Familiy Business II

Über die ATIB und den dahinter stehenden Celebi-Clan

Fortsetzung zu:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/08/07/family-business/

Die dem Spektrum der sog. Grauen Wölfe angehörende ATIB war in den letzten Tagen Gegenstand einer breiteren Aufmerksamkeit. Zum einen wurde die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dağdelen, Annette Groth, weiterer Bundestagsabgeordneter und der Fraktion DIE LINKE veröffentlicht, in der einigen interessanten Fragen nachgegangen wird.

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Zum anderen war in der BILD am Sonntag der stellvertretenden Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Mehmet Alparslan Celebi, der Sohn des Gründer des ATIB und Vorstandsmitglied erwähnt worden:

http://vorab.bams.de/mehrheit-der-deutschen-fuer-ende-des-fluechtlingsabkommens-mit-der-tuerkei/

Wichtig in der Beurteilung von Gruppierungen und Organisationen sind neben den Verbindungen auch die Finanzströme und die direkten Kooperationen. Nach bisherigem Kenntnisstand, s. Antwort der Bundesregierung, ging man davon aus, dass ein kleiner Teil der ATIB-Imame aus der Türkei bezahlt wird:

Die ATIB gibt an, „weder Verbindungen zu einer Partei noch einer staatlichen Institution“ in der Türkei zu haben (www.atib.org/de/content.php?baslik=haberler&detay=Die-atib-verurteiltdie-verleumdungskampagne-des-verbands-im-zdf). Diese Behauptung steht im Widerspruch zur Feststellung in einer Publikation des BMFSFJ, wonach in einigen ATIB-Moscheen Religionsbeamte des Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet Işleri Başkanliǧi) als Imame tätig sind, deren Gehalt zum Teil aus dem türkischen Staatshaushalt bezahlt wird. Diyanet Işleri Başkanliǧi ist eine Behörde in der Türkei, die direkt dem türkischen Ministerpräsidenten untersteht (www.bmfsfj.de/doku/Publikationen/engagementtuerkisch/1-Einleitung/
1-4-verbaende,did=44816,render=renderPrint.html).

Nach einer jüngsten Einlassung von Mehmet Alparslan Celebi werden jedoch seit Jahren alle Imame Weiterlesen

Family Business

Über eine deutsch-türkische generationenübergreifende familiäre Arbeitsteilung

Die Avrupa Türk-İslam Birliği (ATIB), eine Organisation aus dem Spektrum der türkischen Grauen Wölfe, gewinnt derzeit an Gewicht und Bedeutung. Bei der Gruppierung, die in einigen Bundesländern unter Beobachtung der Landesämter für Verfassungsschutz steht, werden ihre Verflechtungen nun auch öffentlich sichtbarer. Die ATIB ist unter anderem Gründungsmitglied des Zentralrats der Muslime Deutschlands (ZMD). Wenig bekannt war, dass die Imame der ATIB-Moscheen zum Teil vom türkischen Staat bezahlt werden 1, was auch durch Eigendarstellung verschleiert wurde.2

Die Türkei unterhielt demnach nach den Verfassungsschutzberichten über die Jahre eine Art Lobby-Organisation, die hinsichtlich ihrer Ausrichtung einen klareren Abgrenzungskurs zur deutschen Gesellschaft und auch zur verfassungsmäßigen Ordnung betrieb, wenn auch nicht nach öffentlicher Eigenbekundung. Darüber mag sich mancher, der die DITIB als Verhandlungspartner für Schulunterricht sah, getäuscht haben: Es bestand dem Anschein nach eine Art Arbeitsteilung, hier mehr der religiös konnotierte Bildungssektor, dort mehr die religiös konnotierte, kulturell verbrämte Politik. Diese Arbeitsteilung, die geeignet war, die Öffentlichkeit und auch die politischen Entscheider zu täuschen, wird strukturell (s. gestriger Beitrag) zunehmend aufgehoben. Die DITIB wurde als einem liberalerem Islamverständnis angehörend verortet (was auch zeitweise und örtlich unterschiedlich der Fall gewesen sein mag) und als relativ unabhängig von türkischen Vorgaben ausgegeben. Dies entsprach – wie aktuell immer deutlicher wird – nicht umfänglich der Realität. Im Zuge der stärkeren Betonung des Nationalen und Religiösen unter Recep Tayyip Erdogan nähert sich die DITIB öffentlich den Haltungen der ATIB an während die ATIB versucht, sich in Deutschland als religiöser Kulturverein zu positionieren, der wenig politisch sei. Zugleich wird massiv versucht, die Geschichte der ATIB und insbesondere wohl auch ihres Gründers Musa Serdar Celebi vergessen zu machen.

https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_der_T%C3%BCrkisch-Demokratischen_Idealistenvereine_in_Deutschland

