Druck auf Hamburger Bürgerschaft durch schiitische Vereine?

In einem Offenen Brief an Abgeordnete der Bürgerschaft Hamburg versuchen islamische Organisationen, schiitische Vereine und das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) als Opfer von Hetze darzustellen. Hintergrund sind nach dem Hizbollah-Verbot aufgekommene Forderungen, den Staatsvertrag mit der Schura wegen der IZH-Mitgliedschaft auszusetzen. 

Am 30. April hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die terroristische Hizbollah in Deutschland in Gänze verboten. Seitdem versuchen immer mehr schiitische Organisationen davon abzulenken, dass es bei den Ermittlungsmaßnahmen um den Nachweis möglicher Unterstützungshandlungen terroristischer Aktivitäten ging. Nicht nur in einem Offenen Brief des Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) an den Bundespräsidenten versuchte man, sich als Opfer von Diskriminierung darzustellen.

Gleichzeitig zum Verbot fanden mehrere Durchsuchungen von Räumlichkeiten von Organisationen in verschiedenen Städten wegen Unterstützung der Terrorgruppe statt.  Mehrere der betroffenen Vereine sind Mitglied in dem größten schiitischen Dachverband Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS). Dessen wichtigste Einrichtung ist das Islamische Zentrum Hamburg (IZH). Dieses stellte sich öffentlich vor die durchsuchten Vereine. Weitere schiitische Vereine aus Hamburg, darunter Schura-Mitglieder, stellen sich nun ihrerseits vor das IZH. Mit einem „Offenen  Brief“ dieser Organisationen vom Mittwoch, der an Abgeordnete der Bürgerschaft gerichtet ist, soll nun Druck aufgebaut werden, Forderungen nach einem Aussetzen des Staatsvertrages mit der Schura wegen des IZH und weiterer Mitglieder nicht nachzugeben. Bereits am 23. Mai hatte ein Video-Blogger „Gegenmaßnahmen“ hinsichtlich der Behandlung von unliebsamen Anträgen in der Bürgerschaft angeregt und Aktionen empfohlen.

Der Offene Brief, der der Autorin vorliegt, ist von mehreren Organisationen unterzeichnet. „Seit geraumer Zeit sind unsere muslimisch-schiitischen Gemeinden als religiöse Minderheit unserer Stadt diversen Anfeindungen und Verleumdungen ausgesetzt. Immer wieder werden diese Vereine und ihre Mitglieder verunglimpft und sind Hetzkampagnen ausgesetzt. Dieser Umgang ist in tiefstem Maße diskriminierend. Derzeit bezieht sich der Fokus der Aggressionen auf das Islamische Zentrum Hamburg“, wird darin beklagt. Auffällig dabei ist, dass mit keinem einzigen Wort darauf eingegangen wird, dass und warum das IZH seit mehr als 26 Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Stattdessen heißt es: „Gerade dieser Verein mit seiner Imam-Ali-Moschee hat eine besondere Bedeutung für viele Muslime deutschland- und europaweit, insbesondere aber für schiitische Muslime hier in Hamburg. Er ist als vorbildliche Gemeinde bekannt, die sich seit inzwischen mehr als 60 Jahren von Hamburg aus für die Völkerverständigung und den Dialog der Kulturen und Religionen einsetzt und Brücken zwischen den verschiedenen religiösen, politischen und gesellschaftlichen Weltanschauungen baut.“

