Abschottung beginnt im Kopf

Über Kinder- und Jugendindoktrination schiitischer Prägung

Kinder- und Jugendindoktrination war schon mehrfach Thema hier auf dem blog, z.B.:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/08/29/kinderpropaganda/

https://vunv1863.wordpress.com/2016/09/15/reaktionen-der-szene-auf-berichte-zu-hass-kindern/

https://vunv1863.wordpress.com/2016/10/29/kaderkinder/

Das waren allermeist „Kinderangebote“ von sunnitischen Akteuren. Aber natürlich gibt es ähnliche Formate auch für die Kinder schiitischer Fundamentalisten, die ihre Kinder früh darauf vorbereiten wollen, zuvorderst Muslim zu sein und diesen Identltätsaspekt dann als wichtigsten zu empfinden. Diese identitäre Linie entspringt, wie bei christlichen Fundamentalisten auch, ihrer Glaubensüberzeugung, wonach die Umwelt im Prinzip verderbt sei und sie ihr Kind entsprechend prägen müssten. Freiheit bedeutet da Gefahr, Gefahr, dass das Kind sich selbst anders entscheiden könnte. Das muss vermieden werden.Christliche Fundamentalisten (z.B. 12 Stämme) gehen z.T. sogar ins gefängnis, um die Schulpflicht zu umgehen. Muslimische Fundamentalisten gehen einen etwas anderen Weg und versuchen es über die intensive Einwirkung von frühester Zeit.

Beispielhaft für die gedankliche Ausrichtung, für die Indoktrination, die Autosuggestion sei ein älteres Interview mit der vor einigen Tagen erwähnten Familie Özoguz erwähnt, aus 2004:

Aber nein, Bruder, nein! Es liegt nicht bloß an den Frauen. Es liegt an uns Männern. Ich habe mir eine Frau gesucht, die ein Kopftuch trägt. Wenn sie es nicht mehr tragen will – dann kann ich sagen: Du bist nicht mehr meine Frau.“ Kurzes Schweigen.
„Ohne Kopftuch“, sagt eine der Frauen auf dem Sofa, sie heißt Mihriban und hält
ihr Baby im Arm, „das ist für uns wie für andere Frauen ohne BH. Es ist Erziehungssache. Die Mädchen lernen das Kopftuch mögen. Es heißt: Man gehört dazu.“
Man gehört zu dieser Familie Özoguz, die es normal findet, dass man im Sommer um vier Uhr morgens aufsteht, um sein Gebet zu verrichten, das erste von fünfen am Tag. Dass man im Ramadan fastet. Dass man nie Alkohol trinkt, und wenn jemand anders Alkohol trinkt, verlässt man möglichst den Raum. Man kauft keine Lufthansa-Aktien, weil Lufthansa Alkohol ausschenkt und damit Geld verdient.
Eine Frau gibt fremden Männern nicht die Hand. Eine Frau versteckt ihre Schönheit unter Kopftüchern und langen Gewändern und zeigt sie nur ein paar Blutsverwandten und dem eigenen Mann.
Und nicht dessen Bruder. Wenn Gürhan Özoguz, der mit Mihriban und den vier Kindern im oberen Stockwerk lebt, wenn dieser Gürhan seinen Bruder Yavuz im Erdgeschoss besuchen will, dann klopft er vorher, und die Frauen ziehen sich Tücher über den Kopf.
„Man darf nicht denken, es ist heiß, ich bin unterdrückt, ich schwitze, ich leide“, sagt Mihriban. „Wenn man denkt, man leidet, dann leidet man auch. Nein, ich leide nicht.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31254247.html

Noch mal der Özoguz-Artikel:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/08/03/delmenhorst-teheran-und-zurueck/

Wie kommt man nun dahin, dass sich v.a. kleine Mädchen diesem Diktat beugen, dass sie sich schämen lernen, wo es v.a. am Kinderkörper nichts zu schämen gibt, dass sie lernen, ihr Leiden umzudeuten, gegen ihre schon körperlichen Empfindungen Ideologie und Autosuggestion zu setzen? Wie schafft man das? Indem man möglichst früh beginnt.

[Und nebenbei: Wer sich selber solches einredet, wird zu Kindern kaum milder sein.]

