„Realität Islam“: Großevent, Flüchtlingsaktion

Islamistische Plattform „Realität Islam“ bereitet Groß-Event in Hattersheim vor

Die Gruppierung „Realität Islam“ ist seit einiger Zeit nicht nur im Rhein-Main-Gebiet aktiv. Im Zusammenhang mit einem Hessenschau-Beitrag war über diese Plattform schon einmal kurz berichtet worden:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/09/15/reaktionen-der-szene-auf-berichte-zu-hass-kindern/

Damaliges Titelbild des Facebook-Auftritts:

realitaet-islam-burka-160915

Screenshot „Realität Islam“ 15.09.2016

 

Vertreten wird eine klar segregative Linie, die fundamentalistische Muslime verschiedener Strömungen zu einen versucht. Aus dem „Realität Islam“-„Manifest“:

Der gegenwärtig steigende Assimilationsterror wird nicht vergehen, ehe wir als islamische Gemeinschaft geschlossen agieren. Wenn wir, die Töchter und Söhne dieser Umma, uns nicht erheben, uns zu unseren erhabenen Werten nicht bekennen und für diese nicht einstehen, wird es außer uns niemand tun, und wir werden im Diesseits und im Jenseits zu den Verlierern gehören.

Klicke, um auf Realit%C3%A4t-Islam-Eine-Einf%C3%BChrung.pdf zuzugreifen

Es gibt einen Youtube-Kanal, der rege mit allerlei Videos bestückt wird:

https://www.youtube.com/channel/UCFTn0F3HmJWZaWm9f7qoOog

Dort finden sich dann solche Statements:

 

und Weiterlesen

DIV und ZMD: Islamisten-Skat

Über den DIV – und den ZMD in Hessen

Der Deutsch-Islamischer Vereinsverband e.V. (DIV) war vor etwa drei Monaten unter Beobachtung des Landesamtes für Verfassungsschutz gestellt worden:

http://hessenschau.de/politik/verfassungsschuetzer-beobachten-moschee-verband,moschee-dachverband-100.html

Siehe auch die Beiträge zum DIV auf diesem blog seit April.

Die Internetseite des DIV ist seit einigen Wochen im Wartungsmodus. Was man sich davon verspricht, allgemein bekannte Inhalte eben nicht mehr weiter bekannt zu geben, ist offen. Wie beim Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) Bundesverband könnte dafür die offizielle Begründung sein, man befolge „erhöhte Sicherheitsmaßnahmen“. Ob das einen Gehalt über die reine Behauptung hinaus hat, ist kaum zu ermitteln. Maßnahmen können ja begründet oder abwegig sein, vernünftig oder vorgeschoben.

Alternativ besteht natürlich die Möglichkeit, das Bündnis für Demokratie und Toleranz (bfdt) und das Programm „Demokratie leben“ darauf bestanden haben, dass das Logo von der Seite herunter genommen wird. Eine öffentliche Erklärung dafür liegt nicht vor.

Auf die quantitativen Auswirkungen der Einstufung als Beobachtungsobjekt  auf den Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. (ZMD) als Bundesverband war bereits hingewiesen worden:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/08/26/aus-der-foerderung-in-die-beobachtung-das-extremistische-quorum/#more-6464

Es geht jedoch auch viel einfacher und direkter, indem man die Mitgliederliste des DIV e.V., der ja im Weiterlesen

WDR: Handwerklicher Fehler rächt sich

Akteure aus dem salafistischen Spektrum nutzen zunehmend rechtliche Möglichkeiten

Journalisten unterliegen generell einer Sorgfaltspflicht: Die Betroffenen anhören, ausreichend Zeit für die Gelegenheit zur Stellungnahme geben und so recherchieren, dass dies im Zweifelsfall gerichtsfest ist. Dafür stehen meist von dem Medium, in dem veröffentlicht wird, Justiziare bereit, die helfen, die rechtliche Dimension abzuschätzen und keine vermeidbaren Risiken einzugehen. Die unvermeidbaren bleiben ja: Dass ein von der Berichterstattung Betroffener auch dann zu klagen versucht, wenn alle Standards eingehalten wurden und die Berichterstattung wahrheitsgemäß ist, aber halt nur nicht genehm ist. Dazu gibt es bereits einige beispielhafte Verfahren, in denen islamistische Strukturen oder Akteure unterlagen vor Gericht.

