Abschottung beginnt im Kopf

Über Kinder- und Jugendindoktrination schiitischer Prägung

Kinder- und Jugendindoktrination war schon mehrfach Thema hier auf dem blog, z.B.:

https://vunv1863.wordpress.com/2016/08/29/kinderpropaganda/

https://vunv1863.wordpress.com/2016/09/15/reaktionen-der-szene-auf-berichte-zu-hass-kindern/

https://vunv1863.wordpress.com/2016/10/29/kaderkinder/

Das waren allermeist „Kinderangebote“ von sunnitischen Akteuren. Aber natürlich gibt es ähnliche Formate auch für die Kinder schiitischer Fundamentalisten, die ihre Kinder früh darauf vorbereiten wollen, zuvorderst Muslim zu sein und diesen Identltätsaspekt dann als wichtigsten zu empfinden. Diese identitäre Linie entspringt, wie bei christlichen Fundamentalisten auch, ihrer Glaubensüberzeugung, wonach die Umwelt im Prinzip verderbt sei und sie ihr Kind entsprechend prägen müssten. Freiheit bedeutet da Gefahr, Gefahr, dass das Kind sich selbst anders entscheiden könnte. Das muss vermieden werden.Christliche Fundamentalisten (z.B. 12 Stämme) gehen z.T. sogar ins gefängnis, um die Schulpflicht zu umgehen. Muslimische Fundamentalisten gehen einen etwas anderen Weg und versuchen es über die intensive Einwirkung von frühester Zeit.

Beispielhaft für die gedankliche Ausrichtung, für die Indoktrination, die Autosuggestion sei ein älteres Interview mit der vor einigen Tagen erwähnten Familie Özoguz erwähnt, aus 2004:

Aber nein, Bruder, nein! Es liegt nicht bloß an den Frauen. Es liegt an uns Männern. Ich habe mir eine Frau gesucht, die ein Kopftuch trägt. Wenn sie es nicht mehr tragen will – dann kann ich sagen: Du bist nicht mehr meine Frau.“ Kurzes Schweigen.
„Ohne Kopftuch“, sagt eine der Frauen auf dem Sofa, sie heißt Mihriban und hält
ihr Baby im Arm, „das ist für uns wie für andere Frauen ohne BH. Es ist Erziehungssache. Die Mädchen lernen das Kopftuch mögen. Es heißt: Man gehört dazu.“
Man gehört zu dieser Familie Özoguz, die es normal findet, dass man im Sommer um vier Uhr morgens aufsteht, um sein Gebet zu verrichten, das erste von fünfen am Tag. Dass man im Ramadan fastet. Dass man nie Alkohol trinkt, und wenn jemand anders Alkohol trinkt, verlässt man möglichst den Raum. Man kauft keine Lufthansa-Aktien, weil Lufthansa Alkohol ausschenkt und damit Geld verdient.
Eine Frau gibt fremden Männern nicht die Hand. Eine Frau versteckt ihre Schönheit unter Kopftüchern und langen Gewändern und zeigt sie nur ein paar Blutsverwandten und dem eigenen Mann.
Und nicht dessen Bruder. Wenn Gürhan Özoguz, der mit Mihriban und den vier Kindern im oberen Stockwerk lebt, wenn dieser Gürhan seinen Bruder Yavuz im Erdgeschoss besuchen will, dann klopft er vorher, und die Frauen ziehen sich Tücher über den Kopf.
„Man darf nicht denken, es ist heiß, ich bin unterdrückt, ich schwitze, ich leide“, sagt Mihriban. „Wenn man denkt, man leidet, dann leidet man auch. Nein, ich leide nicht.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31254247.html

Noch mal der Özoguz-Artikel:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/08/03/delmenhorst-teheran-und-zurueck/

Wie kommt man nun dahin, dass sich v.a. kleine Mädchen diesem Diktat beugen, dass sie sich schämen lernen, wo es v.a. am Kinderkörper nichts zu schämen gibt, dass sie lernen, ihr Leiden umzudeuten, gegen ihre schon körperlichen Empfindungen Ideologie und Autosuggestion zu setzen? Wie schafft man das? Indem man möglichst früh beginnt.

[Und nebenbei: Wer sich selber solches einredet, wird zu Kindern kaum milder sein.]