Der Bildungsauftrag wird hier erläutert:

Bildung ist in der Tat sehr wichtig, doch die Bedeutung der religiösen Bildung für eine ausgeglichene Persönlichkeit darf nicht übersehen werden. Die Welt bringt eine Generation hervor, die viel weiß, aber höchst arm an moralischen und spirituellen Werten ist. Der Heilige Prophet (ص) sprach einst mit seinen Gefährten über die Wichtigkeit der religiösen Erziehung. Er sagte ihnen, dass er fern von den Eltern der letzten Zeit war. Sie fragten ihn nach dem Grund und er erklärte, dass diese Eltern sehr viel Wert auf eine weltliche Erziehung legten, während sie die religiöse Erziehung vernachlässigten. Möge der Allmächtige uns davor bewahren, unter diesen Leuten zu sein.

http://www.al-shia.de/religioese-erziehung-der-kinder/

[Al-Shia.de ist von der gleichen Person verantwortet bei denic, die auch „Shiakids“ macht, einer Dortmunderin namens Fatima Bazzi.]

„Arm an moralischen und spirituellen Werten“? Die „verderbte“ Aussenwelt wieder, vor der man Kinder bewahren muss, will man ein guter Muslim sein.

Dafür stellt u.a. die Familie Özoguz den geneigten Eltern eine Reihe von Materialien zur Verfügung, die helfen sollen, vor allem kleine Mädchen zu dressieren:

Hier in Oldenburg, wo Zahra Özoguz, eine Tochter wirkt:

 

oder Ausmalbilder:

https://www.facebook.com/Islamisches-Spiel-und-Spa%C3%9F-f%C3%BCr-Kinder-1838380736421947/?hc_ref=ARSiLQOrzwDZBUIwIkOQfy12-lRu37JChzSIZGU-j-t_Zq4jlNE1kSpOE-oyl2qaYSg

 

So macht Ideologie doch richtig Spaß!
Eigentlich ist das auch sehr sparsam: Man bracht nur noch 50 shades of black zum Ausmalen, ganz wie im ideologischen Utopia.

Doch es geht weiter, denn die Kinder sind nur mit etwas Aufwand in der Schule zu lenken. Da drohen ja neben der Insubordination neue Gefahren, ganz gefährliche sogar. Man nennt sie „Freunde“. Hier einmal vom „Shiakids“-Portal eine kleine Anleitung für das gute Kind:

Es sollte dabei jedoch nicht vergessen werden, dass es notwendig ist, sorgfältig bei der Auswahl der Freunde zu verfahren. Mehr Freunde zu haben heißt nicht, dass man zu jedem dieser (Freunde) eine feste Bindung hat. Wenn wir uns mit ungezogenen und faulen Menschen befreunden, werden ihre schlechten Gewohnheiten uns allmählich beeinflussen, sodass wir ebenfalls faul und wertlos werden wie sie. In den Augen der anderen gelten wir dann als jene, die ihr Ansehen verlieren werden.

Es gibt ein bekanntes Sprichwort, das folgendermaßen geht: „Ein Mensch erkennt man durch die Gesellschaft, in der er sich befindet.“ Demzufolge sollten wir uns nur mit Menschen anfreunden, die gut erzogen, fromm und fleißig sind. Der Islam sagt, dass zwei Freunde sich in der Weise verhalten sollen, dass sie einander als „Prediger“ gelten, und dass sie einander auf die jeweiligen Fehler des anderen hinweisen. Indem wir den Umgang mit solchen Menschen pflegen, werden wir unsere Schwächen überwinden und auf unserem Weg der Entwicklung voranschreiten.“

http://www.shia-kids.de/texte/freundschaft.html

1. Da sind ja Atheisten schon mal draussen.
2. Es besteht auch die vage Ahnung, dass eigentlich auch die Christen und Juden draussen sind, gelten sie doch als Gläubige zweiter Klasse.
3. Und die ganz genauen werden – ganz wie die Eltern auch – sagen, dass die wirkliche Frömmigkeit, der einzig wahre, echte Islam nur von Schiiten gelebt wird. Nur der Schiit ist also im engeren Sinne fromm.
4. Die weniger frommen Iranischstämmigen? GOTO 1.

Da bleiben eigentlich nur Bluts- und Milchgeschwister* und die Verwandtschaft, von Eltern genehmigte Kontakte. Selbstbestimmung schon bei Freunden? Sympathie? Zählt nicht. So werden Menschen dressiert, ihre Gefühle zu unterdrücken, sie um des Glaubens Willen unter Vorbehalte zu stellen.

