Düsseldorf: Der Kita-Imam

Kooperation zwischen Diakonie Düsseldorf und KDDM befördert problematischen Imam

In Düsseldorf wurde in der letzten Woche ein gemeinsames Projekt der Diakonie Düsseldorf mit dem Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) bekannt. Das Projekt soll Toleranz fördern – von kleinauf. Doch es stellt sich neben der Abwägung, ob Religion derart identitätsbildend schon an Kindergartenkinder herangetragen werden sollte, die Frage, welche Personen diese religiöse Bildung vermitteln sollen.

In den kommenden Wochen wird Imam Asmer Ujkanovic den Kindern etwas über den Ramadan und andere Themen des Islam erzählen. Das evangelisch-muslimische Gemeinschaftsprojekt hat die Diakonie Düsseldorf als Trägerin der Kita Steubenstraße im Stadtteil Reisholz gemeinsam mit dem Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) ins Leben gerufen.

https://www.nrz.de/staedte/duesseldorf/erste-duesseldorfer-kita-im-interreligioesen-dialog-id216619355.html

Der Imam des Islamischen Kulturzentrums Düsseldorf wird seitens des KDDM entsandt:

Die Diakonie Düsseldorf hat am Freitagmorgen ein evangelisch-muslimisches Kita-Projekt vorgestellt, bei dem bald – neben einem Pfarrer – auch ein Imam religionspädagogisch mit den Kindern der Evangelischen Tageseinrichtung Steubenstraße in Düsseldorf arbeiten soll.[…] Die Kinder sollen etwas über ihre Religionen erfahren, sie als selbstverständlichen Teil ihrer Identität kennenlernen“, sagt Diakoniepfarrer Thorsten Nolting. „Für uns Evangelische ist es seit Jahrzehnten selbstverständlich, dass wir das in unsere Kita-Arbeit integrieren. Genauso selbstverständlich sollte es sein, dass wir den muslimischen Kindern das auch möglich machen. Wir sind überzeugt, dass das Projekt hilft, offen und tolerant miteinander umzugehen.“*

https://www.bild.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-aktuell/projekt-in-duesseldorf-imam-besucht-evangelischen-kindergarten-60558308.bild.html

Zum Imam Asmer Ujkanovic gibt es weitere Informationen in den Medien:

Aus diesem Grund eilt er jeden Freitag zwischen zwei Arbeitsschichten zu dem Gefängnis nach Ratingen. In seinem Hauptberuf arbeitet er seit 2000 als Fahrer bei der Rheinbahn. Auch diesmal muss er nach dem Gebet um 16.50 Uhr die Buslinie 835 übernehmen. Die Rheinbahn teilt seine Arbeitsschichten extra so ein, dass er jeden Freitag gegen Mittag Zeit hat, zur JVA zu fahren. Weil Asmer Ujkanovic Islamwissenschaften in Bosnien studiert hat und damit ein ausgebildeter Imam ist, wurde er vom Kreis der Düsseldorfer Muslime für diese Arbeit in der JVA vorgeschlagen.

https://www.express.de/duesseldorf/asmer-ujkanovic-dieser-imam-ist-gleichzeitig-rheinbahn-fahrer-1753128

Da ist Asmer Ujkanovic, Bus- und Bahnfahrer von Beruf, dazu Imam der bosnischen Gemeinde.“

https://www.zeit.de/2016/19/integration-fluechtlinge-heimat-deutschland/komplettansicht

In der Selbstdarstellung sieht das dann so aus:

Das ist das Bild zur Mehrheitsgesellschaft. Das Marketing. Auch erwachsene Frauen sind auf dem Bild, das für die „Zeit“ gemacht wurde, unbedeckt. Oftmals können jedoch die tatsächlich vertretenen Haltungen an Äußerungen oder Handlungen erkannt werden. Wofür der Imam, der in die Kitas soll, tatsächlich steht, kann man daraus ableiten, was er in den sozialen Medien teilt. Weiterlesen

Wolfsburg: Schwarz-weiß ist das neue bunt

Wolfsburger Kulturzentrum mit Doppelstrategie

Die Islamische Kulturzentrum Wolfsburg war auf diesem blog schon mehrfach Thema. Hier zur Finanzierung und dahinter stehender Ideologie

https://vunv1863.wordpress.com/2017/04/05/moschee-report-diesmal-eine-ganz-andere-moschee/

Leider hat die bisherige öffentliche Aufmerksamkeit nicht dazu geführt, dass sich in Wolfsburg etwas bewegt hätte. Allenfalls werden die „Sphären“ jetzt noch stärker getrennt.

Die WAZ berichtet über die Eröffnung eines „Jugendraumes“ in dieser Moschee:

http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/Jugendraum-im-Islamischen-Kulturzentrum-eroeffnet

Benannt wird eine Förderung durch „Demokratie leben“.
Nicht benannt wird hingegen, dass dieser Verein der Muslimbruderschaft nahesteht.

Wohin die Reise geht, kann man hier erahnen:

Es wird religiös konnotiert.

es sind sie, die wahrhaft verderbt sind“ [gemeint sind die, die Gott „vergessen“ haben]
nicht gleich sind jene, die für das Feuer bestimmt sind“ [dito]

Man fragt sich, warum dieser Vers ausgewählt wurde.
Da hilft auch das „diversity“-buzzword nichts mehr.
Das ist sehr dichotom.
Und der lokale politische Akteur spricht von „euren Jugendlichen“, denen Raum gegeben wird.
Ach.
Er vergleicht, wohl ernst gemeint, die Jugendarbeit bei den Pfadfindern mit dieser religiösen Jugendarbeit.
Warum fördert die Stadt Wolfsburg so etwas? Das wird vielleicht hier ersichtlich. Man projiziert kirchliche Jugendarbeit auf diesen Verein und hält das für dasselbe:

https://scontent-frt3-2.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/23755182_1874749799219055_8522370573935554808_n.jpg?_nc_cat=0&oh=ab7b3f899b207c3e5b0c205e0a933a84&oe=5BC82BF4

Wolfsburg sollte einmal eine realitätsnähere Sicht auf die Einrichtung gewinnen, bevor sie da öffentliche Gelder geben. Wurde beim Verfassungsschutz Niedersachsen nachgefragt? Wohl kaum.
Da wird also am falschen Ort gespart: Jugendarbeit darf nicht in die Hände solcher Akteure gegeben werden, darf nicht Teil einer solchen Institution sein. Man unterstützt damit eine letztlich segregative Jugendarbeit, mag da noch so oft „diversity“ draufstehen. Man fördert deren ureigene und religiöse Verbandsarbeit wenigstens mittelbar, denn Jugendlich lernen, dass dort Jugendarbeit angeboten wird.

Indem die lokale Presse das Problem nicht benennt, sehen sich weder Verein noch Stadt veranlasst, etwas an ihren Handlungen zu ändern. So kommt es, dass die Gemeinde trotz ihrer Einbindungen mittelbar öffentlich gefördert wird. So kommt es, dass die Stadt beim Mummenschanz mitmacht, um keine Alternativen (die vielleicht teurer wären) anbieten zu müssen.

Denn dort ist man definitiv unbelehrt. Weiterlesen