Berlin: Umfeld-Akteure der Fussilet-Moschee werden angeklagt

Im Februar war zusammen mit anderen ein junger Deutsch-Marokkaner, der sich den Namen „Abu Dharr“ gegeben hatte. festgenommen worden. Er war bereits seit Jahren in zunehmend extremistischen Kreisen aktiv. U.a. hatte er Umgang mit Bernhard Falk und besuchte in Berlin die nunmehr geschlossene Fussilet-Moschee und andere radikalere Einrichtungen. Er war mehrfach Gegenstand von Berichterstattungen.

Vier Islamisten aus dem Umfeld von des Breitscheidplatz-Terroristen Anis Amri stehen demnächst vor dem Berliner Kammergericht. Die Generalstaatsanwaltschaft erhob in dieser Woche Anklage gegen die Männer im Alter von 22, 25, 32 und 46 Jahren. Ihnen wird Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland und „Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“ vorgeworfen.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/fussilet-moschee-vier-islamisten-aus-dem-amri-umfeld-kommen-vor-gericht-29264478?originalReferrer=https://l.facebook.com/

Ergänzendes:

https://vunv1863.wordpress.com/?s=dharr

Hier ein Video von ihm, indem er u.a. den verurteilten Mörder Arid Uka zum „politischen Gefangenen“ umdeutet:

Das ist eine Umdeutung, wie sie auch vom Herrn Falk propagiert wird.

Ein weiterer Eindruck:

Häufig, wenn Bernhard Falk Aktionen in Berlin unternahm, war „Abu Dharr“ mit von der Partie, (oft zusammen mit Falks Kumpanen aus der hessischen Provinz, auf diesem Bild weniger):

Quelle: fb„ September 2014

„Abu Dharr“ 3. v.l.

Noch im Mai machte sich die Gattin des jungen Mann über die Aktivitäten der Behörden und Medien lustig:

Quelle: fb-Profil der Gattin (bekannt), Abruf 09.12.2017

 

Die Gattin war also nach eigenen Angaben in die Vereinsaktivitäten von Fussilet 33 immerhin so stark eingebunden, dass sie in Hamburg ein Tarn-Konto unterhielt. Ein weiterer Fall von relevanten Unterstützungshandlungen durch das weibliche Umfeld in extremistischen Kreisen. Dieses Konto wurde jedoch – wiederum nach eigenen Angaben der Frau – gesperrt und das Guthaben beschlagnahmt.

Man wird die Verhandlung abwarten müssen, inwieweit die Staatsanwaltschaft ihre Vorhaltungen belegen kann. Klar ist allerdings, dass es neben den Angeklagten ein weites Feld an Unterstützern und Sympathisanten in Berlin gibt, deren Radikalisierungsgrad sich nur (noch) nicht in strafrechtlich erfassbaren oder erfassten Handlungen niederschlägt. Sehen kann man ihn, wenn man hinschaut. Wie so häufig ist ein Anlaufplatz weg, einige Akteure sind (temporär) entfernt, aber die Szene besteht weiterhin und wird nicht kleiner.

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