Zurück zur Schrift: Deutscher Bund für den edlen Koran

„Deutsche Koran Gesellschaft“ als „Deutscher Bund für den edlen Koran“ eingetragen

Über die Gründung dieser Struktur im Graubereich zwischen Muslimbrüdern und Salafisten war schon berichtet worden:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/11/06/neue-struktur-in-frankfurt/#more-7356

Vor einigen Wochen ist diese Organisation nunmehr eingetragen worden:

Quelle: Vereinsregister München, Abruf 07.12.2017

Der Sitz ist identisch mit dem Sitz des Vereins „Schreibrohr“ (s. blog)*:

Quelle: Vereinsregister München, Abruf 07.12.2017

 

 

Ihre Ziele werden in diesem Flyer dargestellt und sind wohl u.a., „Hilfslehrer“ in Sachen Koranlehre auszubilden und an die Moscheen zu entsenden:

Es gab bereits erste Betätigungen, eine Auswahl aus Moscheebesuchen, Veranstaltungen usw. ist auf der Facebook-Seite ersichtlich. Vor einigen Wochen machte man dann eine kleine NRW-Tour:

Der Deutscher Bund für den Edlen Koran e.V.besuchte diese Wochenende
– Bochumer Moscheen
– Ainda e.V. (Köln)
– Islamische Kurdische Liga (Gelsenkirchen)
– Kurdischer Kulturverein (Wuppertal)
Gemeinsam wurden neue Ansätze für eine deutschlandweite Zusammenarbeit gesetzt. Hauptschwerpunkt: Aus- und Weiterbildung von Koranlehrkräften.Weiterlesen

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Islamistische Mitbürger?

Verwaltungsgerichte treffen klare Entscheidungen, ein kleiner Einblick

Hinsichtlich der Einstufung islamistischer Bestrebungen wird in den letzten Jahren von der Szene selber, Unterstützern und sogar Teilen der Präventionsarbeiter darauf abgestellt, dass eigentlich bis zur konkreten Vorbereitung von Gewaltausübung vieles gesellschaftlich hinzunehmen sei. Explizit sagt man das oft nicht, aber durch Handeln und Unterlassen, manchmal auch durch konkrete Stellungnahme ist erkennbar, wo da manche (neue) Bruchlinie verläuft. Mag bei letzteren noch im Vordergrund stehen, dass sie die Hoffnung haben, diese Personen mögen einen mäßigenden Einfluß auf (noch) radikalere Personen haben, so agieren Szene und Sympathisanten taktisch: In Relation zu den Mördern des IS ist es recht leicht, sich trotz abwertender Grundhaltungen noch als „Guter“ zu gerieren,* da bei einer Zurückweisung von Handlungen und der Gruppierung IS kaum noch nach den anderen Haltungen gefragt wird. Oft genug stellte sich bei fundamentalistischen Akteuren bei näherem Betrachten eine Zurückweisung des IS auch als Al Kaida-Nähe dar (zeitweise) oder zu noch anderen Gruppen. Zumindest gibt es aber vor Verwaltungsgerichten dann, wenn persönliche Vorteile in Anspruch genommen werden sollen, immer wieder Klarstellungen seitens der Verwaltungsgerichte, dass nicht irgendeine Relation zu noch schlimmeren Extremisten und Mördern relevant ist, sondern in vielen Zusammenhängen eben die Relation zur FDGO.

