Ihr Brüderlein kommet

Frankfurter I.I.S. aktiv in der Flüchtlingshilfe

Die Muslimbrüder residieren an verschiedenen Orten im Rhein-Main-Gebiet. Der den Muslimbrüdern sehr nahe stehende Verein I.I.S. in der Mainzer Landstr. 116 z.B. in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs. Sie rufen aktuell dazu auf, in der Flüchtlingshilfe aktiv zu werden:

https://www.iisev.de/startseite/fluechtlingshilfe/

https://www.iisev.de/startseite/organigramm-fluechtlingshilfe/

Ja, die Ankunftszahlen sind so groß, das zu Beginn fast jede helfende Hand nützlich ist. Bei nur temporärer Hilfe und Erwachsenen ist man auch versucht zu sagen, dass dies noch im Rahmen ist. Es wird wie selbstverständlich (aus dem zweiten link ersichtlich) nach dortiger Angabe ein Lager der Stadt Frankfurt mitgenutzt. Bei Jugendlichen, die stationär in Frankfurt aufgenommen werden, gar noch in fußläufiger Nähe zu den I.I.S., kann man da jedoch Bedenken haben. Erst recht, wenn von Muslimbrüdern Kinder adoptiert werden sollen, die gar nicht wissen, in welcher Indoktrinationsmühle sie im Zweifelsfall landen. Die, die es wissen könnten, sind entweder machtlos oder nicht informiert zum konkreten Fall.

Nun ist das Adoptionsrecht ein persönliches Recht, bei dessen Ausübung die Ideologie der potentiellen Eltern nicht erfragt wird. Damit es keine Missverständnisse gibt: Ich will das nicht aberkennen. Ich habe aber Bedenken, ähnliche Bedenken, wie ich sie auch bei überzeugten Faschisten hätte. Dass das Kind nämlich nicht individuell, sondern strukturell betrachtet wird.

Das Frankfurter Amt für multikulturelle Angelegenheiten und das Frankfurter Jugendamt* haben, wohl nach Beratung u.a. durch die katholische Stadtkirche, anscheinend jedoch keine Probleme, Muslimbrüdern auch bei der Mission und Adoption zu helfen. Schließlich ist Herr Johari auch Multiplikator beim AmkA. Das Jugendamt selber kennt Muslimbrüder mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht namentlich und kann daher nicht tätig werden.

Über den direkten Kontakt in einer neuen Umgebung soll ein Band geknüpft werden, das den Tag überdauert. Das mag bei Erwachsenen wenig fruchten. Bei Kindern sieht das anders aus, sie bleiben auch eher in Frankfurt. Sie sind daher leichter verfügbar und leichter indoktrinierbar. Mohamed Johari nahm am 08.09. an einem Informationstag im Jugendamt teil, wie er selber in einer Freitagspredigt berichtet. Er stellt die Zahlen der minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge (muF) heraus, die das Jugendamt an dem Tag bekannt gab: 1192 minderjährige unbegleitete Flüchtlinge sollen es sein (Zeitrum nicht angegeben), davon 406 aus Afghanistan, 302 aus Eritrea, 300 aus Somalia. Die Zahlen für dieses Jahr seien wesentlich höher.

Alleine letzten Dienstag seien von der Bundespolizei 50 muF in die Obhut des Frankfurter Jugendamtes übergeben worden, gibt Johari bekannt. In der Vorwoche waren es gesamt fast 90, wie aus guter anderer Quelle berichtet wurde.

 

 

Ja, manchmal ist Mildtätigkeit nur Mildtätigkeit. Bei Muslimbrüdern besteht jedoch der begründete Zweifel, dass die Kinder und Jugendlichen nicht auf dem Boden des Grundgesetzes erzogen werden. Man kann vermuten, wenn so allgemein aufgerufen wird, dass die Jugendlichen als Rekrutierungspotential gesehen werden, das man nicht der Wertegemeinschaft der Mehrheitsgesellschaft überlassen möchte.

Passend dazu wird am Sonntag Khaled Hanafy über „Adoption und Pflegeelternschaft im Islam“ referieren:

https://www.iisev.de/startseite/adoption-und-pflegeelternschaft-im-islam/

Hier würde nicht einmal – wollte man das so tun, also theoretisch – die Aufhebung des Datenschutzes gegenüber dem Jugendamt helfen: Manche Daten werden schlicht nicht erhoben wie Gruppierungszugehörigkeit, was man ja auch gut finden kann. Der Staat hält sich also jenseits des organisatorischen Ablaufs relativ zurück. Hier jedoch lässt er die Kinder alleine, die das nicht wissen können. Ich habe da ähnliche Bauchschmerzen, wie ich sie bei der Vermittlung – mindestens – an Fundamentalchristen hätte, die ihren Kindern die Schule verweigern.
Diese Kinder bekommen ein falsches Bild von der Gesellschaft, die sie aufnahm.
Kein gutes Vorzeichen für gelingende Integration.

Das Frankfurter Jugendamt schickt also wohl junge Flüchtlinge zum I.I.S. Gleichzeitig werden die Muslimbrüder vom Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet, ergo auch das I.I.S. Vielleicht sollte das Landesamt für Verfassungsschutz das Jugendamt beobachten, könnte man spöttisch anmerken, denn das ist derart verantwortungslos und hilflos, dass es einen gruselt.

Jeder sieht nur seinen kleinen Zuständigkeitsbereich: Das Jugendamt sucht muslimische Ansprechpartner und bevor es sich (das ist allerdings weniger die Blöße des Jugendamtes denn der muslimischen Gemeinden!) die Blöße gibt zu sagen: Nein, wir können KEINE Einrichtung empfehlen, macht man lieber den ganz, ganz flauen Deal mit einem den Muslimbrüdern nahe stehenden Verein. Das ging schon bei Hassan Massood, dem „Fussfessel-Islamisten“, der derzeit in Syrien kämpft, schief und das ging auch bei anderen schief.

