Öffentliche Gelder für Israelfeinde? Teil I

Islamic Relief ist eine seit 1996 bestehende Organisation, die in Köln gegründet wurde. Nach dem Eigenmarketing tritt diese Organisation mittlerweile in vielen Ländern als muslimische Hilfsorganisation auf. Der Hauptsitz von Islamic Relief Worldwide (IRW) befindet sich in London, wo die Organisation schon etwa ein Jahrzehnt länger bestehen soll. Die Eigendarstellung der deutschen Sektion (IRD):

http://www.islamicrelief.de/ueber-uns/

Das mildtätige und liebevoll gepflegte Image steht jedoch in Kontrast zu dem Umstand, dass gegen die Organisation in Israel sehr deutliche Vorbehalte bestehen, wie die B.Z. ausführt:

Änderung/Update 25.01.2017: Eine Einordnung des israelischen Verteidigungsministeriums, die auch von der B.Z. zitiert worden war, war von IRD auch gegenüber diesem blog angemahnt worden, s.u. Vor dem LG und dem OLG F wurde eine Klage auf Unterlassung vorgebracht. Mittlerweile wurde jedoch diesbezüglich obsiegt mit maßgeblicher Unterstützung u.a. durch den Verein „Honestly Concerned e.V.“. Die Aussage des Verteidigungsministeriums ist daher wieder verfügbar, siehe auch unten:

In einem Dokument des israelischen Verteidigungsministeriums, das der B.Z. vorliegt, wird der deutsche Ableger von Islamic Relief als „Teil des Finanz-Systems der Hamas-Organisation“ genannt. Aus diesem Grund ist es ihr verboten, in Israel Geschäfte abzuwickeln. Im Juni 2014 wurde eine vormalige Entscheidung aus dem Jahr 2008 bestätigt.

„Es handelt sich um eine Organisation, die Spenden für die Hamas sammelt, dies tut sie mit weltweiten Chapters, darunter in Europa und Deutschland“, sagte ein Sprecher der B.Z

http://www.bz-berlin.de/berlin/hamas-unterstuetzer-werben-in-der-berliner-u-bahn

Diese Aussage wird weiterhin aufrecht erhalten durch das israelische Verteidigungsministerium (update 24.01.2017).

Schon aus dem Finanzbericht für 2014 von IRD geht hervor, dass Geld von IRD direkt nach „Palästina“ floß, S. 6:

IRD Palästina Finanzbericht 160630

Quelle: Screenshot Finanzbericht 2014

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Osmanen Germania – Autolyse

Die Osmanen Germania wuchsen rasant. Erst vor einem Monat gab es diesen Zwischenfall in Hamburg:

http://www.mopo.de/hamburg/polizei/rocker-unfall–das-verbirgt-sich-hinter-dem–osmanen-germania-boxclub–24101218

Eine geschlossene Facebook-Gruppe „Osmanen Germania Frankfurt – Boxclub“ hatte mittlerweile über 11.000 Mitglieder:

https://www.facebook.com/groups/1630607013864057/?fref=ts

Immer wieder gab es auch Razzien und Festnahmen:

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-dinslaken-huenxe-und-voerde/polizeieinsatz-in-mehreren-staedten-gegen-osmanen-germania-id11745728.html

Zumindest war das bis vor kurzem der letzte Stand. Nun aber zeigen sich erste Gegentendenzen. Vor einer Woche gab es in Frankfurt Vorfälle, in die die Osmanen des Frankfurter Chapters verwickelt waren. Zwei Gruppen trafen aufeinander und mussten von der Polizei getrennt werden.

Die wohl kurdisch dominierte Gruppe „Bahoz“ hatte dem Anschein nach ein „Treffen“ mit den Osmanen Germania Frankfurt ausgemacht:

 

Da diese kurdische Gruppe, deren Hintergrund noch nicht ganz klar ist und die seit etwa Weiterlesen

Gekämpft wird in Falke-Socken

Siebter Verhandlungstag im Prozeß am OLG Frankfurt gegen Aria L. am 28.06.2016

Liste der bisherigen Berichte dazu s.u.

