Mehr Geld und Ehre für die Muslimbrüder

Wie Muslimbrüder-nahe Vereine an mehr öffentliche Gelder in Berlin gelangen und dafür sogar Orden kriegen

Fortsetzung zu

https://vunv1863.wordpress.com/2016/07/10/muss-der-berliner-verfassungsschutz-vor-buergermeisterin-warnen/

https://vunv1863.wordpress.com/2016/07/11/berliner-geld-fuer-muslimbrueder/

Von dem Besuch der Bezirksbürgermeisterin Giffey gibt es jetzt auch von Seiten der Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) einen netten kleinen Bericht, der besseren Lesbarkeit halber auch im Text, Beleg unten:

Eindrücke vom Zuckerfest / Id-ul-Fitr für Geflüchtete – danke an Inssan Verein für die Zusammenarbeit und an alle Gäste, die uns beehrt haben, vor allem an Frau Dr. Franziska Giffey und Herr Dr. Fritz Felgentreu!
Die Neuköllner Begegnungsstätte e.V. (NBS) durfte am 08. Juli 2016 in ihrem Hause den Inssan e.V. mit seinem Projekt „Wegweiser: Mentor_innen für Flüchtlinge“ willkommen heißen. Gemeinsam wurde eine Feier zum Ende des Monats Ramadan (Id-ul-Fitr / Zuckerfest) für geflüchtete Menschen in Berlin organisiert.[…]
„Das Fest am Ende des Ramadan gehört genauso dazu wie das Fasten“, sagte Imam Taha Sabri dazu, „es wäre schade, wenn die Flüchtlinge davon ausgeschlossen wären.“ Der Abend begeisterte sowohl die Geflüchteten als auch die zahlreichen Gäste der Vereine und öffentlichen Stellen. Als Ehrengast war auch Frau Dr. Giffey, Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, und Herr Dr. Felgentreu, Mitglied des Bundestages, mit dabei. Sie betonte, dass es nun, nachdem den zahlreichen Menschen geholfen worden sei, darauf ankomme, ihnen Wege in die Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu ermöglichen. Der Höhepunkt der Feier war das Neukölln- Quiz, das von der Bezirksbürgermeisterin persönlich moderiert wurde. Spielerisch haben die Geflüchteten viel über den Bezirk Neukölln gelernt.

Der Verein „Inssan e.V.“ wird auf der Berliner Seite geführt:

http://inkontakte.de/eng/inssan-fur-kulturelle-interaktion-ev-Berlin-10969-76566#.V4N61NKLRxA

und hat seinen Sitz in der Gitschiner Str. 17 10969 Berlin nach Eigenangabe und auch der im Vereinsregister Charlottenburg.

Impressum Inssan 160711

Der Verein ist also dort gemeldet. Dessen Verantwortliche sind auf der Seite des Vereins schwer erkennbar, üblicherweise muss dort eine natürliche Person stehen. Wie häufig bei solchen Vereinen hält man die Namen auch (bewußt) zurück: Schön diffus, man kann alles machen und keiner war es hinterher. Irgendwie. Aber es gibt ja das Vereinsregister. Spätestens dort müssen reale Namen stehen. Der Verein Inssan e.V. ist Mitglied im Zentralrat der Muslime Deutschklands:

Inssan ZMD 160712

Screenshot 14.07.2016 Quelle: http://zentralrat.de/16660.php

 

Unter den Kooperationspartnern für das Projekt „Wegweiser Inssan“ finden sich:

Bezahlt wird aus diesen öffentlichen Mitteln

Das Projekt „Wegweiser: Mentor_innen für Flüchtlinge“ wird finanziert durch das Partizipations- und Integrationsprogramm 2016/17 der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und seit kurzem auch durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband über das Programm „Koordinierung, Qualifizierung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge“ aus dem Etat der  Bundesintegrationsbeauftragten.

http://www.fluechtlingshelfer.info/projekte/detail-projekte/news/wegweiser-mentor-innen-fuer-fluechtlinge/

[Die Frau Loinaz, die auch in der Einladung auftauscht, ist wohl nur die Projektleiterin und steht nicht für den Verein. Wenn man die Arbeit sowieso selber macht und bezahlt – warum tut man dann so, als sei das von muslimischen Akteuren geleistete Projektarbeit?]

Die Damen Kolat und Özoguz sind also mitverantwortlich für diese spezielle Malaise.