Das ist furchtbar und das ist verantwortungslos, denn dieses kleine Problem, mal eine Hilflosigkeit zuzugeben, wird durch diese Rückendeckung für die Muslimbrüder zum sehr großen und langfristigen: Man macht eine Einrichtung, hinter der eine totalitäre Ideologie steht, hoffähig.
Die Stadt Frankfurt, zuständig ist direkt Prof. Dr. Daniela Birkenfeld von der CDU als Dezernentin, ist leider völlig planlos in dieser Hinsicht. Man fährt auf Sicht und der wohlmeinende, im Ergebnis aber fatale Integrationsplan ist da nicht hilfreich. In Ermangelung einer echten Opposition in Frankfurt – jeder macht da mit jedem herum politisch und so mischen zwar alle irgendwie mit, aber keiner mahnt mehr so richtig an, Selbstreflexion ist ja nicht erste politische Tugend bei vielen – will da keiner ran. Jeder hofft, dass man noch die Zeit der eigenen „Verantwortung“ übersteht, OHNE ernsthafte Entscheidungen treffen zu müssen. Man versucht auszusitzen, was aber hier definitiv nicht funktioniert. „Nach mir die Sintflut“ ist politische Verwahrlosung.

Da müsste man auf Landesebene herunterwirken als Aufsichtsstruktur, denn Frankfurt schafft das offenkundig nicht mehr selber, zu verflochten ist alles. Man meldet anscheinend nach „oben“ immer, alles sei irgendwie gut und werde noch besser. Das Landesamt für Verfassungsschutz kann da nichts machen; die stehen daneben, haben aber keine Rechtsgrundlage, deutlich(er) zu intervenieren. Das müsste also vom Innenminister kommen. Da kommt aber nichts.

Und so geht das Verhängnis seinen Lauf.

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* In einem aktuellen Artikel der ZEIT:

„Die Gefahr ist aber ganz real, dass muslimische Gruppierungen mit einem zweifelhaften Verhältnis zu Demokratie und Grundgesetz versuchen, aus der allgemeinen Verunsicherung mit der islamistischen Radikalisierung von Jugendlichen Einfluss und Geld zu ziehen. Im Rhein-Main-Gebiet lässt sich das am Verein Islamische Informations- und Serviceleistungen e.V. (IIS) beobachten. Er hat verschiedene Ableger, deren Mitglieder sich dort, wo radikalisierte Jugendliche auffallen, den Sozial- und Jugendbehörden als Ansprechpartner in religiösen und integrationspolitischen Fragen anbieten. Dankbar lassen Träger der Jugendhilfe, wie die Frankfurter Caritas, ihre Sozialarbeiter in Fragen des Islams durch IIS-Funktionäre schulen. Jugendliche, die sich radikalisiert haben, werden vom Jugendamt aus in die geistliche Obhut von IIS-Imamen gegeben.“

Wenn dorthin schon die radikalisierten Jugendlichen gesandt werden, dürfte es bei anderen kein Halten geben. Oder Sinn und Verstand.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-09/islamische-sozialarbeit-intergration-muslime-deutschland?commentstart=65#comments

Problemzonen in Hanau

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Hanauer Marktplatz mit Rathaus Bild: Bildstelle Hanau

In Hanau gibt es seit etlichen Jahren islamistische Umtriebe verschiedener Schattierung. Salafisten, Muslimbrüder, Milli Görus etc. Das wird von der Kommune gerne heruntergespielt, weil es an schlüssigen Konzepten fehlt, ja oft genug schon an der Wahrnehmung, wer denn nun Islamist sei. Würde man zugeben, dass ein Problem besteht, könnte ja der Lehrer, Sozialarbeiter oder Polizist, die mit diesen real existierenden Einrichtungen bzw. deren Akteuren zu tun haben, auf die Idee kommen, ob die Stadt wirklich all ihre Handlungsspielräume ausnutzt.

Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass in einer jahrelang bekannten Moschee mindestens 5 radikalisierte junge Männer aktiv waren:

http://www.deutschlandfunk.de/salafisten-von-hanau-aus-in-den-dschihad.862.de.html?dram%3Aarticle_id=327557

Kurz vor der Bürgermeisterwahl aufgedeckt, wurde dann schnelles Eingreifen über eine Baurechtsfinte angekündigt. Die Genehmigung für die Moschee ist von 2004. Wusste man von den Übernachtungen, die nun zur Durchsetzung eines baurechtlichen sozusagen Betriebsverbots hergenommen werden, erst durch die Journalisten? In dem Beitrag wird deutlich, dass die Stadt eingeräumt hat (auf sicher hartnäckiges Nachfragen!), bereits im März vom Staatsschutz informiert worden zu sein, dass dort möglicherweise schwere Straftaten geplant werden. Offensichtlich hat diese Information nicht ausgereicht, einmal abzuklopfen, was dort möglich ist. Das wurde erst durch den Pressebericht initiiert. Es erstaunt schon, wie schnell es nach ein wenig Öffentlichkeit so gehen kann nach jahrelanger Untätigkeit zumindest für die Öffentlichkeit.

Das ist an sich schon so eine Sache. Es ist natürlich abzuwägen, ob man Personen aus ermittlungstaktischen Gesichtspunkten ihre Aktivitäten weiterführen lässt. Man riskiert aber auch, dass in der Zeit, in der man so vor sich hin ermittelt, weitere junge Menschen geworben werden.

