Darmstadt: Moschee erteilt Extremisten Fandi Hausverbot

IS-Befürworter in Darmstädter Moschee unerwünscht

Der Darmstädter syrischer Herkunft Malik Fandi war bereits mehrfach als Befürworter des IS aufgefallen. Er hatte, seinerzeit noch Promotionsstudent an der TU, Videos gemacht, in denen er sich für den IS aussprach. Erst kürzlich gab es wieder ein neues Statement von ihm dazu:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/10/26/medialer-endkampf-in-darmstadt/

Fandi war jedoch anscheinend nicht nur auf dem Luisenplatz aktiv, wo er zurückliegend bei einem Hilfsprojekt zu sehen war, sondern ging auch in Moscheen. Eine dieser Moscheen hat ihm nun ein Hausverbot erteilt:

 

In diesem Video beklagt er sich über das Schreiben:

 

[Man beachte: Das Video ist wahrscheinlich bei ihm zu Hause aufgenommen. Schicker Rechner und Umgebung für einen wohl mittellosen Mathematiker und Vater von 6 Kindern.]

In dieser Moschee, der Assalam Moschee Darmstadt, waren jedoch auch schon Pierre Vogel und der belgische Hassprediger Tarik ibn Ali aufgetreten. Wegen letzteren Einladungen war die Moschee im Juni in der lokalen Kritik:

Wie kam der Kontakt zwischen der Darmstädter Gemeinde und dem belgisch-ägyptischen Prediger zustande? „Tarik Ibn Ali hat in der Zeit in mehreren Moscheen im Rhein-Main-Gebiet gepredigt“, erklärt dazu Mohamed El Azzaoui, Vorstandsvorsitzender der Assalam-Gemeinde, „und wurde uns von einem Mitglied empfohlen.“ Die meisten Mitglieder der Assalam-Gemeinde sind marokkanischer Herkunft, wie auch der Prediger.

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/dschihad-verfechter-trat-2012-in-der-assalam-moschee-in-darmstadt-auf_16646506.htm

Interessant ist daran, dass man ihn wohl bis zu den jüngsten Medienberichten duldete – oder halt nicht informiert war über den Besucher. Letzteres ist nicht auszuschließen. Der aktuelle Vorstand des Moschee-Vereins scheint aber bemüht, durch Fandi nicht Gefahr zu laufen, wieder in die Presse zu kommen wegen Duldung extremistischer Umtriebe. Gut ist aber, dass man auf diese Weise verhindert, dass er zumindest im realen Leben weitere Personen direkt anstiften kann.*

.

 

* Man sollte sich aber hinsichtlich des Ortes nicht zu früh freuen. Es gibt an dieser Moschee noch problematische Umtriebe genug. Da ist noch einiges zu tun und auch das Selbstbild zu reflektieren. Die Moschee ist auch Mitglied im DIV e.V. und ist wegen des assoziierten Hilfsvereins wohl auch unter Beobachtung (war sie zumindest vor nicht allzu langer Zeit):

https://vunv1863.wordpress.com/2016/04/29/praevention-boecke-und-gaertner-i/

Ein Gedanke zu „Darmstadt: Moschee erteilt Extremisten Fandi Hausverbot

  1. LIES-Verbot sicher schon lange überfällig, aber… bei Youtube sind Abou Nagies Salafisten-Aktivitäten unverändert zugänglich und die clips für jeden sichtbar und unter seinem Namen nach wie vor einsehbar. Halbe Sachen des Innenministeriums. Meine englischen Freunde haben sich schon lange über den Namen LIES amüsiert, weil LIES in deutsch halt Lügen heißt. Weiter so und nicht vor den Islamistischen Ideologen kuschen oder einknicken. Bin gespannt, was die gepamperten Islamverbände zum aktuellen LIES-Verbot sagen werden.

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