Mahnwache vom 21.05.2016

Von 15-17 Uhr vor dem „My Zeil“. Herzlichen Dank an die Frankfurter Polizei für die umsichtige Betreuung.

Besonderer Dank gilt auch der Initiative „extrem dagegen“ aus Herford. Die Präventionsinitiative mit und für Jugendliche setzt Engagement für die Demokratie gegen Extremismus. Mit Workshops, Besuchen und Aktionen gestalten Jugendliche ihre Auseinandersetzung mit allen Extremismusformen. Eine kleine Gruppe Jugendlicher mit ihrer Lehrerin Birgit Ebel war zu Gast auf der Mahnwache, um sich die Aktion anzuschauen und die Reaktionen der Bevölkerung zu beobachten, ggf. auch mit einzusteigen in die Diskussion mit den Passanten. Die Gruppe war eher am Anfang der Aktion da, da sie noch einen Anschlußtermin hatten. Vielen Dank fürs Kommen und Mitmachen, die Visite war eine Bereicherung für uns!

Hier die Facebook-Seite der Initiative:

Extrem dagegen

 

Eine junge Muslima, bosnischstämmig und westlich gekleidet, ließ sich die Aktion erklären. Sie verstand den Sinn der Aktion im Gespräch und liess sich auch nicht durch einen Störer, der unser Gespräch Weiterlesen

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Mahnwache vom 23.04.2016

Von 15-17 Uhr vor dem „My Zeil“ in Frankfurt. Vielen Dank an die Frankfurter Polizei für die gute Betreuung. [Man beachte auch den Bericht einer Mitstreiterin, der als Kommentar unten angefügt ist. SHM]

Unmittelbar nachdem eine Mitstreiterin und ich unsere Plakate hoch genommen hatten, flanierte ein junges Ehepaar vorbei. Sie hatten ihren kleinen Sohn, vielleicht 3 oder 4 Jahre alt, dabei, den der junge Vater an der Hand führte. Die Mutter schob einen Buggy. Beide wirkten modern, wie junge Akademiker mit Migrationshintergrund wie es viele gibt. Nichts äußerlich Auffälliges. Diagonal an einer Mitstreiterin vorbeilaufend erklärte der junge Mann seinem Nachwuchs laut: „Und das sind die Menschen, denen wir den Tod wünschen.“ Das junge Paar blieb nicht einmal stehen, sondern setzte seinen Weg unbeirrt fort. Keine Aufregung, kein Geschrei, sondern nur die ruhige Erläuterung eines jungen Vaters. Wie im Zoo, wenn man an einem Affenkäfig vorbei läuft und seinem Kind freundlich die Welt erklärt. Wir waren – was selten vorkommt – sprachlos. Es war so unaufgeregt und normal und gerade dadurch wirkte es so beklemmend irreal.

 

Mahnwache 160423

 

Eine jüngere Frau, vielleicht 30 Jahre alt und wohl mit Migrationshintergrund, ließ sich die Aufschrift meines Plakates erläutern. Immer wieder insistierte sie, dass sie verstanden hätte, um dann auf falsch Verstandenes leicht aggressiv zu reagieren. Strohmänner am laufenden Band. Sie sei keine Muslima, sagte sie, aber mein Plakat „Mahnwache gegen Islamismus“ sei rassistisch. Weitere Erläuterung. Der Islamismusbegriff sei falsch, meinte sie. Ich riet zur Information bei der Bundeszentrale für politische Bildung*, wo sie sich über den Begriff und vor allem die Hintergründe informieren. könne. Ich fügte noch an, sie hätte diesbezüglich einen Nachholbedarf an Bildung, wen sie sich nicht von mir aufklären lassen wolle, so könne sie dies bei der bpb tun. Das regte sie nun sehr auf. Sie sei sehr Weiterlesen

Mahnwache vom 16.04.2016

Von 15-17 Uhr vor „My Zeil“. Herzlichen Dank an die Frankfurter Polizei für den freundlichen Schutz.

Eine turbulente Aktion. Längere Gespräche waren kaum möglich.