Das ist jedoch nur eine der Problemzonen in Hanau. Die Organisation „Medizin mit Herz e.V.“ unterhält nach Angaben aus dem letzten jahr auf der fb-Seite des Vereins in Hanau – genauer wahrscheinlich Wolfgang – ein Lager, in dem Lieferungen für Syrien zusammengestellt werden. Was immer alles in den Containern nebst Essen und gespendeter Kleidung noch sein mag. Man könnte ja denken, dass nicht gerade in D die Lebensmittel am preiswertesten wären. Aber dann könnte man natürlich nicht hier die Lieferungen zusammenstellen. Das wird also einen Sinn haben, der den pekuniären Nachteil aufwiegt. Das ist nämlich kein harmloser Hilfsverein, sondern ist mit dem Herrn Belkaid direkt in die Frankfurter Szene und über seinen Bruder, Brahim Belkaid, bestens in die Top Ten der deutschen Hasspredigerszene verknüpft.

„Medizin mit Herz e.V.“ wird vom NRW Verfassungsschutz beobachtet. Man machte letztes Jahr – noch unter dem alten Namen „Medizin ohne Grenzen“ – Spendensammlungen auf der Zeil und legte es wohl darauf an, mit „Ärzte ohne Grenzen“ verwechselt zu werden.

https://vunv1863.wordpress.com/tag/medizin-mit-herz/

Das mit dem Hanauer Lager wurde schon letztes Jahr einem Hanauer Offiziellen zur Kenntnis gegeben, der sich darum kümmern wollte. Ob das „Kümmern“ in konkrete Handlungen mündete, ist nicht bekannt. Vielleicht wird ja eingeschritten, sobald da Personen übernachten. Zumindest dann, wenn die Presse über die Übernachtungen berichtet. Dass es da noch andere Möglichkeiten gibt auf dem selben juristisch etwas wackeligen (schließlich hat das VORHER ja NICHT durchgesetzt), aber unter Güterabwägung rechtsstaatlich durchaus vertretbaren Niveau wie baurechtliche Finten – ja, da reicht möglicherweise die juristische Phantasie nicht oder es wird chefseitig nicht klar genug darauf angesetzt.

Es geht jedoch noch weiter.

Unter anderem die Muslimbrüdern nahestehenden Gruppierungen werden in Hanau aktuell als Ansprechpartner bei Radikalisierungen gehandelt bzw. bringen sich selber ins Spiel. Nun – so richtig ehrlich ist man jedoch nicht, es steht auf dem Verein nicht Muslimbrüder Ltd., sondern I.I.B. Das steht für „Islamischen Informations- und Begegnungszentrum“. Man legt es darauf an, dass damit keiner so recht etwas anfangen und schon gar nicht den klar islamistischen Muslimbrüdern zuordnen kann. Dieses schäbige Kalkül geht voll auf:

 

IIS IIB Hanau Kaminsky 150516

 

Wer nun eine Namensähnlichkeit mit dem I.I.S. in Frankfurt oder Mainz für Zufall hält, irrt: Man hilft sich untereinander unter (Muslim-)Brüdern. Das Kürzel I.I.B. führt jedoch dazu, dass man sich, sozusagen mit Laurins Tarnkappe bewaffnet, genau so geschmeidig in die Hanauer Stadtgesellschaft einschmusen kann wie das dem I.I.S. in Frankfurt gelang:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/05/09/der-nette-muslimbruder-von-nebenan/

Auf der Veranstaltung treten verschiedene politische Akteure auf und auch eine Journalistin. Ob ihnen allen klar ist, dass der Herr Johari nach seiner eigenen fb-Zuordnung bekennender Muslimbruder ist und der Herr El Bakry böse antisemitische Bilder auf fb postet? Hat die Journalistin mal geschaut, mit wem man da zu Tische sitzt? Wahrscheinlich nicht. Man fühlte sich durch die Einlader, u.a. das Diakonische Werk, auf der ganz, ganz sicheren Seite. Diese wiederum dürften auch nicht nachgeprüft haben usw. Das beliebte und sehr bequeme Testimonial-Spielchen geht in die nächste Runde: Nun ist man geadelt und kaum einer fragt nach, wenn Kaminsky und eine Journalistin vom Hanauer Boten mit am Tisch saßen, denn, die werden doch… Auch andere Journalisten fragen leider nicht ordentlich nach bzw. recherchieren anscheinend nicht vor einem Interview:

http://www.fr-online.de/hanau-und-main-kinzig/hanau–verqueres-bild-vom-islam-,1472866,28902616.html

Einer der politischen Akteure wurde informiert. Anscheinend genügt es nicht, wenn eine Gruppierung im Verfassungsschutzbericht genannt wird, um sie NICHT zu adeln. So lange ein Verein nicht explizit verboten ist, hat man da offenkundig kein Problem. Das wäre bei Linksextremisten, Rechtsextremisten oder Scientology UNDENKBAR. Auch unter wahltaktischen Gesichtspunkten unklug: Das Potential der dort erreichbaren Wähler ist äußerst überschaubar. Da hätte es deutlich mehr Sinn ergeben, sich 2 Stunden auf den Marktplatz zu stellen. Also eine loose-loose-Situation für die Stadtgesellschaft, deren Täuschung man Vorschub leistet, und für den betreffenden Politiker.

Wie unpolitisch muss man als politisch Verantwortlicher sein, um das auf die Reihe zu kriegen? Oder wie ängstlich und definitiv nicht parkettsicher bei diesem Thema?

Die politischen Entscheider brauchen da klare Entscheidungshilfe, denn wir haben derzeit leider nicht selten ein politisches „Personal“, dass hinsichtlich Zeigens von demokratischem Rückgrat erst mal schauen muss, ob das verwaltungsrechtlich statthaft ist.

Frankfurt, total normal: Muslimbrüder im öffentlichen Gebäude

Die Muslimbrüder, in Frankfurt u.a. im Gewand der „Islamischen Informations- und Serviceleistungen e.V.“, waren schon mehrfach Thema, u.a. hier:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/05/09/der-nette-muslimbruder-von-nebenan/

Diese Einrichtung bzw. diese Gruppierung begeht am Samstag das Eid Fest.

