Rüsselsheimer Exporte

Muslimbrudernahe Strukturen in Rüsselsheim

Rüsselsheimer Muslime gibt es seit vielen Jahren und ein Teil von ihnen ist – wie das häufig so vorliegt – in mehreren Gemeinden unterschiedlicher Ausrichtung organisiert. Neben Moscheen, die man der DITIB zuordnen kann, finden sich auch stark vertreten IGMG-Strukturen. Die Grauen Wölfe sind ebenso organisiert vor Ort wie die Gülen-Bewegung. Daneben findet sich aber auch reichlich muslimbrudernahe Netzwerkbildung. Es ist also überaus divers hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung von Gegengesellschaften. Man kann sich aber vorstellen, dass hinsichtlich der Faktoren, die alle „politischen“ betreffen, durchaus an einem Strang gezogen wird und auch der Marsch durch die Institutionen angetreten wurde.*

Die lokale Vielgestaltigkeit der Bezüge zur Muslimbruderschaft ist ebenfalls auffallend, es gibt lange zurückliegende Aktivitäten. So ist die Othman ibn Affan Moschee seit etlichen Jahren als Einrichtung bekannt, die in einem Netzwerk ihre Aktiven wirken lässt und ihrerseits die Aktiven anderer ideologisch ähnlich zu verortender Einrichtungen und Institutionen einlädt. Zum letzten öffentlichen Kenntnisstand Mitte 2016 war die Moschee Mitglied im unter Beobachtung stehenden Dachverband „Deutsch-islamischer Vereinsverband“ (DIV):

https://vunv1863.wordpress.com/2016/12/07/islamisten-skat/

Die Einrichtung war auch bei der „Bilal Philips online university“ als Ort angegeben, wo man für diese Kurse „Examen“ ablegen konnte. Dieses Angebot ist salafistisch ausgerichtet, wird von u.a. Pierre Vogel wärmstens empfohlen und der Begründer Bilal Philips ist in Deutschland behördlicherseits unerwünscht. In die USA, Dänemark und einige andere Länder bestehen Einreiseverbote. Aber das scheint man in Rüsselsheim nicht so ernst zu nehmen:


http://web.archive.org/web/20150928113026/http://www.islamiconlineuniversity.com/bais/approved-exam-center.php

Die genauen Adressen sind mittlerweile von der Seite genommen worden, es werden aber noch die Städte aufgeführt:

https://islamiconlineuniversity.com/approved-exam-centers/?country=81

Rüsselsheim ist weiterhin gelistet.

Der Imam der Moschee, Dr. Abdelhak El Kouani, wird auch immer wieder mal am unter Beobachtung Weiterlesen

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DIV: Update mit Überraschung

Mediengehypter Lehrer Vorsitzender des unter Beobachtuing stehenden DIV

Der „Deutsch-islamische Vereinsverband Rhein-Main e.V.“ (DIV) war im August 2016 unter Beobachtung gestellt worden:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/08/25/deutsch-islamischer-vereinsverband-unter-beobachtung-gestellt/

Grund war die Beeinflussung durch muslimbrudernahe und salafistische Organisationen und Akteure:

Wie das hessische Innenministerium der Frankfurter Rundschau mitteilte, seien von den 46 Mitgliedsvereinen des DIV „rund ein Drittel als extremistisch oder extremistisch beeinflusst zu bewerten“. Es bestünden Bezüge zum Salafismus und zur islamistischen Muslimbruderschaft. Auch unter den Funktionsträgern des Verbandes gebe es Personen, „die dem extremistischen Spektrum zugerechnet werden“.

http://www.fr.de/rhein-main/deutsch-islamischer-vereinsverband-islamverband-unter-beobachtung-a-317512

Interessant ist der DIV auch deshalb, weil es erhebliche Überschneidungen  hinsichtlich der Mitgliedsvereine mit dem Zentralrat der Muslime Hessen gibt. Hier zum Vergleich die Listen der damaligen Mitgliedsvereine, natürlich etwas älter (etwa Mitte 2016), da der DIV seine Binnenstruktur nicht mehr zeigt:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/12/07/islamisten-skat/

Auf die Gründung des ZMD-Landesverbandes wies der DIV seinerzeit auf seiner google-plus-Seite hin. Das ist noch (Stand heute) einsehbar:

https://plus.google.com/100218197000083500112

Der DIV bei einer Sitzung wohl im Jahr 2014:

 

Seit langer Zeit ist die Internetseite des DIV im „Wartungsmodus“:

https://www.div-rm.de/

Nach 18 Monaten Wartungsarbeiten etwa sollte das gründlich werden.

