Polizist mit radikalem Imam solidarisch?

Die NRW-Landesregierung schiebt die Verantwortung für die Überprüfung des Düsseldorfer Kita-Imams Asmer Ujkanovic auf die Diakonie ab. Kurz darauf zeigt sich Dirk Sauerborn, der Kontaktbeamte der Düsseldorfer Polizei, beim KDDM-Cup demonstrativ mit dem bosnischen Imam.

Unbenannt

Quelle: https://www.report-d.de/Duesseldorf/Aktuelles/Fussball-und-Familienfest-Kreis-der-Duesseldorfer-Muslime-feiert-den-7.-KDDM-Cup-114917, Abruf 5.5.2019, Belegbild              Links im Bild Dirk Sauerborn, rechts Asmer Ujkanovic beim KDDM-Cup am 1.5.2019

In der letzten Woche äußerte sich die nordrhein-westfälische Landesregierung erstmals zu den Vorgängen um den Düsseldorfer Kita-Imam Asmer Ujkanovic. Die Verantwortung für die Überprüfung seiner radikalen und antisemitischen Facebook-Beiträge wurde dabei jedoch der Diakonie zugeschoben. In einer am Dienstag veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage hieß es wörtlich: „Die Landesregierung bewertet nicht die religiöse Tauglichkeit von Imamen. Gleichwohl sind Personen, die Antisemitismus oder radikal-salafistisches Gedankengut verbreiten, für eine Tätigkeit in der frühkindlichen Bildung ungeeignet. Dies in jedem Einzelfall zu prüfen, ist zunächst einmal die Aufgabe des jeweiligen Trägers.

Auffällig ist dabei, dass die Antwort der Landesregierung nicht von dem für Extremismus zuständigen Weiterlesen

Düsseldorf: Der Kita-Imam

Kooperation zwischen Diakonie Düsseldorf und KDDM befördert problematischen Imam

In Düsseldorf wurde in der letzten Woche ein gemeinsames Projekt der Diakonie Düsseldorf mit dem Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) bekannt. Das Projekt soll Toleranz fördern – von kleinauf. Doch es stellt sich neben der Abwägung, ob Religion derart identitätsbildend schon an Kindergartenkinder herangetragen werden sollte, die Frage, welche Personen diese religiöse Bildung vermitteln sollen.

In den kommenden Wochen wird Imam Asmer Ujkanovic den Kindern etwas über den Ramadan und andere Themen des Islam erzählen. Das evangelisch-muslimische Gemeinschaftsprojekt hat die Diakonie Düsseldorf als Trägerin der Kita Steubenstraße im Stadtteil Reisholz gemeinsam mit dem Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) ins Leben gerufen.

https://www.nrz.de/staedte/duesseldorf/erste-duesseldorfer-kita-im-interreligioesen-dialog-id216619355.html

Der Imam des Islamischen Kulturzentrums Düsseldorf wird seitens des KDDM entsandt:

Die Diakonie Düsseldorf hat am Freitagmorgen ein evangelisch-muslimisches Kita-Projekt vorgestellt, bei dem bald – neben einem Pfarrer – auch ein Imam religionspädagogisch mit den Kindern der Evangelischen Tageseinrichtung Steubenstraße in Düsseldorf arbeiten soll.[…] Die Kinder sollen etwas über ihre Religionen erfahren, sie als selbstverständlichen Teil ihrer Identität kennenlernen“, sagt Diakoniepfarrer Thorsten Nolting. „Für uns Evangelische ist es seit Jahrzehnten selbstverständlich, dass wir das in unsere Kita-Arbeit integrieren. Genauso selbstverständlich sollte es sein, dass wir den muslimischen Kindern das auch möglich machen. Wir sind überzeugt, dass das Projekt hilft, offen und tolerant miteinander umzugehen.“*

https://www.bild.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-aktuell/projekt-in-duesseldorf-imam-besucht-evangelischen-kindergarten-60558308.bild.html

Zum Imam Asmer Ujkanovic gibt es weitere Informationen in den Medien:

Aus diesem Grund eilt er jeden Freitag zwischen zwei Arbeitsschichten zu dem Gefängnis nach Ratingen. In seinem Hauptberuf arbeitet er seit 2000 als Fahrer bei der Rheinbahn. Auch diesmal muss er nach dem Gebet um 16.50 Uhr die Buslinie 835 übernehmen. Die Rheinbahn teilt seine Arbeitsschichten extra so ein, dass er jeden Freitag gegen Mittag Zeit hat, zur JVA zu fahren. Weil Asmer Ujkanovic Islamwissenschaften in Bosnien studiert hat und damit ein ausgebildeter Imam ist, wurde er vom Kreis der Düsseldorfer Muslime für diese Arbeit in der JVA vorgeschlagen.

https://www.express.de/duesseldorf/asmer-ujkanovic-dieser-imam-ist-gleichzeitig-rheinbahn-fahrer-1753128

Da ist Asmer Ujkanovic, Bus- und Bahnfahrer von Beruf, dazu Imam der bosnischen Gemeinde.“

https://www.zeit.de/2016/19/integration-fluechtlinge-heimat-deutschland/komplettansicht

In der Selbstdarstellung sieht das dann so aus:

Das ist das Bild zur Mehrheitsgesellschaft. Das Marketing. Auch erwachsene Frauen sind auf dem Bild, das für die „Zeit“ gemacht wurde, unbedeckt. Oftmals können jedoch die tatsächlich vertretenen Haltungen an Äußerungen oder Handlungen erkannt werden. Wofür der Imam, der in die Kitas soll, tatsächlich steht, kann man daraus ableiten, was er in den sozialen Medien teilt. Weiterlesen