… und noch ein falscher Weg

Arbeitet auch Wegweiser mit muslimbrudernahen Protagonisten zusammen?

Über das NRW-Präventionsprogramm „Wegweiser“ war bereits berichtet worden:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/10/09/wohin-des-wegs/

[Ebenso über einige Protagonisten.]

Nun kann man sich berechtigt fragen, wie eng mit problematischen Strukturen kooperiert wird und wie nah man sio einigen muslimbrudernahen Personen tatsächlich steht. Glücklicherweise hilft an dieser Stelle der Herr Mazyek am 24.11.2016 aus:

Ein Schwerpunkt liegt in den kommenden Monaten und im nächsten Jahr im Bereich „social media“. Zudem bestehen Kooperationen z.B. mit dem Präventionsprogramm „Wegweiser in NRW“, die etwa in einer gemeinsamen Veranstaltung noch in diesem Jahr in Wuppertal mündet.

https://causa.tagesspiegel.de/politik/gehoeren-salafisten-vereine-verboten/der-glaube-hat-eine-immunisierende-wirkung-gegen-extremismus.html

Wuppertal? Wegweiser? „Noch in diesem Jahr“ (gemeint war in seiner Einlassung Ende November das Jahr 2016)? Es gibt keinen vernünftigen Grund hier an der Wahrhaftigkeit von Herrn Mazyek zu zweifeln. Es sei also als zutreffend angenommen.

Das muss dann wohl dieses hier sein:

Zur Örtlichkeit, allerdings ein älterer Artikel:

http://www.wz.de/lokales/wuppertal/islam-verein-in-vohwinkel-radikal-oder-liberal-1.183706

Halten wir einmal fest: Nicht nur „safer spaces“ hat keine Probleme mit diesen beiden seit Jahren einschlägig bekannten Herrschaften, sondern auch Wegweiser [siehe Nachtrag unten]. Die von Bund und Land bezahlten Präventionsprojekte nehmen also gleichermaßen die Stellungnahmen des Verfassungsschutzes nachweislich nicht ernst. Sie setzen junge Menschen unter dem Vorwand, Prävention zu betreiben, solchen Werbeveranstaltungen aus. Denn der Titel ist durchaus beachtenswert: „Der Islam – Lebensmodell oder Erfolgsplan?“. Da ist weder die Rede von Islamismus noch von irgendeinem anderen Hauch von Selbstreflexion, Kritik oder gar Warnung. Das liest sich wie Marketing für die Muslimbruderschaft, die sich, lax formuliert, schlapp lachen dürfte, Verbandsarbeit mit problematischen Predigern auch noch als Prävention verkauft zu haben. Den jungen Menschen wird gespiegelt, dass es völlig ok ist, eine islamistische Haltung zu haben, gegen dieses Gemeinwesen zu sein und sich darüber auch zu identifizieren. Das sind dieselben Narrative wie bei den Salafisten. Da fehlen dann nur noch wenige Umdrehungen an der Schraube, um über ein literalistisches Verständnis dann auch Gewalt zu legitimieren. Da genügt dann wirklich die kleine Lebenskrise oder die eine Zurückweisung, die man meint, „den anderen“ zuordnen zu können. Prävention macht man so nicht, denn man macht dadurch Radikalisierung wahrscheinlicher und auch eine politische Gegenhaltung. Man stärkt damit die Legalisten in einer Weise, die exponentielles Wachstum verheißt.

Das bedarf natürlich der Rückendeckung, sofern man im Hause Jäger, Schwesig oder andernorts überhaupt durchblickt (was manchmal durchaus fraglich erscheint). Man ist sich des mangelnden Durchblicks, der Hilflosigkeit oder der Zuarbeit in den Entscheiderstrukturen, erworben durch jahrelangen hartnäckigen Lobbyismus, derart sicher, dass man meint, sich so etwas auch öffentlich erkennbar leisten zu können. Das heißt, dass es nicht nur das bekannte Problem durch den ZMD gibt, sondern dass auch Wegweiser ein erhebliches Problem hat. Die Fokussierung auf und das Locken mit angeblicher Terrorabwehr führt dazu, dass man Islamisten, die Menschen erst „norden“ wollen in ideologischer Sicht, freie Bahn lässt in der Mitgliederwerbung. Wer also billigt konkret bei Wegweiser, dass junge Menschen diesen Ideologen ausgesetzt werden? Man macht, ungehemmt vom Verfassungsschutz, sein eigenes Ding. Das ist, um es einmal klar zu sagen, die Verbandsarbeit muslimbrudernaher Strukturen mit öffentlichem Geld.

Das betrifft explizit die Häuser vom Herrn Jäger und Frau Schwesig. Nachfolgend natürlich auch das des Wuppertaler OB Mucke.

Das ist definitiv inakzeptabel und diese Häuser täten sehr gut daran, einmal in den Binnenstrukturen zu eruieren, wer da genau die Stange hält.

 

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Nachtrag:

Am Tag danach gab es noch das hier, das ist nur auf der fb-Seite der Gemeinde und findet sich NICHT bei safer spaces (wurde also erst aufgefunden, nachdem der Beitrag schon fertig war; kann man auch fragen: Warum wird bei safer spaces nur mit der problematischen Veranstaltung geworben?):

Das passt sehr viel eher in das, was man eigentlich mit öffentlichen Geld wollen kann. Da steht dann auch Wegweiser mit drauf. Die mögliche Doppelstrategie aber befremdet und sie ist auch keine Entschuldigung für Heider und Reidegeld.

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