Das wird aber wohl absehbar eher nichts mehr mit der freiwilligen Transparenz zur Mehrheitsgesellschaft. Zur eigenen Community hingegen waren schon vor einiger Zeit wieder Betätigungen sichtbar als z.B. mit der T.U.N.-Moschee eine Medien-Veranstaltung gemacht wurde

Die angegebene Telefonnummer ist die des TUN wie unten:

https://www.facebook.com/pg/islam.frankfurt.tun.ev/about/?ref=page_internal

Nimmt man also die Betätigungen der letzten Zeit (s.u.) als Maßstab, so scheint sich das Treiben des DIV überwiegend dort zu resublimieren. Ein neuer Blick ins Vereinsregister zeigt denn auch auf, wie sich das gestaltet.

Neuer Vorstandsvorsitzender seit einiger Zeit ist Mustapha Lamjahdi: Weiterlesen

Frankfurt: Neue Wege zum Geld

Wie Muslimbruder-Akteure und ihre Wasserträger nun den Frankfurter Jugendring benutzen

Die Landschaft muslimischer Akteure ist vielfältig. Das ist zwar eine etwas abgegriffene Vokabel, aber im Feld der mannigfaltigen muslimischen Organisationen durchaus korrekt anwendbar. Es gibt alleine in Frankfurt Vereine im mittleren zweistelligen Bereich, die dem muslimisch konnotierten Kulturraum oder – grob – dem Islam als verbindendem Moment für die kulturelle Betätigung zuzuordnen sind. In diesem Feld kann man sich, wenn man sich nicht intensiv mit der Materie beschäftigt, schon einmal verirren. Es ist allerdings kein Weg, an falschen Stellen Komplexität zu reduzieren: Muslimische Gemeinden und Vereine sind unterschiedlich zu bewerten. Die Pauschalisierung führt in die Irre, weil dann – mal die Extreme genommen – Vereinigungen wie der Liberal-islamische Bund und Hizb ut Tahrir (mittlerweile verboten) in einen Topf geworfen werden. Es ist weder inhaltlich angemessen noch religionspolitisch zielführend, wenn man alle muslimischen Organisationen gleichermaßen ablehnt (viele Rechte und andere Schwarz-weiß-Denker) – oder fördert (nicht wenige Linke und andere Schwarz-weiß-Denker). Gerade wenn institutionell zusammengearbeitet und öffentliche Mittel bewilligt werden sollen, muss genau hingesehen und klar und deutlich benannt werden: Wer genau ist beteiligt. Eine Förderung von Organisationen, die unter Beobachtung stehen, soll nach dem neuen Koalitionsvertrag (Bund) unterbleiben.

In der Vergangenheit ging das in Frankfurt nämlich schon mehrfach schief. Da machten sich zunächst einige problematische Moschee-Vereine falsche Vorstellungen, weil sie wohl dachten, sie erhielten Geld in einem „Präventionsprojekt“ und nicht „nur“ Sozialarbeiter an die Einrichtung (was man nicht wollte dem Anschein nach). Dann wurde ein Projekt unter der Ägide eines Dachverbandes geplant, bereits öffentlich teil-finanziert und auch schon gestartet. Im Beirat: Prof. Dr. Joachim Valentin langjährig im Frankfurter interreligiösen Dialog beschäftigt und früher erster, jetzt zweiter Islambeauftragter des Bistums Limburg. Nur hatte man „übersehen“ das der Dachverband extremistisch beeinflusst war (u.a. durch die Muslimbruderschaft). Dieser Dachverband kam inkl. einiger Vorstandsmitglieder direkt aus der Förderung in die Beobachtung. Dies geschah u.a. durch die Herstellung der notwendigen Transparenz hinsichtlich der Strukturen und Akteure auf diesem blog.

