Hanau: Aus „iwok“ wird „The wokians“

Besitzerwechsel des Hanauer Imbisses „iwok“

Der Hanauer Asia-Imbiss „iwok“ war vorletztes Jahr in den Medien, da Zusammenhänge mit Ausreisen nach Syrien gesehen wurden und das Lokal zeitweise als Szenetreff imponierte:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/09/10/hanauer-salafist-bemueht-den-rechtsstaat-den-er-ablehnt/

[Der Hessenschau-Beitrag wurde entfernt.]

http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/main-kinzig-kreis/salafisten-in-hanau-hanauer-ziehen-in-den-dschihad-a-450021

http://www.1730live.de/hanau-will-moschee-schliessen/

Zum heutigen Tag fand ein Betreiberwechsel statt:

 

 

Umbenannt wurde auch in „The wokians“: Weiterlesen

Nur Nächstenliebe ohne Grenzen?

Über den Hanauer Hilfsverein „Nächstenliebe ohne Grenzen e.V.“

Ein anderer Hilfsverein aus Hanau war hier schon mehrfach Thema, die „Weißen Flügel e.V.“, z.B. hier:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/05/06/hanau-pierre-vogel-und-die-helfenden-brueder/

Es gab Ende 2015 ein ziemliches Hin und Her, weil man als Verein mit einer fragwürdigen Agenda nicht nur regelmäßig Syrienreisen machte, also Verschickungen, sondern zu diesem Zweck auch ein Lager auf dem Neckermann-Gelände unterhielt. Zufällig wohl und eben zu der Zeit, als dort Flüchtlinge einquartiert werden sollten. Akteure mit salafistischen Einbindungenund Flüchtlinge? Eine schlechte Kombination.

Im Verein wurde dann – wohl auf einfühlsame Ansprache hin – allerlei umgestellt. Akteure gingen, es wurde das Personaltableau verändert und der öffentliche Auftritt optisch verschönert. Die Betätigungen wurden – zumindest offen – weniger.

Der Verein „Weiße Flügel e.V.“ ist mittlerweile aufgelöst.

In dem Verein war vor der Umstellung einmal der Herr Cihan Genc aktiv, der 2013 für Ansaar international Gelder einsammelte:

https://www.facebook.com/events/548831468539120/

Der Herr Genc ist weiterhin im Hilfsvereins-Geschäft. Wie es scheint eine liebgewordene Gewohnheit und vom Ansatz her erst einmal nicht zu beanstanden. Nun ist er der erste Vorsitzende des Vereins „Nächstenliebe ohne Grenzen e.V.“

Auch macht er häufig Reisen, wie er auf dem Facebook-Profil des Vereins selber dokumentiert.

https://www.facebook.com/NoG.EV/?fref=ts

Als Sondermerkmal unter den Hilfsvereinen führen die Reisen des Herrn Genc ihn sehr häufig in den Kosovo. Eine bitterarme Gegend, sicher. Aber auch eine, in der sich seit Jahren eine Hinwendung zu Weiterlesen

Mahnwache vom 22.10.2016

Von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr am Brockhausbrunnen auf der Zeil. Ein herzlicher Dank an die Frankfurter Polizei für die umsichtige Betreuung.

In kleiner Besetzung scheinen die LIES-Aktivisten ihre Verteil-Aktion aufrecht zu erhalten. Sie waren, nur 100 Meter entfernt, gestern wieder vor Ort (Ostausgang Karstadt). Die beiden LIES!-Aktivisten von letzter Woche tauchten weder auf, noch waren das die vor dem Karstadt.

 

Parallel wurde gemeldet, dass die Muslimbrüder auch auf der Zeil waren und einen „Infostand“ machen. Sie suchen das Gespräch mit Passanten und versuchen, für ihre Sichten, die sie aber nicht klar artikulieren, zu gewinnen. Eine Marketing-Aktion. Hinsichtlich der Problematik der Muslimbrüder s. auch auf diesem blog.