Dazu, dass das IZH vom Hamburger Verfassungsschutz als „Instrument der iranischen Staatsführung“ eingeordnet wird, findet sich ebenfalls kein einziges Wort. Stattdessen heißt es: „Der Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit für alle Länder und Völker dieser Welt, unabhängig von Ethnie und Weltanschauung ist fest in unserem muslimischen Glauben verankert. Daher wehren wir uns mit Nachdruck dagegen, als Handlanger von Staaten und Politikern verurteilt und abgestempelt zu werden. Wir fühlen uns der Einhaltung und dem Schutz des Grundgesetzes sowie der Ausübung unserer Religion innerhalb dieser Grenzen verpflichtet, damit wir gute Bürger für unsere Gesellschaft und gute Geschöpfe für unseren Schöpfer sind.“ Bezüge zum Iran werden nicht direkt geleugnet, jedoch in unverbindlicher Manier heruntergespielt: „Dabei pflegt das Islamische Zentrum Hamburg, genau wie diverse Kirchen, Synagogen, Moscheen und andere Gotteshäuser, auch internationale Kontakte zu anderen Gemeinden und religiösen Autoritäten. Diese Kontakte haben jedoch nicht den geringsten Einfluss auf die Souveränität des Zentrums und seine Entscheidungen.“

Geschickt und dreist zugleich wird suggeriert, die Kritik am IZH sei nicht im Zusammenhang mit dem Iran und der Hizbollah zu sehen, sondern in der Religionszugehörigkeit als solches begründet: „Leider ist es nun wiederholt dazu gekommen, dass unsere Vereine aufgrund der schiitischen Ausrichtung einer Stigmatisierung zum Opfer gefallen sind. Dies geht regelmäßig von einer Randgruppe aus, deren Ziel es ist, Hass und Hetze gegen Schiiten zu schüren und politische Entwicklungen außerhalb Deutschlands zu uns nach Hamburg und mit unseren Gemeinden in Verbindung zu bringen. Damit diskriminieren sie uns, vergiften das friedliche Leben der Bürger unserer Stadt und den guten Dialog der Religionen in Hamburg.“

Wer fasst nun solche „Klageschriften“ ab? Unter dem Brief stehen als Unterzeichner folgende Organisationen:

Interkulturelle Dienste Kirchdorf e.V., vertreten durch Salahuddein Koc
Insan für Menschenrechte und Frieden e.V., vertreten durch Aiman Al-Mansor
Islamische Gemeinschaft in Hamburg e.V., vertreten durch Dr. Ali Emari
Libanesische Kulturelle Wohlfahrtsgemeinschaft e.V., vertreten durch Ali Ayad
Nooralhuda Gemeinschaft, gezeichnet mit „Vorstand“*
Verein afghanischer Muslime „Belal“ e.V., vertreten durch Ali Ruhani
Zentralrat der Muslime Landesverband Hamburg(ZMD-LVHH), vertreten durch den Vorsitzenden  Daniel Abdin

Bis auf den ZMD sind dies schiitische Organisationen, religiös konnotierte Vereine oder Moscheen, mehrere sind Mitglied der Schura. Im ZMD, einem überwiegend sunnitisch zusammengesetzten Dachverband, findet sich als eine der wenigen schiitischen Organisationen auch das IZH. Mit dem ZMDLVHH-Vorsitzenden Abdin wird das also auf die noch „höhere“ Ebene gehoben. Abdin ist in vielerlei öffentlich unterstützten Projekten aktiv oder lokal benannter Ansprechpartner. Der Schulterschluss des IZH mit den Vereinen, die vom Hizbollah-Verbot betroffen waren, der Schulterschluss des ZMD- und ehemaligen Schura-Vorsitzenden mit dem IZH zeigt auf, dass am Ende des Tages islamistische Organisationen durch den Gegner, das Gegenüber je nach Interessenlage geeint agieren können. Schließlich steht auch der Verein, in dem Abdin aktiv ist, als Einrichtung in dem Verdacht, der Muslimbruderschaft nahezustehen. Es gibt also ein gemeinsames Interesse, begründete Maßnahmen des Bundesinnenministers als diskriminierende Eingriffe in die Religionsfreiheit zu diffamieren.

