach und wiederholt als nicht frauenfeindlich bezeichnete. Ich versuchte, ihr dies anhand der Bekleidungsvorschriften zu erläutern. Sie verstand einfach nicht, dass ihre Bekleidung nicht islamisch ist und Islamisten ihr vorschreiben würden, wie sie sich zu kleiden hat. Dass es diesen völlig egal sei, dass sie das allenfalls als persönliche Sünde betrachte, ansonsten aber ihr ihre Vorstellung von sittsamer Frauenkleidung aufnötigen würden.
Bei manchen erschwert das Verständnis, dass sie den Islam, ihre eigene Religion in ihren üblichen Ausprägungen in anderen Ländern nicht kennen und sie tatsächlich meinen, ihre Freizügigkeit werde durch den Islamismus nicht beeinträchtigt. Nicht jeden Bildungsmangel kann man in 5 Minuten auf der Strasse beheben.

 

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Ein Mann kam aggressiv näher und schrie mich an. Er sei Atheist und Kommunist, aber was ich hier mache, also eine ganze Religion herabzusetzen, sei das allerletzte. Ich sei ein Nazi. Ich versuchte, das zu entkräften, indem ich das Missverständnis erläutern wollte. Er wollte jedoch gar nicht zuhören, sondern schrie nur weiter. Die anwesende LIES-Unterstützer-Truppe nahm das begeistert auf. Als er im Weggehen endete und mich stehen lies mit seinen Flüchen und Verwünschungen, schrie ein Akhi „Takbir!. 20 junge Männer riefen „allahu akbar!“.

Eine ältere Frau drückte mir gegenüber Verachtung aus. Ich wollte erläutern, aber sie zog es vor, sich in ihren Vorurteilen selbst zu bestätigen und ging gleich weg nach meinem ersten Satz.

Mehrere Passanten äußerten sich anerkennend und drückten Dankbarkeit aus. Sie hielten das Thema auch für relevant und diskussionspflichtig.

Zwei junge Frauen mit Migrationshintergrund, die angaben, selber in der Integration aktiv zu sein, waren zunächst skeptisch. Sie meinten, in der aktuellen Lage sei das ganz kontraproduktiv. Ich versuchte zu erläutern, dass genau in Frankfurt auch in Flüchtlingsunterkünften geworben werde, die Straßenrekrutierung weitergehe und wir – bei aller Betroffenheit – uns in einer richtigen Handlung oder Aktivität nicht von den falschen Handlungen anderer beeinträchtigen lassen dürften. Gerade wir, als demokratische und menschenfreundliche Personen müssten den Mut aufbringen, weil diese ganze Lage ein Höchstmaß an Konzentration und Differenzierung erfordert. Sie wurden nachdenklich und wir verloren uns aus den Augen bzw. ich sprach mit anderen. Gegen Ende der Mahnwache kamen die jungen Frauen noch einmal zu mir. Sie berichteten, dass sie ihre Meinung geändert hätten. Sie hätten die letzten anderthalb Stunden ganz unglaubliche Gespräche mitangehört. Sie wären selten bei einer Veranstaltung gewesen, wo so hart und kritisch, aber gleichzeitig friedlich diskutiert wurde. Das fänden sie ganz außerordentlich und sehr wertvoll. Sie wollen vielleicht wiederkommen.