Verwaltungsgerichtsurteile sind dort manchmal wegweisend, da in ihnen Fragen wie grundsätzliche Eignung oder grundsätzliche Zurechenbarkeit von Handlungen betrachtet werden. Siehe dazu auch die Versagung einer Genehmigung zum Betrieb einer Kindertagesstätte:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/08/29/leipzig-kindersicherung-vor-hassan-dabbagh-vorlaeufig/

Insbesondere in Einbügerungsverfahren wird klar gemacht, wo – nach Sicht dieser Verwaltungsgerichte – die tatsächlichen roten Linien verlaufen und was das Gemeinwesen nach Sicht dieser Spuchkörper vielleicht nur auf der konkreten Handlungsebene, aber nicht langfristig und bei einem potentiellen Mitbürger hinnehmen muss. Rechtsgrundlage bildet dort u.a. der § 11 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG);

1 Die Einbürgerung ist ausgeschlossen, wenn

1.
tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, dass der Ausländer Bestrebungen verfolgt oder unterstützt oder verfolgt oder unterstützt hat, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes gerichtet sind oder eine ungesetzliche Beeinträchtigung der Amtsführung der Verfassungsorgane des Bundes oder eines Landes oder ihrer Mitglieder zum Ziele haben oder die durch die Anwendung von Gewalt oder darauf gerichtete Vorbereitungshandlungen auswärtige Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährden, es sei denn, der Ausländer macht glaubhaft, dass er sich von der früheren Verfolgung oder Unterstützung derartiger Bestrebungen abgewandt hat, oder […]

http://www.buzer.de/s1.htm?a=11&g=StAG

Immer wieder werden auch von bekannteren Islamisten Anträge auf Einbürgerung gestellt:

http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/21539265_Islamist-aus-Herford-stellt-Einbuergerungsantrag.html

Siehe auch (allerdings zu geduldeten oder Asyl-Aufenthalten):

https://vunv1863.wordpress.com/2017/11/07/gerichtsnomaden/

In diesem Fall aus dem Jahr 2011 wurde die Einbürgerung versagt, weil die Person in einer salafistischen Moschee tätig war (in dem Urteil sind auch interessante Beschreibungen zu den Vorkommnissen in der betreffenden Mosdchee. Es handelt sich um den Verein von Hesham Shashaa, insofern auch deshalb lesenswert):

Er leite seit 2007 als Vorbeter das Freitagsgebet der Moschee, wenn der eigentliche Imam nicht anwesend sei. Dies sei der Fall gewesen am 9. März und 22. Juni 2007 und am 2. und 14. Januar 2008. Er sei ständiger Besucher dieser Moschee und stehe weiterhin als Vorbeter zur Verfügung. Als nach wie vor aktives Gründungsmitglied und mehr noch als Vorbeter müsse er sich die salafistische Ausrichtung dieser Moschee zurechnen lassen. […] Es genügt, dass konkrete Tatsachen vorliegen, die eine hinreichende Wahrscheinlichkeit für eine derartige Annahme begründen. Dadurch soll eine Einbürgerung auch dann verhindert werden, wenn verfassungsfeindliche Bestrebungen nicht sicher nachgewiesen werden können. Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des § 11 Satz 1 Nr. 1 StAG sind politisch bestimmte, ziel- und zweckgerichtete Verhaltensweisen in einem oder für einen Personenzusammenschluss, der darauf gerichtet ist, die Grundprinzipien der politischen Ordnungs- und Wertvorstellungen, auf denen die Bundesrepublik Deutschland beruht, zu beeinträchtigen (vgl. BVerfGE 2, 1 [12]; s. auch Legaldefinition des § 4 Abs. 1 Satz 1 Buchst. c BVerfSchG in der Fassung v. 20.12.1990, BGBl. I S. 2954 [2971]). Ebenso wenig muss nachgewiesen sein, dass es zu einer Verfolgung oder Unterstützung derartiger Bestrebungen gekommen ist. Der begründete Verdacht genügt. Ferner genügt es für den Ausschluss der Einbürgerung nach § 11 Satz 1 Nr. 1 StAG, wenn die Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet sind. Sie müssen nicht auch objektiv geeignet sein, diese zu beeinträchtigen. Es reicht aus, wenn der Träger der Bestrebungen mit ihnen das Ziel verfolgt, die besagten Grundprinzipien zu beeinträchtigen (BVerwG v. 22.2.2007, BVerwGE 128, 140). Ebenfalls wird nicht verlangt, dass das Verhalten des Ausländers tatsächlich Erfolg hat oder für einen Erfolg ursächlich ist. Darüber hinaus ist durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt, dass Unterstützung jede Handlung des Ausländers ist, die für die Bestrebungen im Sinne des § 11 Satz 1 Nr. 1 StAG objektiv vorteilhaft ist, das heißt, sich in irgendeiner Weise positiv auswirkt. Dies muss für den Ausländer erkennbar sein und er muss zum Vorteil der genannten Bestrebungen handeln wollen (BVerwG v. 22.2.2007, a.a.O.).Weiterlesen

