Pierre Vogels neue Gemütlichkeit

Pierre Vogel beklagt in einer aktuellen Stellungnahme wortreich, dass er „seit 10 Jahren unter Beobachtung“ stehe, diese aber so grundlos oder alternativ erfolglos sei, dass er immer noch auf freiem Fuß sei:

 

Seit einiger Zeit sind die öffentlichen Veranstaltungen von Vogel schwächer besucht. Auf Kundgebungen werden regelhaft weniger Personen gezählt, als angekündigt.
In Moscheen und Kulturvereinen bestehen zu Recht Bedenken, ihn einzuladen. Trotzdem hat er bei Facebook über 116.000 Anhänger (der Rest sind sicher Personen, die aus dem einen oder anderen Grund wissen möchten, was er so verbreitet). Die Beobachtung scheint etwas zu behindern, ja. Und auch – metaphorisch – die PS, die er auf die Strasse bringt, scheinen weniger zu werden.

Vor einiger Zeit ist er daher auf das alternative Konzept „Wohnungs-Dawa“ gekommen, also eher konspirative Treffen in kleinerem Kreis in der Wohnung von verlässlichen Brüdern mit genügend Platz. Die Besucherangaben schwanken bei solchen Events meist von 30-60. Dabei scheint ein gewisser Aufschlag zu sein, die Hälfte kommt wohl der Wahrheit näher. Der Herr Vogel erklärt den Wechsel auf die Kleinkunstbühne selber allerdings so:

 

 

Vogel vertritt damit als eine weitere zentrale Figur der Szene neben Krass, Lau und Selmani, dass man Dawa, also die Mission, auch schon mit wenig Wissen betreiben könne. Das läuft auf die „Dawa-Schulung“ a la Krass hinaus. Ganz nebenbei empfiehlt er ein Werk von Bilal Philips, einem bekannten extremen Hassprediger; da muss man die problematischen Inhalten nicht mehr selber aussprechen. Überraschend weist er auf eines über Zauberei (!) hin.

Natürlich ist in Privatwohnungen die Wahrscheinlichkeit geringer, auch nur irgendwie belauscht zu werden. Die Aktionsform hätte einen konspirativen Charakter, selbst wenn man gar nicht konspirativ zugange wäre. Mit neuer Gemütlichkeit hat das allerdings auch wenig zu tun, sondern mit u.a. dem Umstand, dass man mittlerweile wie andere Verfassungsgegner auch, Gegenwind aus der Bürgergesellschaft (und auch manchem Muslim!) bekommt. Mancher Verantsaltungsort ging zwischen Planung und Durchführung doch noch abhanden. Vielleicht auch ein wenig damit, dass man den etwas geschwundenen Nimbus und die Zugkraft nun mit dem Lob der Klein-Dawa hübsch wegerklären kann. Das Fuchs- und Trauben-Szenario.

Es bestehen überdies jedoch Zweifel, ob die Schritte von Vogel und Lau beispielsweise wirklich mit der beschriebenen, vielmehr vermuteten Beobachtungsdichte bedacht werden. Das Dargestellte entspricht entweder einer leichten Paranoia oder dient dazu, die Anhänger davon zu überzeugen, dass man ganz harmlos sei, normaler Muslim eben, den „die platt zu machen“ suchen. Nun enthält der Herr Vogel seinen Anhängern vor, dass jede Art von Beobachtung der persönlichen Art vielfach genehmigt werden muss. „Einfach so“ aus reinem Verfolgungs- und Strafeifer geht das nicht, das unterliegt den normalen Regeln im Rechtsstaat. Vielleicht sollte der Herr Vogel sich da wenigstens selber mal schlau machen.

Zum Schluss noch einmal der Herr Vogel selber, aus seiner obigen Einlassung:

„Wie man es auch dreht und wendet, es gibt nicht nur keinen Beweis dafür, dass diese Anschuldigungen nicht stimmen…“

Da ist man doch geneigt, ihm beizupflichten.

Die neun Leben des Denis Cuspert

Aktuell geht durch die Medien, der deutsche Salafist Denis Cuspert alias „Deso Dogg“ alias „Abu Talha al Almani“ sei getötet worden:

http://www.heute.at/news/welt/art23661,1224880

Meldungen dieser Art gab es bereits mehrfach, so dass Skepsis durchaus begründet ist, auch wenn es diesmal besser bestätigt ist, als die Male zuvor.

