Bubenheims Dystopie

Frank Bubenheim alias Abdullāh as-Sāmit Frank Bubenheim ist ein deutscher Konvertit* Jahrgang 52, der seit längerem in Amman, Jordanien, lebt. Er erstellte vor Jahren eine weitere Übersetzung des Korans ins Deutsche zusammen mit Nadeem Elyas, einem ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime. Diese Version ist die von der Koranverteilungsaktion „Siegel der Propheten“ verteilte Übersetzung. „Siegel der Propheten“ bzw. Erol Selmani hatten die Genehmigung seinerzeit von Bubenheim eingeholt.

Trotzdem er in der Ferne weilt, ist Bubenheim über seine deutschsprachigen Internetaktivitäten präsent, z.B. über seine Seite:

http://www.dar-ul-ilm.de

Registriert ist die Domain auf den Namen und eine (Phantasie-?)Adresse in Pakistan. Aber es muss nach denic-Richtlinien als Admin-c immer noch eine natürliche Person benannt sein. Hier ist das ein Herr Röll aus Bremen, der aber nur pro forma zur Verfügung zu stehen scheint.

Über seinen Facebook-Account steht Bubenheim in Kontakt mit seiner deutschen Anhängerschaft:

https://www.facebook.com/profile.php?id=1099129533&fref=ts

Auf seiner deutschen Webpräsenz lässt Bubenheim einige Prediger in Videos agieren bzw. stellt deren Aktivitäten vor. Einer davon ist der im Frankfurter Raum agierende jüngere Prediger Ibn Hajjar: Weiterlesen

Hajjar, Ibn Hajjar

Neue Gesichter der aktiven Predigerszene wirken zunächst eher im Verborgenen. Mal in einer Moschee, mal bei einer Wohnungs-Dawa (Missionierung). Wie überall müssen sie sich Ruf und Breitenwirkung erst erarbeiten. Einer, der für „Die wahre Religion“ vor einiger Zeit Videos erstellte, ist ein junger Mann, der sich als Prediger „Ibn Hajjar“ nennt.

„Ibn Hajjar“ ist im Frankfurter Raum aktiv. Das sieht man an den Hintergründen und Orten, die er für seine Videos wählt. Etliche Videos wurden in der schönen Kulisse des Frankfurter Palmengartens gedreht. Im Palmengarten sind Filmaufnahmen eigentlich genehmigungspflichtig. Auf Hinweis hin erfolgte zwar keine Antwort des Palmengartens, aber soweit bekannt wurden dort keine weiteren Videos erstellt. Andere Videos wurden im Offenbach im Büsingpark gedreht.

Die Videos sind meist kürzer und an eine verringerte Aufmerksamkeitsspanne angepasst. Die Filme an sich sind nicht arg spektakulär; sie zeigen aber in der Gesamtschau (Inhalt, Orte, Verbreitung, Benennung) Strukturen und Vernetzungen auf. Zwei Beispiele:

 

 

 

Bei seinem Besuch Mitte Juni letzten Jahres in Frankfurt traf Sven Lau auch auf Ibn Hajjar:

 

 

Aber auch mit den Brüdern Belkaid bzw. „Medizin mit Herz e.V.“, früher als „Medizin ohne Grenzen e.V.“ firmierend, ist man nicht nur bekannt, sondern kommt auch zu Gast, hier bei einem Fußballturnier Mitte Juni 2014 in Frankfurt Fechenheim:

 

 

[Bei 1:08 wird Ibn Hajjar angekündigt. Ab 1:40 ist ein wichtiger LIES- und „Wacht Auf!“-Aktivist aus Frankfurt zu sehen, der aber seit Monaten nicht mehr öffentlich auftritt. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit macht er gerade Urlaub im blutigen Süden.]

Eine bei einem Besuch in NRW gehaltene Predigt aus diesen Tagen findet sich wiederum bei LIES NRW. So ähnlich mag er sie zwei Tagen danach auch im Grünen in Frankfurt vorgetragen haben:

 

 

„Ibn Hajjar“ ist also bestens vernetzt in der hiesigen Szene und darüber hinaus. Sicher ein Gesicht, das man sich merken muss, auch wenn er zur Zeit keine Videos macht.