Wuppertal: Neues vom Jungprediger

Saif Eddine Chourak, ein 16 jähriger aus Wuppertal, war bereits mehrfach Thema an dieser Stelle, da seine Betätigungen von ihm selber gut und zeitnah dokumentiert werden:

Als Junge, der von Szenegrößen wie Abou Nagie und Sven Lau ganz selbstverständlich schon als noch jüngerer Schüler eingebunden wird, als Junge, der an seiner Wuppertaler Schule einen LIES!-Stand aufbaute oder als Jugendlicher, an den keinerlei Präventionsmaßnahme oder Deradikalisie-rungstraining herankommt:

https://vunv1863.wordpress.com/?s=chourak

Der Junge hat diesen Sommer seinen Realschulabschluss gemacht. Eigentlich sollte er sich ja jetzt in Ausbildung befinden oder mit der Schule weitermachen. Den Sommer über sah man ihn jede Woche die LIES!-Straßenmission betreiben. Es ist nicht bekannt, ob er sich um sein Leben so kümmert wie um die Mission, die er jetzt wieder neu vorantreiben möchte mit einem neuen Projekt:

 

 

Über einen Facebook-Acount:

https://www.facebook.com/Dawah-Team-Germany-1021878287923532/?fref=nf&pnref=story

und einen youtube-Kanal:

https://www.youtube.com/channel/UCuSJ1tlovdgP9WSJe-xV5XA

sollen vornehmlich junge Muslime aus der Region angesprochen werden.

Da finden sich dann u.a. solche Clips:

 

Dass die beiden kleinen Mädchen herzig sind, darf nicht davon ablenken, dass sie als Ein- und Zweijährige schon eine Kleidung tragen, die man bei erwachsenen Frauen fundamentalistischer Gesinnung sehen kann. Wer seine weiblichen Kleinkinder derart verpackt, ist jedoch allermeist ein Extremist und man muss meist schon auf extremistischen Seiten sein, um solche Videos aufzufinden. Davon abgesehen muss man extremistischer Gesinnung sein, um solch eine Verpackung von Kleinkindern (es handelt sich ja um eine Kleidung, die sexualisierte Wahrnehmung vermindern soll; dazu muss eine sexuelle Wirkung ja vorhanden sein. Wer Kinder, Mädchen und Jungen, in diesem Alter für sexuelle Wesen als OBJEKTE hält, ist Extremist) gutzuheißen. Der Junge und seine Kumpane scheinen das für völlig normal zu halten.

Relevanter wird jedoch der youtube-Kanal sein.

Dort finden sich dann als erste Videos welche, die v.a. andere junge Muslime ansprechen sollen, indem sie eine klare Gut-Böse-Darstellung anbieten:

 

und Teil 2 mit den Versuchen, Angst vor Tod und Verdammnis zu schüren, bizarre Konzepte:

 

Die ferne Imagination wird auch gleich mitgeliefert, die Vorstellung vom „Endsieg“ des Islam:

 

Bei einer solchen klaren Schwarz-Weiß-Einteilung darf man berechtigt zweifeln, dass der Junge und seine Mitstreiter ihren Platz in dieser Gesellschaft finden werden. Für die Teilhabe an dieser Gesellschaft verachten sie Anders- und Nichtgläubige viel zu sehr, sehen in ihnen fehlgeleitetes Höllenfutter. Es muss auch kontextuiert werden, dass die Personen, die Sven Lau-Anhänger sind, immer noch in Wuppertal agieren, auch wenn sie aktuell jenseits der Jungen wenig sichtbar sind. Darul Arqam, die Einrichtung von Sven Lau, fand zwar keine neue feste Bleibe. Man darf jedoch davon ausgehen, dass man sich irgendwo trifft und abstimmt. Darul Arqam wurde von Personen im mittleren zweistelligen Bereich aufgesucht.

Das ist eine sehr traurige, aber nichtsdestotrotz wahrzunehmende Entwicklung. Nach wie vor scheint man in Wuppertal jedoch keine Handlungsmöglichkeiten voranzutreiben oder zu sehen.

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