Mehrere junge Muslimas treten heran, die nach dem Sinn der Aktion fragten. Sie kritisieren den Begriff „Islamismus“. Sie wollen, dass wir diesen Begriff nicht benutzen, sondern „Terrorismus“. Als ich erkläre, dass es auch darum geht, dass wir genau über Islamismus reden, stimmen sie nicht zu. Eine junge Frau, Muslima, „westlich“ gekleidet, sieht zwar den Sinn der Aktion, meint aber, dass man „viel mehr Mitstreiter gewinnen könne“, wenn man einfach nur „gegen den IS“ schreiben würde. Das gestehe ich zu, meine aber, dass wir dann über genau die Ursachen und die Radikalisierungsmomente und Vorbedingungen durch die Strassenradikalisierung nicht mehr sprechen würden. Viele Passanten betonten ja gerade, dass die Koranverteilung ganz harmlos sei, es Weiterlesen

Unbelehrt

Hanauer Verein versucht dieselbe Vorgehensweise wie der DIV e.V.

Der Deutsch-islamische Vereinsverband e.V. (DIV) wurde Mitte August offiziell unter Beobachtung des Landesamtes für Verfassungsschutz gestellt, siehe Beiträge hierzu auf diesem blog.

Neben der finanziellen Förderung durch das Bundesfamilienministerium aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ vergab auch die Bundeszentrale politische Bildung (bpb) über das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ (bfdt) etwas Geld an den Verband für ein Projekt bzw. als Preisgeld:

http://www.buendnis-toleranz.de/themen/demokratie/170119/ich-waehle-anerkennung

Man machte also ein paar Plakate etc. Ob die Projektangaben so stimmen, sei einmal dahingestellt. Relevanter ist, dass der nunmehr unter Beobachtung stehende Verband weiterhin mit dem Preis wirbt:

bfdt DIV 160714

Screenshot von der DIV Seite

Das bfdt lässt es demnach zu, dass ein unter Beobachtung stehender Verein mit ihrem Logo für sich wirbt und Spender täuscht. Das ist inakzeptabel und deutlich anzumahnen.

Aus diesem Fall kann man nun lernen, dass das bfdt es wohl bis auf Weiteres nicht beabsichtigt, diese Auszeichnung, die damals zwar auf den guten Glauben hin erfolgte, aber unter aktuellen Gesichtspunkten etwas definitiv falsches suggeriert, an die aktuellen Sichten anzupassen. Darunter leidet der Ruf des bfdt: Wenn Verfassungsfeinde dieses Siegel weiterhin tragen dürfen, wird das Logo völlig entwertet, denn es ist genau nicht mehr geeignet, den guten Demokraten vom Verfassungsfeind zu scheiden. Das muss also definitiv entfernt werden, soll der Ruf des bfdt nicht fortgesetzt beeinträchtigt werden. Man kann weiterhin daraus lernen, dass der DIV durch die Verfassungsschutzbeobachtung wenig beeindruckt ist und das Logo weiterhin nutzt.

In diese Grundlinie passt auch, dass nun ein Verbandsmitglied des DIV genau dieselbe Vorgehensweise versucht: Das Hanauer Islamische Informations- und Begegnungszentrum e.V. I.I.B bewirbt sich um genau denselben Preis: Weiterlesen

Hanau: Pierre Vogel und die helfenden Brüder

Über die islamistische Szene in Hanau, einem Hotspot dieser Form des Extremismus, war schon mehrfach berichtet worden, u.a. hier:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/08/07/problemzonen-in-hanau/

In Hanau ist die Szene weiter an den bekannten Orten aktiv: mindestens ein Szene-Treff, mehrere Moschee-Gemeinden. Allerdings trifft man sich auch bei Hilfsvereinen – oder auf dem Marktplatz. Freiluft-Sprechstunde unter „Brüdern“. Anfang April war Pierre Vogel mehrfach in Hanau. Fotos und Videos belegen dies:

 

Mittig Bilal Gümüs mit Mikro.

Von dem gehaltenen Vortrag, existiert ein kleines Video, das die Aktion dokumentiert. Vorher und danach soll man in geschlossenen Räumen aktiv Weiterlesen

Hanau: Über Opfer und Opfer

Zwei junge Männer sollen tot sein aus der Hanauer Baraat-Gruppe

Vor einigen Monaten war die Berichterstattung des HR von demjenigen juristisch angegriffen worden, der sich zu Unrecht in den medialen Fokus gesetzt wähnte und auch nichts von den Vorwürfen zugeben wollte:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/09/10/hanauer-salafist-bemueht-den-rechtsstaat-den-er-ablehnt/

Bei einer weiteren mündlichen Verhandlung heute klärte sich aber das Bild weiter. Ein öffentliches Interesse an der Berichterstattung wurde bejaht. Im Weiteren wurde ausgeführt, der Kläger habe nach Aussage mehrerer unabhängiger Informanten Kontakte zu Dennis Cuspert alias Deso Dogg unterhalten. Er teile i.W. dessen Ansichten. Auch seien von den 5 Personen, deren Radikalisierung und Ausreisepläne man ihm zuordne, zwei als Selbstmordattentäter geworben worden. Diese jungen Männer seien auch schon als Selbstmordattentäter gestorben.

