Kinderpropaganda

Frühe Ab- und Ausgrenzung

Über Radikalisierung von Jugendlichen gibt es mittlerweile einiges an Material. Von der Analyse der Identifikationsmuster über die Begutachtung der Rolle der Gesänge bis hin zu den Narrativen, die gängig sind, gibt es Betrachtungen zu Propaganda-Materialien nicht nur des IS. Diese Werbe-Materialien richten sich explizit an Jugendliche und junge Erwachsene, indem sie die verbreiteten Seh- und Hör- und damit Wahrnehmungsmuster aufgreifen. Unterhalb dieser Schwelle der direkten Radikalisierung und unterhalb dieses Alters lohnt die Betrachtung jedoch auch: Wie werden Kinder zu einem fundamentalistischen Islam hingeführt? Da der Medienkonsum und die Inhalte, die Kindern zur Verfügung gestellt werden, meist noch nicht von diesen selbstbestimmt gewählt werden, muss die Frage ergänzend heißen: Wie sieht es bei den jungen Menschen aus, die schon von islamistisch eingestellten Eltern aufwachsen? Welche Materialien wählen fundamentalistische oder auch sehr konservative muslimische Eltern?

Ein Anweisungsvideo für Eltern:

 

Und für Mütter:

https://www.youtube.com/watch?v=v4qpXgQdHBQ

 

In Großbritannien zum Beispiel gibt es eine Reihe von Schulungsseiten mit Videos etc., die direkt für  den Nachwuchs gedacht sind.

http://prophetictimeline.com/

oder dies hier:

 

http://salafikids.com/

 

Solche pädagogischen Angebote sind im deutschsprachigen Raum noch nicht in der Breite erhältlich. Es gibt aber Kinderbücher, käuflich und auf Internetseiten verfügbar, s.u.

Wohin eine solche salafistische Dressur führen kann, zeigt der Fall von Safia S., die vor einem halben Jahr wohl weiter „inspiriert“ einen Polizisten niederstach*. In einem Video vor 7 Jahren sagt sie eindeutig, dass die Mutter schon ganz früh mit ihr angefangen hätte, arabisch zu lesen:

Hier mit 7 Jahren:

 

Interessant, wie Vogel ausführt, dass man Mädchen schon mit 2 Jahren darauf prägen soll, als „keusche muslimische Frau“ aufzutreten und dass diese Mädchen die „neue muslimische Generation“ darstellten, die „die Religion verstanden hätte“. Heute will er sicherlich an dem Werdegang, den seine „neue muslimische Generation“ dann so konkret nehmen kann und hier konkret genommen hat, nichts mehr zu tun haben.

Eine Reihe von Kinderbüchern für geneigte fundamentalistische Eltern sind hier (darunter auch als Verfasser der am Wochenende in Kirchhheim beim Muslimbruder-Treffen aktive Ahmad von Denffer) verfügbar:

http://www.way-to-allah.com/e-books/Kinder.html

Es gibt also neben den käuflichen Büchern und der Schulung in ultrakonservativen bis fundamentalistischen Moscheen und Koranschulen eine Reihe von Materialien, die islamistische Eltern nutzen können. Da Kinder aus solchen Familien mit den Materialien konfrontiert werden, sollten Lehrer sie prinzipiell kennen, sofern in der Elternschaft solche Personen sind. Indoktrinationen ist immer leichter gegenzuwirken, wenn man Art und Ausmaß kennt.

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* Mittlerweile soll eine Entschuldigung von ihr vorliegen. Sie ist jetzt in Haft 16 geworden und vielleicht das erste Mal in ihrem Leben frei von religiöser Dressur.

Siehe auch:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/08/10/fuer-den-kleinen-hassprediger/

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