Der Erasmus Monitor meldet:

http://erasmus-monitor.blogspot.se/2015/10/neue-geruchte-um-denis-cuspert.html

Cuspert, eigentlich ein erfolgloser Rapper wie so viele, ist seit 2012 in Syrien aktiv. Im normalen Leben hat er nie Fuß gefasst, zu groß war die Diskrepanz zwischen den Wohlstands- und Bedeutungswünschen und dem eigenen Können und der eigenen Disziplin. Er ist einer von den Fällen, die bei Verallgemeinerung zu dem Schluß führen könnten, dass es v.a. Bildungsversager und gesellschaftliche Verlierer sind, die radikalem Gedankengut anhängen. Das mag bei so einigen der Fall sein, eine Blaupause ist es jedoch nicht. Die bizarre Dichotomie zwischen dem Eigenbild, das wohl mehr durch diesen kurzen Film dargestellt wird:

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und der tatsächlichen Betätigung als brutaler Schlächter, der keinerlei Mitleid empfindet, sondern seine Gegner noch im Tod verhöhnt, könnte schärfer kaum sein.

http://www.liveleak.com/view?i=108_1415124887

 

In 2013 und 2014 hatte sich Cuspert zu einer der wichtigsten Propagandastimmen des sogenannten Islamischen Staates entwickelt. Er wird als internationaler Topterrorist geführt. In unzähligen Videos ist er nicht nur die Stimme des IS, die verklärt, sondern auch Darsteller widerwärtigster Grausamkeiten. Völlig verroht schändet er Leichen, wünschte sich lachend hilflose Menschen als Opfer, denen er mit stumpfem Messer die Kehle durchschneiden könne.

Sollte er dieses mal wirklich tot sein, gibt es sicherlich nicht viele Menschen, die um ihn trauern. Vielleicht seine Mutter, die sich fragen mag, was sie falsch machte. Die Angehörigen seiner Opfer sicher nicht. Und auch seine Kumpane werden nicht trauern, denn für sie ist er nun vielleicht als Shaheed gestorben, als Kämpfer im Heiligen Krieg. Um solche Personen trauert man nicht, man feiert sie. Sollte er wirklich tot sein, wird er noch im Tod als Vorbild gehandelt werden.

Möge er möglichste wenige Nacheiferer finden.

Reaktion: Medizin mit Herz Schwimmende Felle…

Die mediale Aufmerksamkeit scheint dem Verein „Medizin mit Herz e.V.“ nicht genehm. Die Geschichte hatte am 16.10. den Weg in verschiedene Medien gefunden, so dass es Reaktionen von Abou Nagie und Sven Lau gab. Kleiner google-Nachrichten-Spiegel:

https://news.google.com/news/story?ncl=dlUPfwYqfmilatMOb0-7nQDgAzz3M

Nachdem nach Angabe von Journalisten der Vereinsvorstand von Medizin mit Herz e.V. zunächst nicht zu erreichen war, postet man nun Einlassungen zu den Vorgängen. Ein/e  „Cigdem K.“ soll das alles initiiert haben :

https://www.facebook.com/koko.warzecha/activity/783314431814819?comment_id=783319341814328&offset=0&total_comments=1&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R%22%7D&hc_location=ufi

MmH Stellungnahme Vorhalt 151017

Auf Nachfrage auf ihrer fb-Seite wird folgendes an die User mitgeteilt:

Medizin mit Herz e.V. Hallo lieber Gregor, wir haben vor einer Woche vom Verfassungsschutz erfahren, dass unter unseren freiwilligen Helfern wohl Ehrenamtler sind, die privat als extremistisch eingestuft sind, wir versuchen momentan raus zu finden, wer diese Personen sind und werden diese umgehend aus unserem Verein „entfernen“.
Wir distanzieren uns ganz eindeutig von diesen Vorwürfen und hoffen, dass unsere Spender uns auch weiter vertrauen und nicht diesen Lügen Gehör schenken
Liebe Grüße
Ihr MmH-Team

https://www.facebook.com/MedizinMitHerz

In dieser Einlassung stimmen natürlich gleich mehrere Behauptungen nicht bzw. offenbaren ein angespanntes Verhältnis zur Realität.

Ich habe mir erlaubt, einmal auf den Verfassungsschutzbericht 2014 hinzuweisen und nachzufragen, ob man das so verstehen dürfe, dass der Herr Belkaid nun seine Ämter niederlege. Ich erwarte da nicht unbedingt eine Antwort.

Der Rattenfänger von Hamm

Bitte unten update lesen!

