Predigerclan in Minden

Der Prediger Usama Ayub aus Minden fällt seit vielen Jahren schon als Person auf, die sehr problematische Inhalte vertritt. Die Betätigungen einer seiner Söhne, Mohanned Ayub, war hier schon thematisiert worden:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/09/16/hippe-fundis/

Über den Vater heißt es heute in der Neuen Westfälischen:

Der zweite Islamist, der in OWL als Gefährder eingestuft wird, lebt im Kreis Minden-Lübbecke und ist ebenfalls im Internet aktiv. Er hatte unter anderem das Islamische Zentrum Münster geleitet und gilt als Mitglied der ägyptischen Terrororganisation Gamaa Islamija, die etwa 1997 für die Anschläge auf Touristen in Luxor verantwortlich war. In jahrelangen Prozessen vor Verwaltungsgerichten wurde dem Familienvater sein Status als anerkannter Asylbewerber inzwischen aberkannt.
Damit wäre er ausreisepflichtig. Da sich die politische Situation in Ägypten so verändert hat, dass A. wiederum die Todessstrafe oder aber Folter drohen, wird er von der Bundesrepublik nicht abgeschoben.

http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/21539265_Islamist-aus-Herford-stellt-Einbuergerungsantrag.html

Usma Ayub, der sich selber Sheikh nennt, bleibt also hierzulande erhalten als Protagonist einer gefährlichen und wachsenden Szene. Verbreitung finden seine Sichten u.a. hier:

https://diesistmeinweg.jimdo.com

Für eine neue Moschee wird ungehindert gesammelt:

 

Diese neue Örtlichkeit wird auch schon eifrig genutzt: Weiterlesen

Hippe Fundis

Über „neue“ Prediger, eine andere Art der Ansprache und alten Wein in neuen Schläuchen

Wer glaubt, islamischer Fundamentalismus zeichne sich vor allem durch das äußere Bekenntnis wie Barttracht, kurze Hosen und Häkelmütze aus, geht fehl. Auch wenn dies Zeichen einer rigiden Religionsauslegung sein können, gibt es doch eine wachsende Zahl an Salafisten und Fundamentalisten, die äußerlich nicht vom Mitschüler, Kollegen oder Kommilitonen zu unterscheiden sind. Das gab es auch schon früher, sicher. Fundamentalisten wie der ehemalige Chef der mittlerweile verbotenen IHH, Mustafa Yoldas, kam auch zu Hochzeiten, d.h. vor dem Vereinsverbot, immer westlich gewandet daher, ganz so, wie er es über den Umweg einer Schura mittlerweile an die Verhandlungstische der Hamburger Bürgerschaft geschafft hat. Oder der immer tadellos gekleidete Herr El Zayat: Unter gutem Anzug und Krawatte verbirgt sich ein Funktionär der Muslimbruderschaft.

Was den Älteren Anzug und Krawatte sind, ist den Jüngeren nur billig: Optisch ist da wenig an Erkennungsmerkmalen auszumachen. Manchmal ist ein Bart da, aber eher kürzer und gepflegt. Diese Fundamentalisten zeigen sich im Gespräch und in der persönlichen Lebensführung bzw. diese gibt Hinweise darauf. Natürlich sind auch ihre Verlautbarungen in den sozialen Netzwerken, vor allem aber ihre Einbindungen aufschlussreich. So mancher ist entweder „familiär vorbelastet“ oder er hat einen älteren Mentor, dessen Seilschaften angejahrt, aber noch nützlich sind. So fallen zum Beispiel die Weiterlesen