Das sind – lässt man die Personen, die durch die Hand der Radikalisierten vielleicht starben einmal außen vor – die ersten indirekten Opfer des Klägers, von denen dies öffentlich bekannt wird.

 

 

All dies lasse darauf schließen, dass der Tenor des Berichts berechtigt war.

Das hinderte den Kläger jedoch nicht daran, zuvorderst sich selbst als Opfer zu sehen und dies durch Weiterlesen

Problemzonen in Hanau

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Hanauer Marktplatz mit Rathaus Bild: Bildstelle Hanau

In Hanau gibt es seit etlichen Jahren islamistische Umtriebe verschiedener Schattierung. Salafisten, Muslimbrüder, Milli Görus etc. Das wird von der Kommune gerne heruntergespielt, weil es an schlüssigen Konzepten fehlt, ja oft genug schon an der Wahrnehmung, wer denn nun Islamist sei. Würde man zugeben, dass ein Problem besteht, könnte ja der Lehrer, Sozialarbeiter oder Polizist, die mit diesen real existierenden Einrichtungen bzw. deren Akteuren zu tun haben, auf die Idee kommen, ob die Stadt wirklich all ihre Handlungsspielräume ausnutzt.

Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass in einer jahrelang bekannten Moschee mindestens 5 radikalisierte junge Männer aktiv waren:

http://www.deutschlandfunk.de/salafisten-von-hanau-aus-in-den-dschihad.862.de.html?dram%3Aarticle_id=327557

Kurz vor der Bürgermeisterwahl aufgedeckt, wurde dann schnelles Eingreifen über eine Baurechtsfinte angekündigt. Die Genehmigung für die Moschee ist von 2004. Wusste man von den Übernachtungen, die nun zur Durchsetzung eines baurechtlichen sozusagen Betriebsverbots hergenommen werden, erst durch die Journalisten? In dem Beitrag wird deutlich, dass die Stadt eingeräumt hat (auf sicher hartnäckiges Nachfragen!), bereits im März vom Staatsschutz informiert worden zu sein, dass dort möglicherweise schwere Straftaten geplant werden. Offensichtlich hat diese Information nicht ausgereicht, einmal abzuklopfen, was dort möglich ist. Das wurde erst durch den Pressebericht initiiert. Es erstaunt schon, wie schnell es nach ein wenig Öffentlichkeit so gehen kann nach jahrelanger Untätigkeit zumindest für die Öffentlichkeit.

Das ist an sich schon so eine Sache. Es ist natürlich abzuwägen, ob man Personen aus ermittlungstaktischen Gesichtspunkten ihre Aktivitäten weiterführen lässt. Man riskiert aber auch, dass in der Zeit, in der man so vor sich hin ermittelt, weitere junge Menschen geworben werden.

Das ist jedoch nur eine der Problemzonen in Hanau. Die Organisation „Medizin mit Herz e.V.“ unterhält nach Angaben aus dem letzten jahr auf der fb-Seite des Vereins in Hanau – genauer wahrscheinlich Wolfgang – ein Lager, in dem Lieferungen für Syrien zusammengestellt werden. Was immer alles in den Containern nebst Essen und gespendeter Kleidung noch sein mag. Man könnte ja denken, dass nicht gerade in D die Lebensmittel am preiswertesten wären. Aber dann könnte man natürlich nicht hier die Lieferungen zusammenstellen. Das wird also einen Sinn haben, der den pekuniären Nachteil aufwiegt. Das ist nämlich kein harmloser Hilfsverein, sondern ist mit dem Herrn Belkaid direkt in die Frankfurter Szene und über seinen Bruder, Brahim Belkaid, bestens in die Top Ten der deutschen Hasspredigerszene verknüpft.