Unregistrierte minderjährige Flüchtlinge scheinen nicht nur in Deutschland anzukommen. Anders ist es nicht zu erklären, dass ein junger Mann aus Hamm, wohl Salafist, versucht, 400 syrische Kinder ohne Papiere, aber gegen Entgelt von 600 Euro pro Monat an geneigte Muslime abzugeben. Der kleine Deal kostet stramme 3 Mio pro Jahr, sofern man sich an die Absprache hält. Man kann sich also berechtigt fragen, wo nicht nur die Kinder, sondern auch das Geld herkommen.

Das liest sich wie eine Anzeige für Hundewelpen, die auf einem Parkplatz abgegeben werden sollen. Sollten die Eltern dieser Kinder wissen, was da abläuft, so muss man sich fragen, warum sie ihre Kinder aus den sicheren Niederlanden nach Deutschland „abgeben“, sie somit loswerden wollen. Sollten sie davon nicht wissen, ist das Menschenraub und Menschenhandel in großem Maßstab. Sollten die niederländischen Behörden Kenntnis von diesen Kindern haben, so muss man fragen, ob sie nicht mehr alles im Griff haben, denn 400 Kinder einfach so verschieben – das ist unter normalen Vorstellungen von Rechtsstaat und Kinderschutz undenkbar.

 

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Angegeben ist eine Kontaktnummer in Hamm.

Kinder sind in totalitären Gesellschaften Verfügungsmasse: Lenkbar und nutzbar. Keine Individuen, sondern Schachfiguren, „Menschenmaterial“. Das kennt man von Mao, das kennt man von Hitler, Stalin, den meisten anderen Diktaturen. Das ist anscheinend der Plan: Eine kleine Armee von Namen- und Gesichtslosen, am Tisch von Gesinnungsgenossen, denn jeder normalen Mensch würde nachfragen, woher das Kind an seinem Tisch kommt, warum es von seinen Eltern getrennt wurde, warum es überhaupt so „ohne Papiere“ abgegeben werden soll und nicht regulär.

 

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Nicht nachweislich in Zusammenhang stehende Aktivisten des Lies-Projekts Hamm 2014, Beispielbild Bild: fb Seite Die wahre Religion

 

Wir haben schon die Paralleljustiz in einigen Bereichen. Nun haben wir vielleicht auch eine parallele „Jugendfürsorge“. Diese Kinder unterlägen nicht der Schulpflicht, da sie nicht registriert sind. Sie sind nicht krankenversichert etc.

Sie könnten in Koranschulen und Hinterhofmoscheen gedrillt werden.

Das muss nicht so sein. Es stellen sich jedoch viele Fragen.
Es ist dringende Aufgabe der Behörden, zu klären:

  • Stimmt das behauptete?
  • Wo sind die Eltern der Kinder?
  • Stimmten die Eltern der Reise der Kinder zu?
  • Warum sind diese Kinder nicht registriert?
  • Was soll mit den Kindern geschehen?
  • Welche Rolle spielt der Vermittler in Hamm?
  • Woher kommt das Geld?
  • usw.

 

Sollte sich dies bewahrheiten, so sind 400 Kinder in den Händen von Rattenfängern. Das wäre ein unfassbarer Skandal. Das sind aber Dinge, die passieren können, wenn man so gar keinen Überblick mehr hat und die staatliche Ordnung teilweise aufgehoben ist.

Bitte aufklären und die Kinder ordentlich unterbringen.

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Update 14:14:

Diese Botschaft soll bereits seit Wochen auf „Whatsapp“ kreisen.
Dann sollten die Behörden ja eigentlich informiert sein. Ich frage da Montag mal nach. Mein Dank gilt der Tippgeberin.

Update 14:28:

Es gibt weitere Ungereimtheiten, die allerdings erst Montag zu klären sind. Daher bitte vorsichtshalber zunächst als Ente behandeln bis behördlicherseits da etwas mehr Klarheit gemeldet wird.

Was gehen uns die Muslime an?

Das fragt sich Abou Nagie in einem aktuellen Video* zur Flüchtlingsfrage, wohl in Reaktion auf die breite Berichterstattung zu „Medizin mit Herz“:

 

 

 

Nun, Herr Nagie, für „uns“ sind Menschen zunächst Menschen. Dann kommt ganz lange gar nichts. Dann kommen vielleicht natürliche Kategorien wie Mann, Frau, alt, jung, die auch eine besondere Fürsorge begründen können. Dann vielleicht andere, von dem Menschen (meist) selbst gewählte Identitätsaspekte, von denen EINER Religion sein mag. Oder auch nicht.

