Schwarzer Peter mit Imamen

Wie es „nachher“ im Fall Hesham Shashaa keiner gewesen sein will

In der heutigen FAKT-Sendung in der ARD wurde der Fall des Leipziger Imams Hesham Shashaa als Deradikalisierungs-Partner von Hayat ein weiteres Mal thematisiert. Als neuer Akteur wurde ein Leipziger Kooperationspartner benannt. Dabei handelt es sich wohl um die Kindervereinigung Leipzig.
In einer früheren Sendung war der Fall eines jungen Mannes bekannt geworden, dessen Betreuung von Hayat direkt an den Imam delegiert worden war:

https://www.br.de/nachrichten/kooperation-beratungsstelle-is-sympathisant-100.html

In diesem Interview hatte die verantwortliche Claudia Dantschke zentriert, dass es keinen weiteren Fall gegeben habe, in dem Shashaa von ihr mit einer Betreuung beauftragt worden war:

In einem einzigen von 400 Fällen haben wir mit ihm gearbeitet.

http://www.taz.de/!5445553/

Nunmehr wird allerdings offenbar, dass es einen weiteren Fall gab. Einen mittelbaren Fall allerdings, der nunmehr offiziell nach Angaben Hayats über den Leipziger Kooperationspartner von Hayat, wohl der Kindervereinigung Leipzig, betreut wurde. Dieser Verein, der Deradialisierung anbietet, hat u.a. eine für islamistische Deradikalisierung verantwortliche Betreuerin, Frau Solveig Prass. Der Verein führt nun aber ins Feld, man sei nicht vor Shashaa gewarnt worden:

Der Leipziger Kooperationspartner ist nach eigenen Aussagen allerdings von niemandem vor Abu Adam gewarnt worden und so beauftragt er den Imam mit der De-Radikalisierung.

Kann das stimmen?

Zum einen: Wie soll man Personen in ihrer Professionalität in heutigen Zeiten ernst nehmen, wenn man sich nicht mal selber stichhaltige Informationen im eigenen Arbeitsgebiet beschaffen kann? Wenn man offensichtlich nicht google zielführend benutzen kann, wenn man nunmehr vorgibt, sozusagen nicht mal die Nummer des Verfassungsschutzes zu kennen? Will man labile Jugendliche wirklich in den Händen derart – das muss man leider so sagen – unfähiger Personen wissen?

https://www.mdr.de/investigativ/fakt-gescheiterte-de-radikalisierung-100.html

Die Frage ist, ob man das glauben mag.

Zumindest lag es, wenn das so war, nicht an Frau Dantschke, dass es keine weiteren Fälle gab. Im Gegenteil. Geplant war dieses nämlich anders. Frau Dantschke propagierte „das Modell Shashaa“ nämlich noch über ein Jahr nach der Warnung des BAMF (Januar 2015) als Erfolgsmodell zusammen mit Shashaa, am 18.03.2016:

Klicke, um auf Programm_Fachtag.pdf zuzugreifen

Hier einmal der zeitliche Ablauf aufgetragen:

Bild: SHM

Nach den derzeitigen Schilderungen muss der beschriebene Fall des Mädchens aus dem MDR-Bericht nach der Kooperationsvereinbarung zwischen Hayat und der KV Leipzig liegen, da man ja offiziell Betreuungsfälle an ihn abgab.

Da man Frau Dantschke die Kenntnis der Warnung des BAMF zurechnen muss, muss man wohl davon ausgehen, dass sie diese absichtlich missachtete. Dass sie diese entweder nicht an Frau Prass bzw. die KV Leipzig weiterreichte oder sie herunterspielte. Dies aus dem Grund, dass – so mag man spekulieren – sie ihrer eigenen subjektiven Wertung mehr vertraute als den Experten u.a. der Sicherheitsbehörden, von Richtern und Fachleuten. Alternativ gab Frau Prass ebenfalls wenig auf die Warnungen der öffentlichen Stelle. Damit auch auf die Vertreter des Zuwendungsgebers. Frau Dantschke spekulierte also dem Anschein nach darauf, dass sie ihren Willen durchsetzen würde, dass niemand im BAMF ihr in den Arm fallen würde, wenn sie sich nicht an die Aufforderung halten würde. Damit kam sie offensichtlich lange durch. Dass nach dem MDR-Bericht wochenlang niemand für die anfragenden Journalisten Zeit hatte, befremdet erheblich. Man könnte darauf schließen, dass es auch im BAMF Strukturen gibt, die weniger am Erfolg einer Maßnahme denn der reinen Abwicklung interessiert sind. Dass Verantwortung bei positivem Ausgang viele Väter hat, im negativen Ausgangsfall jedoch verwaist. Die Spekulation der Damen ging demnach wohl lange auf.