„Medizin mit Herz e.V.“ wird vom NRW Verfassungsschutz beobachtet. Man machte letztes Jahr – noch unter dem alten Namen „Medizin ohne Grenzen“ – Spendensammlungen auf der Zeil und legte es wohl darauf an, mit „Ärzte ohne Grenzen“ verwechselt zu werden.

https://vunv1863.wordpress.com/tag/medizin-mit-herz/

Das mit dem Hanauer Lager wurde schon letztes Jahr einem Hanauer Offiziellen zur Kenntnis gegeben, der sich darum kümmern wollte. Ob das „Kümmern“ in konkrete Handlungen mündete, ist nicht bekannt. Vielleicht wird ja eingeschritten, sobald da Personen übernachten. Zumindest dann, wenn die Presse über die Übernachtungen berichtet. Dass es da noch andere Möglichkeiten gibt auf dem selben juristisch etwas wackeligen (schließlich hat das VORHER ja NICHT durchgesetzt), aber unter Güterabwägung rechtsstaatlich durchaus vertretbaren Niveau wie baurechtliche Finten – ja, da reicht möglicherweise die juristische Phantasie nicht oder es wird chefseitig nicht klar genug darauf angesetzt.

Es geht jedoch noch weiter.

Unter anderem die Muslimbrüdern nahestehenden Gruppierungen werden in Hanau aktuell als Ansprechpartner bei Radikalisierungen gehandelt bzw. bringen sich selber ins Spiel. Nun – so richtig ehrlich ist man jedoch nicht, es steht auf dem Verein nicht Muslimbrüder Ltd., sondern I.I.B. Das steht für „Islamischen Informations- und Begegnungszentrum“. Man legt es darauf an, dass damit keiner so recht etwas anfangen und schon gar nicht den klar islamistischen Muslimbrüdern zuordnen kann. Dieses schäbige Kalkül geht voll auf:

 

IIS IIB Hanau Kaminsky 150516

 

Wer nun eine Namensähnlichkeit mit dem I.I.S. in Frankfurt oder Mainz für Zufall hält, irrt: Man hilft sich untereinander unter (Muslim-)Brüdern. Das Kürzel I.I.B. führt jedoch dazu, dass man sich, sozusagen mit Laurins Tarnkappe bewaffnet, genau so geschmeidig in die Hanauer Stadtgesellschaft einschmusen kann wie das dem I.I.S. in Frankfurt gelang:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/05/09/der-nette-muslimbruder-von-nebenan/

Auf der Veranstaltung treten verschiedene politische Akteure auf und auch eine Journalistin. Ob ihnen allen klar ist, dass der Herr Johari nach seiner eigenen fb-Zuordnung bekennender Muslimbruder ist und der Herr El Bakry böse antisemitische Bilder auf fb postet? Hat die Journalistin mal geschaut, mit wem man da zu Tische sitzt? Wahrscheinlich nicht. Man fühlte sich durch die Einlader, u.a. das Diakonische Werk, auf der ganz, ganz sicheren Seite. Diese wiederum dürften auch nicht nachgeprüft haben usw. Das beliebte und sehr bequeme Testimonial-Spielchen geht in die nächste Runde: Nun ist man geadelt und kaum einer fragt nach, wenn Kaminsky und eine Journalistin vom Hanauer Boten mit am Tisch saßen, denn, die werden doch… Auch andere Journalisten fragen leider nicht ordentlich nach bzw. recherchieren anscheinend nicht vor einem Interview:

http://www.fr-online.de/hanau-und-main-kinzig/hanau–verqueres-bild-vom-islam-,1472866,28902616.html

Einer der politischen Akteure wurde informiert. Anscheinend genügt es nicht, wenn eine Gruppierung im Verfassungsschutzbericht genannt wird, um sie NICHT zu adeln. So lange ein Verein nicht explizit verboten ist, hat man da offenkundig kein Problem. Das wäre bei Linksextremisten, Rechtsextremisten oder Scientology UNDENKBAR. Auch unter wahltaktischen Gesichtspunkten unklug: Das Potential der dort erreichbaren Wähler ist äußerst überschaubar. Da hätte es deutlich mehr Sinn ergeben, sich 2 Stunden auf den Marktplatz zu stellen. Also eine loose-loose-Situation für die Stadtgesellschaft, deren Täuschung man Vorschub leistet, und für den betreffenden Politiker.

Wie unpolitisch muss man als politisch Verantwortlicher sein, um das auf die Reihe zu kriegen? Oder wie ängstlich und definitiv nicht parkettsicher bei diesem Thema?

Die politischen Entscheider brauchen da klare Entscheidungshilfe, denn wir haben derzeit leider nicht selten ein politisches „Personal“, dass hinsichtlich Zeigens von demokratischem Rückgrat erst mal schauen muss, ob das verwaltungsrechtlich statthaft ist.