Denn mit diesen Worten wird nicht weniger gemacht, als eine seit vielen Jahren vom Verfassungsschutz beobachtete Einrichtung zum Opfer umzuschreiben, als zu Unrecht verfolgtem Friedensboten. Die Schuld für diese Entwicklung wird der Politik – und damit den Empfängern des Briefes – gegeben: „Auch in der Politik wurde es gebilligt, dass eine religiöse Minderheit innerhalb der Gesellschaft stigmatisiert wird. Nur durch diese stillschweigende Bestätigung ist es zu erklären, dass diese Hetze jahrelang Bestand haben konnte.“ Damit wird nahtlos zu den Forderungen übergegangen, die die Unterzeichner an die Empfänger stellen: „Dies kann jedoch nicht weiter hingenommen werden. Unsere Sichtweise wird nicht gehört und wenn, dann werden uns haltlose Unterstellungen angedichtet. Demokratie lebt von der Diskussion und dem Streit, sie muss aber aufrichtig und ohne Vorverurteilung stattfinden. Daher bitten wir Sie, als unsere Vertreter, mit uns in einen ehrlichen, kritischen und fairen Dialog zu treten. Wir fordern Sie auf, unsere Rechte zu schützen und gegen diese Verleumdungen anzugehen. Lassen Sie nicht zu, dass durch ein Schweigen jene Stimmen erstarken, deren Ziel es ist, einen Riss in der Gesellschaft herbeizuführen.“

Die unterzeichnenden Organisationen wünschen sich offensichtlich, dass Vereine extremistische Bezüge haben können und dass dies folgenlos bleibt, wenn nur genügend schöne Worte gemacht werden oder man versucht, Einfluß auf Politiker zu nehmen. Darin dürften sie sich allerdings täuschen, denn bei Extremismus, spätestens aber bei Bezügen zu terroristischen Gruppen und ihren Unterstützern helfen auch schöne Worte nicht mehr.



*
Der Verein ist aus dem Vereinsregister am gelöscht worden. Auf der Facebook-Seite des Vereins ist jedoch erkennbar, dass er weiterhin und unvermindert aktiv ist. Neben einem Youtube-Kanal, der wohl dem Verein zuzuordnen ist, wird nach eigenen Angaben eine Schule betrieben.


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2 Gedanken zu „Druck auf Hamburger Bürgerschaft durch schiitische Vereine?