Insbesondere bei problematischen Vereinen, Strukturen und Akteuren ist es jenseits eines Verfahrensrisikos jedoch ärgerlich, wenn handwerkliche Fehler gemacht wurden, die bei ordentlicher Recherche vermeidbar gewesen wären. Journalisten tun gut daran, die üblichen Standards auch bei solchen Berichtsobjekten einzuhalten, weil in einem solchen Medienverfahren die sonstigen Einbindungen und die Fragwürdigkeit des Gegenübers keine Rolle spielen: Justizia ist da blind für das Ansehen der Prozeßpartei in anderen Zusammenhängen, es zählt alleine das veröffentlichte Wort im angemahnten Bezug. Tatsachenbehauptungen müssen daher belegt sein in einer Weise, die im Zweifelsfall auch Juristen überzeugt. Salafistische Strukturen genießen in Medienverfahren dieselben Rechte wie alle anderen auch und können diese geltend machen, sofern die Vereine z.B. für die Vorlage der Anwaltskosten liquide genug sind..

Ein solcher Fall einer unzureichenden Recherche und teilweise fehlerhafter Zuschreibung ist – anscheinend nicht zum ersten Mal – aktuell wohl dem WDR gegenüber Ansaar International e.V. unterlaufen:

http://ansaar.de/wdr-luege/

Der eingestellte „Beleg“ von Ansaar ist zwar ohne Wert. Gezeigt wird ein Vordruck zur Genehmigung einer Sondernutzung, der nur von Ansaar (nebst Stempel) ausgefüllt ist. Ein Stempel oder ein Beleg der Stadt ist dies nicht und beliebig ausfüllbar:

Klicke, um auf Sondernutzungsantrag-31.10.pdf zuzugreifen

Vor Gericht genügte das zur Glaubhaftmachung, man habe schon vorher angemeldet, nicht. Es wäre die Bestätigung der Stadt Dortmund erforderlich, dass dieser Vordruck zum genannten Datum auch einging und bearbeitet wurde. Sicher hat man vom WDR jedoch nicht so genau nachgefragt.

Das wird nun von allen Betroffenen natürlich weidlich ausgeschlachtet:

 

Auch Martin Lejeune, der für eine „Pressekonferenz“ von Ansaar International e. V. eingeplant war*, Weiterlesen

Offenbacher Abu Walaa Fans „aufgewacht“

Betätigungen der Gruppe „Wacht auf!“ – neues Video

Die Offenbacher Gruppe „Wacht auf!“ besteht aus etlichen jungen Männern, die teilweise mit verschiedenen anderen extremistischen „Projekten“ bzw. deren Verantwortlichen (wie LIES! oder Dawaffm) in Kontakt standen oder für sie aktiv wurden. Einige sind seit Jahren extremistisch vernetzt. In Offenbach selber machten sie schon verschiedene auch öffentlichkeitswirksame Aktionen. Man hatte z.B. auf Schulhöfen mit Jungs kleine „Seminare“ abgehalten. In der Offenbacher Fußgängerzone patroullierte man und versuchte, junge Muslime zu gewinnen:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/04/26/schariah-hilfspolizei-in-offenbach/

https://vunv1863.wordpress.com/2015/03/26/es-kommt-was-auf-euch-zu-in-sha-allah/

Mitte der Jahres wurden in der Offenbacher Innenstadt in bestimmten Bereichen wiederholt einfach gemachte Flugblätter gesteckt, die möglicherweise der Gruppe zuzuordnen sind:

of-wacht-auf-flugblatt-1-1607offenbach-wacht-auf-flugblatt-2-1607offenbach-wacht-auf-flugblatt-3-1607

 

Die Gruppe war in der Vergangenheit immer wieder durch eine besondere Beziehung zu Kassel Weiterlesen