Da ich kurz zuvor einen Mann anzeigen musste, der mich wiederholt „du Stück Scheisse, ich hau dir eine rein“ gesagt hatte, mir sehr nahe gekommen war und eine bedrohliche Haltung einnahm, konnte ich nur bedingt hinsichtlich der Friedlichkeit zustimmen. Ich dachte bei der Schnelligkeit des Herangehens und der Bewegung mehrere Sekunden tatsächlich, er werde mich jetzt sofort schlagen, nahm daher eine Abwehrhaltung ein, obwohl ich das Plakat noch nicht heruntergenommen hatte. Sein mitlaufender Kumpel ergänzte „und von mir kriegste auch noch eine“. Diesen letzteren Mann hat die Polizei leider nicht erfasst. Bei dem Mann, der mich zuerst bedrohte, handelte sich wohl um einen Bosnier, dem Namen auf der Strafanzeige nach. Der Delinquent schaute sehr erstaunt, als seine Personalien aufgenommen wurden. Ihm war es wohl normal, Frauen so anzugehen. Nicht normal war es wohl für ihn, dass so etwas auch mal Folgen hat, weswegen er mich, als er von 5 Polizisten umringt wurde, wutentbrannt anfunkelte. Ja nu. Auch einem Mitstreiter wurde deutlich zugesetzt, etliche junge Männer kamen ihm sehr nahe und versuchten, ihn auch durch Videoaufnahmen einzuschüchtern. Der Umstand, dass wir gestern heil vom Platz kamen, war wohl ein weiteres Mal der sichtbaren Präsenz der Frankfurter Polizei geschuldet. Wenn man trotz mehrerer sichtbarer Polizei-Kleinbusse auf dem Platz so agiert, dann möchte man sich gar nicht vorstellen, wie das ohne wäre.

Frankfurter Junge

Homer ist 18. Und er ist Islamist.

 

 

Ein Motto auf seiner Facebook-Seite ist: „Der nette Marokkaner von nebenan“. Das entspricht seinem Selbstbild. Spricht man mit Homer (Name geändert) jedoch über seinen Glauben, fällt die Nettigkeit von ihm ab. Dann wird schnell klar: Homer lehnt die westliche Gesellschaft stark ab und er glaubt an den unausweichlichen Sieg des Islams. Er sehnt diesen Sieg herbei, wird aggressiv, wenn man ihm widerspricht.

Homer wirkt auf den ersten Blick lustig, er kann sich oberflächlich benehmen und es fällt an ihm wenig außer den starken Augenbrauen auf. Ein Junge, wie es viele gibt: dunkelhaarig, Frisur seitlich sehr kurz und oben länger, schmale Statur. Sicherlich niemand, der von seiner Wirkung und seinem persönlichen Auftreten her gehänselt wurde an einer Frankfurter Schule oder dort Aussenseiter ist. Er hat fast 2000 Facebook-Freunde und postet häufig, was er so macht mit „den Jungs“. Er selber sagt, dass er gerade Abitur macht und danach studieren will. Der Bruder soll in einer nahen Universitätsstadt bereits auf Lehramt studieren. Homer möchte Deutsch-Lehrer werden. Seine Schriftsprache auf Facebook steht dem jedoch entgegen; zumindest muss er da noch viel lernen.

Homer ist schon sehr lange in der Szene. Nach eigenem Bekunden seit 2009, es gibt ein frühes Video. In weiteren Videos der mittlerweile verbotenen Gruppierung Dawaffm kann man ihn ab 2011 sehen. Vermutlich kam er zu dieser Zeit durch einen Verwandten mit der Szene in Kontakt, denn er hat schon als 12 jähriger bei den Dawaffm-Grillfesten ein traditionelles Gewand an. In den ersten Videos ist er deutlich der Jüngste, den man mitnimmt zum Flyer-Verteilen und ähnlichem. Aus den Augen des Jungen in diesen Videos leuchtet Stolz, da ist ein Kind froh, dass es an einer ernsten und großen Sache mithelfen kann.