  1. Man muß sich in die Gedankenwelt und Anschauungen und Überzeugungen eines rechtgläubigen Moslem versetzen, um zu verstehen, warum er sich wirklich im Recht fühlt, wenn er Diskriminierungen beklagt. 66% des Koran, seines obersten „Befehkswerkes“ dass für ihn zweifelsfrei weit über jeden Gesetz steht, bestehen aus Anweisungen zur Schädigung anderer Menschen, besonders Menschen, die nicht zur Umma gehören, also nicht der eigenen Gruppe angehören. Dazu können sogar Moslems selbst zählen, wenn sie moderat genug sind, um die fraglichen Stellen (die 66%) im Koran abzulehnen. In seiner Anschauung stammt dieses Werk von einer überirdischen Entität, nicht vom Menschen und MUSS unbedingt befolgt werden. Es gibt für ihn hier keine Ausnahme. In seiner Weltanschauuung gilt: Gott selbst hat der Menschheit dieses Buch gegeben und auch wenn schon Blut rausfließt, wenn man es aus dem Regal nimmt, es hat angewendet zu werden, denn es stammt von seinem Gott (den er natürlich wie die Christen als den Gott -also Befehlshaber- aller Menschen, ohne Ausnahme ansieht). Seine Vorstellung von Gott verlangt die unbedingte Umsetzung, also eben auch die Schädigung von Menschen. In seinen Augen haben wir nicht im geringsten das Recht, dies auch nur zu diskutieren, denn der Koran ist vom höchsten aller Wesen den Menschen gegeben. In seiner Vorstellung. Der rechtgläubige Moslem ist nicht in der Lage zu erkennen, dass er nur ein bestimmtes Weltbild unter vielen anderen hat, wie es die Christen auch erst allmählich lernen. Für den rechtgläubigen Moslem ist dies „die Welt an sich“, so wie sie ist und wie sie sein soll und sein muß. Und zwar für alle Menschen. Und nun ist er nach Europa gekommen und mit den Ansichten anderer Menschen konfrontiert. Hier gelten seine Regeln nicht. Das nimmt er zur Kenntnis und verfährt, wie der Koran es verlangt. Aus jahrtausendelanger Erfahrung kennt er den Widerstand, den andere Völker dem Islam entgegenbringen. Kein Volk der Welt hat sich freiwillig dem Islam unterworfen. Es wurd stets angegriffen, besiegt und im die Umma eingegliedert. Der rechtgläubige Moslem sagt „ich bin gezwungen dich zu bekämpfen, wenn du mich hindern willst, die Koranregeln durchzusetzen“ seine Legitimation ist die -seiner Ansicht nach- höchste: Gott befiehlt uns dies. Wir haben zu folgen, wir haben uns dem Willen Gottes zu unterwerfen, er ist unser Schöpfer und darf das von uns verlangen. Er kann nicht sehen, dass dies nur eine Wahnvorstellung ist, der sich fast niemand freiwillig unterwerfen will. Die Scharia ist sein gottgegebenes Regelwerk und sie ist mit den Gesetzen der freien Welt nicht vereinbar. Das stört den Rechtgläubigen nicht im Geringsten. Er weiß, der Tag wird kommen an dem seine Scharia über die neu zu erobernden Völker siegen wird. Das wird deswegen geschehen, weil die Rechtgläubigen immer und überall daran arbeiten und niemals nachlassen „Gottes Wille zu tun“. Wer sich widersetzt wird getötet. Und ein toter Feind ist keiner mehr. Er kann nicht mehr im Wege stehen.