München: „Marketing“ mit der Mitte II

Über fromme Betätigungen, die jung, akademisch und mittig daherkommen – und es doch nicht sind

Der junge Münchner Ahmed Schekeb Popal war im vorherigen Beitrag

https://vunv1863.wordpress.com/2017/06/18/muenchen-marketing-mit-der-mitte-i/

in seiner Eigendarstellung und Auftreten zur Mehrheitsgellschaft hin betrachtet worden. In diesem blog-Artikel soll nun seine Selbstdarstellung hin zur eigenen Community Thema sein. Die eigene Community, damit ist hier nicht die Münchner Stadtgesellschaft gemeint, sondern die, der sich Herr Popal anscheinend in besonderem Maße verpflichtet fühlt: die muslimische Community. Auch das steht natürlich frei. Man sollte aber, will man sich ein ganzheitliches Bild machen, um beide Aspekte bemühen.

Kritisch sieht Herr Popal z.B. den Herrn Mansour (er teilt eine Darstellung der Seite „Deutschlands Hausmuslime“ !). Er meint, man müsse dringend auf ihn reagieren, ihm antworten:

 

Weniger kritisch werden allerdings dem Anschein nach Personen und Umfelder gesehen, die konservativer eingestellt sind:

 

Noch weniger Kritik gibt es bei den Altvorderen:

 

Das ist dieser Gelehrte hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_Taim%C4%ABya

Ganz herzige Selfies gibt es auch mit Herren vom RIGD (s. dazu Beiträge auf diesem blog, eine Weiterlesen

München: „Marketing“ mit der Mitte I

Über fromme Betätigungen, die jung, akademisch und mittig daherkommen – und es doch nicht sind

Der junge Münchner Ahmad Schekeb Popal* wurde in letzter Zeit einige Male in der Presse erwähnt, z.B. hier.

http://www.br.de/radio/bayern2/politik/radiowelt/ot-ahmad-popal-100.html

https://www.tz.de/muenchen/stadt/buergerkrieg-in-syrien-ere25822/muenchnerin-organisiert-kundgebung-fuer-aleppo-7119560.html

Zuletzt erregte er ein wenig Aufsehen, da er auf den Raummangel für Muslime in der Münchner Innenstadt aufmerksam machte (was prinzipiell statthaft ist, wenn auch die Stadt bzw. die Mehrheitsgesellschaft dafür nicht der richtige Ansprechpartner sind):

http://www.deutschlandfunk.de/gebetsraeume-moscheemangel-in-muenchen.886.de.html?dram:article_id=388137

Der Vorgang war auch schon hier Thema:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/05/14/muenchen-freitagsgebet-als-protestaktion/

Die tatsächliche Nachfrage scheint jedoch nicht die Vehemenz der Forderung und Darstellung wiederzuspiegeln:
Vorletzte Woche hatten rund 150 Muslime im Gemeindesaal von St. Michael Unterschlupf gefunden. Diesen Freitag durften sie zum zweiten Mal in einen Raum der Kammerspiele, jedoch kamen nur rund 20 Gläubige.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/altstadt-lehel-ort43327/muenchner-muslime-sind-weiter-auf-raumsuche-8375187.html