Insofern kümmert „uns“ an diesen Muslimen, dass sie Hilfe benötigen und dass sie aber auch sehen, dass diese Hilfe nicht vom Himmel fällt oder selbstverständlich ist, sondern von Menschen gewollt und bewerkstelligt ist. Nämlich von „uns“.

Wenn ein Herr Abou Nagie meint, „wir“ kümmern uns um Obdach, Nahrung, Krankenversorgung, Bildung und er und seine Gesinnungsgenossen können dann trotzdem unter diesen Personen „wildern“ und sie gegen „uns“ so aufhetzen, wie er selber gegen diese Gesellschaft eingestellt ist, die auch ihn schon (wahrscheinlich unberechtigt!) alimentierte, dann irrt er. Das werden „wir“ nicht dulden, dass „wir“ für Menschen sorgen, damit sie in aller Ruhe und in „unserer“ Geborgenheit menschen- und verfassungsfeindliche Gegengesellschaften aufbauen können.

Ja, sie bleiben frei in ihrer Meinung und auch ja, konkrete Dankbarkeit ist nicht geschuldet. Aber sie wäre schön und genau da haken sie ein, Herr Nagie. Sie vergiften das Klima zwischen Gast und Gastgeber, zwischen temporärem oder dauerhaftem Einwanderer und der Gemeinschaft der Residierenden, machen klar, dass SIE zunächst die Religion eines Menschen sehen und nicht sein Menschsein. Nur ein Muslim ist ein vollwertiger Mensch in ihrer Sicht und sie treiben da einen erheblichen Keil in die Gesellschaft hinein: Wenn „uns“ diese, angeblich „ihre“ Muslime nichts angingen, weshalb sollten „wir“ dann für sie sorgen? Wir sorgen für sie, weil wir eben meinen, dass sie uns als Menschen angehen. Wenn man zuzieht, um nur die Annehmlichkeiten dieser Gesellschaft zu genießen, aber nicht bereit ist, ihre Regeln zu lernen und zu respektieren, dann wird man nicht dauerhaft miteinander auskommen können. Gesellschaft bilden wir alle und es ist nicht hinnehmbar dass Menschen, kaum angekommen, in salafistische Netzwerke hineingezogen werden.

Diese Suppe werden „wir“ ihnen also versalzen, Herr Nagie.
Diese Gesellschaft wird die neuen temporären oder dauerhaften Mitbürger vor ihnen und Kumpanen zu schützen suchen. Sie wird dabei ihr Bestes geben. Für unser aller Gemeinwesen. Für eine friedliche gemeinsame Zukunft. Frei, nicht totalitär.

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* Man beachte die Zahl der Aufrufe.

Offenbacher Syrien-Rückkehrer festgenommen

Nach Berichten der Bild und des HR ist gestern vormittag ein Syrien-Rückkehrer in einem Offenbacher Wohnhaus festgenommen worden:

http://www.bild.de/regional/frankfurt/festnahme/gsg9-ueberwaeltigt-syrien-kaempfer-43012296.bild.html

http://hessenschau.de/panorama/mutmasslicher-syrienkaempfer-festgenommen,offenbach-einsatz-syrien-kampf-100.html

 

 

Pulk um 1 Polizisten

Blick auf einen kleinen Teil der Offenbacher Szene 2012 Auch auf diesem Bild ist mindestens ein junger Mann, der eine zeitlang im Ausland kämpfte.

 

Der Vorwurf im aktuellen Fall bezieht sich auf ein Bild in einem sozialen Netzwerk, auf dem Aria L. neben Köpfen posiert haben soll. Der junge Mann wohnte in der Rhönstr. 17 in Offenbach. Das ist unweit des Hauses, in dem vor Jahren bereits ein anderer Islamist verhaftet wurde (Bieberer Straße 80er Nummern).

Aus dem dünnen Bericht der Bild kann man schließen, dass wohl erst aktuell die Bilder mit dem Beleg seiner Einbindung in Kampfhandlungen gefunden worden sein müssen oder ein anderer Hinweis auf ihn kam. Er ist wohl bereits über ein Jahr wieder zurück.

Dass das GSG 9 eingesetzt wurde und nicht normale Polizei oder eine Beweismittelsicherungs- und Festnahmeeinheit kann bedeuten, dass er für weiterhin gefährlich und zumindest potentiell bewaffnet galt.

Ob und wo der junge Mann zuletzt aktiv war, wird noch zu klären sein.