Der Bildungsauftrag wird hier erläutert:

Bildung ist in der Tat sehr wichtig, doch die Bedeutung der religiösen Bildung für eine ausgeglichene Persönlichkeit darf nicht übersehen werden. Die Welt bringt eine Generation hervor, die viel weiß, aber höchst arm an moralischen und spirituellen Werten ist. Der Heilige Prophet (ص) sprach einst mit seinen Gefährten über die Wichtigkeit der religiösen Erziehung. Er sagte ihnen, dass er fern von den Eltern der letzten Zeit war. Sie fragten ihn nach dem Grund und er erklärte, dass diese Eltern sehr viel Wert auf eine weltliche Erziehung legten, während sie die religiöse Erziehung vernachlässigten. Möge der Allmächtige uns davor bewahren, unter diesen Leuten zu sein.

http://www.al-shia.de/religioese-erziehung-der-kinder/

[Al-Shia.de ist von der gleichen Person verantwortet bei denic, die auch „Shiakids“ macht, einer Dortmunderin namens Fatima Bazzi.]

„Arm an moralischen und spirituellen Werten“? Die „verderbte“ Aussenwelt wieder, vor der man Kinder bewahren muss, will man ein guter Muslim sein.

Dafür stellt u.a. die Familie Özoguz den geneigten Eltern eine Reihe von Materialien zur Verfügung, die helfen sollen, vor allem kleine Mädchen zu dressieren:

Hier in Oldenburg, wo Zahra Özoguz, eine Tochter wirkt:

 

oder Ausmalbilder: Weiterlesen

Delmenhorst – Teheran und zurück

Aktivitäten-Übersicht Muslim-Markt Quelle:

Über den kleinen, sehr speziellen islamistischen Familienkonzern der Brüder Özoguz

Die türkischstämmigen Ingenieure und Brüder Dr. Yavuz Özoguz und Dr. Gürhan Özoguz sind seit vielen Jahren auf einem Handlungsfeld tätig, das man grob und selbstdefiniert „Dienst an der islamis(tis)chen Gemeinschaft“ nennen könnte. Von außen ist das ganze zwar weniger hehr, da die beiden Herrschaften überzeugte Islamisten schiitischer Prägung sind; selbstempfunden wollen sie jedoch wohl allen Muslimen Dienste und spezielle Angebote zur Verfügung stellen. Da davon einiges kostenpflichtig ist, wie z.B. „Halal-Zertifikate“ der Firma m-haditec GmbH, s.u., dient diese Art der Betätigung wohl auch vorwiegend dem Broterwerb.

Die islamistischen Haltungen, insbesondere die Sympathie und Nähe zum iranischen Regime, brachten sie früh ins Visier der Sicherheitsbehörden. Ihre bekannteste Aktivität ist das Portal „Muslim-Markt“, das bereits seit 1999 besteht.

In einem Interview in der taz vom letzten Jahr geben sie einige ihrer Eigenbetrachtungen preis:‘

http://www.taz.de/!5272002/

Ein recht aktueller „Offener Brief“ an Sigmar Gabriel von Y. Özoguz:

http://www.muslim-markt-forum.de/t1408f2-Brief-eines-tuerkischstaemmigen-Menschen-in-Deutschland-an-Aussenminister-Gabriel.html

Zur Schwester Aydan Özoguz, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist:

https://www.merkur.de/politik/integrationsbeauftragte-ministerin-oezoguz-brueder-sind-islamisten-zr-3274550.html

Es gibt Wikipedia-Artikel über die Brüder.

Die beiden haben beste Beziehungen bis in iranische Regierungskreise:

Vor Ort soll dann Yavuz Özuguz, Vorsitzender der Delmenhorster schiitischen Gemeinde und des bundesweiten Vereins „Islamischer Weg“ die Türen geöffnet haben. „Mein Bruder und meine Wenigkeit genießen in Iran ein hohes Ansehen“, sagte Özuguz der „NWZ“. Özuguz hatte die Reise gemeinsam mit seiner Frau begleitet. Sie gelten als Betreiber der Internetseite Muslim-Markt, die schon ins Visier der Verfassungsschützer geraten ist. Auch im Antisemitismusbericht der Bundesregierung findet die Online-Plattform Erwähnung.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/iran-fdp-politiker-claus-huebscher-zu-besuch-bei-mahmud-ahmadinedschad-a-831165.html