Aus den Folgejahren gibt es immer wieder Videos, in denen er mitmacht, z.B. bei dem Abholen eines „Bruders“ nach der Entlassung aus der Justizvollzugsanstalt. Den Jungen Enes aus der Dokumentation „Sterben für Allah“ kannte er. Enes ist mittlerweile tot, aber Homer redet nur so viel über ihn, dass es sein freier Wille war, nach Syrien zu gehen. Auch seine Mutter und ihr Leid kennt er. In 2015 traf er auf Pierre Vogel und den belgischen Hassprediger Tarik ibn Ali. Mit beiden macht er Selfies und stellt sie ins Netz. Er nimmt an Kader-Treffen teil. Auch davon gibt es Bilder. Die Eltern könnten alleine schon aus dem Internet wissen, was ihr Sohn tut. Wahrscheinlicher ist, dass sie auch ohne Internet nach wie vor informiert sind über das, was ihr Sohn macht und sie es für eine normale Betätigung eines jungen Mannes halten. Seit kurzem hat Homer eine Freundin. Ob sie weiß, wie Homer ihre Beziehung sieht, ist unklar. Er hält das für eine persönliche Sünde, für die er sich vor Gott verantworten muss.

Homer gibt offen zu, Islamist zu sein und auch, bei den Frankfurter LIES-Aktivisten mitzumachen. Er verteilt zwar keine Korane, solche Bilder gibt es nicht von ihm, aber er wirkt im Hintergrund. Auf der Strasse organisiert er andere Jugendliche, wenn es um Gegenaktionen zum Beispiel gegen protestierende Christen geht. Dann ist Homer dabei, ist Anführer, Anstifter und Wortführer, wenn es Diskussionen gibt. Er trifft sich häufiger auf der Zeil mit Gleichgesinnten, knüpft neue Kontakte zu anderen Jugendlichen. Homer ist sehr kommunikativ und durch sein zunächst nicht frömmelndes Auftreten  kommt er auch an Jungen und Mädchen, die nicht stark gläubig erscheinen. Die Selbverständlichkeit, mit der er den Sieg des Islams verkündet, hat jedoch sicher eine Wirkung auf entsprechend disponierte Jugendliche. Er ist bis in die Haarwurzeln gefestigt in seiner Ideologie: Der Fanatismus kommt cool daher. Homer ist kein „Opfer“.

Er nimmt die hiesige Bildung wahr, die Gesundheitsvorsorge und die Infrastruktur. Für ihn sind Ungläubige dumm und minderwertig, bestenfalls Missionierungsgut. Zu „uns“ will er nicht gehören. Das Selbstverständliche ist ihm nichts wert, er nimmt es als Vorzug dieser Gesellschaft nicht wahr in seiner Ablehnung der westlichen Welt. Nach seiner Sicht unterdrückt „der Westen“ die Muslime, die Muslime litten weltweit. Den sogenannten Islamischen Staat findet er gut. Dort könne der Islam gelebt werden. Köpfungsvideos seien meist gestellt, er vermutet da eine Verschwörung. Überhaupt seien die Medien mit schuld am Leid der Muslime, es gäbe eine Verschwörung weltweit gegen die Muslime, die er als globale Einheit betrachtet. Natürlich trage auch die Deutsche Regierung, wegen Afghanistan und Waffenverkäufen, Schuld. Die Muslime selber seien von ihrem Glauben entfernt hier. Homer brüstet sich damit, für den IS anzuwerben. Das erscheint glaubhaft, denn sein Vernetzungsgrad ist schon aus den öffentlichen Quellen ausreichend dafür. Aktuell läuft gegen ihn ein Ermittlungsverfahren.

Homer lebt unter uns. Er ist ein Frankfurter Junge.

Mode für Märtyrer

Sabri ben Abda mit neuer Geschäftsidee und klarem Bekenntnis

Wie sollte die Kleiduung für den modernen Märtyrer in spe heute aussehen? Schnittfest, feuerfest, selbstreinigend? Mit oder Hüftschutz? Also unschicke Funktionskleidung? Mitnichten. Der gepflegte Opferbereite  kann auf eine kleine, aber feine Kollektion trendiger City-Mode zurückgreifen, die an der ideologischen Ausrichtung und intellektuellen Ausstattung des Trägers wenig Zweifel lässt:

 

Mujahid Shirt 150826

 

Wer da diese modernisierten Braunhemden in allerlei Farben anbietet, ist kein geringerer als Sabri ben Abda, der nach der Trennung von United Network Cells, seinem „Dienstleister der Ummah“-Projekt vom Beginn des Jahres 2015 wieder auf neuen Wegen schreitet.