Bewirkt wurde dieses, indem sich der Gründer offiziell von der Leitung der ATIB zurückzog und vor Jahren ein öffentlich weniger vorbelasteter Weggefährte Celebis, Ihsan Öner, den Vorsitz übernahm. Auf diese Weise wurde versucht, der ATIB ein besseres Image zu verschaffen.
Der Sohn des Gründers, Mehmet Alparslan Celebi, ist seit Mai 2016 als Stellvertreter Aiman Mazyeks im ZMD benannt. Celebi jun. soll als Vertreter einer neuen Generation das darstellen, was sich Deutschland als Einwanderungsgesellschaft idealtypisch unter einer integrierten Person vorstellt. Hier geboren und aufgewachsen, formal gebildet, soll und will er dem Anschein nach jedoch die Tradition fortführen ohne dass dies allzu offensichtlich ist:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/06/01/next-generation/

Dies wird ermöglicht, indem der Celebi sen. in Deutschland weniger stark im Fokus der Öffentlichkeit ist. In der Türkei bietet sich jedoch ein anderes Bild. Celebi sen. ist Weiterlesen

Die „Osmanische Generation“ formiert sich

Neues Projekt von ATIB, DITIB und IGMG: „Young Ummah“

Die meisten Menschen assoziieren mit jungen Menschen Positives: Sie gelten als frisch und „unverdorben“, werden für offen, freundlich und friedlich gehalten.

So weit das Klischee, das ja auch oft zutrifft. Junge Menschen können jedoch auch schon – weil man ihnen wenig Wahl ließ oder sie Dinge noch nicht einordnen können – indoktriniert sein und dann besonders fanatisch. Man denke an die Pimpfe der Nationalsozialisten etwa oder die Roten Garden Maos. Totalitäre Regime phantasierten meist auch von einer neuen Generation, einem neuen Menschen, den der feste Glaube an die Ideologie leitet. Der „alte Mensch“ war dann meist der politische Gegner, dem der Kampf angesagt wurde.

Auf die Jugend war man also schon zu anderen Zeiten aus und versuchte, sie zu indoktrinieren, um sie dann maximal benutzen zu können. Das ist kein Phänomen zwangsläufig der Vergangenheit. Von Bubenheim bis zu britischen Hardcore-Fundamentalisten (Sabeel, Hizb ut Tahrir z.B.) wird der Traum einer islamischen Jugend geträumt, die sich vereinigt. Das ist jedoch nicht nur dieser islamistischen Richtung eigen, es gibt mehr Denkschulen, mal mehr, mal weniger nationalistisch in der Konnotation, die das imaginieren. Offen agiert man wenig martialisch, eher geschmeidig sich den Bedingungen und Gegebenheiten anpassend. Schließlich ist man in den meisten Ländern in der Minderheit. Den besonderen Schutz, den Minderheiten (zu Recht) in Europa genießen, weiß man aber für die politische Agenda geschickt zu nutzen: Die menschenfreundlichen Werte werden für wenig Humanes und Egalitäres nur benutzt.

Etwas, was sich seit einiger Zeit schon auf Portalen wie „Osmanische Generation“ abbildete, spielt sich nun auch im realen Leben ab: Eine Vereinigung zunächst der türkischstämmigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird betrieben. Man findet sich in einer Art neuem Jugend-Dachverband zusammen, der sich „Young Ummah“ nennt. Der Begriff ist in gewisser Weise gut gewählt, ermöglicht er doch weiteren Gruppierungen, sich anzuschließen, und er klingt zugleich nicht nach den fundamentalistischen jungen Muslimen (ATIB!), die das betreiben. Er klingt frisch und international. Der Name ist auf Zuwachse gehäkelt. Bestens geeignet also, um mit politisch Aktiven, potentiellen Fördermittelgebern oder auch der Presse Katz und Maus zu spielen.

Die drei Jugendverbände von ATIB, DITIB und IGMG machen also unter diesem Namen gemeinsame Sache.

Es bestehen bereits erste Ortsverbände, beispielhaft: Weiterlesen

Selbst- und Fremdbild

Befragung der Uni Münster zur Selbstverortung Türkischstämmiger

Gestern wurde eine Erhebung der Universität Münster vorgestellt, die Antworten auf Fragen zur Selbstverortung Türkischstämmiger in Deutschland ermöglichen sollte. Dazu ist zu wissen, dass das keine aktuelle Umfrage ist. Diese Umfrage wurde vor der Debatte um den Armenier-Genozid gemacht und manches – darf man nach den erhitzten Reaktionen vermuten – hat sich seither zumindest in der temporären Selbstwahrnehmung verändert:

Für die repräsentative Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster gut 1.200 Zuwanderer aus der Türkei und ihre Nachkommen ab 16 Jahren zu Integration, Religiosität und Akzeptanz durch die Mehrheitsgesellschaft. Die Interviews fanden zwischen November 2015 und Februar 2016 telefonisch statt, teils in deutscher, teils in türkischer Sprache.