Der sympathisch wirkende Mittzwanziger wohnt nach eigener Angabe in München und versucht dort dem Anschein nach, seine für ihn wohl prägende starke religiöse Beflissenheit in den verschiedensten Betätigungen auszuleben. Da gibt es einen youtube-Kanal, andere Betätigungen, man reist nach den Fotos auf Facebook zu schließen viel und gerne, vernetzt, was Zeit und Kontakte hergeben. Sein Bruder, Massi Popal, macht nach Eigenangabe parallel „Life Makers“ in München. Eine Arbeitsteilung in hipp und religiöser scheint unter den Brüdern wahrscheinlich. Breite Abdeckung der muslimischen Community scheint das Ziel, ein kleines Familien-Marketing-„Unternehmen“ in Sachen Islam.
Medien und der Mehrheitsgesellschaft gegenüber wird dies, siehe Zitat beim BR („das, was wir wirklich sind“), als einfacher Ausdruck einer Frömmigkeit dargestellt. Diese Frömmigkeit wird demonstrativ in den Vordergrund gestellt, etwas, was in mitteleuropäischem Kontext eher mit gemischten Gefühlen gesehen wird. Das gilt für jedwede Religion; es ist unüblich geworden, ständig seinem Umfeld z.B. im Beruf oder an der Schule die eigene spirituelle Einbindung als primär wahrzunehmenden Identitätsaspekt aufzudrängen. Dem Anschein nach will Popal nicht zunächst als Mitbürger, Kollege, Mann wahrgenommen werden, was ja zu allen Personen hin verbinden könnte, sondern legt Wert auf die Erst-Wahrnehmung als Muslim – immer und überall. Ein solcher Wunsch der Priorisierung der Wahrnehmung seines sozialen Umfelds steht natürlich frei. Es ist allerdings dann auch nicht anzumahnen, wenn dies gelingt.

Popal macht nette Selfies mit bekannteren Personen der sog. Mehrheitsgesellschaft, denen oftmals Person und Ausrichtung nicht bekannt gewesen sein dürften.

Mit dem Herrn Lüders:

Der Herr Rohe: Weiterlesen

München: Freitagsgebet als Protestaktion

Strategische Nutzung der Schließung einer Hinterhofmoschee durch bekannte Akteure

Für den kommenden Freitag wird in orthodoxen bis fundamentalistischen islamischen Kreisen zu einer groß angelegten Aktion in der Münchner Innenstadt aufgerufen. Das Freitagsgebet (Juma) soll unter freiem Himmel in der Münchner Innenstadt durchgeführt werden, wohl um die Stadt München unter Druck zu setzen. Unter der Verkennung, dass es hierzulande keinerlei staatliche Pflicht und Auftrag gibt, allen Bürgern eine jeweiligem eigenem Geschmack entsprechende Andachtsstätte wohnortnah zur Verfügung zu stellen, soll öffentlichkeitswirksam gegen die vermeintliche Minderversorgung mit Gebetsplätzen demonstriert werden. Aus einer Privatsache, allenfalls einer religionspolitischen Herausforderung soll offensichtlich eine ordnungspolitische Frage werden.Die Minderversorgung mag es subjektiv und auch objektiv geben; jedoch ist es zuallererst Sache der Bürger selber, ob und wie sie eine Gebetsstätte nach eigener Fasson einrichten und unterhalten.

Anlass ist die angebliche Schließung aller Moscheen in Münchens Innenstadt:

 

Da sind fake news drunter, die aber munter weiterverbreitet werden.