Auf seiner neuen Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/pages/Sbamedia/355849581278616?fref=ts

kündigt er den Verkauf dieser Kleidung mit den Worten an:

DAWA COLLECTION_Demnächst in ausgewählten Shops erhältlich!
•Der Gewinn kommt dem Jihad, notleidenden Waisen & Witwen in Sham zugute.
[0% an Kuffar]
In sha’Allah
I LOVE MY KALIFAT_

Das passende Shirt gibt es auch:
Kalifat Shirt Sabri 150826

In den Geschäften sollen also mit Verkäufen Gewinne erwirtschaftet werden für eine terroristische Organisation. Ein Fall für die Strafverfolgungsbehörden, wenn das so erfolgen sollte.

Auch wird auf dieser Facebook-Seite Werbung geschaltet, z.B.:

 

Mujahid Werbung Sabri 150826

 

 

Für die Seite „News aus der islamischen Welt“, die allerlei Kontakte zu Terrorwilligen und -fähigen unterhält, wird ebenfalls Werbung gemacht.

Ben Abda hat also wieder mal ein neues Geschäftsmodell. Es ist wieder in seiner salafistischen Parallelwelt, jedoch auch wieder in Deutschland. Da ben Abda nicht zuletzt vor 2 Jahren sogar ein explizites Werbevideo drehte, in dem er dazu aufrief, nach Syrien zu kommen, wenn man „ein echter Mann“ sei, ist auch der Umkehrschluß dieser Aufforderung wenig erfreulich.

 

 

Auch wer kein „echter Mann“ ist, kann andere radikalisieren und auf einen für sie und andere fatalen Weg führen. Er kann nämlich durchaus ein echter Hetzer und Aufwiegler sein.

Das ist dann wohl die Vision des Sabri ben Abda: Die gehirngewaschenen Schlächter laufen in seinen Klamotten über die Zeil oder die Kö.

 

Bayah Sabri 150826

 

Gegen diese an den Kleidungsstücken haftenden Assoziationen erscheinen nicht nur wegen der Aktualität Thor Steinar Klamotten eher wie Kindergartenlätzchen. Das sind keine bösartigen Träume von „vergangener Größe“ oder zukünftig umgesetzten nationalistisch-rassistischen Größenwahns, sondern das ist aktuell und möglich und findet nur einen Flug und eine Busreise entfernt gerade statt. Ben Abda scheint diese Shirts als Uniform einer (un-)heimlichen Armee zu wähnen. Wer nicht nach Syrien geht, kann ein „echter Mann“ auch hier sein und zum Schlachtemesser greifen, wie Mohamed Mahmoud neulich empfahl. Platz ist in der kleinsten Hütte für die Jihad-Grundausstattung.

Sabri ben Abda bekennt sich also klar zum IS, klar zum Kalifat, klar zum Jihad. Es wird zu prüfen sein, ob nicht das eine oder andere in Verbindung als Aufforderung zur Gewalt gewertet werden kann.

Es ist zu hoffen, dass weder Haltung noch Mode sich verbreiten. Man kann sich schon vorstellen, wie ein ganzes Abteil in der S-Bahn die Luft anhält, wenn einer mit so einem Shirt es betritt. Auch das kann man als Terror sehen, als die Angst, die benutzt wird, um mürbe zu machen.

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https://vunv1863.wordpress.com/category/united-network-cells/

Mahnwache vom 22.08.2015

Von 17-19 Uhr vor dem „My Zeil“. Vielen Dank an die Frankfurter Polizei für die freundliche Betreuung.