 

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Bild: http://de.slideshare.net/zooooni/muslim-brotherhood

 

Bei etwa 300 geladenen Personen, von denen nur ca. 70 zugesagt haben, wäre das problemlos auch im eigenen Gebäude möglich gewesen. Man möchte jedoch in die Stadtgesellschaft hinein, in die es schon viele, viele ungute Verflechtungen gibt, und wählte daher wohl einen neutralen Ort. Die geschickte Öffentlichkeitsarbeit wird in Frankfurt übrigens wohl professionell amtlich unterstützt. Ganzheitliche liebevolle Betreuung von Verfassungsfeinden also. Räume, Know how, da fühlt man sich doch so richtig wohl.

Das EID Fest begehen die Muslimbrüder jedoch nicht irgendwo, sondern im traditionsreichen Saalbau Griesheim:

https://www.facebook.com/events/586050054871495/

Die Saalbau GmbH ist eine 100 % Tochter der stadteigenen ABG Frankfurt Holding. Aus dem Leitbild:

Wir bieten in Frankfurt am Main den Rahmen dafür, dass sich Menschen verschiedener Generationen, Milieus und aller Kulturen treffen können. Dabei erfordert die Verantwortung gegenüber unseren Kunden und Gästen, aber auch gegenüber unserer Auftraggeberin, der ABG FRANKFURT HOLDING, und unseren Mitarbeiter/innen ein erfolgreiches und klar kostenbewusstes und umweltfreundliches Handeln.

Unser wirtschaftlicher Erfolg stellt sicher, dass die SAALBAU auch in Zukunft ihre gesellschaftlichen Aufgaben erfüllt, Begegnungen möglich macht und damit einen wichtigen Baustein für das kulturelle und gesellschaftliche Miteinander in Frankfurt am Main darstellt.

Damit ist sicher nicht das Zusammentreffen mit Milieus gemeint, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Der Hessische Verfassungsschutz meint zu den Muslimbrüdern:

Mit vordergründig positiven Aktivitäten im Alltag soll die islamistische Ideologie der MB in Staat und Gesellschaft etabliert werden.

Völlig korrekt. So ein gemeinsames Fest und Essen ist ziemlich positiv und ziemlich vordergründig. Im Hintergrund gibt es dann weitere Verflechtungen, Kontakt zu Stadt-Honoratioren als Testimonials. Und ganz hinten steht die Ideologie. Ebenso festgefügt wie verdeckt. Ob das keiner bei der Stadt Frankfurt weiß? Vielleicht ist die Vergabe an eine solche Gruppierung ja auch nur besonders ausgebufftes Manöver: Da kann man viel, viel besser beobachten als in der Mainzer Landstraße 116.

Spaß beiseite: Wie kann eine Tochter der Stadt Frankfurt Räume vergeben an eine Gruppierung, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Ist da er Kompass noch in Ordnung? Hat man einen?

Babelwolf

Islamistische Verwirrung und babylonisch Verirrte

So manchem politisch Tätigen schwirrt der Kopf: Es gibt sehr viele islamistische Gruppierungen. Aus verschiedenen Herkünften, in verschiedenen Sprachen. Nicht mal die zu ihren Hochzeiten arg zersplitterte Linke brachte es auf eine vergleichbare Anzahl unterschiedlicher Richtungen, Gruppen und Grüppchen. Und dann noch die Hinterhöfe, Prediger und ihre jeweilige Anhängerschar. Um da den Überblick zu behalten, braucht es neben den Verfassungsschutzberichten, Literatur, Vernetzung und Presseberichten vor allem – Zeit. Zeit und den politischen Willen, bei genügend Fakten dann auch Konsequenzen folgen zu lassen.

Diese Zeit nimmt sich der nette Politiker von nebenan meist nicht und so geht es oft nach dem einfachen Schema: Was noch nicht verboten ist, ist pauschal irgendwie okay. Bei Nachfrage tönen dann verwaltungsrechtlich anmutende politische Ausweichformeln: „Es steht dem nichts entgegen.“ oder „Es fehlt für ein Ausschlagen der Einladung die Grundlage.“ oder „Der Verfassungsschutz hat (noch) nichts zu diesem Verein konkret gesagt.“. Anscheinend genügt ein einfacher politischer Wille nicht mehr. Wäre ja zu banal, den Muslimbruder als einen Muslimbruder zu sehen. Fürchtet man, die Muslimbrüder klagten das Schnittchenessen ein? Wie das? Oder seien beleidigt? Ja nu.

„Irgendwie okay“ sind also Gülen-Bewegung, Milli Görus, Muslimbrüder usw. Und die Grauen Wölfe – nun ja, wenn derjenige nicht heult bei Vollmond und nicht so ganz offen zugibt, wo er hingehört? Das steht auch meistens nicht über dem Torbogen, sondern Islamischer Kulturverein der 23.678. oder Dialogforum oder „World Media Akademie“ etc. Oder gar Islamische Serviceleistungen. Alles unverfängliche Namen, deren Zuordnung und Hintergrund sich oftmals erst nach einiger Zeit auftut. Direkt gretchenfragen mag der eine oder andere politisch Tätige dann immer noch nicht. Ist nicht der eine potentielle Wähler so gut wie ein anderer? Eine Einladung etwas, was man, v.a. im Wahlkampf, gerne annimmt? Wenn man nicht genau fragt, einfach hingeht, nichts sagt und einfach zuhört, dann kann mancher politisch Aktive da durchaus über die Runden kommen. Wenn er akzeptiert, dass ihm die Frauen die Hand nicht reichen oder gar hinter einem Vorhang ihre Fragen stellen müssen, weil man auch bei politischem Besuch doch die böse Sexualität parallel am Werkeln wähnt, wenn er überhaupt sich so verhält wie im Urlaub, dann geht das durch. Dann kann man mit Grauen Wölfen beim gemeinsamen Grillen stehen so lange der Vollmond nicht aufgeht. Beispiele lassen sich in hessischen Kommunen, aber auch überall im Land finden. Die Grauen Wölfe breiten sich aus im Land:

 

 

In Rüsselsheim, wo sich so einige Umtriebe islamistischer Gruppierungen belegen lassen, herrscht zum Beispiel aktuell Abgrenzungsphobie zu den Grauen Wölfen nach Beobachtung der Mainspitze:

http://www.main-spitze.de/lokales/ruesselsheim/antifa-ruesselsheim-deckt-auf-rechtsextreme-graue-woelfe-werben-an-kantschule_15510480.htm

Auch das ist kein singuläres Ereignis.

In Wiesbaden:

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/graue-woelfe-in-wiesbaden-im-dialog-sollen-die-tuerkischen-rechtsextremisten-ausgeleuchtet-werden_14842218.htm

Hier vor einiger Zeit schon in Wetzlar, politisch Aktive wollen gar nicht so genau wissen, wen sie vor sich haben oder helfen gar aktiv bei der Verdunkelung:

 

 

Hannelore Kraft, Tarek al Wazir und viele andere beehren die Gülen-Bewegung, nicht nur die hessischen MdL Corrado di Benedetto und Gerhard Merz gehen zu den Milli Görus, und der Hanauer OB Kaminski und viele andere, die nicht aufgeklärt wurden, essen gemeinsam mit den Muslimbrüdern belegte Brötchen bei Veranstaltungen. Geht da die Babel-Strategie auf?

Die Personen, Vereine und Organisationen sind also zunächst nicht klar zuzuordnen. Bei klarer Zuordnung wird dann wiederum nachgedacht, wie viel vom eigentlich fragwürdigen Gedankengut die Person teilen mag, beim Verein  in der Vereinsarbeit relevant sei oder die Organisation tatsächlich verknüpft sei. Ja, es ist kompliziert. Und nochmal ja, das soll es auch sein. Das hat durchaus System. Wer erst einmal bekannt ist, wird noch weniger kritisch nachfragen, noch weniger bereit sein, aus unguten Antworten Konsequenzen zu ziehen. Der Babelwolf geht also um, statt Ehrlichkeit hinsichtlich der politischen Heimat wird auf den netten persönlichen Kontakt gesetzt. Der Graue Wolf im Fell des Babelwolfes, Verwirrung überall, fast schon Haushund. Fast.

Das aber kann es nicht sein. Das Auflösen dieses babylonischen Gewirrs ist tatsächlich einmal alternativlos. Die Beschäftigung kann man dem politisch Aktiven nicht abnehmen, da muss er durch. Das steht im Kleingedruckten zum Mandat. Der Bürger erwartet zu Recht, dass ein Politiker weiß, was er tut und er nicht Teelichter anzünden geht gegen autochthone Faschos und mit anderen fröhlich Feste feiert, deren Ideologie kaum weniger menschenverachtend ist, manchesmal mehr. Menschenrechte gelten universell und genauso gleichermaßen muss man ihren Gegnern entgegentreten. Die Babel-Strategie mag aufhalten bei dieser Erkenntnis. Eine Entschuldigung ist sie nicht.

Das Schweigen des Rates

Der Frankfurter Rat der Religionen hat sich neu konstituiert. Das ist eine Einrichtung, in der sich verschiedene Religionsvertreter an einen Tisch setzen und gemeinsame Ziele und Vorgehensweisen besprechen wollen. Auch kritische Punkte sollen behandelt werden. So weit die Theorie. Praktisch sieht das jedoch anders aus.

Im letzten Jahr gab es im Rat alter Zusammensetzung ein Zerwürfnis, weil mehrere muslimische Mitglieder sich im Nahost-Konflikt öffentlich positioniert hatten in einer Weise, die verunglimpfend gegenüber Juden und Israel war. Reaktionen blieben nicht aus:

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-protest-der-juedischen-gemeinde-13077300.html

Es ging konkret um Selçuk Dogruer, DITIB-Vertreter, und Ünal Kaymakci, den stellvertretenden Vorsitzenden der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH). Weiterhin waren später problematische antijüdische Inhalte von Khaled Elsayed, einem Vertreter des I.I.S., aufgetaucht.

„Mit Personen wie Dogruer und Kaymakci könne die jüdische Seite dort nicht weiterarbeiten“ hatte diese klargestellt seinerzeit.(ebd.)

Der Rat in Person seines Vorsitzenden lehnte eine allgemeine Stellungnahme ab. Ein Ratsmitglied, „Joachim Valentin, einer von zwei Vertretern der katholischen Kirche im Rat, sagte, er empfehle den beteiligten jüdischen und muslimischen Ratsmitgliedern ein Gespräch.“ (a.a.O.)

Problem erkannt – Problem gebannt.

Das „Problem“ wurde nun jedoch anders gebannt, als man sich das als Außenstehender so vorstellen könnte. Vielleicht mit einer Trennung von denen, die eben nicht am friedlichen, relativ unpolitischen und menschlich ebenbürtigen Diskurs interessiert sind. Das gelang nur teilweise: Der I.I.S. ist offiziell (s.u.) draußen aus dem Rat, Dogruer wurde ersetzt. Mit der IRH kam man jedoch offenkundig nicht voran. Theoretisch hätte der Rat auf einem anderen Vertreter bestehen können oder den IRH dann ausschließen bei Uneinsichtigkeit. Das wären die Mittel des Rates gewesen. Damit hätte man sich auf die Seite der angegriffenen Partei gestellt und klar gemacht, dass im Rat kein Platz ist für Personen, die die Außenpolitik nicht draußen lassen können. Und vor allem kein Platz für Personen, die da Sinn und Verstand verlieren. Das Gegenteil passierte: Man hat vielmehr im neuen „Rat der Religionen“ den Israel-Verleumder Kaymakci, der sich immerhin dazu verstieg, sich mit links Thesen wie Israel betreibe Staatsterrorismus und begehe Kindermord zu eigen zu machen, in den Vorstand gewählt. Kaymakci wurde also nicht nur weiterhin am gemeinsamen Tisch akzeptiert, sondern gleichsam befördert. Ein Affront erster Klasse, zumal auch der IRH dem Anschein nach völlig uneinsichtig in der Sache ist.

So heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des IRH, die ich, da es sich um eine explizite Pressemitteilung handelt, in dem Text zitieren kann und möchte, wie sie auf der IRH-Webseite erscheint weitergehts auf der fb-Seite des IRH, s.u.):

„“GEGEN DIE DOPPELMORAL, FÜR MEHR GERADLINIGKEIT!“
WIR VERURTEILEN JEDEN TATSÄCHLICHEN VÖLKERMORD, VOM WEM ER AUCH AUSGEHE UND GEGEN WEN ER SICH AUCH RICHTE!

Die IRH verurteilt ohne Wenn und Aber jeden tatsächlichen Völkermord, gleichgültig von wem er ausgeübt wird oder wurde und gleichgültig gegen wen er gerichtet ist oder war. Jeder Mord und jedes Verbrechen, sei es begangen von bzw. gegen Juden, Christen, Muslime, Andersgläubige oder jedwede ethnische Gruppe ist entschieden auch als solcher zu bezeichnen und von den entsprechenden Tätern bzw. ihren Rechtsnachfolgern anzuerkennen.

Es ist in der öffentlichen Debatte in Deutschland und Europa jedoch leider zu beobachten, dass verschiedene Maßstäbe an verschiedene Menschheitsverbrechen angesetzt werden, je nach dem von wem die Verbrechen ausgehen und wer die zu beklagenden Opfer sind. Gemäß den objektiven juristischen Kriterien des internationalen Völkerrechts und des deutschen Völkerstrafgesetzbuches sind zum Beispiel die seit Jahrzehnten andauernden Verbrechen des Staates Israel und seiner Armee gegenüber dem palästinensischen Volk als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und als Kriegsverbrechen zu subsumieren. Die millionenfache Vertreibung von Palästinenser aus ihrer Heimat, verübte Massaker, tausendfache Ermordung, Landnahme, Besetzung, Annektierung von Städten wie Ostjerusalem, Mauerbau auf fremden Land, völkerrechtswidrige Kriege erfüllen diese völkerrechtlichen Straftatbestände. Kein Land der Welt verstößt gegen UN-Resolutionen so oft und regelmäßig wie der Staat Israel.“

http://www.irh-info.de/index.php?kon=nachrichten&kpf=nachpm&zeige=pressemitteilung&pmnr=365&winr=201501000365

Das war vor der Konstituierung.

„Der neu konstituierte Rat der Religionen betonte erneut seine Bereitschaft zum Dialog mit der Jüdischen Gemeinde und zur Beilegung des Konfliktes.“

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Dem-Rat-der-Religionen-bleiben-die-Juden-fern;art675,1388276

Ist der schwarze Peter nun bei den Juden? Man wählt einen Verursacher in den Vorstand, nimmt einen Verband in die Mitte, der solche Stellungnahmen verbreitet. Wo soll da noch eine Diskussionsbasis sein?

Die jüdische Seite sah zu Recht keine und ging.

Anscheinend stand da niemand auf und ging mit. Anscheinend fühlt man sich auch nicht mehr an die eigene Stellungnahme von 2013 gebunden, aber das war ja auch Berlin, und somit weit weg:

http://rat-der-religionen.de/portfolio/stellungnahme-des-rates-der-religionen-frankfurt-zum-thema-antisemitismus/

So ganz nah, im eigenen Haus, mag man dann doch eher nicht kehren. Lieber nimmt man auf der fb-Seite Lob für die gute Arbeit, die man geleistet habe, entgegen. Und hofft, dass die Presse die Causa übersieht.

Die wird allerdings hoffentlich nicht dazu schweigen, denn „es“ geschieht wieder. Klammheimlich.
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https://www.facebook.com/notes/ramazan-kuruy%C3%BCz/pressemitteilung-der-irh-zum-streit-zur-geschichtlichen-bewertung-der-geschichte/10205552254580120
Update:
Auf Nachfrage hat der Rat der Religionen auf die Satzung verwiesen und darauf, dass die muslimischen Gemeinden Frankfurts ihre Vertreter im zweijährigen Turnus benennen und entsenden würden:

„Die vier muslimischen Mitglieder im Rat werden aus der turnusgemäß alle zwei Jahre von Muslimen einberufenen Versammlung von Frankfurter Moscheegemeinden gewählt und erhalten so ihr Mandat. So kommt die Zusammensetzung zustande. Dies entspricht der Satzung des Rates, die Sie, wie weitere Informationen, auf unserer Website finden: www.rat-der-religionen.de

https://www.facebook.com/ratderreligionen

Den muslimischen Gemeinden müssen die Vorwürfe eigentlich bekannt gewesen sein. Warum benennen sie einen Vertreter, der vorhersehbar diesen Affront verursachen wird?
Wurde da ein Machtspielchen gespielt und – zunächst – gewonnen?