Wenn nun die Kindervereinigung Leipzig dem MDR gegenüber angibt, von „niemandem gewarnt worden“ zu sein, muss man die Damen Prass und Dantschke fragen, wer da wen nicht in Kenntnis setzte, warum das geschah oder alternativ, warum man sich darüber hinwegsetzte. Dass man begründet annehmen kann, dass auch Frau Prass sich hinwegsetzte, kann man an der aktuellen Lage ablesen. Frau Prass macht mit dem Modell nämlich gerade weiter:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/09/14/leipzig-imam-franchise/

Man hat leider dem Anschein nach wenig eigenes Urteilsvermögen, sondern reizt einfach aus, dass die Zuwendungsgeber diese Anbieter für alternativlos halten. Parallel arbeitet man ja mit der – nachweislosen, da nicht neutral evaluierten – Behauptung, man könne wirksam deradikalisieren. Man baut einfach darauf, dass man machen kann, was immer man will, solange man nur den schönen Schein, dass nämlich die finanzierte Maßnahmen eine Betätigung der Entscheider belegten, wahrt.

Da ist zu wenig Konkurrenz.
Und da ist erheblich zu wenig Kontrolle.

Damit das aber nicht wieder passiert, behaupten zu können, man sei nicht gewarnt, ein Satz dazu:

Man kann begründet einen Anhänger Hesham Shashaas ebenfalls für einen nicht geeigneten Kooperationspartner in der Beratung islamistisch radikalisierter Personen halten.

Das sollten vielleicht auch BAMF, der sächsische Verfassungsschutz und die Stadt Leipzig zur Kenntnis nehmen, prüfen und das Ergebnis der KV Leipzig mitteilen. Dass man sich eigenständig informiert, darauf darf man nach den heutigen Einlassungen eher nicht vertrauen. Anscheinend müssen den „Deradikalisierungs-Profis“ noch Listen an die Hand gegeben werden, wen sie nicht einbinden sollen, wer als radikal gilt. Sie selber scheinen es ja nicht herausfinden zu können. Die Frage ist, ob man Personen und Strukturen, die sich derart präsentieren, als Kooperationspartner in potentiell sicherheitsrelevanten Bereichen überhaupt brauchen kann. Das ist im Ergebnis noch eine Personengruppe mehr, deren Handeln man kontrollieren muss. Das aber war sicherlich nicht so geplant.

Zeit für Konsequenzen.

Ein Gedanke zu „Schwarzer Peter mit Imamen

  1. Wir hätten alle diese Probleme gar nicht, wenn wir endlich zu einem normalen nationalstaatlichen Verhalten finden würden, wie ich es in den 70ern und 80ern teilweise erlebt habe, bevor die Alt-68er sich einmischten und jede Nationalstaatlichkeit auslöschen wollten. (Aus Angst vor einem neuen Hitler, gaben sie alles Nationale preis, mit dem Effekt, dass sich der radikale Islam in die Lücke ausbreiten konnte. Ob die ahnen, dass sie den Teufel nur gegen den Beezlebub eingetauscht haben?)

