„LIES!“ wird umfirmiert

Pierre Vogel übernimmt „LIES!“-Netzwerk

Wie bereits prognostiziert:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/11/05/neue-breite-street-dawa-aktion-durch-pierre-vogel/

wird aus „LIES!“ von Abou Nagie nun „We love Muhammad“ von Pierre Vogel.

Gestartet wurde die Aktion an diesem Wochenende u.a. in Frankfurt. Die Protagonisten in Frankfurt fallen seit langem durch ihre Betätigungen in der Strassenmissionierung auf. Vom 05.11.2016, Frankfurter Zeil:

lies-frankfurt-5-november-161107

Screenshot (13.11.2016) der fb-Seite LIES – Die wahre Religion Aktivisten am 05.11.2016 Frankfurt Zeil

 

An diesem Wochenende, Foto vom 12.11.2016:

 

Die Struktur wird also dem Anschein nach von Pierre Vogel übernommen, das Geschäftsmodell ist identisch. Ein Buch wird abgegeben im öffentlichen Raum, wodurch Zugang zu Passanten, muslimischen wie nichtmuslimischen, ermöglicht wird. Man hat einen Grund, da zu sein, wo man ist und kommt ins Gespräch. Ein Gespräch, das man nutzen kann. Für die Buchverteilung werden Spenden eingeworben. Um diese Spenden einzuwerben, musste eine Schrift gefunden werden, die von Titel und Inhalt her ähnlich positiv bei Spendern zu vermitteln ist wie der Koran selber. Die Verteilung einer Lebensgeschichte des Religionsgründers, wie aktuell vorliegend, erscheint also unter Spendenwerbezwecken vorteilhaft. Das ist nicht unschlau gemacht.

Auch in der Schweiz ist man am Start, in Basel:


Pierre Vogel spricht auch noch einmal konkret weitere Muslime an:

 

Das Projekt ist vor allem an Muslime gerichtet. Die Verteiler sollen von Vogel geschult werden, so der Plan. Vogel möchte also eine noch engere Struktur knüpfen als Abou Nagie (dem es wohl auch noch mehr ums reine Geschäft ging). Eine Struktur also, die stärker auf ihn eingeschworen ist und für ihn aktiv wird.

Abou Nagie selber verweilt aktuell nach eigener Angabe in Malaysia. Dort und in Indonesien hat er vor, ebenfalls das „LIES!“-Projekt zu starten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das identische Konzept, nämlich nicht irgendeinen, sondern seine Auflage, seinen Druck des Korans zu verteilen, auch dort propagiert werden. Abou Nagie stellt so sicher, dass ein Teil des Gewinns bei ihm verbleibt aus den Spenden. Wie hoch dieser Anteil ist? Das werden anscheinend weder das Finanzamt (die GmbH wurde im Mai wegen „Vermögenslosigkeit“ aufgehoben) noch die Spender wissen. Dass eine Vermögenslosigkeit festgestellt wird, wenn eine GmbH so offensichtlich und auch öffentlich leicht verfügbar über eine relevante und bundesweite Geschäftstätigkeit verfügt, erscheint fragwürdig. Zumindest scheint dann dort keine relevante Geschäftstätigkeit in den Büchern gelandet zu sein, so dass dieser Weg beschritten werden kann.

Die strategische Herangehensweise ist jedoch ganz offensichtlich. Jetzt, nachdem öffentliche Akteure (s. Landtag NRW) eine Vorgehensweise gegen die Struktur „LIES!“ planen, wird einfach umbenannt und unter andere Führung gestellt. Die – nicht ganz unberechtigte – Hoffnung ist, dass die behördlichen Akteure schwerfällig sind und all das, was man „LIES!“ nachweisen konnte, nun nicht nahtlos auf „We love Muhammad“ übertragen werden kann. Man baut einfach darauf, dass dies wiederum einen Erklärungsbedarf bei politischen Entscheidern bedeutet, der Zeit verschafft, in der man man relativ ungehemmt agieren kann. Die Rechtsgrundlagen, der Rechtsstaat und die Entscheider-Ebene werden gegen sich selber ausgespielt. Für diese Entscheider ist wichtig zu wissen, dass die Struktur dieselbe ist und nur das Etikett gewechselt wurde.

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2 Gedanken zu “„LIES!“ wird umfirmiert

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