Presse-Zusammenfassung:

https://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2016/jun/PM_Integration_und_Religion_aus_Sicht_Tuerkeistaemmiger.html

Volltext:

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Von der ersten Generation haben nur 28 Prozent die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Interessanterweise ist das umgekehrt proportional zum Wunsch nach der Identität des Herkunftslandes: „86 Prozent der zweiten und dritten Generation denken, man solle selbstbewusst zur eigenen Herkunft stehen, aber nur 67 Prozent der ersten Generation.“ Aus der Zahl kann man erkennen, dass eine relevante Rückbesinnung stattfindet, eine Re-Ethnisierung. Das kann evtl. auf die zunehmende und leider abgrenzende Selbstorganisation zurückzuführen sein. Die Bildung insbesondere türkisch dominierter Parallel-Strukturen gibt dieser Tendenz wahrscheinlich Dynamik.

Zugleich lassen die Ergebnisse der Umfrage einen beträchtlichen Anteil an islamisch-fundamentalistischen Einstellungen erkennen, die schwer mit den Prinzipien moderner Gesellschaften zu vereinen sind, wie der Soziologe darlegte. Die Hälfte der Befragten stimmt dem Satz zu „Es gibt nur eine wahre Religion“. 47 Prozent halten die Befolgung der Islam-Gebote für wichtiger als die deutschen Gesetze. Ein Drittel meint, Muslime sollten zur Gesellschaftsordnung aus Mohammeds Zeiten zurückkehren. 36 Prozent sind überzeugt, nur der Islam könne die Probleme der Zeit lösen.

Auf u.a. Seite 17 des Volltextes zeigen sich erhebliche Zustimmungswerte zu Haltungen, die den Islam als Religion immunisieren.  Relevant ist auch, dass die Vorstellung, man müsse sich an die deutsche Kultur anpassen, erheblich (-20 Prozent) abgenommen hat.

 

Augen zu 160617

Bild: http://www.biblekids.eu/new_testament/ miracles_%20of_%20Jesus/miracles_%20of_%20 Jesus_coloring/Bartimaeus_7.jpg

Vor der der Armenier-Resolution (02.06.) im Deutschen Bundestag war die Stimmung stark aufgeheizt. Es wurde mit diversen verbalen Säbeln gerasselt, man versuchte Einfluss zu nehmen insbesondere auf türkischstämmige Abgeordnete, von denen man wohl annahm, sie seien weniger ihrem Gewissen als dem Türkentum verpflichtet. Keine freien Abgeordneten also, sondern wie Schachfiguren einsetzbare Lobbyisten. Auch danach gab es leider breit aggressive und emotionale Reaktionen. Beispielhaft sei hier ein aktueller Beitrag des stellv. Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Mehmet Alparslan Celebi, angeführt. Celebi ist in Deutschland geboren und im Main-Taunus-Kreis aufgewachsen. Sein Vater, Musa Serdar Celebi, ist allerdings in jungen Jahren bei den Grauen Wölfen in Weiterlesen

Next Generation

Graue Wölfe – und der Nachwuchs

Politische Haltungen, Weltanschauungen oder allgemein die Sicht auf den Mitmenschen – das sind Dinge, die von nicht wenigen Menschen von den Eltern übernommen werden. Manchmal zeigt sich über Generationen nur ein gewisses Finetuning, eine Anpassung an gerade herrschende gesellschaftliche Umfelder oder besondere Umstände. Der Mensch an und für sich ist konservativ. Politisch aktive oder machtbewußte Personen sind das in besonderem Maße: Ist doch Papas (oder Mamas) Clan, Gruppe oder Seilschaft recht nützlich für das eigene Vorankommen. Man muss dazu gar nicht so weit fahren wie nach Indien oder Bangladesh. Das ist hierzulande  auch nicht auf Bayern oder Niedersachsen beschränkt. Inhaltlich ist ebenfalls alles vertreten, von der CSU bis zur SPD finden sich Beispiele von politischen Erbhöfen.