Die fehlgeleitete Förderung dieser Vorhaben war durch aktive Beteiligung der Frankfurter Stadtkirchen, deren Akteure ganz offensichtlich rein gar nichts von dem Fachvotum des Verfassungsschutzes halten, möglich. Diese kochen – das muss man leider so sagen – ihr sehr eigenes Interessensüppchen und schrecken nachweislich auch nicht davor zurück, Dritte bzw. die Öffentlichkeit über die Grundhaltungen ihrer „Schützlinge“ wieder und wieder und wieder zu täuschen:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/09/04/der-pudel-im-saeurebad/

Die Stadt Frankfurt hat übrigens den Deutsch-islamischen Vereinsverband immer noch auf ihrer Homepage:

https://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/de/netzwerke/deutsch-islamischer-vereinsverband-rhein-main-ev

Aus all diesen Vorgängen hat man anscheinend mitnichten gelernt jenseits des Effekts, dass man sich nach Plan A und Plan B nun Plan C zuwenden müsse.

http://rat-der-religionen.de/portfolio/professor-valentin-in-projektbeirat-fuer-frankfurter-jugendring

Es ist ja nicht so, dass man unkreativ wäre, wenn es darum geht, an öffentliche Mittel zu kommen. Der Frankfurter Jugendring soll es nun richten, öffentliche Fördermittel für Moscheevereine in Moscheen zu aquirieren:

„Unterstützung bei der Akquise von  finanziellen Mitteln und bei der Erledigung von Formalitäten; → Unterstützung bei der Bildung einer eigenen Jugendorganisation: Die Existenz einer eigenen Jugendorganisation schafft eine wichtige Voraussetzung für eine finanzielle Förderung durch die Stadt.“

http://www.frankfurterjugendring.de/sites/default/files/materials/fjr_-_jahresbericht_2017_-_a4_4c_final_web.pdf

Da müsste man doch genau hinsehen, wer da gefördert werden soll. Und an diesem Punkt kommen wieder die Religions-Marketing-Profis von der Kirche ins Spiel. Und natürlich zuerst wieder einmal ein Weiterlesen

Kampagne für das Kinderkopftuch – islamistische Akteure

Eine Übersicht zur Kampagne und den Gruppen, die dahinter stehen

Die Landesregierung NRW denkt über ein Verbot des Kinderkopftuchs nach:

Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium erwägt ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Religionsunmündige Kinder dürften nicht dazu gedrängt werden, ein solches Kleidungsstück zu tragen, sagte Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) der „Bild“-Zeitung. „Daher sollten wir prüfen, das Tragen des Kopftuchs bis zur Religionsmündigkeit, also dem 14. Lebensjahr, zu untersagen.“ Jede Frau solle selbstbestimmt entscheiden, ob sie Kopftuch trägt oder nicht. Diese Selbstbestimmung sei bei Kindern jedoch noch nicht vorhanden.

https://www.tagesspiegel.de/politik/integration-und-religion-nrw-loest-kontroverse-debatte-um-kopftuchverbot-fuer-junge-maedchen-aus/21155662.html

Hinsichtlich der religiösen Einordnung äußert sich Prof. Dr. Ucar vom IIT Osnabrück so

Theologe Bülent Ucar stellt klar: Es sei Konsens in allen muslimischen Denkschulen, dass Mädchen vor der Pubertät kein Kopftuch tragen müssen. Er attestiert eine „krankhafte Fixierung“ aller Seiten auf das Thema. […} Aber für ein weitreichendes Verbot sehe ich in Deutschland auch rechtlich keine Basis.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175333784/Islamforscher-Buelent-Ucar-Kopftuch-fuer-kleine-Maedchen-hat-keine-religioese-Basis.html

Bei dem letzten Punkt irrt er allerdings: Das wäre zu formulieren. Ucar ist nun ganz sicher keiner, den man für liberal halten könnte.

Wer sind nun einige der Akteure, die in dieser Frage gezielt Einfluss nehmen und die muslimische Community, die Ummah, mobilisieren wollen?

Der Sprecher des Islamrats, Burhan Kesici, meint zum Thema:

Noch kritischer äußerte sich der Vorsitzende des Islamrats für Deutschland, Burhan Kesici: „Kopftuchzwang und Kopftuchverbot schlagen in dieselbe Kerbe: Beide entmündigen Musliminnen.“ Kesici nannte die Debatte „populistisch, symbolgeladen und inhaltsleer“.

http://www.taz.de/!5496780/

Da fehlt seitens der taz leider wieder die Einordnung, dass Milli Gürüs islamistische Tendenzen hat und deswegen unter Beobachtung steht:

