Doppelmoral a´la ben Abda

Neues von Sabri ben Abda

Der Herr ben Abda, auch breiteren Kreisen bekannt seit dem Hetz-Video 2012 gegen Journalisten, seinen Reisen nach Syrien und seinen Videos mit Propaganda für den IS („Wenn ihr echte Männer seit, kommt her“),war zuletzt Thema hier, als ein Streit zwischen ihm und Pierre Vogel – nach Darstellung von ben Abda – von Herrn Vogel physisch weiter geführt wurde:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/01/31/ruhe-ist-erste-salafistenpflicht/

Die Auseinandersetzung scheint ein Nachspiel zu haben, fragt sich nur wo:

Screenshot, 19.04.2017, fb-Seite von Herrn Falk https://www.facebook.com/falknews2/?fref=ts

Ben Abda soll wegen dieses Vorfalls mit Vogel die Polizei in Anspruch genommen haben.

Ungeachtet dessen ist der Herr ben Abda wohl mit einer neuen Facebook-Präsenz zugange:

https://www.facebook.com/Believers-Place-909999742469593/

Dort finden sich „fromme“ Wünsche:

 

Wohlan.

Es ist doch immer gut zu wissen, wenn Personen, die den Rechtsstaat in Anspruch nehmen bei persönlichem Ungemach, diesem und vor allem allen Ausübenden umgangssprachlich die Pest an den Hals wünschen. Vielleicht bis auf die dort wirkenden Muslime, die aber den gestrengen Kriterien des Herrn ben Ada auch nicht standhalten dürften in der Regel. Die sind also auch mit dabei, vielleicht kommen sie mit etwas Glück in die Kategorie der „Heuchler“. Da weiß man, was man hat.

Aber auch ein neues Video findet sich dort, in dem die Ummah beschworen wird:

 

Aber nicht einfach nur beschworen. Sondern es wird zum gemeinsamen Jihad aufgerufen. Aber: Erst klein anfangen, werben, mehr werden, die sich wieder rückbesinnen. Und dann das, was das Ziel ist: Mit „netten“ Propaganda-Bildern von gut gelaunten und frisch gewaschenen IS-Kämpfern wird der Jihad verherrlicht.. Für die, die es aus dem vorliegenden Film noch nicht klar verstanden haben sollten, hat ben Abda noch ein Video mit einem Nasheed nachgelegt:

 

Für die, denen das immer noch nicht blutig genug ist, gibt es dann eine Filmankündigung:

Quelle: https://www.facebook.com/909999742469593/ photos/a.950183951784505.1073741828.909999742469593/1005021126300787/?type=3&theater

Man beachte die Kommentare der Fans.

Da bleibt dann keine Frage mehr offen.

Für jemanden, der offensichtlich die Hilfe der „Ungläubigen“ und „Heuchler“ in Anspruch nimmt, wenn es um die angeblich so unwichtigen Belange der Dunya geht, ist das doch sehr martialisch. Aber das eine Mal gehts ja „nur“ um persönliche Dinge und im anderen Fall um das große Ganze. Da ist dann kein Schwert flammend und keine Rede pathetisch genug.

Herr ben Abda sollte eigentlich den Strafantrag zurücknehmen (sofern er einen gestellt hat), so kann man empfehlen. Binnenkonsistent nimmt er die Dunya einfach viel zu wichtig und es mangelt da erheblich am selbst propagierten Gottvertrauen. Das sind doch nach so mancher Sicht Prüfungen. Warum nimmt er sie nicht an? Das ist schon reichlich merkwürdig.

Vielleicht sollte er den Strafantrag auch nicht zurückziehen. Dann aber sollte er weder solche widerwärtigen Zitate bringen noch solche Videos drehen, die v.a. junge Menschen verhetzen können.

Da scheint sonst eine erhebliche Doppelmoral auf: Für sich die Segnungen des Rechtsstaats im Zweifel in Anspruch nehmen, den man zutiefst abzulehnen vorgibt. Bei anderen aber den Tod in Kauf nehmen, wenn sie nur die eigenen, im Video aufscheinenden Gewaltphantasien umsetzen.

Damit man recht versteht: Herr ben Abda hat natürlich wie jeder andere Bürger das Anrecht auf den Schutz durch das Gesetz. Niemand darf seine körperliche Unversehrtheit gefährden und wenn er es tut, dann ist er im Rahmen der Gesetze zu bestrafen. Von Seiten ben Abdas wäre es aber ein angemessenes Entgegenkommen, sozusagen ein schöner Zug, Personen und Strukturen, die ihm persönlich helfen, seine Rechte durchzusetzen, ja diese überhaupt erst einmal gewähren* (Gerichte nach Herrn Abdas eigenem Geschmack gibt es hier ja nicht und wenn man die Gerichtsbarkeit so ablehnte, könnte man auch das „Recht“ des hier Stärkeren hinnehmen. Schicksal), nicht mit Vernichtung und Tod zu drohen.
* Analog wüßte ich von ihm und auch dem Herrn Falk gerne einmal, ob sie Unterstützung und z.B. auch Kindergeld annehmen. Das ist auch nicht konsistent.

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