Der Berliner Senat schein sogar miteingeladen zu haben zu dem Event, so als Kooperationspartner des Vereins Inssan e.V. Zumindest suggeriert das diese Einladung:

NBS Inssan Einladung Senat 160711

Screenshot Einladung 11.07.2016 http://www.wegweiser-inssan.de/ 2016/06/22/einladung-zum-zuckerfest/

Da steht dann auch der Herr Taha Sabri als Träger des Verdienstordens des Landes Berlin. Es muss dringend geklärt werden, wer auf die gloriose Idee kam, dem Imam einer Muslimbrudereinrichtung einen Verdienstorden zu verleihen für Betätigungen im Rahmen dieser Einrichtung (ich würde ja nichts sagen, hätte er ein Kind vor dem Ertrinken gerettet). Darauf warten manche ihr Leben lang, obwohl sie für diese Gesellschaft wirken und nicht Gegengesellschaft strukturell aufbauen. Es muss in der Verwaltung des Landes Berlin Personen geben, die genau das beförderten, die das anregten und absegneten. Diese Personen muss man persönlich befragen. Man sollte sie auch zur Verantwortung ziehen. Der Vorschlag kam wahrscheinlich auch aus dem Haus von Frau Kolat:

Das Vorschlagsrecht hat der Regierende Bürgermeister. Anregungen können die Mitglieder des Senats für ihre Geschäftsbereiche sowie der Präsident des Abgeordnetenhauses geben.

Die Verleihungslegende kann man einsehen. Vorsicht – man braucht dazu starke Nerven. Dem Herrn Sabri wurde ein Orden verliehen für seine Betätigungen in dieser Einrichtung NBS, also die, die, zur Erinnerung, unter Beobachtung steht. Da möchte man doch Genaueres wissen. Genügte das Selbstzeugnis oder dass er irgendwen einlud (gut, das war nach der Verleihung: den Fatwa-Ausschuss etwa, sind ja auch „Räume der Begegnung“. Eine schrecklich leere Formel, als ob man zu einem Sachbearbeiter gesagt hätte, schreib mal was, wir brauchen eine Begründung… Begegnungsstätte… Begegnungstätte… „schafft Räume für Begegnung“…)?

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/rathaus-aktuell/2015/meldung.381182.php

Als Kooperationspartner sind einige honorige Einrichtungen benannt, die alle mitmachen beim Mummenschanz, die alle Schutzschilder sind gegen die berechtigte Beobachtung durch den Verfassungsschutz. So spielt man geschickt Unterwanderung. Unwissende Sachbearbeiter entscheiden nach Aktenlage, schaffen es anscheinend nicht einmal zu googeln und so wird das Netz immer dichter: Die Vereine halten sich mit konkreten Namen oft bedeckt, nur die Konto-Nummern, da ist man auskunftsfreudiger. Das fällt in den Behörden offenkundig kaum auf und wenn ja, was tun? Wer will schon zugeben, einen Kardinalfehler gemacht zu haben? Nein, dann lieber in Belobigungskeisen auf Gegenseitigkeit sich wechselseitig bestätigen, dass der Herr XY und die Frau XX sehr nett und harmlos wirken im persönlichen Gespräch. Diese ganzen bösen Dinge? Mal nachfragen? Ach nein, lieber was Nettes machen. Schöne Bilder, Events. Die Islamisten lachen sich eins: Ein bisschen Schmu und schon sitzt die nächste Verteidigungslinie mitten in den Behörden, denn man kann ja keine Fehler einräumen. Alles ist Gold und wird mit jedem Tag güldener.

Islamic relief berlin Inssan 160711

Die Adresse von Inssan zeigt die Richtung, woher auch da der Wind weht, das wäre doch ein bisschen viel Zufall: Die  Gitschiner Str. 17 10969 Berlin ist zugleich der Sitz von „Islamic Relef“ Berlin, also einer Muslimbrudernahen Organisation, s. blogbeiträge „Öffentliche Gelder für Israelfeinde“ I-III. Eine Reihe weiterer Vereine sitzt an dieser Adresse, da kommt also noch eine Menge „Spaß“ auf den Berliner Verfassungsschutz zu.

Der Verfassungsschutz, sowieso schon am Limit arbeitend, muss also mit anschauen, wie die Entscheiderinnen Kolat und Özoguz Gelder geben für die Muslimbrüder, wie eine andere Entscheiderin, Frau Giffey, mitmacht, die Abschöpfung öffentlicher Gelder noch persönlich zu adeln und lieber ein bisschen spielt und schöne Bilder macht. Das ist schon ein bisschen Eloy. Alles andere wäre wesentlich unfreundlicher: Die Gesellschaft beobachtet. Die Gegengesellschaft organisiert Gelder und gesellschaftliche Anerkennung. Die Spekulation geht auf: Man schaut auf Projekte und Orden und öffentliches Lob. Wer braucht denn da noch den Verfassungsschutzbericht? Interessiert doch keinen.

 

 

 

 

 

 

 

Beleg, fb-Seite NBS, Abruf 11.07.2016:

NBS Giffey Inssan 160711

Ein Gedanke zu „Mehr Geld und Ehre für die Muslimbrüder

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