Grund der Beobachtung / Verfassungsfeindlichkeit
Die Umsetzung des „Adil Düzen“-Konzept als Ziel der politischen Bewegung Milli Görüs ist mit den Grundprinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht vereinbar. Darüber hinaus treten anti-semitische Einstellungen sowohl in „Adil Düzen“ als auch bei Äußerungen Necmettin Erbakans und einiger Milli Görüs-Funktionäre deutlich zu Tage.

http://www.mik.nrw.de/verfassungsschutz/islamismus/legalistische-organisationen/milli-goerues-bewegung.html

Kesici sollte eigentlich genau wissen, dass gegen den Kopftuchzwang selten vorgegangen wird. Das sind Dinge, denen Mädchen in ihrem sozialen Nahfeld ausgesetzt sind. Sie müssten dieses anzeigen. Das in gleicher Weise zu nennen, wie eine Regel für alle, die genau solche Mädchen schützt, das ist schon ambitioniert.

Dann sind da Hizb ut Tahrir-nahe Portale und Akteure. Die Hizb ut Tahrir ist zwar seit 2003 verboten in Deutschland. In anderen Ländern ist sie das jedoch nicht und stellt in UK sogar eine Partei dar. Das Verbot ändert nichts daran, dass es einige höchst aktive Leute gibt, die das nur anders, neutraler benennen und ungeniert weitermachen. Solche Plattformen heißen zum Beispiel „Generation Islam“ (GI, Sitz bzw. Aktionsschwerpunkt vermutlich Hamburg) und „Realität Islam“ (RI, Sitz bzw. Aktionsschwerpunkt Frankfurt und Mörfelden Walldorf, zu beiden siehe diesen blog). Zusammen haben sie mit ihrer Aktionsform bzw. ihren Followern in dieser Gegenaktion gegen die Planungen NRWs bereits etwa 60.000 Muslime erreicht. Die Zahl der jeweiligen Follower liegt noch erheblich höher (~ 23.000 RI bzw. 65.000 GI). Zusammen sind das ca. 90.000 überwiegend junge Muslime, wobei es Überschneidungen in relevanter Höhe sicher gibt. Es steht allerdings zu befürchten, dass sie über ihre spezielle Mischung aus Ängste schüren, Verschwörungstheorien anheizen und unbekümmerter politischer Chuzpe mit ihren Vorschlägen auch Muslimen erreichen, die nicht dem extremistischen Spektrum angehören. Die Kampagne zielt in die Mitte der jüngeren muslimischen Community.

„Generation Islam“ möchte heute einen „Twitterstorm“ anfachen:

 

Der NRW-Vorstoß wird zum „Islamhass“ umgetextet. Man versucht alles zu vermischen und lügt ungeniert. Das Kinderkopftuch ist mitnichten seit „Jahrzehnten hier vorhanden“. Es wird atemlos eine Verschwörungstheorie gerührt. Man beachte auch, dass bei den Mädchen auf die Biologie abgestellt wird, nicht das Lebensalter. Man verweist auf eine Petition, beschwört die Ummah.

https://www.facebook.com/events/408128686265788/

„Realität Islam“ mobilisiert über Unterschriften: Weiterlesen

Zielobjekt Kind

Über fundamentalistische Angebote für Kinder

Die Schulung von Kindern wird auch in religiösen Kreisen nicht dem Zufall überlassen. Ob Salafisten oder Muslimbrüder – man hat ein Programm, das die Kinder maximal religiös prägen soll. Eine muslimische Identität soll vor allem anderen stehen. Nicht Mann, Frau, Bürger, Bürgerin sollen als Erwachsene später agieren, sondern der Gläubige in seiner Rolle, der Muslim als Akteur in den Lebensbereichen. Es soll nach Möglichkeit keine Minute des Tages geben, die frei ist von religiöser Besinnung und Einbindung. Erst, wenn eine solch totalitäre Religionsauffassung seelisch verankert ist und greift, ist der Gläubige für die jeweilige Strömung maximal nutzbar, denn es bleibt kein Freiraum mehr, in der er nur er selbst ist – und frei. Um so etwas zu installieren, muss man früh anfangen. Bei manchen Richtungen soll Freiraum Angstraum werden, angstfrei ist nur die Einhaltung des Regelwerks.

Neben der Unterrichtung in manchen fundamentalistischem Koranschulen, die mancherorts in Drill mündet, gibt es auch über das Netz Angebote für Kinder. Solche Angebote waren hier schon mehrfach Thema, :

https://vunv1863.wordpress.com/2016/10/29/kaderkinder/

https://vunv1863.wordpress.com/2017/10/05/iranische-kinder-propaganda-fuer-deutschland/

https://vunv1863.wordpress.com/2016/08/29/kinderpropaganda/

Das geht von relativ harmlosen, aber identitären Angeboten bis hin zu klarer segregativen* und angsterzeugenden Inhalten.

