„We love Muhammad“ in mehreren Städten aktiv

Gruppierung kündigt für Frankfurt regelmäßige Anwesenheit an

Die Strassenaktion „We love Muhammad“ war im ungefähren zeitlichen Zusammenhang mit dem Verbot der Koranverteilungsaktion „Lies“ erstmalig öffentlichkeitswirksam geworden. Nach dem Verbot und während des Winters war recht wenig zu verzeichnen bis nach Monaten der relativen Inaktivität die Verteilungen wieder aufgenommen wurden:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/03/19/frankfurt-we-love-muhammad-wieder-unterwegs/

Aktuell wird für Frankfurt eine Ankündigung ausgesprochen, man wolle regelmäßig freitags ab 18 Uhr auf der Zeil anwesend sein:

 

Im Video ist, wie bei den Aktionsbildern die Wochen zuvor, jeweils das „My Zeil“ Frankfurt zu sehen.

Auch in anderen Städten lebt die Aktivität auf.

In Berlin:

 

In München:

 

In Hagen:

 

In Hamburg:

 

In Köln:

 

Interessant ist allerdings, dass die Aktion nicht dieselbe breite Unterstützung erfährt wie seinerzeit die Koran-Verteilungsaktion. Nach 7 Monaten sind nur ungefähr 10.000 Follower zu verzeichnen:

Quelle: Screenshot der fb-Seite des Projekts „We love Muhammad“, Abruf 10.05.2017

 

Das ist relativ wenig, wenn man die Vorplanung und die Breitenwirkung von Vogel (~ 250.000 Follower) und auch die von Abu Nagie (zuletzt ~ 170.000 Follower) betrachtet. Es werden mehrere Materialien angeboten (Apps, Hörspiele, DVD etc.) und auch die Bewerbung auf der Vogel-Seite war und ist breit. Da müssten eigentlich also mehr Anhänger auch dieses Projekt unterstützen theoretisch.

Zur Warnung und Information von Eltern und Lehrern noch einmal ein Bild der Materialien. Im rechten Bild sind die Materialien gut sichtbar:

 

Die Welt hatte die Hamburger Aktion vor 14 Tagen aufgegriffen:

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article164024366/So-funktioniert-die-neue-Masche-der-Salafisten.html#Comments

Man beachte auch den Kommentarbereich.
5 Jahre an Berichterstattung zu dem Phänomen sind an manchem Welt-Kommentator nahezu spurlos vorbei gegangen.Da wird mit den Zeugen Jehovas verglichen, da wird gefragt, ob die Sicherheitsbehörden nichts besseres zu tun hätten, als harmlose (!) Schriftenverteiler zu behelligen, nur weil der Verfasser einmal (!) vorbei eilte und höflich behandelt wurde.

Auch das Münchner Abendblatt berichtete schon über die Münchner Aktion:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.im-namen-des-propheten-we-love-muhammad-so-wirken-salafisten-in-muenchen.42b74bd2-b403-49d1-92fc-9f680d456452.html

Insbesondere Eltern und Lehrer v.a. in den betroffenen Städten sollten auf die Materialien oder auch die elektronischen Varianten achten.

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