Dazu auch:
http://www.fr-online.de/spezials/interview-mit-uenal-kaymak-i–ein-besonnener-geistlicher-,1472874,2714310.html

Mit Saber Ben Neticha wurde übrigens ein Vertreter benannt, der aktuell in der Abu Bakr Moschee aktiv ist und auch beim I.I.S. schon predigte. In 2013 gab er sogar eine I.I.S. mail Adresse an für den „Tag der offenen Moschee“:

Klicke, um auf Tag%20der%20offenen%20Moschee%202013.pdf zuzugreifen

Im Rat der der Religionen sitzt er nun für einen „Deutsch-Islamischen Vereinsverbund Rhein-Main e.V.“ Dieser hat die folgenden Mitglieder:

http://www.div-rm.de/5614-2/

Dabei ist auch eine Moschee-Gemeinde, die wiederholt Hassprediger wie Abul Baraa einlud und deswegen eine größere Debatte wegen des Verstoßes gegen die Wiesbadener Vereinbarung auslöste.

Die Abu Bakr Moschee ist nicht dabei, dafür der I.I.S. und u.a. weitere Vereine, die der Muslimbruderschaft zuzuordnen sind. Neticha muss also für den I.I.S. dort sein.

Man spielt Verstecken mit der Frankfurter Stadtgesellschaft. Viele verschiedene harmlos klingende Namen nach außen, aber ideologisch Muslimbruderschaft drinnen.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob ein Vertreter eines Verbandes, der nur seinen Sitz in F hat, aber in dem auch ein Pflegedienst und ein Kinderhilfsverein sind sowie nicht in Frankfurt ansässige Vereine, wie die bekannt salafistisch ausgerichtete Wiesbadener Tauhid-Moschee, überhaupt gültig Mitglied (in dieser Funktion) eines Rates der Religionen sein kann. Dieser Verband ist ja ein Gemischtwarenladen. Mit etlichen Ortsfremden zudem. Eine Religionsgemeinschaft ist das demnach nicht und auch kein rein Frankfurter Verband. Hat anscheinend keiner geprüft.

Der nette Muslimbruder von nebenan

Die Muslimbrüder sind ein 1928 in Ägypten gegründeter Verein, der klar dem politischen Islam zuzuordnen ist. Man will Macht und hat sie auch schon verschiedentlich inne gehabt.
Der Hessische Verfassungsschutz schreibt zu den Zielen:

„Die MB ist in zahlreichen Staaten der Welt, dabei in nahezu allen Ländern des Nahen Ostens, vertreten. Sie ist die einflussreichste und älteste islamistische Bewegung unter den Sunniten. Ziel ist die Errichtung eines weltumspannenden Gemeinwesens als Gottesstaat auf der Grundlage von Koran und Sunna. In Deutschland ist die IGD die größte Organisation, welche die Ideologie der MB vertritt. In Anlehnung an ihre ägyptische Mutterorganisation versucht die IGD durch soziales und religiöses Engagement sowie durch Dialogangebote Akzeptanz in der Gesellschaft zu finden. Letztlich zielen diese Versuche darauf ab, die Ideologie der MB gesellschaftsfähig zu machen.“

VfS Hessen, Quellen unten

„Nach Ansicht von Islamismusexperten und Sicherheitsorganen ist der IIS e.V. salafistisch ausgerichtet. Ibrahim Hassan ist einer der Prediger dieses Vereins.“

Deutschlandradio Kultur

Im Rhein-Main-Gebiet ist man seit vielen Jahren aktiv. In den letzten Jahren gibt es aber vermehrte Aktivitäten der Ausbreitung. Es werden örtliche neue Zweigstellen gegründet, die jeweils nicht sofort der Muslimbruderschaft zuzuordnen sind. Das hat System: Man versucht, örtliche Akteure aus der Politik und auch den Kirchen anzusprechen, einzubinden und sich so hoffähig zu machen. Die Betroffenen wissen meist nicht, wen sie da vor sich haben bzw. dass sie beim Muslimbruder von nebenan Schnittchenessen waren. Das bekannte Testimonial-Spiel. Dass die Hemmschwelle, sobald erst einmal ein persönlicher Kontakt da ist, steigt, wird bewußt einkalkuliert: Unfreundlich werden UND sich korrigieren? Das ist unangenehm, da macht doch lieber weiterhin die Augen zu und singt sich das schön.

In Frankfurt ist dieser Prozess am weitesten gediehen. Das hängt damit zusammen, dass man dort schon am längsten aktiv ist. Und naürlich daran, dass das Integrationskonzept der Stadt Frankfurt i.W. nur die Umsetzung der Interessen der Verbände vorsieht, jedoch jenseits von Allgemeinplätzen keine politischen Grundlagen bietet, aktiver eine Abkehr von problematischen Inhalten einzufordern. Frankfurt hat eigentlich eine – betrachtet man den Gegenstand – sehr große eigene Behörde, die aber durch das Integrationskonzept (und politische Unkenntnis und Unlust) an die Leine gelegt wird: Fördern, nichts fordern. Ein zahnloser Tiger ist wehrhaft dagegen.

Strukturiert und langfristig agierenden Organisationen wie den Muslimbrüdern hat man somit nichts entgegenzusetzen. Wie es scheint ist man sogar beim Eigenmarketing behilflich. Der Pressesprecher Johari der örtlichen Niederlassung, dem I.I.S. in der Mainzer Landstraße, verkündete etwas in der Art einmal in einer Freitagspredigt.

Beim I.I.S. handelt sich um einen Moscheeverein mit angeschlossenem Laden. Dieser Verein ist durch langjährige emsige Tätigkeit in erheblichem Maße in die Frankfurter Stadtgesellschaft eingebunden, wie man z.B. anhand der Betätigungsauflistung 2014 ersehen kann:

https://www.iisev.de/startseite/referenzen-2014/

Viele dieser Betätigungen hätten sicher nicht die gewährte breite Unterstützung, wenn die Ausrichtung des Vereins wahrheitsgemäß bekannt wäre. Zur Stadtgesellschaft hin wird die Zuordnung zur Muslimbruderschaft geleugnet und die Behörde sieht sich auch nicht bemüssigt, diese klar zu stellen. Der I.I.S. macht sich nach außen hin nämlich weniger angreifbar, weil er verschiedene Gastprediger lädt und auch einen Teil der Predigten auf deutsch hält. Jenseits böser Medienschelte findet man da offen kaum etwas. Man übt sich in Pseudotransparenz, zeigt der Mehrheitsgesellschaft das, was man gelernt hat sie sehen möchte und verfolgt unterdessen wohl seine eigene Agenda.