Einige junge Frauen, westlich gekleidet und wohl Nichtmusliminnen, verkünden nacheinander, dass sie sich wegen uns schämten. Sie verstehen offenkundig nicht, was gemeint ist und reagieren reflexhaft auf den Ausdruck „Islamismus“. Diskutieren wollen sie jeweils nicht, betonen auch auf die Anmerkung, sie hätten nicht verstanden, worum es gehe, sie verstünden sehr wohl.

Ein junger Mann, englischsprachiger Muslim, lässt es sich erklären und versteht nach wenigen Sätzen, worum es geht. Er lehnt die Handlungen der Salafisten ebenfalls ab und bedankt sich für die Aktion und das Gespräch.

 

Mahnwache 160416Zwei junge Schiitinnen mit Kopftuch nutzen die Menge, um ihre Flugblätter auszuteilen. Es ist eine Veranstaltungswerbung für eine Vorstellung ihres Propheten Mohammed. Ich komme mit ihnen kurz ins Gespräch, erläutere eine Zahl auf dem Plakat und das Anliegen. Sie verstehen das, teilen die Besorgnis hinsichtlich der Wahabiten (zur Besprechung des iranischen Regimes kommen wir nicht), bleiben am Rande aktiv, nachdem ich sie bat, das doch nicht direkt bei mir zu verteilen. Sie respektieren meinen Wunsch. Es ist zwar ok was sie verteilen, aber dann doch ihrem und meinem Anliegen in der Konstellation nicht förderlich.

Der Platz füllt sich längsam, um mich und Mitstreiter stehen Trauben Menschen. Immer wieder wird von hinten gegen mein Plakat geschlagen. Einem Mitstreiter rückt man sehr nahe. Sowohl er als auch ich Weiterlesen

Mahnwache vom 13.02.2016

Von 15-17 Uhr vor dem „My Zeil“. Ein besonderer Dank an die Frankfurter Polizei. Die Kollegen harrten in kaltem Nieselregen aus.

Einige junge, „westlich“ gekleidete Frauen kamen näher und meinten, das Plakat (Aufschrift „Mahnwache gegen die islamistische Strassenradikalisierung usw.“) sei rassistisch, ich solle das lassen. Auf meine erstaunte Gegenfrage, wo sie denn Rassismus im Text sähen, meinten sie, die Botschaft wende sich gegen alle Muslime. Ich führte aus, dass es allgemein um Islamismus ginge, also um eine Ideologie, und speziell um die Männer, die am gleichen Ort üblicherweise Korane verteilten und die eine fundamentalistische Lesart verträten. Privater Glaube, private Ausübung nur für die Person selber seien uns völlig egal. Eine der Wortführerinnen, vielleicht 20-25, die sehr bestimmend war, meinte, das Wort Islamismus gebe es gar nicht, Ich verwies auf Verfassungsschutz und Wissenschaft, was sie unbeeindruckt lies: Sie nannte „Islamismus“ einen „westlichen Propagandabegriff“.  Es war erkennbar, dass sie sich mit der Sache, mit einer innermuslimischen Abgrenzung des radikalen und politischen Islams, noch nie beschäftigt hatte, aber „wusste“, dass dies „Propaganda“ sei. . Sie lehnte das rundweg ab. Sie sei Muslima und daher wisse sie, dass es keinen Islamismus gebe. Auch die allgemeine soziale Sorge zählte nicht. Sie sprach mir ab, mich darum überhaupt bekümmern zu dürfen, Das seien alles Weiterlesen

Mahnwache vom 30.01.2016

Von 15-17 Uhr vor dem „My Zeil“. Besonderen Dank an die Frankfurter Polizei – sie harrte im eiskalten Regen aus.

Trotz widriger Wetter-Faktoren ergaben sich etliche interessante Begegnungen. Gut zu beobachten war, dass sich unter dem schützenden Vordach des „My Zeil“ viele Gespräche entwickelten. Dort standen auch einige Mitstreiter und diskutierten mit Passanten.

