Hizbollah-Fans am Bieberer Berg?

Über einen schiitischen Verein in Offenbach

Im eher ruhigen Offenbach Bieber residiert seit einigen Jahren ein schiitischer Verein, dessen Vorstand das Gebäude in der Nähe der S-Bahn-Station für die eigenen Bedürfnisse umbaute. Der Verein Islamisches Kulturzentrum Ehl-i Beyt Offenbach e.V. ist seit 2011 eingetragen:

Der Verein agiert nach außen hin in der Umgebung relativ ruhig und zur Mehrheitsgesellschaft hin derzeit unauffällig. Im September fand in Offenbach eine Zusammenkunft zum Aschura-Fest statt. In dem Video sind auch Kinder zu sehen, die mit Stirnbinden versehen sind:

Ab 1:13:30 ist der Funktionär des Bieberer Verein zu sehen, der als „Mektebi önderi“, als Vorschulleiter, bezeichnet wird. Es handelt sich um Muhammed Avci. Ab 1:58 etwa sind Kinder eingeblendet, darunter eine Spielszene mit einem möglicherweise durstenden Kleinkind  Der kleine Junge versucht bei Darreichung dann das Wasser bis auf den letzten Tropfen noch aus der Schale zu kriegen. Das Motiv des Dursts und der Wasserreichung stammt aus dem schiitischen Gründungsmythos um die Schlacht von Kerbela (das ist auch das Motto der Zusammenkunft).

Die Einrichtung ist im Dachverband IGS:

Quelle: Seite der IGS, Abruf 18.11.2018

Auf dem zuzuordnenden Facebook-Account sind nun einige weitere Einblicke möglich. Zum Beispiel wird auf diese Kundgebung, eine „Jerusalem-Demo“ im Jahr 2016 verwiesen, die in Frankfurt stattfand. Die Offenbacher Gemeinde Ehl i beyt mitten drin:

 

Diese Demo ist in mehrfacher Hinsicht interessant. Gegen Ende spricht auch der Bieberer Funktionär Avci. Auch was auf dieser Demo mitgeführt wird, ist nicht unbeachtlich. Beispiele: Weiterlesen

Al Quds Tag: Judenfeindliche Kundgebung in Berlin morgen

Alle Jahre wieder in Berlin israelfeindliche Demonstration angemeldet

Ein sogenannter Al Quds Marsch, der am Tag nach dem iranischen „Al Quds Tag“ angesetzt ist, wird morgen in Berlin stattfinden. Al Quds – das ist Jerusalem. Die Erfindung des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Chomeini, wird begangen werden, um gegen Juden und Israel auch in Deutschland aufzurufen. Das wird – wie in den vergangenen Jahren – eine Menge Personen und Organisationen zusammenzubringen, deren sonstiger Umgang nicht immer von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Der iranische „Feiertag“ an sich existiert schon länger. Chomeini rief 1979 zum ersten Mal dazu auf, Israel, ergänzend auch die Gottlosen an und für sich, zu vernichten. Dazu wird eine Gemeinschaft der Muslime beschworen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Quds-Tag#Festlegung_des_Datums

In der Diaspora finden sich mehr unterschiedlich ausgerichtete Gruppen als im Iran. Für einen Tag vereint durch ihre Gegnerschaft zu Israel, werden dem nicht mehr nur Schiiten folgen, sondern ein bunter Strauß an israelfeindlichen Gruppierungen. Immer wieder kommt es zu erheblichen Ausfällen und Hassreden gegen Israel und Juden:

Ein knapper Überblick über Teile der diesjährigen Unterstützerszene morgen wird in diesem lesenswerten Beitrag geboten:

Unter den Teilnehmern finden sich Unterstützer von Terrorgruppen wie Hamas oder PFLP, besonders jedoch der Hisbollah. Auf der offiziellen Webseite der Veranstaltung liest man davon nichts, dafür aber die Behauptung, der Marsch trete für „Frieden auf der ganzen Welt“ ein. Das wirkt umso bizarrer, wenn man sich dessen wichtigste Köpfe anschaut.Weiterlesen