Der Zeuge Tolga A. wird vernommen. Tolga A., er trägt einen längeren Bart und hat die Kopfhaare zu einer Art Dutt am Oberkopf befestigt, war aus der Türkei angereist. Warum er sich zur Zeit in der Türkei aufhielt, wird leider nicht hinterfragt in der öffentlichen Verhandlung.

Militär-Socken 160629

Beispielbild: http://www.dhgate.com/product/new- retro-long-men-women-military-army-green/237175485.html#s1-3-1;onsh|4170757512

Tolga A. ist – das wird in der Vernehmung deutlich – ein enger Weggefährte von Vedat V. aus Frankfurt. Sprachmelodie und besondere Redewendungen sind so ähnlich, dass man die beiden im nur mündlichen Vortrag fast verwechseln könnte. Sogar die Angewohnheit, manche Worte in der Verdoppelung zu verballhornen, ist zu hören. Beispiel Vedat V.: „Freundin-Meundin, Solarium-Monarium“. Tolga A.: „Rückzieher-Mückzieher, Tausch-Mausch“. Das ist eine bizarre Angewohnheit und sehr weit von üblichen Sprechgewohnheiten abweichend. Eine solche Art der Sprachimitation hat man üblicherweise nur bei engstem Kontakt, die Sprachgewohnheiten werden sozusagen gespiegelt. Auch aktuell steht Tolga A. noch mit ihm im Austausch. V. habe niemanden mehr, nur ihn. Vedat sehe ihn wie einen älteren Bruder. Man rede über alles, aber nicht über Details der Kämpfe. Er habe auch den Kontakt zur Polizei vermittelt. Das, was er in der Vernehmung sagen werde, sei von Vedat V. gebilligt, er solle dies sogar aussagen. Wenn Vedat sage, er solle dies und das sagen, dann tue er das; wenn Vedat sage, er solle schweigen, dann tue er auch dies. [Hier versäumte das Gericht den Hinweis, dass nicht Vedat V. entscheidet, was gefragt wird, und dass er, Tolga A., als Zeuge der Wahrheit verpflichtet ist, nicht Vedat V. SHM]

Tolga A. war mit Vedat V. auch über Facebook befreundet. Dort habe er gesehen, dass Vedat V. die Bilder gepostet habe. Nach seiner Einschätzung habe V. das gemacht, um Weiterlesen

Darmstädter Biedermann-Aufführung

Über ein Fastenbrechen in der Stadt Darmstadt mit Islamisten

Die Netzwerkbildung in Darmstadt war schon mehrfach Thema, z.B. hier:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/04/22/darmstadt-gruppenbild-mit-ciftci/

In Darmstadt wurde – wie auch letztes Jahr – ein „Open Air Iftar“ veranstaltet. Vor der schönen Kulisse des Staatstheaters wurden verschiedene Aktivitäten geboten:

http://bilalzentrum.de/sites/default/files/oai_broschure_2016.pdf

Offenkundig war das Bestreben, ein schönes Fest auszurichten. Das Fest war wohl schön, die Begleitumstände sind es hingegen nicht. Das Fest ist ein weiteres Beispiel, wie auch fragwürdige und verfassungsfeindliche Vereine und Gruppierungen von der Kommunalpolitik salonfähig gemacht werden.

Die Verantwortung dafür tragen auch das Amt für Interkulturelles und Internationales der Stadt Darmstadt, der zuständige Dezernent und all jene im Stadtparlament, die das entweder nicht wissen (über manche Vorgänge sollte man als Parlamentarier informiert sein) oder einfach so hinnehmen. Sie tragen die Verantwortung dafür, dass die Stadt Darmstadt gleichsam als Testimonial benutzt wird, dass besuchende Bürger über den Hintergrund der Organisatoren getäuscht werden. Sie sehen die Stadträtin Hang beim Spektakel – dann muss das ja seriös sein.