Von einer älteren Dame, die häufig bei uns vorbeischaut und uns unterstützt, wurde uns gemeldet, dass die LIES-Aktivisten in kleiner Besetzung am Freitag aktiv waren. Seit unseren Mahnwachen wurde – mit Schwankungen – die samstägliche Präsenz weniger, weil wir auch immer Polizei dabei haben. Die Aktion des Ordnungsamtes vor drei Wochen wirkte da synergistisch. Bei dieser Gelegenheit hatten Polizei und Ordnungsamt die Verteiler kontrolliert, was, wie mir Passanten berichteten, in einer Personenstandsfeststellung aller anwesenden Verteiler mündete. Das macht schon mal Eindruck.

 

Mahnwache 150822

 

Die Unterstützer-Szene war gestern nicht breit vertreten, da auch die LIES-Protagonisten nicht auf der Zeil gesichtet wurden. Man spricht sich ab, das fiel schon häufiger auf. Ein einzelner junger Mann, der sich als Lies-Aktivist outete, erzählte, dass er erst vor 3 Monaten zum Projekt gefunden habe. Er habe einen anderen sehr Aktiven über Facebook kontaktiert und sei so dazu gekommen. Im weiteren Gespräch meinte er, ich sei von Dämonen besessen und er wolle mit mir lieber nicht weiter reden. Auch wenn die Meinungen darüber sicher andernorts auseinandergehen dürften (kleiner Scherz), handelt es sich hier jedoch um eine klare Verkennung. Die Installation eines solchen Glaubens erinnert an die Dinslakener Gruppe, in der solches auch zentriert wurde. Es gab dazu einen Bericht des BR im Frühjahr, in dem sogar Teufelsaustreibungen durch einen „Quranheiler“ in Dinslaken eine Rolle spielten.

Als ich darauf fragte, welchen Bildungsweg er beschreite, es sei ja ganz unglaublich, dass ein hier geborener, etwa 16 jähriger Junge an Dämonen glaube, behauptete er, sehr gebildet zu sein; es gäbe gute und schlechte Dämonen. Meiner sei wohl ein schlechter. Ich musste trotz des eigentlich ernsten Themas lachen. der junge Mann wandte sich dann einem Mitstreiter zu. Er blieb die ganzen zwei Stunden und mischte sich vor allem ein, wenn ich mit Jüngeren sprach. Dann versuchte er, mich lächerlich zu machen und dieses jüngere Publikum auf seine Seite zu ziehen.

Eine Gruppe junger Frauen, stark geschminkt, fühlte sich – obwohl sie die Aufschriften der Plakate missverstanden – angegriffen. Erläuterungen wollten sie auber auch nicht hören, sondern bezeichneten mich einfach wiederholt als „Schwein“. Als es mir zu bunt wurde, machte ich ein paar Schritte zur Polizei hin und wollte die Personalien der der besonders gehässigen jungen Frau feststellen lassen. In den wenigen Sekunden war die junge Frau weggelaufen, während ihre Begleiterinnen behaupteten gegenüber der Polizei, dass sie die Weggelaufene nicht kennen würden und überhaupt hätte sie zu mir nur „Schweinefleisch“ gesagt. Das sei ja wohl nicht verboten. Eine etwa gleichaltrige Frau, die mit der Gruppe unterwegs war, aber dem Anschein nach keine Muslima, assistierte bei dieser Strategie. Sie schaute sehr böse.

