Inkognito in Hamburg

Dänemark bannt schiitische Imame

Dänemark führt seit etwa einem Jahr eine Liste von Personen, deren Auftritte und auch Einreise aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung unerwünscht sind. Diese Liste wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert.

Neu hinzugekommen sind kürzlich zwei Iraner, die international auftreten und schon in verschiedenen Ländern auftraten und wirkten.

Die von Dänemark geführte Liste unerwünschter Personen ist hier einsehbar:

https://www.nyidanmark.dk/en-GB/Words-and-concepts/US/Religious-workers/Religious-preachers-with-entry-ban/

Aufgeführt sind neu Mansour Leghaei und Hamza Sodagar.

Die Herren befinden sich nicht nicht zufällig in der Gesellschaft von Personen wie Bilal Philips oder Zakir Naik, also international bekannten Hasspredigern. Die beiden Herren stehen selber für die Weiterverbreitung pro-iranischer Propaganda in „westlichen“ Ländern.

Leghaei war in Nigeria und Australien für die Gründung schiitischer Einrichtungen verantwortlich. In Australien wurde er breiter bekannt, da er vergeblich versuchte, einen dauerhaften Aufenthaltsstatus zu erlangen, nachdem er zuerst als Gutachter für Halal-Fleisch eingereist war. Australien lehnte dies ab wegen Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit:

https://en.wikipedia.org/wiki/Mansour_Leghaei

Leghaei wollte dies nicht hinnehmen. Die ganzen rechtlichen Auseinandersetzungen dauerten über ein Jahrzehnt, bis er im Jahr 2010 ausreisepflichtig wurde. Das von ihm aufgebaute „Imam Husain Islamic Centre“ besteht weiterhin in der Nähe von Sydney:

http://ihic.org.au/imam-husain-islamic-centre/

Aus der Ferne bietet der Herr Leghaei weiterhin seine Unterrichte für die australische Community an:

https://www.facebook.com/ImamHusainIslamicCentre/

Der Geist, der über dem Zentrum schwebt, wird deutlich:

Schon früh waren die problematischen Absichten ersichtlich:

The Australian Security and Intelligence Organisation recorded several adverse security assessments against Sheik Mansour, some of which apparently stem from a 1995 airport search in which he was found entering Australia with $10,000 in cash as a “donation” from Iran to an Islamic centre in Melbourne.

During the same search, officers at Sydney airport also took copies of a notebook in which Sheik Mansour quoted scholars on the subject of jihad that, ­according to an ASIO translation Sheik Mansour disputes, spoke of the need for Muslims to kill ­“enemies of Islam”.“

https://www.theaustralian.com.au/national-affairs/iranian-suspected-of-spying-a-director-of-islamic-centre/news-story/61859b81091866011166ffd55655c9f7

Im Jahr 2015 war dann wohl auch ein anderer Gastredner aus den USA in diesem australischen Zentrum, der Herr Hamza Sodagar. Auf der ursprünglichen Seite des Zentrums wurden die vorher eingestellten Unterweisungen* von ihm gelöscht, daher aus dem webarchiv:

https://web.archive.org/web/20161004174027/http://www.ihic.org.au:80/Multi-Media/Video/Albums/Muharram-2015

Ein Ausschnitt aus einer Unterweisung ist hier verfügbar, Original in englischer Sprache:

 

Der Herr Sodagar findet sich, wie oben angemerkt, ebenfalls auf der dänischen Liste. Und er zieht dann auch die Linie zu deutschen islamistischen Schiiten. Der Herr Sodagar war nämlich 2016 in Weiterlesen

Delmenhorst – Teheran und zurück

 

Aktivitäten-Übersicht Muslim-Markt Quelle:

Über den kleinen, sehr speziellen islamistischen Familienkonzern der Brüder Özoguz

Die türkischstämmigen Ingenieure und Brüder Dr. Yavuz Özoguz und Dr. Gürhan Özoguz sind seit vielen Jahren auf einem Handlungsfeld tätig, das man grob und selbstdefiniert „Dienst an der islamis(tis)chen Gemeinschaft“ nennen könnte. Von außen ist das ganze zwar weniger hehr, da die beiden Herrschaften überzeugte Islamisten schiitischer Prägung sind; selbstempfunden wollen sie jedoch wohl allen Muslimen Dienste und spezielle Angebote zur Verfügung stellen. Da davon einiges kostenpflichtig ist, wie z.B. „Halal-Zertifikate“ der Firma m-haditec GmbH, s.u., dient diese Art der Betätigung wohl auch vorwiegend dem Broterwerb.

Die islamistischen Haltungen, insbesondere die Sympathie und Nähe zum iranischen Regime, brachten sie früh ins Visier der Sicherheitsbehörden. Ihre bekannteste Aktivität ist das Portal „Muslim-Markt“, das bereits seit 1999 besteht.

In einem Interview in der taz vom letzten Jahr geben sie einige ihrer Eigenbetrachtungen preis:‘

http://www.taz.de/!5272002/

Ein recht aktueller „Offener Brief“ an Sigmar Gabriel von Y. Özoguz:

http://www.muslim-markt-forum.de/t1408f2-Brief-eines-tuerkischstaemmigen-Menschen-in-Deutschland-an-Aussenminister-Gabriel.html

Zur Schwester Aydan Özoguz, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist:

https://www.merkur.de/politik/integrationsbeauftragte-ministerin-oezoguz-brueder-sind-islamisten-zr-3274550.html

Es gibt Wikipedia-Artikel über die Brüder.

Die beiden haben beste Beziehungen bis in iranische Regierungskreise:

Vor Ort soll dann Yavuz Özuguz, Vorsitzender der Delmenhorster schiitischen Gemeinde und des bundesweiten Vereins „Islamischer Weg“ die Türen geöffnet haben. „Mein Bruder und meine Wenigkeit genießen in Iran ein hohes Ansehen“, sagte Özuguz der „NWZ“. Özuguz hatte die Reise gemeinsam mit seiner Frau begleitet. Sie gelten als Betreiber der Internetseite Muslim-Markt, die schon ins Visier der Verfassungsschützer geraten ist. Auch im Antisemitismusbericht der Bundesregierung findet die Online-Plattform Erwähnung.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/iran-fdp-politiker-claus-huebscher-zu-besuch-bei-mahmud-ahmadinedschad-a-831165.html

Neben den Brüdern sind im „Familienkonzern“ auch die Gattin von Y. Özogut, Fatima Özoguz:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fatima_%C3%96zoguz

http://web.archive.org/web/20110408020218/http://www.al-shia.de/familie/interviewfatimaoezoguz.htm

und weitere Verwandte (Kinder) tätig. Bei dem Verlag, der der einen Firma m-haditec GmbH angeschlossen ist, finden sich eine Auswahl der Aktiven:

 

Der Verlag hat religiöse Schriften im Programm. Auch eine Reihe religiöser Kinderbücher sind dabei.

So haben sie über die Jahre einen ganzen Strauß an Betätigungen an den Tag gelegt, der sich in der Breite auch in dem Übersichtsbild im „Muslim-Markt“, hier ganz oben, spiegelt.

http://www.muslim-markt.de/Service/werist.htm

Die wirtschaftlichen Betätigungen erscheinen vornehmlich über eine Firma, die m-haditech GmbH Weiterlesen