    Es wäre eine völlig normale Reaktion von Nationen, von außen zugewanderte Verfassungsfeinde umgehend wieder auszuweisen und das auch durchzusetzen. „Abu Adam“ vertritt sogar nach Erkenntnissen unserer Behörden den Salafismus, dessen Ziel die Abschaffung aller menschengemachten Gesetze und die Installation eines Gottestaates ist. Leute wie Abu Adam wollen nicht einfach nur ein „bißchen beten“, sie verfolgen staatsfeindliche Ziele. Das muß der Mann auch nicht explizit aussagen. Seine Mitgliedschaft zum Salafismus genügt. Ebenso, wie die Zugehörigkeit zur RAF eine staatsfeindliche Gesinnung belegt. Und ebenso, wie die Zugehörigkeit zur NPD nahelegt, dass hier jemand von einem neu auferstehenden „Reich aller Rassenreinen“ träumt.
    Da müssen sich die Kooperateure wie die Deutsche Dantschke schon fragen lassen, ob sie in der Lage sind diese Grenzen noch zu erkennen, oder ob sie nicht etwa selbst Träumen nach einem Gottestaat auf deutschen Boden nachhängen. Undenkbar ist das leider nicht, wie etliche Beispiele von Stefan Meinig belegen.
    Schon die Leugnungen der Frau sind verdächtig, denn als „Islamspezialistin“ sollte sie wissen, wie gefährlich die korangetreue Lebensweise in letzter Konsequenz sein muß um korangetreu zu bleiben. Korangetreue MÜSSEN sich bemühen einen Gottesstaat auf Erden zu errichten. Sie haben gar nicht die Wahl darauf zu verzichten, denn sie DÜRFEN nicht nach menschengemachten Gesetzen leben (höchstens für eine Übergangszeit, in der sie noch nicht an der Macht sind). Wie man an der Gesetzesuntreue des Imam Abu Adam überdeutlich erkennen kann. Also: entweder ist diese Frau keine so gute Expertin, oder sie macht dieses perfide Unterwanderungspiel mit.
    Eine Strategie lautet „tue harmlos solange du eine Minderheit bist, sei freundlich und zugewandt, berufe dich auf geltende Gesetze, sammle Informationen über ‚den Feind‘ die bei gegebener Zeit gegen ihn verwendet werden können und unterminiere alle relevanten Einrichtungen bis eine Mehrheit vorhanden ist. Dann stehe auf und verkünde“. Mit dieser Strategie hat sich der Islam seit seinem Entstehen über alle Länder ausgebreitet, die er bis heute in seinem unseligen Würgegriff hält. Schon heute erkennen wir sehr beunruhigende Anzeichen, wenn etwa unsere Sitten, Gebräuche und Gesetze nach den Wünschen des Islam verändert werden, „Winterfest“ statt „Weihnachtsfest“, Verdeckung von Körperteilen bei Kunstaustellungen die als „provokativ“ empfunden werden könnten. Und last but not least sogar die Änderung unseres Grundgesetztes, damit Genialverstümmelungen legal werden konnten. Dieser unglaubliche Skandal von 2012 bleibt für alle freiheitlich denkenden Menschen, die auf der Basis der UN-Menschenrechtscharta leben wollen, unvergessen! Nicht wir sind hier die Rassisten! Die Gegenseite sind die Verfassungsfeinde, die sogar schon Hand an das Grundgesetz gelegt haben! Ich fürchte, vielen ist nicht mal bewußt, auf welche Seite sie sich da gestellt haben.

    Für uns Deutsche und Europäer ohne religiöse Bindungen, schon gar nicht der wahnhaft fanatischen Natur ergibt sich aus meiner Sicht vor allem die folgende Frage: was tun wir gegen „Infizierte“ in den eigenen Reihen, die wir eben nicht problemlos ausweisen können, weil sie echte“ Biodeutsche“ sind und damit per Definition zu „unserem Volk“ gehören? Wir verfahren wir in einer aufgeklärten, modernen, zivilisierten Gesellschaft mit Menschen, die sich mit ihren Einstellungen immer weiter weg bewegen von dieser aufgeklärten Gesellschaft hin in Richtung Vergangenheit mit Leibeigenschaft (versklavte Ungläubige) und Entrechtung großer Anteile der Bevölkerung (aller Frauen und aller Homosexueller)? Verbleibt die Zahl solcher eigenen „Gefährder“ auf niedrigem Niveau, oder steigt sie beständig an? Daraus würde sich für mich die Notwendigkeit ergeben, in die offenen Diskussion einzutreten und die Konsequenzen eines korangetreuen islamischen Lebens für alle offen zu legen. Die Menschen in Deutschland, die den Islam nicht kennen, müssen ihn kennenlernen! Sie müssen begreifen, dass die Friedensbotschaft des Islam eine perfide ist, weil sie nur eine eng umgrenzte Gruppe einschließt, nämlich immer nur die Mitglieder der eigenen Gruppe. Alle, die den Koran auch nur ein Funtzelchen anders auslegen, werden umgehend zu Ungläubigen erklärt und bekämpft. Der Islam bringt nichts als Streit ins Land, denn er produziert Unmengen kleiner Imame, Wichtigtuer und Mini-Machthaber, die sich jeder einzelne im Besitz der endgültigen Wahrheit wähnen, die jeder einzelne von ihnen „auf Erden“ umsetzen will, je nach eigener Persönlichkeit auch mit Gewalt.

    Ich denke, wir müssen in einem ersten Schritt damit anfangen, die Finanzierung dubioser „Deeskalierer“ und Islamvereine umgehend einzustellen. Ausländische Verbreiter des buchgetreuen Islam müssen aus den europäischen Staaten ausgewiesen werden und inländischen Verbreitern muß jede staatliche Finanzierung entzogen werden. Schon erhaltene Gelder sind zurückzuzahlen. Im Moment habe ich jedoch eher den Eindruck, dass nicht nur die „dümmsten Kälber ihre Schlächter selber wählen“, sondern sie auch noch bezahlen.
    Ich bin nicht bereit, gesellschaftliche Globalisierungsbestrebungen mit einem massiven Abbau von Menschenrechten zu bezahlen. Wir können von Glück reden, dass es keine Menschenfresser im großen Umfang mehr gibt. Sonst würden Merkel et al uns auch noch die Tolerierung solchen Wahnsinns abverlangen.

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