Marburg: Nicht ganz gesund

Über die Marburger Verhältnisse war schon berichtet worden:

https://vunv1863.wordpress.com/?s=marburg

Zumindest wenn es um Juden geht, ist man abseits der Dialogtische oder öffentlichkeitswirksamer Aktionen auch schon mal anders unterwegs, weniger bunt und weltoffen (das liegt allerdings schon zurück), sondern man prangert den „Kindermörder Israel“ an:

 

Nun gibt es ja von problematischen Gruppierungen wie z.B. den Muslimbrüdern recht viele verschiedene Herangehensweisen und Betätigungsmöglichkeiten auch jenseits der klassischen Lobbyarbeit. Mal ist man z.B. im Bildungsbereich, mal im Umweltschutz oder auch im Gesundheitswesen aktiv. Das machen verschiedene islamistische Gruppierungen so, nicht nur die Muslimbrüder, sondern auch Hizb ut Tahrir oder andere, kleinere Gruppen.

Heute nun findet in Marburg zum zweiten Mal nach 2016 eine nette kleine Nachmittagsveranstaltung statt unter dem lobenswerten Motto „Gesunde Menschen, gesunde Stadt“:

[Quelle: https://www.facebook.com/ muslimeventsgermany/photos/pcb.1842651459305594/1842651435972263/?type=3&theater
Screenshot, da der Post mittlerweile entfernt wurde, Abruf 27.01.2017]

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Marburg: Cui bono?

Die der Muslimbruderschaft zuzuordnenden Einrichtungen in Marburg waren die letzten Wochen mehrfach Thema. Anlass war die von der Stadt und ihren Offiziellen mit sehr viel Wohlwollen und Unterstützung begleitete Feier der Islamischen Gemeinde Marburg (IGM) ihres 30 jährigen Bestehens, obwohl Einrichtung und Organisation unter Beobachtung des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz stehen:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/11/25/marburg-eine-stadt-liebt-die-muslimbrueder/

https://vunv1863.wordpress.com/2016/11/26/marburg-eine-stadt-liebt-die-muslimbrueder-ii/

https://vunv1863.wordpress.com/2016/11/29/marburg-mehr-verschwoerungstheorien/

In Marburg verweist man immer wieder darauf, dass die dortigen Aktiven überaus integriert seien. Was wohl in Marburg unter Integration verstanden wird? Wohl nur das Minimalprogramm: Im Gegenzug für sehr, sehr wenige Fragen der Stadtgesellschaft zur dahinterstehenden Ideologie des Vereins Orientbrücke e,V, nach außen demonstriertes Wohlverhalten.

Der Fehler bei dieser breit getragenen städtischen Linie ist, dass man sich in eine Einbahnstraße begeben hat: Wer erst einmal mit anderen vereinbart hat, dass er A, B und auch C nicht hinterfragt, ja deckt, wird es bei D, E und F zunehmend schwerer haben, weil schon bei D A, B und C mit zur Disposition stehen: Der einzelne Akteur sieht sich einer wachsenden Zahl von Personen gegenüber, die alle schon ihr eigenes Haus in diesem speziellen Potemkinschen Dorf bauten. So wird dann lieber angebaut als abgerissen, lieber auf die Marketing-Abteilung gehört als die Bauaufsicht, um in der Metapher zu bleiben.

Schon dem früheren Oberbürgermeister Vaupel (SPD) dürfte die Weiterlesen

Marburg: Eine Stadt liebt die Muslimbrüder

Orientbrücke und Islamische Gemeinde Marburg feiern Jubiläum – Marburger Offizielle feiern mit

In Marburg residiert seit vielen Jahren die Islamische Gemeinde Marburg. Jetzt ist das nicht irgendeine islamische Gemeinde, sondern eine islamische Gemeinde, die der Muslimbruderschaft nahe steht. Die größte Organisation der Muslimbruderschaft in Deutschland ist die Islamische Gemeinde in Deutschland (IGD). An der gleichen Adresse ist auch der Verein Orientbrücke e.V. eingetragen. Beide Einrichtungen fanden hier schon Erwähnung:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/10/29/kaderkinder/

Zur Abfolge der Ereignisse rund um diese beiden Einrichtungen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Marburg#Islam

Zur Einordnung der IGD und Muslimbruderschaft äußert sich der hessische Verfassungsschutz eindeutig:

In Deutschland ist die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e. V. ( IGD ) die größte Organisation, die die Ideologie der Muslimbruderschaft vertritt. Die IGD versucht, durch soziales und religiöses Engagement sowie durch Dialogangebote Akzeptanz in der Gesellschaft zu finden, letztlich zielt dies aber darauf ab, die Ideologie der Muslimbruderschaft gesellschaftsfähig zu machen.

https://lfv.hessen.de/sites/lfv.hessen.de/files/Bericht2012/static/node142.htm

Aus dem Verfassungsschutzbericht des Landes Hessen 2015, S. 109:

Der IGD sind bundesweit verschiedene Moscheegemeinden und sogenannte Islamische Zentren zuzuordnen, die formal von ihr unabhängig sind. In Hessen befanden sich solche Zentren unter anderem in Frankfurt am Main und Marburg (Landkreis Marburg-Biedenkopf).

https://lfv.hessen.de/sites/lfv.hessen.de/files/content-downloads/LfV_Bericht-2015final_screen.pdf

Anscheinend liest man jedoch in Marburg diese Berichte nicht. Anders ist dieses hier nicht zu erklären:

igd-mr-feier-1-161126

Screeenshot Plakat 25.11.2016

 

[Und nur am Rande: Boujeema, der auch mitwirkt, arbeitet für das Violence Prevention Network – für VPN arbeiten und Legalisten adeln, das ist inakzeptabel.]

http://ig-marburg.de/fileadmin/INHALT/Startseite/30-jahre-jubilaeum.pdf

Die Einstufungen der Vereine sind also weder neu noch ist das die erste Erwähnung der Marburger Einrichtung bei den Behörden. Weiterlesen