Einige Mädchen, allesamt „westlich“ gekleidet, übergossen mich mit Häme: Wir seien so wenige – und sie so viele. Das zeige doch, dass alles vergebens sei, der Islam werde siegen. Nachfragen, was das für sie heißen würde, konnten sie nicht beantworten. Ein Junge bei der Gruppe – er war vielleicht 15 – meinte, ich solle doch nach Hause gehen und kochen. Und wenn ich keinen Mann hätte, er hätte da einen Cousin (oder wars ein Onkel?), DANN hätte ich was zu tun. Bemerkenswertes Frauenbild, der junge Mann. Keines der Mädchen widersprach schon da.

[Allgemein scheinen die sexuellen Konnotationen zuzunehmen nach meinem subjektiven Eindruck:]

Ein Junge fragte, was ich denn gegen Islamisten hätte – er sei Islamist. Ich versuchte zu erläutern mit unklarem Erfolg.

Ein aggressiver Mann, vielleicht 45, dem Äußeren nach vielleicht tunesischstämmig, und gut Weiterlesen

Mahnwache vom 23.01.2016

Von 14-16 Uhr vor dem „My Zeil“. Vielen Dank an die Frankfurter Polizei für die Betreuung.

Noch vor Beginn, ich hatte gerade die Ausrüstung abgestellt, trat ein etwa 15 jähriges Mädchen heran und fragte, ob ich sie wiedererkenne. Mir kam ihr Gesicht bekannt vor und so bejahte ich. Sie erzählte, sie sei die Woche zuvor da gewesen. Sie hätte sich doch sehr daneben benommen. Sie sei extra gekommen, um sich bei mir zu entschuldigen. Überrascht und erfreut – so etwas habe ich bislang nicht erlebt – nahm ich an. Sie wollte noch einmal darüber reden, warum wir das machen würden. Die Vorgänge u.a. vor dem „My Zeil“ nannte ich als Symptom eines politischen Islam und ganz konkret aus dem Umfeld heraus die Strassenradikalisierung als Anlass der Aktion. Ich erläuterte weiterhin, dass wir es als Gesellschaft besser bewerkstelligen müssten, über das Problem der zunehmenden Fanatisierung und Rückbesinnung auf Religion als weltanschauliche Norm offen, frei und so menschenfreundlich wie möglich zu reden. Dass der Anstoß dieses Gesprächs IN der Gesellschaft, das so anders ist als die meisten Dialogveranstaltungen, bei denen sich die verschiedenen Interessenvertreter treffen, wichtig ist, um der Spaltung, wie sie Islamisten so gerne für sich nutzen wollen, entgegenzuwirken. Sie verstand weitgehend und ging dann auch noch zu einer Mitstreiterin, um sich bei ihr ebenfalls zu entschuldigen. Sie blieb noch eine zeitlang nachdenklich am Rande stehen und verfolgte den diesmaligen Ablauf weiter.

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Eine Gruppe Jungen trat hinzu, vielleicht 7 bis 14 jährig. Der Kleinste, vielleicht 7-8, verkündete Weiterlesen

Mahnwache vom 16.01.2016

Von 14-16 Uhr vor dem „Brockhausbrunnen“. Vielen Dank an die Frankfurter Polizei für umsichtigen Schutz.

