Andorra ist überall

Wie Behörden islamistischen Gruppierungen bei der Außendarstellung helfen

Die Not von Politik und öffentlichen Akteuren ist groß: Man möchte gerne muslimische Ansprechpartner einbinden in ähnlicher Weise, wie das bei den Kirchen üblich ist. Zusätzlich benötigt man aktuell jede Hilfe bei der aktuellen Flüchtlingsproblematik, die man finden kann. Es sind sehr viele Neuzugänge da, von denen erhebliche Anzahlen Neubürger werden wollen. Es werden also reichlich Dolmetscher und Integrationshelfer benötigt.

Es mangelt jedoch an ähnlich strukturierten Organisationen wie den Kirchen, auch wenn es reichlich mittlerweile organisiertes muslimische leben in Deutschland gibt. Da man nicht auf eine in der Zukunft liegende eine gemeinsame Stimme warten kann, meint man, auf bereits bestehende muslimische Institutionen zurückgreifen zu müssen. Das hat bei der Gestaltung eines muslimischen Religionsunterrichts – die Kirchen stellten sich hinsichtlich ihres Religionsunterrichts und eines gemeinsamen Ethikunterrichts meist quer – dazu geführt, dass u.a. die Ahmadiyya und die DITIB berücksichtigt wurden, ob wohl sie bei äußerlichem Bekenntnis zur FDGO durchaus eine jeweils eigene Agenda verfolgen.

 

Jenseits des Religionsunterrichts, zu dessen Mitgestaltung man relativ durchstrukturierte Gruppierungen bevorzugt, ist der kommunale oder allgemein der politische Akteur jedoch mit weiteren Institutionen und Gruppierungen konfrontiert. Einige sind bereits seit vielen Jahren da. Manche gerieten bereits in Konflikte mit dem Verfassungsschutz, anderen steht das noch bevor. Weitere sind unproblematisch. Bei denen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, zeichnet sich wie bei denen in der Grauzone ab, Weiterlesen