    Unsere Politiker, insbesondere die der linken Richtungen mit ihren hübschen aber naiven oneworld Vorstellungen, in der der Islam nur eine Religion unter vielen ist, erkennen die Gefährlichkeit des absolutistischen Machtanspruchs des Islam nicht. Aber der Rechtgläubige kümmert sich nicht um die „moderne Welt“, er lebt in seiner eigenen und dort wird er auch bleiben. Linksgrüne weigern sich jedoch beharrlich, genau hinzuschauen. Sie wollen von der Gedankenwelt des Rechtgläubigen nichts wissen. Ich kann dies als Psychologin durchaus verstehen. Die Gedankenwelt des Rechtgläubigen ist eine finstere, eine die wir aus dem tiefsten Mittelalter kennen, eine von der wir froh sind, uns aus den Klauen solch wahnhaften Denkens befreit zu haben. Sie ist schockierend und bedrohlich. Aber im Islam ist für Rechtgläubige die Zeit vor 1400 Jahren stehengeblieben. Übersetzt aus ihrer Sicht: dort kam Gott zu den Menschen und brachten ihnen die Gesetze und Vorschriften. Niemals dürfen sie dagegen verstoßen, denn dann versündigen sie sich gegen ihn usw usw. Alles altbekannte Verirrungen des Denkens. Fachlich „magisches Denken“ genannt. Es ist ein dunkles in sich geschlossenes Wahnsystem, das sich stets aus sich selbst heraus erklärt. Davon befallene sind nicht in der Lage, sich davon zu distanzieren und die Welt offen und unvoreingenommen zu betrachten.
    Deswegen fühlt sich jeder Rechtgläubige in Europa immer als Opfer von Diskriminierung und Rassismus. Aus seiner Sicht ist das wirklich so: hier darf er die Scharia nicht leben, er darf keine Hände abhacken, er darf nicht auspeitschen und schon gar nicht steinigen. Aber sein Gott hat ihm das befohlen und er darf nicht davon abweichen. Aus seiner Sicht: ich muß die Scharia anwenden, denn sie ist Gottes Gesetz für alle Menschen und wir alle müssen ihm folgen.
    Kommt er in ein neues Land (das er sich dadurch nach Gottes Gesetz aneignet), muß er dafür kämpfen, die richtige Lebensweise durchzusetzen, denn jedes neue Land muß islamisch werden. Egal was die Agenten des Islam in den Talkshows erzählen, sie wissen ganz genau, dass sie den Islam in Europa zu verbreiten haben. Sie kennen alle Tricks, wie man dies auch gegen anfänglichen Widerstand (wie ihn jetzt die Bürgerschaft praktiziert) zu bewerkstelligen hat. Und es ist tausendfach erprobt und erfolgreich gewesen in der Vergangenheit in allen „infizierten“ Ländern. Sicht des Rechtgläubigen: zuerst lachen die Ungläubigen, dann versuchen sie sich zu wehren aber dann müssen sie einsehen, dass ihr Kampf der gegen Gott ist. Und den können sie nicht gewinnen, denn niemand kann jemals gegen Gott siegen. Gott ist allmächtig und lenkt alle Dinge. Die Ungläubigen sind nur Abtrünnige, die beseitigt werden müssen, wenn sie nicht anerkennen wollen, das Allah der einzige Gott ist. Auch die Kirchen werden diese Schicksal teilen, denn „es gibt keinen Gott außer Gott und sein Name ist Allah“. Der Christengott ist nur ein „Götze und die Christen nur Verirrte, die heim in die Umma geführt werden müssen. Gott will das so“. Wann werden die „Führer des Christentums“ merken, dass es nicht um Verständigung geht, sondern um Abwerbung?