Über Facebook und youtube werden seit einigen Wochen Zeichentrick-Videos für Kinder verbreitet.

Ihr könnt teilhaben an den Videos, indem ihr Audios von Euren Kindern aufnehmt und mir dann schickt. Dafür müsstet ihr mir vorerst eine Nachricht schreiben, damit ich Euch sage, wie ihr aufnehmen sollt und welche Texte.
Was Wir zukünftig vorhaben:
– Qur’an-Rezitationen
– Adhkar
– Anasheed
– Quiz
– kleine Reminders
– Wettbewerbe (wer rezitiert am besten, wer singt am besten Ansheed etc. mit tollen Preisen zu gewinnen in sha Allah)
Es soll ein „Sender“ für unsere kleinen Muslime werden in sha Allah 💖
Und das klappt nur mit Eurer Hilfe in sha Allah.
Lasst uns alle teilhaben an den Hassanet, auch Eure Kinder in sha Allah 🌸 (keine Sorge, Eure Kinder sieht man nicht). Möge Allah dieses Projekt segnen und uns ermöglichen unser Vorhaben in die Tat umzusetzen. Allahumma Amin

https://www.facebook.com/DieKleinenMuslime/

https://www.youtube.com/channel/UCf_NuXsPKYvCPXZlWpgxttA

Und damit die bunten Farben die Kleinen nicht übermütig werden lassen und damit auch bei Kindern stets eine angemessene Ernsthaftigkeit da ist, sollen die Videos nicht mal mit ein bisschen Kinder-Gesang untermalt werden:

Quelle: Facebook-Seite „Die kleinen Muslime“, Abruf 11.02.2018

Kinder sollen eben für manche nicht einfach Kinder sein, sondern zuallererst „kleine Muslime“.

Auch hier beim nächsten Angebot ist das dargestellte aktive weibliche Kind gleich mit Kopftuch zusehen, das eine Mädchen ohne ist Ausnahme und Weiterlesen

Neues von der Furkan-Bewegung

Jugendangebote in Dortmund, Gründer hat Einreisesperre in Dänemark

Die türkische Furkan-Bewegung ist eine stark auf den Gründer und derzeitigen Anführer Alsparslan Kuytul ausgerichtete Gruppierung. Die Gruppierung ist fundamentalistisch ausgerichtet, zur Grundlinie:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/06/17/noch-ein-weltenherrscher-alparslan-kuytul/

Der Beitrag ist von 2015. Mittlerweile wird die Bewegung von zwei Verfassungsschutzämtern in den Berichten aufgeführt.

Vor 4 Wochen war das Oberhaupt der Bewegung un der Türkei festgenommen worden. Auch wenn das manche Journalisten jetzt verkennen: Von Erdogan als Gegner verhaftet worden zu sein, macht aus Alparslan Kuytul keinen Demokraten. Konkreter Anlass war wohl die Kritik an der türkischen Militär-Offensive in Afrin:

https://vunv1863.wordpress.com/2018/01/31/tuerkei-oberhaupt-der-furkan-gemeinschaft-inhaftiert/

Aber auch schon vorher stand die Gruppierung auch in der Türkei unter Druck:

http://www.mesop.de/parallelstaat-als-politischer-kampfbegriff/

Vor allem scheint man auch in Dänemark aktiv. Die Bewegung in Dänemark auf Twitter, letzten Mai bei einer Kundgebung:

 

Bei einer Konferenz in Dänemark war auch die deutsche Sektion vertreten: Weiterlesen