Neben den Brüdern sind im „Familienkonzern“ auch die Gattin von Y. Özogut, Fatima Özoguz:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fatima_%C3%96zoguz

http://web.archive.org/web/20110408020218/http://www.al-shia.de/familie/interviewfatimaoezoguz.htm

und weitere Verwandte (Kinder) tätig. Bei dem Verlag, der der einen Firma m-haditec GmbH angeschlossen ist, finden sich eine Auswahl der Aktiven:

 

Der Verlag hat religiöse Schriften im Programm. Auch eine Reihe religiöser Kinderbücher sind dabei.

So haben sie über die Jahre einen ganzen Strauß an Betätigungen an den Tag gelegt, der sich in der Breite auch in dem Übersichtsbild im „Muslim-Markt“, hier ganz oben, spiegelt.

http://www.muslim-markt.de/Service/werist.htm

Die wirtschaftlichen Betätigungen erscheinen vornehmlich über eine Firma, die m-haditech GmbH Weiterlesen

Islamistische Missionierung: Sira Projekte

Sira Projekte verschiedener problematischer Akteure

Die sogenannte „Sira“ ist die durch rein islamische Geschichtsschreibung umrissene und aus islamischer Sicht wiedergegebene Biographie des Religionsgründers des Islams Mohammed. Es gibt eine Reihe von biographischen Darstellungen aus unterschiedlichen Zeiten.

https://de.wikipedia.org/wiki/As-S%C4%ABra_an-Nabaw%C4%ABya

Der wichtigste Text ist der von Muhammad ibn Ishāq aus dem 8. Jahrhundert. Der Originaltext ging verloren, aber eine Bearbeitung von Ibn Hischām, der zwei Generationen später lebte, ist verfügbar. Eine alte deutsche Übersetzung dieser Prophetenbiographie findet sich hier:

https://archive.org/details/DasLebenMohammedsNachMohammedIbnIshak

Mohammed als der nach Binnensicht vorbildlichste Mensch stellt eine Figur dar, deren Wertschätzung die allermeisten gläubigen und praktizierenden Muslime eint. Will man also Muslime allgemein ansprechen, so liegt es nahe, diese Person als Ankerpunkt für wenig strittige Gemeinsamkeiten zu nehmen. Ähnlich wie bei christlichen Missionierungswerken („wir möchten mit ihnen über Jesus sprechen“ o.ä.) erfolgt dann die Kontaktaufnahme mit Gesprächen über diese vorbildhafte Person.

Gegenwärtig versuchen Pierre Vogel und der Frankfurter Bilal Gümüs dem Anschein nach weiterhin, die durch Ibrahim Abou Nagie aufgebaute Struktur der Strassen-Missionierung ergo Strassen-Radikalisierung aufrecht zu erhalten und auszubauen. Vor drei Tagen erneut in Frankfurt (wieder vor „My Zeil“):

 

Auch wenn dieses Projekt nicht den gleichen Erfolg hat wie das von Abou Nagie initiierte, so stellt dies dennoch eine persistierende Gefahr für jüngere Personen dar. Es ist zu hoffen, dass die Überprüfungen des Bundesinnenministeriums hinsichtlich eines Verbots als ähnliche Struktur zur im November verbotenen LIES!-Aktion bald zu Ergebnissen führen.

Die von Vogel und Gümüs verteilte Ausgabe der Prophetenbiographie ist dieses Buch von Jotiar Bamarni:

Quelle: Screenshot von http://boxvogel.blogspot.de/2016/11/we-love-muhammad-verteilt-pierre-vogel.html

Dem Verfasser selber war die Verbreitung eigentlich 2010 untersagt worden, sofern bestimmte Passagen enthalten waren:

http://files.huuu.de/pdf/Bamarni-Urteil.pdf

Ob die nachfolgend verteilten Exemplare die angemahnte Passage enthielten, ist nicht bekannt. Belegt ist aber, dass der Herr Bamarni im Jahre 2013 munter in Offenbach genau diese seine Schrift begann kostenlos zu verteilen: Weiterlesen