Zunächst das Programm aus der Broschüre des Veranstalters:

DA Iftar 2016 160626

Zum Bilalzentrum und B.I.S. siehe oben verlinkten blog-Beitrag. Man ist so aufgestellt, dass man gerne in die Moschee des Grauen Wölfe-Ablegers ATIB geht und auch schon Weiterlesen

Lange Linien

Über einen Frankfurter Dachverband und die Historie

Prolog: Lange bestehende Organisationen haben gelegentlich eine Geschichte, die manchmal späterhin nicht mehr gefällt. Sei es, weil man sich anders inhaltlich aufstellt – oder auch nur so tun will. Dazu ist ein guter Internetauftritt und eine gelingende Pressearbeit nützlich. Institutionen aus der migrantischen Selbstorganisation können in Frankfurt die Unterstützung des Frankfurter Amts für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) in Anspruch nehmen, wenn sie ihre Außendarstellung verbessern wollen. Das entspricht zwar deren Rechtsgrundlage; so manches Mal scheint das AmkA jedoch über das Ziel hinauszuschießen. Auch bei Vereinen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, meint man Hilfsgesuche dem Anschein nach nicht abweisen zu können. Für die Hilfe hat man eine Rechtsgrundlage, für das Einfordern demokratischer Spielregeln abseits der Schnittchen-Events oder eine Zurückweisung von Gesuchen wähnt man sich jedoch auf unsicherem Terrain. Da fehlt halt die Rechtsgrundlage, an der mancher sklavisch wörtlich klebt, ohne sich zu trauen, den Sinn gestaltend umzusetzen. Normalerweise wird eine solche (vermeintliche!) rechtliche Lücke durch politischen Willen ausgeglichen: Keine wie auch immer geartete Unterstützung für problematische Vereine. An diesem politischen Willen scheint es deutlich zu fehlen. Strukturen wie in Frankfurt gibt es in vielen Kommunen. Prolog Ende.

Der Deutsch-Islamische Vereinsverbund e.V., der aktuell mit Unterstützung des AmkA Gelder aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ bezieht, wächst und bindet weitere Vereine ein. Mitglieder sind bereits mehrere Vereine, die vom Hessischen Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet werden. Das AmkA unterstützt also aktiv, dass problematische Vereine mittelbar an öffentliche Gelder gelangen. Was man nun für einen Schildbürgerstreich halten könnte, ist leider bittere Wahrheit. Es wird zu prüfen sein, wer für diese eklatante, bizarre und eigentlich unentschuldbare Fehlleistung, die den Buchstaben, aber nicht dem Sinn entspricht, persönlich verantwortlich ist. Im Zweifelsfall sind das aber Amtsleiter und die Integrationsdezernentin.

Aktuell sind neu im DIV e.V. die Al Houda Moschee in Offenbach und die Ali Moschee in Mainz Kostheim.

http://www.div-rm.de/al-houda-moschee-offenbach-und-ali-moschee-mainz-kostheim-schliessen-sich-div-an/

Beide Moscheen sind nicht unproblematisch. Beide gehören zu den Moscheen, die den belgischen Hassprediger Tarik ibn Ali einladen:

und die Ali-Moschee: Weiterlesen

Frauenpower? Ausgepowert!

Der Druck auf Mädchen und Frauen nimmt zu – „Feministinnen“ schweigen

Es waren einmal Frauen, die verbrannten ihre Büstenhalter.* Das war ein symbolischer Akt und er sollte demonstrieren, dass sich Frauen bestimmten Normen nicht unterwarfen. Auch wenn man die Art des symbolischen Akts ein wenig merkwürdig finden kann – es stand ein Gedanke von Freiheit dahinter und von Frauensolidarität. Sozusagen pars pro toto wurde mit dieser Handlung symbolisch die ganze Frau befreit. Ein Zeitdokument von 1968:

 

Von dieser Frauensolidarität in Bezug auf Freiheitsrechte ist mancherorten in diesem Land nur noch wenig zu spüren. Ja, man beschwört die „Frauenpower“ noch, wenn es um mehr Geld für die Arbeit, Seilschaften in Parteien  oder Aufsichtsratsposten geht. Das sind jedoch meistens Luxusprobleme einer Schicht Frauen, die sowieso schon eher kariere- und machtbewußt sind. Zum richtigen Verständnis: Macht muss nichts Schlechtes sein. Man sollte sie aber, insbesondere, wenn man Solidarität in Anspruch nimmt oder genommen hat, nicht nur der eigenen Kaste zuschieben, sollte also den Benefit nicht nur „sich selber“ zuordnen.