Eine Mädchengruppe, bestehend aus mehreren westlich gekleideten Muslima und einer angeblich atheistischen Freundin, regte sich über mein Plakat auf. Es stand drauf u.a.: „Mahnwache gegen die Strassenradikalisierung, 80 % der geworbenen Jugendlichen stammen aus muslimischen Familien“. Auch der Hinweis, dass ich dort stünde, weil die muslimischen Gemeinden Frankfurts es seit über 4 Jahren nicht schaffen, etwas zu organisieren, half nicht. Alleine die Benennung dieses Problems wird von nicht wenigen muslimischen Passanten als „rassistisch“ bezeichnet. Dass junge Männer angeworben werden, wird immer als „deren Problem“ bezeichnet. Man sieht also für sich selber keine Handlungsnotwendigkeit dieser Gruppierung gegenüber. Nur wenn ein „Aussenstehender“ das anmahnt und kritisiert, sogar IM Interesse dieser betroffenen muslimischen Familien, geht was. Nämlich die Zurückweisung dieses Ansatzes. Es soll nicht kritisiert werden. Diesen muslimischen Passanten sind also die Jugendlichen herzlich egal, sie fühlen sich aber handlungsgefordert, wenn es angeblich gegen ihre Glauben geht. Deutlicher kann man wohl kaum aufzeigen, dass die Ideologie um jeden Preis beschützt werden muss. Menschen sind da nicht wenigen egal. Die Spaltung: Alles Gute kommt vom Islam, alles Schlechte vom Menschen oder dem Shaytan, bewirkt bei einigen eine tief sitzende und wortwörtliche Asozialität, die kaum aufzubrechen ist. Schlechte Handlungen werden individualisiert, gute sozialisiert (das ist bei anderen Ideologien aber nicht anders). Das kann man daran sehen, dass, sofern eine muslimische Gruppe etwas Gutes tut, keine Diskussionen kommen, dass es den Islam nicht gebe. Das Kollektiv erzieht Mitläufer.

Die bei weitem dümmste – man muss es leider so klar sagen – o.g. junger Frauen war die Atheistin. In Ihrem vermeintlich antirassistischen Furor schleuderte sie mir entgegen „die machen wenigstens noch Kinder!“. Ob diese junge Frau jemals auf das besorgniserregende Wachstum der Weltbevölkerung geschaut hat oder überhaupt irgendetwas im Kontext betrachten kann, blieb offen, denn ich war sprachlos ob des Klischees. Der Schuldienst wäre in Hessen dann wohl nichts für sie.

Ein älterer Bürger keifte mich an, ich solle das Plakat herunternehmen. Er verstand offenkundig nicht das Mindeste, wollte sich aber auch nicht erklären lassen und fiel ständig völlig aufgebracht und böse ins Wort. Er sagte sinngemäß, er wünsche sich, dass ich Kinder haben möge, die nicht so werden wie ich, nämlich eine Rassistin. Er meinte, mein Plakat verstanden zu haben (er hatte deutlich anderes assoziiert, verstand die Sache mit dem Islamismus nicht), und wolle nun kontrollieren, wie die anderen Passanten das verstünden. Er stand noch eine zeitlang böse blickend neben der Aktion.

Mehrere Passanten machten Mut oder bedankten sich. Eine Geschäftsfrau, ansässig in einer der direkten Seitenstrassen der Zeil kam vorbei. Sie erzählte, sie kenne meine fb-Seite, unterstütze auch die Inhalte, traue sich aber nicht, die Beiträge zu liken – wegen der muslimischen Kunden. Etwas in der Art kommt häufiger von Personen, die Kundenkontakt haben. Sie laufen an der Mahnwache vorbei, erzählen, dass sie das EIGENTLICH unterstützen würden, aber sie leider nicht stehen bleiben könnten, weil sie befürchten, von Kollegen oder Kunden gesehen zu werden. Von Kollegen befürchten sie den Rassismusvorwurf, von Kunden die Ablehnung. Wenn schon etwas so Harmloses wie meine fb-Seite solche Ängste weckt und so etwas Demokratisches wie die Mahnwache – dann ist das keine diffuse Angst mehr, sondern vorauseilender Gehorsam. Das Dauerfeuer aus angemahnten Befindlichkeitsstörungen hat Spuren hinterlassen (zu Recht benannter Rassismus, den es natürlich in erheblichem Ausmaß gibt, außen vor gelassen. Der ist natürlich abzulehnen, aber die Abgrenzung trauen die Menschen weder den anderen Personen ihres Umfeldes noch Muslimen zu). Mazyek wirkt.