Ein Mitstreiter berichete, ein junger Muslim sei mit ihm ins Gespräch gekommen. Er wirkte locker und entspannt und legte Wert darauf, keineswegs nur für sich zu sprechen, sondern auch für alle, die hinter ihm standen. Es sei ihm zunächst wichtig gewesen, dass der Mitstreiter sich umdrehte und feststellen sollte, dass hinter ihm niemand stehe. Als sich ein älterer Mann in das Gespräch einmischte und erzählte, daß er in Afghanistan sechs Jahre als Taliban gegen die Russen gekämpft habe, wurde der junge Mann relativ schnell laut und drängte den älteren Mann zügig aus dem Gespräch. Die Unterhaltung hat im Wesentlichen der junge Mann bestritten. Es sei gut, dass der Mitstreiter den Koran gelesen habe, jetzt müsse er ihn nur noch annehmen und beten. Der junge mann bekundete, er habe erst durch schlechte Erfahrungen zur Religion gefunden. Die Welt werde von einem Menschen namens Rothschild beherrscht. Dieser habe das Zentralbanksystem erfunden, um die Menschheit zu versklaven. Auch habe er Afrika AIDS gebracht, in Nordamerika die Indianer ausgerottet und noch einige Schandtaten mehr begangen. Rothschild sei eigentlich nur ein anderer Name für den Satan. Den Einwand des Mitstreiters, mit diesem Weltbild hätten wir in Deutschland so durchaus unsere Erfahrungen, wollte er nicht gelten lassen. Der Islam werde auf jeden Fall gewinnen, meinte er. Die Welt werde untergehen und wenn der letzte echte Muslim gestorben sei, käme das jüngste Gericht. Wehe dann allen, die keine wahren Muslime gewesen seien. Er sei friedlich und werde aber alles tun, was der Koran von ihm verlange. Die Darstellung des Islams als gewalttätig läge allein an den Medien. Dann erklärte er noch, er habe keine Angst zu sterben, aber die hinter ihm, die hätten Angst zu sterben, worüber er sich in dem Moment wunderte.

An der Stelle mischte sich dann ein anderer junger Mann in das Gespräch ein und erkläre, er habe zweimal den Koran gelesen und sei heute kein Moslem mehr. Der erste Gesprächspartner schaute ihn an und sagte:“Warum zitterst Du, Bruder?“.Darauf entspann sich eine Diskussion zwischen den beiden. Der Mitstreiter zog sich zurück. Der Mitstreiter bereute dies jedoch späterhin als echten Fehler, da er den zweiten jungen Mann, der offenbar für sein Statement tatsächlich Mut aufbringen musste, im Stich ließ, was ihm aber in dem Moment leider nicht klar war. In der Rückschau geht er davon aus, daß das Interesse dieses Gesprächspartners zu keinem Zeitpunkt ihm, sondern immer nur seinen Begleitern galt. Anders konnte er sich die ständigen abrupten Themenwechsel und den deklamatorischen Tonfall nicht erklären.

An unserer Reihe lief ein Mann vorbei, der abrupt stehen blieb. Er las die Schilder, griff in die Tasche und zog Kleingeld heraus. Da ich nur seitlich stand, sah ich das Folgende nur aus den Augenwinkeln. Er warf uns das Geld vor die Füße und schimpfte wutentbrannt. Ein Mitstreiter meinte, ich solle wegen dieser Beleidigung gegen ihn vorgehen. Ich machte zwei Schritte auf ihn zu, überlegte dann aber, dass das vor Gericht keinen Bestand haben werde. So verzichtete ich darauf, seine Personalien feststellen zu lassen. Nicht jede Form von Beleidigung ist auch strafrechtlich fassbar.

Solche Herabwürdigungen muss man leider in Kauf nehmen für die Sache.

Lehrer ohne Lobby

Die wohl am stärksten direkt mit islamistisch orientierten Jugendlichen konfrontierte Bevölkerungs-gruppe ist die der Pädagogen.

Es ist aber auch die Gruppe an Personen, die schweigt und allermeist nicht einmal öffentlich Hilferufe aussendet. Es gibt wenige Ausnahmen, Lehrerinnen und Lehrer, die nach Jahren manchmal vergeblichen Kampfes den Mut finden, leidlich offen über die Problemlagen in den Klassenzimmern zu berichten.