Bei „Shiakids“ geht es nur äußerlich bunter zu. Ansonsten steckt dieselbe Ideologie dahinter.

Qur’an ist das Buch, in dem keine Änderung vorgenommen wurde, noch jemals in Zukunft vorgenommen wird. Es ist für niemanden möglich irgendetwas zu verfassen, das auch nur mit einem einzigen Vers dieses einzigartigen Buches gleichwertig wäre.

Der Heilige Qur’an ist die letzte Botschaft Allahs für die Menschheit und seine Lehren sind die einzige Quelle für menschlichen Reichtum und Rechtleitung. Er ist ein Meisterwerk des Wissens, der Erziehungsmethoden und der Geheimnisse über die Schöpfung.

http://www.shia-kids.de/texte/heiligequran.html

Das mit den Änderungen ist historisch unwahr, aber seis drum, das ist die wechselnde binnenkonsensuale Sicht.
Was eine solche Indoktrination hinsichtlich der Wertschätzung wirklichen Wissens bedeutet, muss man vielleicht nicht näher ausführen, nur: Wer als letzte Wahrheit vermittelt bekommt, dass in diesem schmalen Bändchen mehr und besseres Wissen steckt als in allen Biochemie-Büchern, als in allen Astronomie-Büchern, als im ganzen Internet, sollte besser seinen PC ausschalten und auch zur passenden Lebensart zurückkehren. Denn die Vorteile der Wissenschaft nutzen und sie gleichzeitig maximal abzuwerten – das passt nicht so richtig zusammen.

 

 

 

 

Auf der Verlagsseite der Familie Özoguz gibt es eine Reihe von Schriften für Kinder:

https://www.eslamica.de/buecher-nach-themen/kinderbuecher/

Gemein ist, dass nur die Vergangenheit gezeigt und beschworen wird. Kinder lernen viel über frühere Zeiten und frühere Personen, die vorbildhaft sind. Eine Übertragung für heutige Zeiten, heute übliche Handlungen? Kaum. Alles wie aus der Zeit gefallen, klare Rollen.

Doch es geht schlimmer, noch verstörender. Derzeit noch nicht in Deutschland bekannt geworden, aber von einigen Ländern mit schiitischen Bevölkerungsanteilen vorkommend: Die Beteiligung von Kindern bei den z.T. blutigen Ritualen des Aschura-Fests (ein zentrales Trauerfest):

Schiitische Kinder Quelle: Screenshot Google-Bildersuche

 

http://www.focus.de/kultur/videos/das-acshura-fest-verstoerende-bilder-jungen-schlagen-sich-auf-den-strassen-auf-bagdad-mit-klingen-blutig_id_5037852.html

Ach so, letztes Jahr in Bonn, ein Eindruck bei den Erwachsenen:

2011 in Frankfurt:

 

Das wird nur von einem Teil der hier lebenden Schiiten befürwortet. Aber wenn solche Bilder da sind, sollten Lehrer und Kinderärzte auch wissen, dass solche Rituale auch hier vorkommen können.

Man sollte sich das daher merken. Kinder mit unerklärlichen Schnittverletzungen sollte man vor Handlungen dieser Art bewahren.

Lehrer sollten also wahrnehmen, mit welchen starken Vorprägungen Kinder bei ihnen ankommen. Dann wird vielleicht manche Abwertung klar und manche Insubordination.

Diese Art der Abschottung scheint bei nicht wenigen zu fruchten. Schaut man die Profile fundamental schiitischer Muslime in den sozialen Medien an, so bleibt man selbst da ganz überwiegend „unter sich“, Männer, Muslime. Religiöse und Geschlechtersegregation. Bei den Lobbyisten ist das zwar anders, da geht es gemischter zu. Aber, um ein Motiv von oben aufzugreifen, das sind wohl eher berufliche Kontakte. Da ist man befreundet mit dem, zu dem der Kontakt nützlich scheint.

Die Abschottung beginnt im Kopf und in der Kindheit. Das wirft tiefe Gräben, die schwer zu überwinden sind, selbst dann, wenn die Person selber das will. Nicht umsonst ist sogar der Wechsel zwischen den muslimischen „Konfessionen“ selten.

 

 

 

Zur allgemeinen Einordnung, Gespräche mit schiitischen Funktionären:

 

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