Eine ältere Frau ereiferte sich, verstand offenkundig gar nicht und wollte nur, dass ich mein Plakat runternehme. Sie lamentierte laut aus der dritten Reihe vor mir, wollte sich auch nichts erklären lassen bzw. hatte gar keine Lust zu diskutieren, sondern beklagte lauthals das Misssverstandene. Sie sei Jüdin sagte sie und dass sie „so etwas noch mal erleben müsse“. Sie ging dann unter weiteren Verwünschungen wie „da fehle nur noch das Hakenkreuz“ etc. Es ist bizarr, welche Emotionen geweckt werden, die dann das Weiterlesen oder Zuhören anscheinend unmöglich machen bzw. blockieren. Ich kam gar nicht so weit, zu erklären, dass man sich in der jüdischen Gemeinde erhebliche Sorgen wegen des wachsenden Antisemitismus mache gerade von Islamistenseite. Die alte Dame hätte – wie einige andere jüd. Mitstreiter, die gelegentlich vorbei schauen – sicher dann die „richtige“ Seite gewählt, nämlich die, die klar Antisemitismus anmahnt, egal von wem. Schade, dass diese jüd. Mitstreiter gestern nicht da waren, ich hätte gerne an sie verwiesen.

Ein junger Ahmadi aus Baden-Würtemberg, neu in Frankfurt, fand die Aktion gut und wichtig.

Bei einer Mitstreiterin entspann sich eine Diskussion über den Begriff Salafismus. Vor einer Gruppe Passanten versuchte ein junger Mann – selber Muslim – zu argumentieren und räumte ein, dass die Salafisten Probleme verursachten. Das blieb einem wohl marokkanischstämmigen Aktivisten aus der Unterstützergruppe von LIES nicht verborgen. Er versuchte lautstark, den jungen Mann seinerseits anzugehen: Wie er denn dazu käme, einer Ungläubigen beizupflichten? Den Begriff Salafist gäbe es, so wie er üblicherweise benutzt wird, nicht (was an sich korrekt ist, bzw.der Begriff hat sich so eingebürgert) und er sei selber Salafist. Als ich zu ihm rüberrief, das sein ja nun wirklich bekannt, hielt er einen Moment inne, fuhr dann aber fort, den jungen Mann vor den zuhörenden Passanten zu „bearbeiten“.

Bis auf wenige Einzelne waren die Akhis gestern wieder nicht vor Ort. Auch die weibliche Unterstützerriege fehlte.

Die letzte Aktion war wohl am 2. Januar:

 

Einige bizarre Vorstellungen zum Korantext waren gestern zu vernehmen:

Ein Passant meinte, der von LIES verteilte Koran sei verfälscht, verändert. Obwohl das durch manche Medien verbreitet wird, stimmt das nicht. Der von LIES verteilte Koran ist eine ganz übliche und durchaus passable Übersetzung Es ist die von ibn Rassoul, die einen guten Ruf genießt. Weitere Passanten (mehrere westlich“ gekleidete junge Frauen), waren fest davon überzeugt, als Muslime per se im Besitz von Wissen zu sein. Sie konnten nichts zum Korantext selber sagen, wußten nicht mal die Anzahl der Suren und wollten einfach die Meinungsäußerung unterbinden. Eine Gruppe halbwüchsiger Jungen versuchte die gleiche Masche und fragte nach, ob ich den Koran denn schon mal gelesen hätte. Auf meine Frage, über welche meiner Übersetzungen wir denn reden wollten, fragte ein junger Mann nach der Farbe des Buches. Ich sagte mal „mein Koran von Ünal ist gelb“ (ich hab das englischsprachige Paperback). Ich hatte die Frage nicht verstanden bzw. konnte mir auf diese Frage nach der Farbe des Buches keinen Reim machen. Dies klärte sich jedoch umgehend. Triumphierend meinte der junge Mann: „Dann kann es kein Koran sein, den gibt es nur in rot oder grün!“ Zwei der Auflagen von Nagie haben diese Farben, das stimmt (und in blau und weiß). Ich habe ihm dann mal zum Drittbuch geraten, es müsse auch nicht unbedingt ein Koran sein, es gäbe da sicher weiteren Bedarf.