Buy one get two: Abou Nagie und Zakir Naik

Abou Nagie trifft Zakir Naik in Indonesien

Seit dem Verbot der Gruppierung „Die wahre Religion“ war es stiller geworden um Ibrahim Abou Nagie, den Initiator der Aktion. Insbesondere besteht öffentlich Unkenntnis hinsichtlich seines konkreten Aufenthaltsorts, im Gespräch waren u.a. Malaysia und Indonesien:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/11/15/verbot-von-lies-wo-ist-abou-nagie/

Da gegen das Verbot Beschwerde eingelegt wurde, wird sein Anwalt wissen, wo er sich aufhält. Öffentlich bekannt wurde davon jedoch bislang nichts.

http://www.n-tv.de/politik/Salafisten-protestieren-gegen-Lies-Verbot-article19350736.html

Eine Bestätigung aus anderer Quelle als den Behauptungen auf einem Account, der wohl von seinem Umfeld geführt wird, war direkt nicht möglich.

https://www.welt.de/politik/ausland/article159586474/Von-Ibrahim-Abou-Nagie-fehlt-jede-Spur.html

Indirekt ergibt sich jedoch aktuell ein Hinweis aus relativ neuen Bildern. Zakir Naik wird seit einigen Wochen von Interpol gesucht:

http://timesofindia.indiatimes.com/india/nia-approaches-interpol-for-red-corner-notice-against-zakir-naik/articleshow/58631670.cms

Vor wenigen Wochen traf sich Abou Nagie mit Zakir Naik, wie Bildmaterial nahelegt:

 

Auf dem Account wird später auch auf die Suchmeldung verwiesen: Weiterlesen

Hilfsvereine: Sieben Ähren für Indonesien

Über den Frankfurter Hilfsverein „Sieben Ähren e.V.“ und seine Mimese

Liest man den Namen des Frankfurter Hilfsvereins „Sieben Ähren e.V.“, so steigen Assoziationen an Überlieferungen aus der Bibel auf. Die Geschichte von den sieben fetten und den sieben dürren Ähren stammt aus dem Buch Mose. Erzählt wird dort die Geschichte von Joseph, der die Träume des Pharao deutet. Der Traum steht so in der Bibel, 1. Mose 41:

5 Und er schlief wieder ein, und ihn träumte abermals, und er sah, daß sieben Ähren wuchsen an einem Halm, voll und dick. 6 Darnach sah er sieben dünnen Ähren aufgehen, die waren vom Ostwind versengt. 7 Und die sieben mageren Ähren verschlangen die sieben dicken und vollen Ähren. Da erwachte Pharao und merkte, daß es ein Traum war.

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/41/

Der Vereinsname könnte also Bezug auf diese Stelle in der Bibel nehmen.

Ein Motiv mit sieben Ähren findet sich jedoch auch im Koran in der Sure 2, Vers 261. Dort heißt es:

Das Gleichnis derjenigen, die ihren Besitz auf Allahs Weg ausgeben, ist das eines Saatkorns, das sieben Ähren wachsen läßt, (und) in jeder Ähre hundert Körner. Allah vervielfacht, wem Er will. Und Allah ist Allumfassend und Allwissend.

http://islam.de/13827.php?sura=2

Es geht also um den Verdienst, den Mildtätikeit im Namen des Glaubens einbringen soll im Diesseits und Jenseits.

Ein Verein, der sich so nennt, spielt also gleichzeitig mit den christlich und den islamisch konnotierten Assoziationen. Bei Sichtung der Internetpräsenz des Vereins klärt sich dies jedoch.

Die Seite des Vereins:

http://www.siebenaehren.de/

Dort wird v.a. auf muslimische Spender abgestellt, Spender, die mit den Worten Zakat (pflichtgemäße Abgaben, Almosen) und Sadaqah (freiwillige Abgabe, Spende) etwas anfangen können.

Wer auf der Vereinsseite interessiert ist, welche Personen nun hinter dem Verein stehen, die Personen also, an die im Zweifelsfall das Geld geht, wird beim Impressum fündig: Weiterlesen