Hase und Igel

Über das Versteckspiel islamistischer Strukturen in Frankfurt und Darmstadt

Die Struktur und die Einbindungen des Deutsch-Islamischen Vereinsverbandes Rhein-Main e.V. (DIV) waren bereits etliche Male Thema auf diesem blog. Nachdem die offizielle Beobachtung durch das Landesamt für Verfassungsschutz im August öffentlich wurde, wurde erst noch ebenfalls öffentlich geklagt. Mittlerweile ist es sehr still geworden um den Verband. Die Verbandsseite ist seit Monaten im Wartungsstatus:

https://www.div-rm.de/

Da scheint nicht nur der Internetauftritt komplett überarbeitet zu werden. Prominente Vertreter des Verbandes, die vorher sehr lautstark und öffentlich vernehmbar agierten, sind nahezu in der Versenkung verschwunden. Die Vereine selber treten meist wieder einzeln in Erscheinung. Das Frankfurter Europäische Institut für Humanwissenschaften (EIHW) und der Verein Islamische Informations- und Serviceleistungen e.V. (I.I.S.) beispielsweise machen ihre Veranstaltungen unbeirrt weiter*. Gemeinsam mit dem neuen Gremium „Deutsche Koran Gesellschaft“:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/11/06/neue-struktur-in-frankfurt/

veranstaltet man z.B. solche Events für die Glaubensgenossen aus dem Ruhrgebiet anreisten und sogar aus Kalifornien:

 

Zumindest die problematischeren und muslimbrudernahen Vereine im DIV scheinen also schon eine neue gemeinsame überregionale Struktur aufgebaut zu haben. Es wird sicher weitere Kooperationen und absehbar wahrscheinlich auch einen neuen, anderen Dachverband geben: Protagonisten, Strukturen und Motivation sind weiterhin vorhanden. Jetzt fehlt es nur noch an einer Struktur, mit der man erneut gegenüber der Mehrheitsgesellschaft gemeinsam auftreten kann und darauf pochen kann, dass man als Gremium, als Organisation neu betrachtet werde.

Ähnliches scheint sich nun in Darmstadt abzuzeichnen. Das B.I.S. ist ein Dachverband aus Bilal e.V., Islamischem Studentenverein e.V. und Iman Frauenzentrum e.V. Mindestens der Bilal Verein ist seit August letzten Jahres unter Beobachtung. Der Dachverband wurde also in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend zur Belastung für das Iman Frauenzentrum (das anscheinend wenig Probleme mit den problematischen Einbindungen und noch weniger mit den sehr problematischen gemeinsam geladenen Gästen hatte, aber mit der öffentlichen Wahrnehmung derselben schon). Das B.I.S. war also relativ nutzlos geworden für die Vereine. Konsequent ist daher das aktuell geäußerte Ansinnen, das B.I.S. aufzulösen, mindestens aber es ruhen zu lassen:

 

Strategisch absehbar wird es vielleicht eine Anbindung des Frauenvereins an andere, ideologisch nah erscheinende Frauenvereine geben wie z.B. den Frankfurter Verein Rahma e.V. in Frankfurt. Der Studentenverein, dessen Vorsitzender Issan Amro wie mindestens um die 50 wirkt, wird sich vielleicht anderen Strukturen anschließen bzw. erscheint mit diesen auf den unteren Ebenen schon vernetzt.

Die öffentliche Wahrnehmung hat auf jeden Fall hat den Effekt, dass diese Szene in Bewegung bleibt und sich umstrukturieren muss. Es ist daher wichtig, dass das hessische Landesamt für Verfassungsschutz bestimmte Strukturen und Organisationen auch namentlich und konkret benennt. Einfach damit die öffentlichen Akteure und öffentlichen Entscheider eine Handhabe aufweisen können, wenn sie das schon nicht als politischen Willen artikulieren wollen (was man tun kann und sollte). Der politische Wille alleine würde schon in manchen Fällen mehr als genügen, um solcher Strukturbildung einen Dämpfer zu verpassen: Wenn sich politische Akteure nicht einbinden und instrumentalisieren lassen, wenn sie öffentlicher Förderung gar problematischer Vereine entgegentreten, statt sie zu fördern, wäre viel gewonnen. Das Wissen, um genügend Parkettsicherheit da zu haben, ist vorhanden. Man muss es nur nutzen wollen. Der Rest ist Fleiß, Disziplin und ein klares Bekenntnis zur freien Gesellschaft. Dann ist man Igel und nicht mehr der Hase.

 

 

 

 

* Man kann berechtigt die Frage stellen, woher diese Summe Geldes stammen soll:

Stand der Dinge

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