Vorangegangen sind oft lange Auseinandersetzungen mit Schülern und ihren Eltern, aber manchmal auch dem eigenen Schulleiter. Das Interesse der Schulleiter liegt oft darin, dass Vorfälle einschlägiger Art tunlichst nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Man befürchtet einen Verlust des Ansehens und dass besorgte Eltern ihre Kinder nicht mehr anmelden könnten. Dass man auf eben diese Weise besorgte Eltern bzw. ihren Nachwuchs möglicherweise ins totalitäre Messer laufen lässt, ist anscheinend zweitrangig. Der Ruf der Schule geht vor.

Zu diesem Zweck werden schon einmal die Auseinandersetzungen zum Privatproblem erklärt, wie bei dieser Pädagogin:

 

 

Jüdische Pädagogin 150821

 

Hier nur ein kleines Indiz der damaligen Attacken. Mir ist das immer noch peinlich und ich traue mich fast nicht, das zu zeigen. Aber so sind die aufgehetzten muslimischen Jugendlichen mit meinen und unseren Gefühlen umgegangen.
Zum einen wurde ic
h als Frau diskriminiert und zum anderen noch als Jüdin. Das habe ich dann neben all den anderen Angriffen -nach langen Jahren des Versuches und intensiver Bemühungen, die Jugendlichen zu belehren und positiv zu beeinflussen – zur Anzeige gebracht.
In diesem Betrieb konnte ich dann nicht mehr weiterarbeiten und wurde 2 Jahre lang bei vollen Bezügen freigestellt, weil man angeblich nicht für meine Sicherheit garantieren konnte.

dische Pädagogin

Fälle wie dieser geraten fast nie an die Öffentlichkeit.

Manch ein Lehrer reibt sich zwischen hohem pädagogischem Eigenanspruch und real existierenden Schülern, die es oft an jeglicher Achtung mangeln lassen, auf.

Hinzu treten bei den Schülern untereinander, wenn die Schule eine solche Problemzone hat, manchmal Schikanen gegenüber Mitschülern, die es mit der Religion nicht ernst genug nehmen. Das kann von der reklamierten Belästigung durch fremde Pausenbrote mit Salami bis hin zur Maßregelung jüngerer Schüler im Ramadan gehen, die dann dehydriert zusammenbrechen.

Ein wenig wurde hier in Hessen einmal zu Anfang 2014 nachgesucht. Eine zaghafte Anfrage der GEW, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft:

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/nach-anwerbung-an-schulen-lehrer-fordern-mehr-hilfe-im-kampf-gegen-salafisten-12740654.html

Direkt zum Nachfrage-Zeitpunkt wurde wenig angestoßen, trotz des Hilferufs. Man war wohl der Meinung, man tue genug. Nur wenig später musste das revidiert werden und man machte weitere Angebote für Lehrer und Einrichtungen. Gleich geblieben ist jedoch, dass so mancher Lehrer nicht mit Rückendeckung rechnen kann, wenn er über die Probleme offen reden will, wenn er z.B. mit den Medien sprechen will. Die Pädagogen, die den Umfang des gesamtgesellschaftlichen Problems mit am besten einschätzen können sollten (zumindest die in den Ballungsräumen), bekommen quasi einen Maulkorb. Immer wieder hört man in Berichten, wenn es sie zu konkreten Schulen doch einmal gibt, dass man nicht an die Öffentlichkeit wolle. Die Lehrer gehen nicht an die Gesellschaft heran bzw. werden separiert. Nur mit öffentlicher Wahrnehmung könnte jedoch auch mehr Hilfe von der Politik eingefordert werden bzw. genügender Druck aufgebaut werden.

Es wäre wichtig, dass die bei diesem Thema seltsam unpolitisch agierenden Lehrer da lauter werden. Nicht nur für sich, sondern auch ihre Schützlinge. Für uns alle.