Eine Gruppe aus Offenbach, die teilweise aus ehemaligen LIES!-Aktivisten bestand, ist seit Monaten abgängig. Ob da Kontakte hin bestanden, wird auch noch zu betrachten sein. Diese jungen Männer hatten vorher auf Schulhöfen Sporttrainings mit Jungen veranstaltet und in einem Boxstudio trainiert. Auch andere „Brüder“ hatten sie aufgerufen, sich für – was auch immer – fit zu machen. Das Video ist mittlerweile nicht mehr da.

In Offenbach gibt es seit etlichen Jahren eine lebhafte islamistische Szene. Die Stadtpolitik bemüht sich redlich, das Thema NICHT stärker öffentlich zu fokussieren. Immer wenn Journalisten thematisch nur abstrakt mit dem Thema umgehen, also eher nicht anlaßbezogen fragen, kommen wunderbare Redebeiträge wie für und aus dem Stadtmarketing. So sehr Offenbach in manch anderer Hinsicht besser ist als sein Ruf, so sehr wird hier die Werbetrommel bemüht und dieses Problem marginalisiert. Nach außen gibt man sich hinsichtlich dieses relevanten Zustandes zugeknöpft. Damit ist Offenbach neben Frankfurt, Hanau und Dietzenbach eine Kommune, in der man Bevölkerung und Eltern lieber nicht sensibilisiert als nur ein Jota am Image zu korrigieren. Oder einmal öffentlich auch die Eltern mehr in die Pflicht zu nehmen.

Offenbach hat mehrere, seit Jahren im Fokus von Behörden und Szenekennern stehende Problem-Moscheen. Von städtischer Seite hat man 2012 einen „Runden Tisch Islam“ installiert, dessen Teilnehmer 2012 nach einem Angriff auf ein Reporter-Team auf Drängen der Offenbacher Stadtpolitik eine Erklärung unterzeichneten.

https://www.offenbach.de/leben-in-of/soziales-gesellschaft/integration_und_zusammenleben/der-islam-gehoert-laengst-zu-offenbach.php

Schon dieses banale Schreiben, vorformuliert, wohlfeil und ohne konkrete Forderungen, dieser Minimal-Konsens mit ein bisschen „schaut halt mal“, war äußerst mühsam zu erzielen. Das allerdings wird nicht öffentlich erzählt.

Dr. Merkels schwarze Kasse

Die humanitären und bevölkerungspolitischen Gesichtspunkte der Flüchtlingskrise einmal außen vor gelassen, die wurden auch hier schon grob angerissen und werden derzeit auch endlich breit gesellschaftlich diskutiert. Der volkswirtschaftliche Aspekt sei einmal singulär betrachtet.

Ein paar wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge sind auch Allgemeingut. Zum Beispiel:

„There ain’t no such thing as a free lunch.“

https://en.wikipedia.org/wiki/There_ain%27t_no_such_thing_as_a_free_lunch

Stimmt das wirklich?

Dazu Frau Dr. Merkel:

„Wird alles teurer durch den Andrang Hunderttausender Flüchtlinge? Kanzlerin Merkel versucht die Gemüter zu beschwichtigen: So soll es weder einen Steuer-Soli noch Steuererhöhungen geben.“

http://www.n-tv.de/politik/Merkel-verspricht-Keine-Steuererhoehung-article16117731.html

Verschiedene Mitglieder der Regierung beteuern, den Autochthonen bzw. bereits Residierenden werde es durch diese Krise nicht schlechter gehen hinsichtlich öffentlicher Zuweisungen und Ansprüche.

Parallel bekundete Dr. Merkels Finanzminister Dr. Schäuble:

„Um die vielen Flüchtlinge unterzubringen, muss der Staat viel Geld bereitstellen. Trotzdem braucht der Bund keine neuen Kredite aufzunehmen, sagt der Finanzminister.“

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/trotz-fluechtlingskosten-schaeuble-die-schwarze-null-steht-13822618.html

Keine Steuererhöhungen, schwarze Null UND keine Beschränkungen.
Welche Mehreinnahmen sollen das kompensieren von und durch ein Klientel, das netto bezieht, also zunächst keinen Anteil an der Produktivität leistet? Mehreinnahmen bei der Tabaksteuer, weil viele Raucher dabei sind? Man muss jenen helfen, die in Not sind. Keine Frage. Aber so zu tun, als koste das nichts und nirgends, das ist entweder Realitätsverlust („ich schüttele meinen Wunschbaum“) oder ist einfach nur eine besonders unverschämte Lüge. Beides beleidigt die Intelligenz.