Charme-Offensive der Extremisten

Muslim World League und Muslimbruderschaft täuschen über Ziele

Die wahabitisch dominierte Muslim World League mit Sitz in Saudi-Arabien versucht seit ihrem Gründungsjahr 1962 als Sprachrohr aller Muslime weltweit wahrgenommen zu werden.

https://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_World_League

Die Muslimbruderschaft agiert seit der Gründung 1928 in Ägypten in vielen Ländern nach außen hin gesprächsbereit. Sie versucht ein strategisches Vorgehen aus einer gesellschaftlich unterlegenen Machtposition heraus, halten jedoch, wie auch in einigen Verfassungsschutz-Stellungnahmen zu sehen ist, weiterhin auch in Deutschland an ihrer Zielen fest (s. dazu Beiträge auf diesem blog). Terror wird von beiden allenfalls nach außen hin abgelehnt, durch Unterorganisationen oder assoziierte Gruppen jedoch ausgeübt oder mit Finanzmitteln unterstützt (s. Unterstützung der Al Qaida durch die IIRO z.B., einer MWL-Organisation). Darüber hinaus wirken beide Organisationen intensiv darauf hin, dass ein „islamisches Bewußtsein“ als politisch-weltanschauliches Gegenmodell zu dem angeblich verderbten, unreinen Westen massiv befördert wird. Segregation bei nur äußerlicher Integration ist intensiv gefördertes Ziel. Das verfängt in erheblichem Umfang, da Lobbyisten zentral positioniert sind, die aber nur als harmlose Religionsvertreter öffentlich wahrgenommen werden.

 

 

Hinsichtlich des Terrorismus sorgen die obersten Repräsentanten eben nicht dafür, dass terroristische Zweige kein Geld mehr erhalten und ausgegrenzt werden. Zum IS wird ein wenig abgegrenzt, aber das war es meist schon. Im Gegenteil wird über allerlei Wege versucht, Gelder für die Ausbreitung fundamentalistischer und extremistischer Haltungen einzusetzen (Beispiel: Indonesien). Es wird zudem versucht, fundamentalistische Haltungen als ganz übliche muslimische umzudeuten. Die Umma soll wahabitischer werden..

Dialogbekundungen, ein paar Stellungnahmen dieser beiden Organisationen sind im Grunde wertlos und allenfalls als strategisches Lippenbekenntnis zu werten.

http://www.arabnews.com/node/1097571/saudi-arabia

http://www.arabnews.com/node/1102166/middle-east

Von Frieden, Liebe und respektvoller Coexistenz wird erzählt in der Minderheitenposition. Weder die MWL noch die MB setzen sich dafür ein, dass die für sich selbst geforderten Haltungen auch gewährt werden. Im Gegenteil werden fundamentalistische Kreise, die die allgemeinen Minderheitenrechte reduzieren auf die islamischen (d.h. reduzierte Rechte für Juden und Christen und nur diese), befördert. Man sorgt dafür, dass dies unter Verkennung der tatsächlichen Modalitäten als großer Fortschritt medial gefeiert wird.

Wer solche Lippenbekenntnisse für bare Münze nimmt, begeht einen fatalen Fehler. Er verkennt die langfristige Ausrichtung, die tatsächliche Aussage der Kairoer Erklärung oder der Charta von Medina und liest nicht zwischen den Zeilen.

Über verschiedene Maßnahmen wird versucht, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, die Weiterlesen

PPP – ade?

Über die Abgabe der Prozessherrschaft bei wichtigen Aufgaben, z.B. bei der Islamismusprävention

Prolog:

Mit dem griffigen „PPP“ werden sogenannte „private public partnerships“ abgekürzt. Damit werden Partnerschaften zwischen der öffentlichen Hand und privaten, meist gewerblichen Partnern bezeichnet, die für die öffentliche Hand Aufgaben übernehmen sollen: Kostenersparnisse durch andere Tarifgestaltungen, freie Mitarbeit statt Festverträgen (Rentenkassen!) locken und überhaupt all die schwierigen Dinge, die man selber nicht regeln konnte oder wollte, werden ausgelagert.