 

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Sehenswert ist dazu die ältere Doku „Kampf im Klassenzimmer“:

 

Kleine Literatur- und Mediensammlung

Studie des BMI von 2009:

„Mus­li­mi­sches Le­ben in Deutsch­land“ – Voll­ver­si­on der Stu­die

Mit der Studie „Muslimisches Leben in Deutschland“ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge liegt die erste bundesweit repräsentative Datenbasis vor. Anlässlich der vierten Plenarsitzung der Deutschen Islam Konferenz wurde sie am 25.06.2009 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.

Sie gibt mit ca. 6.000 befragten Personen aus 49 muslimisch geprägten Herkunftsländern einen umfassenden Überblick über das muslimische Leben in Deutschland. Dargestellt werden insbesondere die Anzahl der Muslime in Deutschland, die Glaubensrichtungen, religiöse Praxis und verschiedene Aspekte der Integration.“

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Politik_Gesellschaft/DIK/vollversion_studie_muslim_leben_deutschland_.html

Von Mouhanad Khorchide, 2009: „Deswegen bestreitet auch niemand die Aussagekraft der Studie, in der 21,9 Prozent auf die Frage „Lehnen Sie Demokratie ab, weil sie sich mit dem Islam nicht vereinbaren lässt?“ zustimmend antworteten. Fast jeder Fünfte, nämlich 18,2 Prozent, zeigte Verständnis, dass „Muslime, die vom Islam abgefallen sind, mit dem Tod bestraft würden“. Und 28,4 Prozent sehen einen Widerspruch „zwischen Muslim sein und Europäer sein“.“

http://www.taz.de/!5168760/

BBC: „The latest WikiLeaks revelation: 1 in 3 British Muslim students back killing for Islam and 40% want Sharia law“

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1340599/WikiLeaks-1-3-British-Muslim-students-killing-Islam-40-want-Sharia-law.html

Erhebung des WZP, 2013: „Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit Muslime und Christen im europäischen Vergleich, Ruud Koopmans

„Fast die Hälfte der in Europa lebenden Muslime findet, dass es nur eine gültige Auslegung des Koran gibt, dass Muslime zu den Wurzeln des Islam zurückkehren sollen und dass religiöse Gesetze wichtiger sind als weltliche. Anhand dieser Indikatoren zeigt eine WZB-Studie in sechs
Ländern, dass der religiöse Fundamentalismus unter Muslimen deutlich weiter verbreitet ist als unter Christen. Der Befund ist insofern besorgniserregend, als mit religiösem Fundamentalismus
ein erhöhtes Maß an Fremdgruppenfeindlichkeit einhergeht.“

https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf

Verschiedenes Interessantes von Guido Steinberg vom SWP, z.B. zu Boko Haram:

http://www.swp-berlin.org/nc/suchergebnisse.html?tx_indexedsearch%5B_sections%5D=0&tx_indexedsearch%5Bpointer%5D=0&tx_indexedsearch%5Bext%5D=0&id=68&no_cache=1&tx_indexedsearch%5Bsword%5D=steinberg&tx_indexedsearch%5Bsubmit_button%5D=Suchen

Eine gute Übersicht, gut für den Einstieg:

http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2015/03/what-isis-really-wants/384980/

Eine Reihe interessanter Vorträge von bislang zwei Konferenzen am Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI):

http://www.ffgi.net/mediathek-p1.html

Das „Who´s who Al-Quaida in Deutschland“ von Gerhard Piper
Sehr akribische, lohnende und wertvolle Sammlung bis 2008

http://www.bits.de/public/pdf/Al-Qaida_und_ihr_Umfeld_in_Deutschland.pdf

Eine Einschätzung zu Herkunft und Anzahl der IS-Kämpfer, Stand Dez. 2015:

http://soufangroup.com/wp-content/uploads/2015/12/TSG_ForeignFightersUpdate4.pdf

 

 

Update 25. Dezember 2015