Man möge mir das also erklären, ich bin ganz Ohr.
Alternativ meine ich:
Nie war der Kreis so quadratisch wie heute.
Zumindest mit dem Mundwerk.

Nicht einmal das Anwerfen der Notenpresse würde da helfen, ergibt das doch real existierende Gelder, die Nullen i.d.R. weniger schwarz machen.

 

 

Es gibt nur wenige alternative Möglichkeiten, um dieses Paradoxon aufzulösen:

1. Keiner hat die Gesamtheit der Äußerungen im Blick und erzählt nur das, was zu seinem Ressort passt und er aktuell für politisch opportun hält.

2. Keiner hat volkswirtschaftlich eine Vorstellung. Am wenigsten die, die das für die Bevölkerung bearbeiten sollen.

3. Alle Betreffenden belügen die Bevölkerung bzw. geben Wahrheiten stückchenweise bekannt, um sie dann sofort in ihren Auswirkungen marginalisieren zu können.

Eine der drei Möglichkeiten sollte es sein.
Die einzige Alternative, die noch nicht dabei ist und das auflösen kann, sind schwarze Kassen von Frau Dr. Merkel, also Geld, das in alle Berechnungen bislang NICHT einfloß aber in der Zukunft sicher zur Verfügung steht.

Mir scheint allerdings, dass diese schwarzen Kassen eher imaginär sind.
Vielleicht muss man Merkel das mit den Kassen aber auch so erklären, dass sie das auch verstehen kann. Eine Kassen- oder eine Verständnis-Simulation funktionieren bei echten Problemen so wenig wie eine C 30 in der Homöopathie.

Könnte ihr das bitte ein ihr nahestehender Naturwissenschaftler mit der Thermodynamik erklären? Vielleicht versteht sie das ja. Ansonsten müssen wir unter diesem Aspekt auf Merkels schwarze Kassen vertrauen in der Hoffnung, dass sie sich da nicht um drei bis sechs Nullen vertat.
Dieses Vertrauen habe ich allerdings nicht.

Weitere Hilfsvereine um „Medizin mit Herz e.V.“

Der Verein „Medizin mit Herz e.V “ wird vom Nordrhein-Westfälischen Verfassungsschutz beobachtet. Bei den Brüdern Brahim Belkaid, alias „Abu Abdullah“, von Beruf und selbstempfundener Berufung wohl her Wanderprediger, und Mohamed Belkaid, Vertreter und „Projektmanager“ von „Medizin mit Herz e.V.“ kann man dies auch persönlich, nicht nur strukturell, vermuten.

Wenn ein solcher Ruf vorauseilt, mag es das eine oder andere Mal schwierig sein, mit neuen Personen, Gruppen oder öffentlichen Stellen in Kontakt zu kommen. Der ruinierte Ruf ist heutzutage per google leicht festzustellen. In dem Fall hilft auch ein einzelner Leumundszeuge wenig, sobald der richtige eigene Name auftaucht. Da ist es doch praktisch, Partner als Türöffner zu haben, deren Protagonisten nicht so im Fokus der Behörden und der Öffentlichkeit stehen.

Belkaid geht aktuell wohl solche weiteren strategischen Kooperationen ein, wenn auch die Vernetzung der Szene allgemein nützlich erscheinen mag. Auf der Facebook-Seite (fb) von „Medizin mit Herz“ sind einige davon nachzuvollziehen:

https://www.facebook.com/MedizinMitHerz?fref=ts

Von dem Hamas-nahen Kölner Verein WEFA e.V. war gestern bereits die Rede. Man plante gemeinsam eine großangelegte und sicher nicht ganz billige Werbeaktion für Flüchtlinge in einem Kinderland:

https://www.facebook.com/WEFAeV

Mit einem „Kulturverein“ in Holzwickede wurde ein Flüchtlings-Spendenfest gefeiert. Der ist beim Amtsgericht Hamm mit der VR 2075 verzeichnet: Kultur und Bildungsverein „Annur Holzwickede e.V.“, Hauptstraße 32, 59439 Holzwickede. eingetragener Verein. Diesen Verein gibt es seit Anfang 2014. Ob „Holzwickede ohne Rassismus“ so genau weiß, wen ihnen der örtliche Kulturverein da in den Ort holte? Es darf bezweifelt werden:

Die fb-Seite des Vereins:

https://www.facebook.com/annurholzwickede/timeline

Fussballturniere sind beliebte Events, um junge Männer anzusprechen:

 

Oder die Gruppe „Akhauat fi Deen“.