Sogar die Verantwortlichen der fundamentalistisch ausgerichteten Moschee in der Gärtnerstraße sehen sich zu einer Richtigstellung veranlasst:

Esselemu aleykum
[…]
Ist aber nicht korrekt… al Ahibba Moschee wurde nicht geschlossen und ist weiterhin für Freitagsgebete offen !…

https://www.facebook. com/masjid.alahibba

Anlass war wohl unter anderem dieser Artikel, in dem die Auflösung eines Vereins hoch emotionalisiert dargestellt wird: Weiterlesen

„We love Muhammad“ in mehreren Städten aktiv

Gruppierung kündigt für Frankfurt regelmäßige Anwesenheit an

Die Strassenaktion „We love Muhammad“ war im ungefähren zeitlichen Zusammenhang mit dem Verbot der Koranverteilungsaktion „Lies“ erstmalig öffentlichkeitswirksam geworden. Nach dem Verbot und während des Winters war recht wenig zu verzeichnen bis nach Monaten der relativen Inaktivität die Verteilungen wieder aufgenommen wurden:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/03/19/frankfurt-we-love-muhammad-wieder-unterwegs/

Aktuell wird für Frankfurt eine Ankündigung ausgesprochen, man wolle regelmäßig freitags ab 18 Uhr auf der Zeil anwesend sein:

 

Im Video ist, wie bei den Aktionsbildern die Wochen zuvor, jeweils das „My Zeil“ Frankfurt zu sehen.

Auch in anderen Städten lebt die Aktivität auf.

In Berlin:

 

In München: Weiterlesen

Hesham Shashaa: Was nun?

Der palästinensische Imam Hesham Shashaa war länger als eine Art „Geheimwaffe“ bei bestimmten Radikalisisierungsprozessen erachtet worden. So wurde er zumindest in Medien und auch in manchen Präventionskreisen gesehen:

 

Dass er bei manchen Situationen nützlich sein gewesen sein mag, wird nicht bestritten, wobei allerdings öffentlich verfügbare Nachweise darüber zu fehlen scheinen. Es soll sie aber geben und so mancher äußerte sich so:

He has a complex relationship with German law enforcement officials, who see his message as crucial and unique here and continually press him to do more.

We know that he speaks and works against terrorism groups like Al Qaeda or the Taliban, and that is important,” said a senior German security official, speaking on the condition of anonymity because he was not authorized to make official statements about Mr. Shashaa. “He is the only example who is doing it in this way here in Germany, and in this sense he is effective.”

At the same time, Mr. Shashaa said, he must keep the trust of his congregants, who feel singled out by law enforcement agencies.

Vor einigen Tagen wurde er nun in Spanien, wo er ein Domizil unterhält, festgenommen. Vorwurf der spanischen Behörden ist Unterstützung des IS:

Nun wurde er festgenommen. Wie mehrere spanische Zeitungen berichten, wird ihm vorgeworfen, dschihadistische Kämpfer beherbergt und Propaganda-Material der Terrormiliz Islamischer Staat verbreitet zu haben. Wie das spanische Portal „Información“ berichtet, wird ihm vorgeworfen, dem IS anzugehören. Dem spanischen Innenminister zufolge steht er im Verdacht, Dschihadisten aus dem Irak und Syrien aufgenommen und unterstützt zu haben. Er soll ihnen Geld und Dokumente beschafft haben.

http://www.focus.de/politik/ausland/festnahme-in-spanien-imam-abu-adam-inszenierte-sich-als-deradikalisierer_id_7090167.html

Das war wohl ein größerer Einsatz:

 

Die Kernfragen werden auch sein, in welche Richtungen mögliche Unterstützungsleistungen liefen und ob es dafür einen Auftrag gab oder nicht. Oder ob er dort seine eigenen Vorstellungen und Ziele verfolgte.

Bedenken hinsichtlich der tatsächlichen Haltung Shashaas konnte man schon früher haben. Diese Bedenken wurden jedoch hintangestellt, da eine überwiegende Nützlichkeit im Hinblick auf die genannten Problemlagen behauptet wurde. Nun sind aber z.B. Doppelagenten – um einen Vergleich zu ziehen, sollten sich die Vorwürfe erhärten – immer irgendwie nützlich für beide Seiten und eine potentielle Nützlichkeit für deutsche Behörden mag in Spanien weniger interessieren.

Fragen konnten auch wegen solcher Treffen z.B., hier in Oslo 2014 aufkommen: Weiterlesen