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlich-private_Partnerschaft

 

Anfangs insbesondere von Linken pauschal und generell nahezu als Teufelswerk gesehen, haben diese Konstruktionen in manchen Bereichen einen regelrechten Boom durchlebt. Nicht selten folgte ein erheblicher Kater. Verantwortlichen wurde – die privaten Partner wollten ja ins Geschäft kommen – nicht selten nicht nur erhebliche Kosteneinsparungen und eine nachgerade unerhörte Flexibilität („hire and fire“ geht bei einem öffentlichen Dienstherrn oder auch nur ordentlichen Arbeitsverträgen nicht so einfach, auch nicht die sub-sub-sub-sub-Vergabe) versprochen, sondern auch im Nu sozusagen blühende Landschaften in Aussicht gestellt. Da wurde geschwurbelt, gepower-pointet und versprochen, was Pixel und Kehle hergaben. Die öffentlich Verantwortlichen gerieten unversehens in den Strudel von Verkaufsgesprächen. So mancher wird das nicht so recht gemerkt haben und hinterfragte die „Beratung“ zu wenig. Hinweise auf allzu freizügiges Schönrechnen der Kostenersparnisse verhallten manches Mal ungehört. Die Verträge selber wurden inhaltlich oftmals sogar jenen, die sie im Auftrag der Öffentlichkeit genehmigen mussten, vorenthalten: Geschäftsgeheimnis! Man schloss also manchmal sogar relativ blind Verträge, trat Verantwortung ab und rieb sich die Hände. Das würde man als sparsamer Haushälter dem Steuerzahler gut verkaufen können.

Bei stark umschriebenen und genau eingegrenzten Aufgaben mag das angehen. Bei anderen hingegen, die langfristige Herausforderungen oder Großprojekte abdecken sollen, muss sich schon alleine die Frage stellen, ob eine zusätzliche Verwaltungsebene und Gewinne, die der öffentliche Auftraggeber ja auch mitzahlen muss, nicht am Ende des Tages die Sache teurer machen oder bei der Qualität der Leistung an Orten gespart wird, die man – die Prozess-herrschaft ist ja abgetreten – so nicht wollte. Je weniger umschrieben die Aufgabe oder die Dienstleistung sind, je weniger die Ergebnisse tatsächlich messbar sind, desto anfälliger sind solche Konstruktionen dafür, reine Meinung statt Fakten zum Maßstab der Dinge zu machen. Im Verkaufsgespräch und als reine Meinung gelingt schon mal problemlos die Quadratur des Kreises.

Das ist in gewisser Weise auf den Sektor der Auslagerung von Deradikalisierung, Prävention und Information übertragbar. Prolog Ende.

Die grundsätzliche Schulbildung ist eine hoheitliche Aufgabe und daher jenseits von Privatschulen, die Weiterlesen

Berlin: Nil novi sub sole

Über den islamischen Hilfsverein „Die barmherzigen Hände e.V.“, einen Kooperationspartner der NBS

Bei dem Hilfsverein „Die barmherzigen Hände e.V.“ wird wegen des Namens eher an einen christlich konnotierten Hilfsverein gedacht werden. Das ist jedoch ein Fehleindruck, Barmherzigkeit findet sich auch im Islam als positives Konzept wie man nicht erst seit den Schriften von Mouhanad Khorchide wissen kann. Nicht immer verbirgt sich hinter der im Munde geführten Barmherzigkeit jedoch eine menschenfreundliche Haltung. Manchmal gibt es auch ganz andere Gründe, warum dieser positiv besetzte Begriff verwendet wird. Er klingt ja auch einfach gut, friedlich und nach warmer Menschlichkeit.

Die Neüköllner Begenungstätte (NBS) war bereits mehrfach Thema hier auf dem blog, zuletzt:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/04/05/moschee-report-teil-1-ein-nachtrag/

Am 06.05.2017 veranstaltet die Neuköllner Begegnungsstätte ein Benefiz-Event, für das sie einen Co-Veranstalter hat:

 

Noch mal größer:

 

Der Verein „Die barmherzigen Hände e.V.“ ist Mitveranstalter. Was verbirgt sich nun hinter dem Verein? Auf der Facebook-Seite finden sich Informationen: Weiterlesen

Stralsund: Goethe war gut

Über die aktuellen Betätigungen des „Weimar Institut für geistes- und zeitgeschichtliche Fragen e. V.“