 

Sie organisieren sich auch über die fb-Seite:

https://www.facebook.com/AkhauatfiDeen

Was wird da so geteilt, der wohlbekannte Herr Cifti, ebenfalls seines Zeichens salafistischer Prediger:

 

Weitere mit „Medizin mit Herz“ vernetzte Hilfsvereine, die teilweise ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet werden, hatte der Eramusmonitor Ende letzten Jahres zusammengestellt:

http://erasmus-monitor.blogspot.de/2014/12/das-netzwerk-salafisten-vereine-und-die.html

Das alles gibt also mittlerweile ein erheblich vernetztes Gebilde relevanter Größe. Bei einem engen Austausch von Personal, Geld und Methoden wird es schwierig, die Struktur zu zerschlagen. Werden 3 Gruppierungen verboten, sind noch genügend andere da, um aufzufangen. Manche bereits verbotene Organisation hatte ja bereits kurz nach dem Verbot bekannt gegeben, unter dezent verändertem Namen fortzufahren. Mit gegenwärtigen Gesetzen, Methoden und Abläufen (von der nicht kommunikationsfähigen IT mal ganz abgesehen) sind die Gesetzes- und Verfassungshüter immer zwei Schritte hinter den Strukturbildnern und Tätern, das ist wie Schachspielen auf der einen Seite ohne Dame. Man kann gewinnen, muss aber erheblich besser spielen.

Medizin mit Herz e.V.: 150 Flüchtlinge in Köln „angefüttert“

Der salafistische Hilfsverein Medizin mit Herz e.V. (früher Medizin ohne Grenzen e.V.) wird von dem jüngeren Bruder des bundesweit bekannten Predigers Brahim Belkaid alias „Abu Abdullah“ geleitet. Prediger Belkaid steht unter Anklage wegen Volksverhetzung:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/07/19/abu-abdullah-zahlt-lehrgeld/

Der Verein steht eigentlich unter Beobachtung des NRW-Verfassungsschutzes:

Klicke, um auf vs-bericht_2014_final.pdf zuzugreifen

S. 143 f.

Der Bruder heißt Mohamed Belkaid und tritt als Vertreter des Vereins auf:

http://medizinmitherz.de/index.php?option=com_content&view=article&id=45&Itemid=209&lang=en

Aktuell ist auch dieser Verein dem Anschein nach in die „Flüchtlingsarbeit“ = Flüchtlingsanwerbung eingestiegen und hat gleich zwei Busse mit 150 Kindern, Jugendlichen und Eltern „eingefangen“. Die Flüchtlinge wurden aus einem Kölner Camp abgeholt, Zitat von der fb-Seite des Vereins:

Medizin mit Herz e.v/Oki-Doki Land Projekt 2015 in Köln
Ein wunderschöner Tag!

Heute haben wir in Kooperation mit Wefa e.V. Flüchtlingskindern und ihren
Familien eine große Freude bereitet. Sie wurden mit Bussen vom Flüchtlingslager in Köln
abgeholt und in ein Kinderspielland gebracht.
Die Kinder hatten soviel Spaß, dass einige von ihnen sogar dem Festmahl,
welches wir für unsere Gäste vor Ort bereitstellten, keine Beachtung schenkten,
um aus ihrer Spielfreude nicht rausgerissen zu werden.
Spielen ist nun mal die beste Möglichkeit für Kinder ihrer Sorgen und Ängste zu entfliehen.
Und genau das ist unseren kleinen Gästen heute ganz gut gelungen.

Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, dass es heute viele strahlende Gesichter gab.
Ein besonder Dank gebührt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die einen reibungslosen
Programmablauf ermöglicht haben.

Dazu das herzige Video:

 

 

Mohamed Belkaid selber ist bei 1:40 und im Abspann im Bild.

Der Ausflug wurde wohl auch von dem Verein WEFA e.V. organisiert, der als Hamas-nah gilt:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/8181

Neben der JA sieht auch die WAZ diesen Zusammenhang:

http://www.derwesten.de/nachrichten/spenden-aus-marxloh-fuer-die-hamas-id3387598.html

Die Veranstaltung fand wohl am Wochenende um den 26.09. herum statt, wurde von MhH allerdings erst am 03.10. hochgeladen. Vom Verein schon am 28.09.:

Rechts oben mit dem Kind auf den Schultern und im weißen T-Shirt der Herr Belkaid.