Bei islamistischen Gruppierungen ist das oftmals wenig anders. Die Kaplan-Anhänger – sie wollen einen Kalifats-Staat – folgten erst Kaplan sen., Cemalettin Kaplan. Nach seinem Tod gilt die Treue dem Junior Muhammed Metin. Auch die legalistischen Gruppierungen sind da nicht außen vor. Auch dort finden sich Stämme und mittlerweile einige Äpfel, die nicht arg weit fielen. Zur Vorgeschichte der Grauen Wölfe und zu gegenwärtigen Lage sei z.B. dieser interessante Artikel empfohlen:

Denn die Herrschaft der seit 2002 alleine regierenden und gemeinhin als islamisch-konservativ charakterisierten Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung(Adalet ve Kalkınma Partisi – AKP) von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu stützt sich zunehmend auf die Ideologie, die Methoden und selbst das Personal der Grauen Wölfe. Umgekehrt ist die offiziell in der Opposition stehende parlamentarische Vertretung der Grauen Wölfe, die Partei der Nationalistischen Bewegung(Milliyetçi Hareket Partisi – MHP) eine Kriegsallianz mit der AKP-Regierung gegen die kurdische Befreiungsbewegung eingegangen.

Graue Wölfe hießen ursprünglich nur die jugendlichen Paramilitärs unter der Führung des Oberst a.D. Alparslan Türkeş, die während der bürgerkriegsähnlichen Zustände in den 1970er Jahren Tausende Linke, Angehörige der alevitischen Glaubensgemeinschaft sowie Kurden töteten.

http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2016/04/20/erdogans-woelfe-die-kriegsallianz-von-mhp-und-akp/

Man nähert sich also an. In Deutschland werden dem Spektrum der Grauen Wölfe neben der ATB auch die ATIB zugerechnet:

Neben der ADÜTDF existieren weitere Organisationen, die dem türkischen Nationalismus der
„Grauen Wölfe“ zuzurechnen sind, insbesondere die „Union der türkisch-islamischen Kulturvereine in Europa“ (ATIB) und der „Verband der türkischen Kulturvereine in Europa“ (ATB).“

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Bei speziell der ATIB sind u.a. die Familien Celebi und Öner von Einfluss. Celebi war derjenige, der Weiterlesen

Das Grauen der Wölfe

Über die ATIB und Marketingprobleme

Die „Union der türkisch-islamischen Kulturvereinein Europa“ (ATIB), einem Derivat der stramm türkisch-nationalistischen „Föderation der türkisch-demokratischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.“ (ADÜTDF) umgangssprachlich der Grauen Wölfe, war in den letzten Wochen mehrfach im blog Thema. Befördert wurde das durch eine erhöhte Eigenaktivität und die Wahl der Mitstreiter. Nach Neuwahlen beim Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD),  durch die die ATIB eine größere Rolle spielen wird im Dachverband, besteht ein relevantes öffentliches Interesse daran, was diese Gruppierung macht. Als öffentlicher Akteur ist es jedoch hinzunehmen, dass es nicht nur gute Kritiken gibt, sondern auch Nachfragen und Bedenken. Das ist normal, das gehört zentral zur Meinungsfreiheit.

 

[Nur einmal als Beispiel für eine durchaus üppig geplante und ausgestattete ATIB Moschee, sicher eines der Flaggschiffe: die ATIB Moschee in Darmstadt. Man hat übrigens auch eine Reise und Handels GmbH beim Verein.]

 

Aktuell möchte die ATIB die Meinung aber so frei wohl nicht sehen. Zumindest nicht die fremde Meinung oder Sichten, die ein wenig kritischer sind. Sie hat derzeit eine Stellungnahme ihres Vorsitzenden Ihsan Öhner Weiterlesen

Osmanen Germania auf Expansionskurs

Über die Ausbreitungstendenzen der Gruppierung „Osmanen Germania“

Türkisch-nationalistisch in der Grundausrichtung, mit Rockernimbus islamistischer Färbung, so betrat vor einem Jahr die Gruppierung „Osmanen Germania“ die halböffentliche Bühne. Die Gruppierung tritt martialisch auf, zwischen „Allahu Akbar“-Rufen und Kampfsport-Ästhetik wird ein primitiv viriles Männlichkeitsbild propagiert. Hier ist der Mann noch ein Mann, wenn auch oft genug, wie es scheint, wenig mehr. Kampfsport, türkischstämmige Halbwelt und islamistische Versatzstücke ergeben ein ebenso exotisches wie abschreckendes Bild.

Über die sozialen Medien und über Treffen organisiert, wuchs die Gruppe in diesem Jahr erheblich. Aktuell präsentiert die Gruppe eine Erfolgsbilanz. Wenn die Angaben zutreffen – eine zweite Quelle ist da schwer auszumachen – sind die Turk-Rocker mittlerweile in vielen größeren Städten präsent. Das Bild zumindest suggeriert das und auch die Meldungen, die nachfolgten (älteres Bild):

Screenshot aus dem Jahr 2015, Facebook-Seite der Osmanen Germania

Ein Treffen aus der Zeit:

Screenshot: Facebook Seite Osmanen Germania, 09.09.2015

Beispielhaft dieses recht aktuelles Bild einer Zusammenkunft. Sollten dies nur die jeweils regionalen Anhänger Weiterlesen