Die normale Solidarität unter Frauen funktioniert in einigen Bereichen schlicht nicht mehr. Feminismus zeigt sich oft nur noch beim Kampf um Sprache und andere Petitessen. Alte Muster im Kampf gegen einen männlichen Chauvismus alter Schule, der sowieso nur noch Rückzugsgefechte liefert.

Dem neuen Anti-Feminismus unter religiöser Flagge hingegen setzt man nichts Weiterlesen

Bieberer Viertelwelt

Sechster Verhandlungstag am OLG Frankfurt gegen Aria L. am 21.06.20i6

Teil 1: https://vunv1863.wordpress.com/2016/05/03/schoene-landschaft-mit-viel-blut/

Teil 2: https://vunv1863.wordpress.com/2016/05/04/ausser-kontrolle/

Teil 3: https://vunv1863.wordpress.com/2016/05/11/mucke-muckis-und-moschee/

Teil 4: https://vunv1863.wordpress.com/2016/05/17/rechenschaft-vor-den-kuffar/

Teil 5: https://vunv1863.wordpress.com/2016/06/08/offenbacher-puzzle/

Nach vergeblicher Ladung und fehlgeschlagener Vorführung wird die ehemalige Freundin Cansu A. gehört. Der Senat versuchte dies zumindest.

Die junge Frau mit dem straffen schwarzen Pferdeschwanz stöckelt auf 15 cm Absätzen braungebrannt in den Saal. Zu viel Sonnenstudio und Schminke lassen sie älter als ihre 25 Jahre wirken. Der Grund dafür, warum sie weder der Ladung nachkam noch vorgefunden wurde, als sie zu zur Vorführung aufgesucht wurde, klingt im Gegensatz zum erwachsenen Outfit sehr pubertär: Sie habe Probleme gehabt. Sie scheint gewohnt, dass eine solche Erklärung verfängt, denn als der Vorsitzende nachfragt, welche Probleme sie denn gehabt habe, geht sie den Vorsitzenden aggressiv an: Ob „sie jetzt hier ihre Privatsachen ausbreiten solle?“ In dieser Tonlage bleibt es die ganze Zeugenvernehmung hindurch. Die Zeugin fällt den Richtern und der Staatsanwaltschaft immer wieder aggressiv ins Wort, reagiert patzig, herrscht den Vorsitzenden (!) laut an. Der versucht, die Sitzungsdisziplin über etliche Androhungen von Ordnungsgeld und sogar Ordnungshaft zu wahren. Das gelingt nur partiell. Eben gezogene rote Linien werden nach kurzem Luftholen gleich wieder und wieder überschritten, Die Zeugin erscheint als eine völlig unerzogene Person, die weder den Ort noch die anwesenden Personen als Repräsentanten dieses Landes achtet.

Zwischen dem Dominanzgebrülle von Richter und Zeugin versucht dieser, wenigstens ein Minimum an Information zum Verhandlungs-gegenstand zu erhalten. Ob sie einen Beruf habe wird zunächst gefragt. Cansu A. gibt an, zu Hause zu sein. Es wird nachgehakt. Nach mehreren Versuchen wird deutlich, die junge Frau hat keinen Beruf erlernt, eine Ausbildung brach sie ab. Die Versorgung der jungen Frau mit dem Lebensnotwendigen bleibt im Unklaren – aber welche Tätigkeit könnte jemand verrichten, der derart unzuverlässig ist, ausweichend und aggressiv? Keine Achtung vor Regeln, keine Achtung vor Bildung, nicht mal Achtung vor Älteren?

Ein neuer Versuch: Wie sie und der Angeklagte sich kennenlernten? Zu lange her, ein Weiterlesen