 

Hier die fb-Seite dieses Vereins:

https://www.facebook.com/WEFAeV

Beide Organisationen sind demnach islamistisch ausgerichtet und höchst fragwürdig. Eine sogar unter Verfassungsschutz-Beobachtung. Wie es dann geschehen konnte, dass diese Islamisten unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe Kontakte in einem Flüchtlingslager in Köln knüpfen konnten, ist zu klären und vielleicht der Überlastung geschuldet. Vielleicht aber auch der mangelnden Wachsamkeit vor Ort.

Hinsichtlich des „Anfütterns“ ist man sichtlich in die Vollen gegangen: Es wurde nicht nur ein Indoor-Spielplatz angemietet, sondern auch Geschenke überreicht, Essen angeboten. Da mangelte es an nichts.

Nein, liebe Camp-Leitung, das ist KEIN harmloser Kinderausflug. Man prägt die Kinder vor (langfristig denken), kann Jugendliche direkt ansprechen und anwerben und hat den Kontakt zu Elternpaaren geknüpft, die man dann auch „nachbearbeiten“ kann. Es ist sehr zu hoffen, dass die Camp-Leitung nachgeschult und sensibilisiert wird.

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Der KSTA hat Teile der Hinweise übernommen und den Ort herausfinden können:

http://www.ksta.de/koeln/–sote-dubioser-verein-laedt-150-fluechtlingskinder-ein,15187530,32175030,item,1.html

Plus Kommentar.

Bei RTL West:

http://www.rtl-west.de/livestream/sendung/2015-10-16/PGM1610/
Letztes update: 16.10.2015, 20:14

Alle Wege führen nach Hagen?

Wuppertal und Hagen sind Hochburgen salafistischer Umtriebe, wovon hier schon einige Male die Rede war:

https://vunv1863.wordpress.com/?s=sven+lau

https://vunv1863.wordpress.com/?s=hagen

Im Hagener Lokal „Magrib Grill“ waren diverse Personen der Szene gesichtet worden: Abou Nagie, Sven Lau, Marcel Krass, Bilal Gümüs, erkennbar schon anhand der Werbefotos des Lokals:

https://www.facebook.com/Magrib-grill-919880481402281/timeline/

 

Vor einigen Tagen war nun Abul Baraa in Hagen. Baraa macht ebenfalls deutschlandweite Tourneen durch extremistische Moscheen und Kulturvereine und sucht dabei immer wieder die gleichen Stationen, meist im süddeutschen Raum, auf. Baraa ist auch schon häufiger Thema gewesen:

https://vunv1863.wordpress.com/category/abul-baraa/

Besonders gerne kehrt er in München in der Schöttlstr. 5 ein, wie zuletzt im September.

Nun also in Hagen:

 

 

Herr Baraa zählt zu den Personen, die hinsichtlich der Einordnung der „Kuffar“, der „Ungläubigen“ wenig Blätter vor den Mund nimmt. Man kann ihm ein gewisses Radikalisierungspotenzial nicht absprechen. Die gesellschaftliche Spaltung wird von ihm – er erscheint als ein gefährlicher Demagoge – massiv befördert. Trotz des gewinnenden Lächelns, dass er immer aufsetzt. Dieses Lächeln täuscht jedoch nicht über die bösen Worte hinweg die er gebraucht. Dabei sieht er sich völlig im Recht, diese abschätzigen Worte sind nicht von Bedauern oder gar Reue begleitet. Er sieht sich als Allahs Stattwalter auf Erden und er setzt die letztgültigen Worte nur um. Er führt nur Befehle aus. Er stand länger in engem Kontakt zu Dennis Cuspert alias „Deso Dogg“, Reda Sayam, einem bekannten Terrorismusunterstützer, beide gegenwärtig in Syrien, und auch Hassan Dabbagh, gegenwärtig Leipzig.

In Hagen scheinen beste Bedingungen für die Klientel zu herrschen, denn sonst würde es sich bei überschaubarer Einwohnerzahl nicht derart häufen mit den prominenten Protagonisten.

Der Staatsschutz der Polizei hat die Facebook-Postings des Magrib-Grills registriert. Die Behörde bleibt aber dabei: Es gebe keine aktive Salafisten-Szene in Hagen. Gleichwohl beobachte man nun genau, ob die mehrfache Präsenz der salafistischen Größen in Hagen Auswirkungen auf die Gemeinden habe.“

Imbiss contra Bloggerin – „Sind kein Salafisten-Treff“ | Westfalenpost.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/staedte/hagen/imbiss-contra-bloggerin-sind-kein-salafisten-treff-id10865046.html#plx1135204377

Das sehe ich nach wie vor anders.

Die Hagener sollten einmal den Stadtrat dazu befragen.