Das „Weimar Institut für geistes- und zeitgeschichtliche Fragen e. V.“ ist ein Verein, der maßgeblich auf die Initiative des Rechtsanwalts Andreas Abu Bakr Rieger und einiger anderer Konvertiten (vornehmlich) im Jahr 1996 zurückgeht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Weimar_Institut

Der Vereinssitz ist in Weimar. Das Institut ist Herausgeber der Islamischen Zeitung, deren Chefredakteur Stefan Sulaiman Wilms ist:

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Zeitung

In den Jahren nach 2000 wohl war das Institut in Potsdam aktiv:

Ganz anders sieht es in der Weinbergstraße 21 aus – die zweite Anlaufstelle für Potsdamer Muslime: das Gebäude des Weimar Instituts für geistes- und zeitgeschichtliche Fragen e.V.. Die hübsch sanierte Villa besitzt im Gegensatz zur Al Farouq-Moschee mehrere großzügige Räume für das Gebet. […] Neben Bosniern, Iranern und Marokkanern gehören vorwiegend zum Islam Konvertierte dem Institut an. Rund 50 Mitglieder hat der Verein in Potsdam, darunter viele Familien mit rund 40 Kindern.

Bei aller Unterschiedlichkeit der Gebäude: Was die Gemeinden in der Leipziger und in der Weinbergstraße eint, ist ihre offizielle Ablehnung des politischen Fundamentalismus und seinem verkündeten Hass gegen die Werte des Westens. […] 

Vorwürfe anderer Art bestehen gegen das Weimar-Institut. Hinter ihm steht die international agierende Murabitun-Sekte. Der Potsdamer Instituts-Geschäftsführer Ahmad Gross war sogar Schüler des Sektenführers Ian Dallas, der sich Scheich Abdalqadir Al-Murabit nennt. Dallas soll in seinen Schriften Adolf Hitler „als erstaunliches und enttäuschend unerfülltes Genie“ gerühmt haben. Auch die deutsche Murabitum-Bewegung soll laut Verfassungsschutz schon in den 90er Jahren mit „aggressiv-antidemokratischen“ und „antisemitischen“ Publikationen auf sich aufmerksam gemacht haben. Jedoch sei bei der Gründung des Weimar-Instituts ein direkter Bezug zu den Murabitum vermieden worden – allerdings ohne im Kern von den Ideen des Scheichs abzurücken. Gegenüber den PNN bestätigte Gross diese Verbindungen.

http://www.pnn.de/potsdam/58971/

Zu den Betätigungen in Potsdam 2006/2007 siehe auch den Verfassungsschutzbericht des Landes Brandenburg 2008, S. 140:

http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/media_fast/4055/VSB_2008.pdf

Die Eigendarstellung des Instituts bzw. das Marketung der Betätigungen finden sich auf der Internetseite des Instituts:

In diesem Sinne lassen sich die regelmäßigen Aktivitäten und Angebote des Weimar Institut e.V. folgendermaßen gliedern:

• Bildungsarbeit und Dienstleistungen für muslimische Frauen und Jugendliche
• Organisation und Durchführung von Bildungsreisen
• Organisation und Durchführung von öffentlichen Vorträgen und Seminaren
• Teilnahme an und Mitgestaltung von Dialog-und Trialogveranstaltungen, Seminaren und Podiumsdiskussionen
Bürobetrieb in Weimar, als Dienstleistung für Kulturinteressierte aus aller Welt.
• Kooperation mit öffentlichen Schulen im Bereich Dialog, Integration und Information
• allgemeine Integrationshilfe
• religiöse Hilfestellung und Beratung für junge und neue Muslime
• Kooperation mit kulturellen und sozialen Einrichtungen in Europa und Afrika
• Betrieb eines Seminarzentrums in Stralsund
• Größere Textübersetzungen
• „Tag der Begegnung“
• Kurse zum Studium von Quellentexten
• Vorträge und Seminare
• Interreligiöser Dialog
• Sprachkurse Deutsch für ImmigrantInnen und StipendiatInnen
• Sprachkurse Arabisch für Erwachsene, Jugendliche und Kinder
• Stadtführungen durch & Seminare in Weimar“

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