Sontra – Göttingen – Hildesheim

Über Vernetzungen, Uneinsichtigkeit und fruchtlose Maßnahmen

Der junge Göttinger Ferhat K., ein islamistischer Aktivist, war bereits im Kontext der Sontraer Gruppe von Metin Kaplan-Anhängern um Furkan Karacar und Yasin Bala sowie deren enger Kumpanei mit Bernhard Falk erwähnt worden:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/03/22/falks-goettinger-jugendarbeit/

Es bestehen Verbindungen hin zu Abu Walaa.

Die Behörden haben an Ferhat K. in den letzten Monaten etliche Ansätze ausprobiert, um ihn von seinem auch für ihn persönlich fatalen Weg abzubringen und ihn aus dieser speziellen Gegenrealität zu holen. Ganz harmlos ist dies nämlich nicht, denn es bestand schon mindestens einmal der Verdacht, er habe sich Sprengstoff besorgt.

Die beschriebenen Maßnahmen, die er zu erdulden hatte nebst 60 Stunden Deradikalisierungstraining, hatten aber nicht die erhoffte Wirkung.

Nach wie vor ist der 21 Jährige eng in die Szene verwoben und weint sich an der Schulter von Bernhard Falk über die aktuellen „Repressionen des BRD-Kufr-Staates“ aus:

 

Und so kommentiert der junge Mann im Verbund mit dem Herrn Bala seine eigene Lage sowie die der Hildesheimer „Brüder“ und hofft durch diese Art der Öffentlichkeitsherstellung, Druck auf diesen Staat ausüben zu können. Das stellt er zumindest als seine Absicht dar:

 

An Maßnahmen fanden in der Zwischenzeit statt:

– Verlängerung des Paß-Entzuges

– Meldeauflagen

– Ausreiseverbot

– Waffenbesitzverbot

– Razzien

– Deradikalisierungstraining

Nicht einmal die wiederholten Razzien zeigten eine Wirkung auf den jungen Mann.

Ein Hausverbot in einer Göttinger Klinik* kam die Tage noch hinzu. In der Klinik, in der man einen Patienten aufgesucht hatte und dieser zum Islam konvertiert war, ist nach Angabe im Video Internet verboten. Eigentlich kann das nur die Psychiatrie sein. Einen ähnlichen Fall – sollte dies zutreffen – gab es einmal mit einem Mannheimer Konvertiten, bei dem auch hinterher unklar war, ob er nicht in einem behandlerischen Kontext angeworben worden war:

 

Der junge Herr K. versucht intensiv, diese Maßnahmen gegen sich als unerhörte und diskriminierende Repressionsmaßnahmen gegen harmlose Muslime im Allgemeinen darzustellen. Dass Gegenstände gefunden wurden, die verboten sind, und der Verdacht bestand, er hantiere mit Sprengstoffen, spielt er herunter. Er lamentiert wortreich, ob es keine Pressefreiheit gäbe. Als ob Waffenbesitz und Sprengstoffbasteleien nur Spiel und Spaß wären und dieser Staat, den er so ablehnt (wovon lebt er?), seine Aktivitäten gegen ihn einfach hinnehmen müsste. Das hat die Qualität eines ersten Schlages, auf den man aber das Echo nicht verträgt.

Die unerträgliche und infantile Weinerlichkeit scheint dem jungen Mann aber nicht bewußt – anscheinend soll man seinen Herrschaftsanspruch und auch ggf. terroristische Aktivitäten einfach hinnehmen. Eine bizarre Weltsicht, in der Muslime nichts falsch und Ungläubige nichts richtig machen können, ja, sich nicht einmal zur Wehr setzen und eingrenzen dürfen. Aber nicht nur in dieser Hinsicht hat der Junge in Bernhard Falk einen passenden Lehrer.

 

.

.

* Vier der Aktivisten zusammen auf Tour. Auf der Rückbank die beiden, die den Patienten zwecks Konversion besuchten:

 

Ganz im Vordergrund der Herr Bala. Am Steuer ein junger Mann, der nach Eigenangabe in einer Göttinger Klinik arbeitet. Hoffentlich hat er seinen Zugang zu Patienten nicht ausgenutzt:

Sontra Klinikum Göttingen 160810

 

Auch überregional ist man vernetzt. Hier mit Aktivisten aus der Schweiz:

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s