Muslimische Jugend: Wege, Abwege, Umwege

Ein knapper Überblick

An einigen Orten und von einigen Organisationen werden seit einiger Zeit gesonderte Jugendverbände ins Leben gerufen. Ziel ist neben der Schulung der Jugendlichen und oftmals identitären Ansätzen als von der initiierenden Strömung gesonderte Gruppierung wahrgenommen zu werden und so u.a. gesellschaftlich zu wirken oder noch einen eigenen Zugang zu öffentlichen Geldern erhalten zu können. Mancher Verband möchte seine Jugendarbeit „professionalisieren“; dahinter verbirgt sich oft banal die eigene Jugend-Verbandsarbeit, für die man aber unter der Inaussichtstellung z.B. der Extremismusprävention Gelder einzustreichen gedenkt. Das klappt an vielen Stellen sogar, obwohl so manchesmal Fördermittel explizit nicht für religiöse Arbeit vorgesehen sind. Man ist da recht frei, weil die Zuwendungsgeber die Inhalte (zu) wenig prüfen. Eine Forderung von Aiman Mazyek aus dem Jahr 2014 (in einem HR-Interview) ging da in Erfüllung. Nachfolgend werden jene Jugendgruppen herausgegriffen (nicht abschließend), die man als nicht unproblematisch einstufen kann; sei es wegen der Ideologie, sei es wegen der Herleitung oder der Kooperation mit fragwürdigen Organisationen. Man kann auch vermuten, dass wegen immer weiterer Verbreitung von Koranschulen viele religiöse Jugendorganisationen in den nächsten Jahren sich sehr vergrößern werden. Derart vorideologisierte Kinder werden sich leichter in solche Jugendverbände einfinden als Jugendliche, die oftmals noch ohne eine solche Schulung aufwuchsen. Wem früh eingeimpft wurde, was ein „sündhaftes Leben“ ist und welche Folgen das angeblich hat, wird sich eher beugen. Er wird sich eher an Vorgaben der Gruppe halten und auch seinen sozialen Nahbereich (Freundschaften etc.) so orientieren. Die religiös-ideologischen Jugendverbände sind der Griff dieser Organisationen auf den sozialen Nahbereich dieser jungen Menschen; oft wird vermittelt, dass man sich die „richtigen“ Freunde suchen solle, Freunde, die nach Möglichkeit in der eigenen Gruppe gefunden werden sollen. Insbesondere die Zeit der Partnersuche ist aus Sicht identitär Denkender „gefährlich“: Während man Konvertiten zur eigenen Richtung gerne sieht, sieht man weniger gerne, wenn die eigene Gruppe Mitglieder verliert, wenn sich das Mitglied einer anderen Richtung anschliesst. Da nach den Vorstellungen der konservativen Verbände die jungen Männer den dominierenden Part in einer Beziehung haben, ist das dort weniger „schädlich“ als bei Frauen, auf die man binnenkonsensual besonders achten muss.

Bereits länger bestehende Organisationen wie die „Muslimische Jugend Deutschlands“ (MJD)  sind über Gründerpersönlichkeiten oder Einbindungen klar zuzuordnen, auch wenn sie sich selber als „unabhängig“ bezeichnen. Bei der MJD sind z.B. deutlich die Muslimbrüderbezüge über Kooperationen nachweislich. Der im Vereinsregister angegebene Sitz des Vereins ist – wie Islamic Relief Deutschland, Berliner Büro – in der Gitschiner Str. 17 in Berlin. Islamic Relief Deutschland ist ebenfalls eine Organisation, die hinsichtlich ihrer Gründerpersönlichkeiten und Einbindungen der Muslimbruderschaft zugeordnet werden kann. Siehe dazu auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Muslimische_Jugend_in_Deutschland

http://mjd-net.org/beispiel-seite/ueber-uns/

Ihre Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/MJD.Jahresmeeting/

Die Angebote sind meist geschlechtergetrennt, Mädchenevents, Brüdertreffen.

Die DITIB Jugend, also der Verband, der der türkischen Religionsbehörde Diyanet direkt unterstellt ist und in Deutschalnd mehrfach am Religions-Unterricht mitwirkt, organisiert sich auf Bundesebene als „Bund der muslimischen Jugend“:

https://www.facebook.com/DITIB.BDMJ/

https://www.facebook.com/pg/DITIB.BDMJ/about/?ref=page_internal

In Hessen ist der Jugendverband bereits Träger der freien Jugendhilfe.

Auch der Dachverband der schiitischen Organisationen hat seinen Juigendverband:

http://www.igs-deutschland.org/igs-jugend/projekte-von-und-fuer-die-jugend/allgemein

Wie viele andere Jugendverbände veranstaltet auch dieser „Camps“**. So schön es ist, dass etwas für Jugendliche gemacht wird, die Betätigung durch solche Verbände ist jedoch kritisch zu sehen:

Die ATIB, eine wichtige Organisation Türkischstämmiger aus dem Graue Wölfe Spektrum, die im Weiterlesen