    Bis auf den heutigen Tag leugnen unsere Verantwortlichen die immense Gefahr, die vom Islam ausgeht. Es sind nicht die moderaten Moslems, die als harmlose, freundliche Arbeitskräfte zu uns gekommen sind, es sind die Islamverbreiter, die danach mit ihren Agenten kamen und sich in die Politik ausbreiteten um für den Islam zu kämpfen. Sie wenden dazu unsere eigenen Weltanschauungen gegen uns ein, etwa die Pflicht, die Weltanschauung jedes Menschen zu respektieren. Ohne es wahrhaben zu wollen, impliziert dies, das wir zuerst respektieren sollen, dass Körperstrafen Gottes Wille sind und angewendet werden müssen. Zuerst nur für Rechtgläubige. Aber der Koran gebietet die Verbreitung des Islam und Neu-, bzw Rückgewinnung neuer Moslems. Denn aus ihrer Sicht kann es nur dann Frieden geben, wenn alle Menschen Rechtgläubige geworden sind. Dazu zählen die Hamburger Vereine wirklich alle Menschen der ganzen Welt. Auch die Atheisten, die Christen, die Hinduisten, Buddisten und alle anderen und die moderaten Moslems selbst.

    Das diese Zeilen keine Fantasie und auch kein Irrtum oder böse Fehleinschätzung sind, beweisen alle Ereignisse der Vergangenheit ausnahmslos. Kein Volk der Welt konnte sich bisher dem Islam dauerhaft widersetzen. Statt sich zu integrieren, wie es die moderaten Moslems bei ihren Umzug in unsere Welt taten, verlangen die Rechtgläubigen in ganz kleinen Schritten immer mehr Übernahme ihrer strengen, unmenschlichen Regeln im öffentlichen Leben. Mittlerweile haben sich einige Supermarktketten schon soweit den Rechtgläubigen unterworfen, dass sie alle christlichen Symbole aus ihrem Sortiment entfernen, sobald ein Rechtgläubiger dies verlangt. Statt ihn freundlich aber bestimmt darauf hinzuweisen, dass nicht alle Menschen Moslems sind und ebenso ein Recht auf die Respektierung ihrer Weltanschauung haben. Die Umgestaltung des öffentlichen Raumes hin zu einem weltanschaulich neutralem Raum ist nur der Anfang. Der erste Schritt. Aus Sicht des Rechtgläubigen werden hier nur die Insignien der Gotteslästerer und Ungläubigen entfernt. Danach soll alles entfernt werden, was „unrein“ ist. Da die Hamburger Bürgerschaft nun wohl an einem Punkt angekommen ist, an dem sie dem Treiben nicht mehr so völlig tatenlos folgen mag, muß der Rechtgläubige nun die Bandagen etwas anziehen. Er nutzt also unsere zivilisatorischen Errungenschaften der Antidiskriminierung um den weiteren Umbau zu einer „reinen, gottgefälligen Gemeinschaft aller Menschen“ voranzutreiben. Dabei sind wir aber gar nicht so antidiskriminierend, wie unsere lieben Linksgrünen es gerne hätten. Wir diskriminieren selber an sehr vielen Stellen und verteidigen dies auch. Wir gestehen niemandem das „Recht auf Mord“ zu. Wir haben die Tötung anderer verboten und bestrafen Zuwiderhandlungen hart. Wir diskriminieren auch Kinderschänder und weisen sie in die Schranken. Wir diskriminieren alle Handlungen, die im Widerspruch zur UN-Menschenrechtscharta stehen, etwa auch die Unterordnung der Frau unter den Mann. Oder die Ungleichstellung von Homosexuellen. D.h. die Hamburger Bürgerschaft steht nun vor einem Dilemma: sie darf z.B. Homosexuelle nicht ausliefern und bei Auspeitschungen durch Rechtgläubige mit den Argument „Religionsausübung“ rechtfertigen. Den die Würde des Menschen steht über der Religionsausübung. D.h. keine deutsche Regierung kann den immer weitergehenden Forderungen der Rechtgläubigen irgendwann mehr nachgeben. An der UN-Menschenrechtscharta endet die Toleranz auch bei den tolerantesten Linksgrünen. Er wird niemals akzeptieren, dass Schwule getötet oder hart bestraft werden. Der nun anstehende Konflikt war von vorherein vorprogrammiert. Wir können nicht von der UN-Menschenrechtscharta abweichen und Rechtgläubige nicht von Koran und Scharia. Kompromisse sind nicht möglich. Denn welchen Kompromiss sollte es bei der Tötung einer „untreuen Ehefrau“ geben? Laut Scharia muss diese um das Leben gebracht werden, aber laut UN-Menschenrechtscharta darf sie nicht angetastet werden. Zwischen Leben und Tod gibt es keine sinnvollen Kompromisse. D.h. aus Sicht der Rechtgläubigen sind wir zur Diskriminierung ihrer Bedürfnisse gezwungen und können sie nicht erlauben. Dies wiederum berechtigt den Rechtgläubigen zur Gegenwehr. Alle vergangenen und aktuellen Entwicklungen zeigen, wie massiv diese aussehen kann: Isis, Bataclam, Breitscheidplatz, Notre Dam sind nur die Spitze des Eisberges! Aus Sicht Rechtgläubiger von uns selbst verschuldet! Schlimmer noch: sie halten solche Aktionen für notwendig um uns von ihrer Entschlossenheit zu überzeugen.
    Der Konflikt war vorhersehbar. Und weil linksgrüne, moderne „Antirassiten“ und Migrationsbefürworter ihn bis heute leugnen, hält sich mein Mitleid mit solchen „sturen Trotteln“ volkstümlich gesagt, auch sehr in Grenzen. Die haben uns diese Suppe eingebrockt. Nun sollen sie sie auch auslöffeln!
    Sorry das es so lang geworden ist, aber es ist wichtig, das endlich mal in aller Bandbreite zu beleuchten!

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    • Bislang das konziseste, in sich widerspruchsfreie und aus der Empirie ableitbare Psychogramm der Mentalität dogmatischer Anhänger des Islam, welches ich je gelesen habe. Großartig!

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