Durch das Schweigen der Behörden wird dieser Prozeß unterstützt, denn die städtischen Akteure schauen meist nur auf die Referenzliste und erkundigen sich n.m.A. nicht aktiv beim Verfassungsschutz: Wohl dem, der Testimonials hat!
Viele dieser Einbindungen wären sicher nicht erfolgt, wenn breiter bekannt wäre, dass immer wieder genau dort extremistische Umtriebe stattfinden und mindestens geduldet werden.
So war dort der Chef des verbotenen Netzwerks dawaffm eine Zeit lang aktiv. Verschiedene junge Männer, die nach Syrien reisten, trafen sich dort. Einige LIES!-Aktivisten sollen dort aktuell zugange sein.

Die fragwürdige Ausrichtung des assoziierten „Grünen Halbmondes gGmbH“, eines muslimischen Pflegedienstes, ist ebenfalls nicht breiter bekannt. Einem „24-jährigen Offenbacher gelang zuletzt trotz Fußfessel die Ausreise nach Syrien. Die Mitarbeit beim „Grünen Halbmond“ war für den Haftrichter ein Grund, Hassan Masood auf freien Fuß zu setzen.“

http://www.giessener-anzeiger.de/politik/hessen/militante-muslime-missionieren-massiv_14738637.htm

Auch Arid Uka (Flughafen-Attentäter) war dorthin gegangen.
Von einem Bürger wird berichtet, dass aktuell Flüchtlinge aus einer nahen Unterbringung dort eine ideologische Heimat finden sollen.

Einige der Verantwortlichen des Vereins sind klar der Muslimbruderschaft zuzuordnen. Die wesentlichen Vorhalte dieses Artikels wurden im Januar, also vor mehr als 3 Monaten, mit Vorstandmitgliedern hier diskutiert und z.K. gegeben:

Der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Herr Johari bekennt sich seit kurzem offen zu dieser Zugehörigkeit.

https://www.facebook.com/groups/1533744320239098/

Herr Johari scheint sich auch persönlich den „Brüdern“ der LIES!-Szene verbunden zu fühlen. Das wird nicht nur – so meine Meinung – bei fb so sein, wo das nachweislich der Fall ist. Man ist ja der Muslimbruder von nebenan und Herr Johari beschwört denn auch die „Einheit des Islam“ nicht nur in einem gesonderten Vortrag „Vereint im Islam und vereint durch den Islam“. Schöne neue Welt.

Ein anderer häufiger Prediger machte aus seiner Ablehnung von Israel bzw. den Juden keinen Hehl:

 

Bild El Bakri I.I.S. 2014

Quelle: fb-Seite des Herrn Elbakry

Der Herr, der bei fb Khaled Elbakry heißt, agiert im wirklichen Leben unter dem Namen Khaled El Sayed. Er war bis vor kurzer Zeit im Frankfurter Rat der Religionen:

http://web.archive.org/web/20141003184651/http://rat-der-religionen.de/ueber-den-rat/mitglieder/

Diese Haltung führte – verständlich – zu einem Dissens mit der jüd. Gemeinde.

Nach Information gab es da wohl kürzlich eine Änderung, die medial nicht erfasst wurde. Der I.I.S. ist aktuell offiziell nicht mehr im Rat der Religionen vertreten*:

http://rat-der-religionen.de/ueber-den-rat/mitglieder/

Die Tatenlosigkeit führt zu immer weiterer Einbindung und immer weitergehendem Hoffähigmachen dieses Vereins. Eltern schicken ihre Kinder dorthin, ohne zu wissen, welche Ideologie dort vertreten wird jenseits der Freitagspredigt.

Die Medien schauen teilweise auch nur noch auf diese Einbindungen und nicht mehr nach der Ideologie, was zu weiterer Verbreitung nur des gewünschten
Eigenmarketings führt (wie vor einigen Wochen in der FR; der Journalist hat sich zu seinem letzten Artikel um 180 Grad gedreht, keine kritischen Nachfragen mehr).

Das Europäische Institut für Humanwissenschaften (EIHW) in Frankfurt, das wahrheitswidrig eine zeitlang behauptete, einen Bachelor anbieten zu können, ist eine Einrichtung der Muslimbrüder, der HR berichtete. Auch dorthin gibt es erhebliche personelle Querverbindungen.

Es gibt weitere Vereine in Mainz, neu wohl in Wiesbaden und auch in Hanau hat man einen Verein, der zumindest nahe steht. Es besteht der begründete Verdacht, dass auch dort Muslimbrüder versuchen, unter Täuschung der Stadtgesellschaft Fuß zu fassen.

Man denkt also langfristig. Sobald man stark genug vernetzt ist, kann man auch Laurins Tarnkappe heben. Die Frage ist, ob der nette Muslimbruder von nebenan dann noch so nett ist.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder#Muslimbr.C3.BCder_in_Deutschland

https://lfv.hessen.de/sites/lfv.hessen.de/files/Bericht2013/html/02_Islamismus/02_Beobachtungsobjekte/02_Muslimbruderschaft/index.html

http://www.deutschlandradiokultur.de/salafisten-auf-dem-vormarsch.1001.de.html?dram:article_id=248795

* dazu auch:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/05/09/das-schweigen-des-rates/