Germanys Muslims: Jetzt auch in Frankfurt?

Dependance in Frankfurt wird aktiv

Über eine neue „muslimische Bürgerwehr“ war bereis vor 8 Wochen berichtet worden:

https://vunv1863.wordpress.com/2017/06/11/moenchengladbacher-buergerwehr/

Es gab nachfolgend, Wochen später, eine kleine Berichterstattung in den Medien:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article167102161/Germanys-Muslims-wollen-Glaeubige-vor-Islamhass-schuetzen.html

https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/muslims-in-germany-in-rocker-kutten-das-sagen-die-bandidos-zu-der-neuen-gruppe-aus-nrw-id211381177.html

https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/germanys-muslims-in-rocker-kutten-welche-ziele-verfolgt-der-gruender-marcel-k-aus-duisburg-id211391623.html

Aktuell scheint sich ein Frankfurter Ableger formieren zu wollen:

 

Schon nach wenigen Stunden ist diese neue Präsenz von über 50 Personen wahrgenommen und Weiterlesen

Prävention, Jugendarbeit: Insan e.V.

Konkurrenz für das Violence Prevention Network e.V. (VPN)?

Über das ganze Land verteilt entstehen derzeit Institutionen, die sich dem wachsenden Bedarf an Präventionsdienstleistungen und Jugendarbeit widmen wollen. Das ist an sich in Ordnung, wenn bestimmte Standards eingehalten werden. Da wegen mangelnder Evaluationen im Bereich Islamismus-Bekämpfung derzeit aber noch wenig belegbar ist, ob und welche Konzepte tatsächlich zu einer Veränderung problematischer Haltungen führen, werden vom Bund und in den Bundesländern verschiedene Handlungsstränge verfolgt. Oftmals herrscht ein regelrechter Wildwuchs, da zwar einiges an Mitteln ausgeschüttet wird (was u.a. politische Tatkraft beweisen soll), aber nicht selten wenig Vorgaben jenseits der Formalien und sehr allgemein gehaltener Förderleitlinien bestehen. Vergaben erfolgen manchmal nicht nach der sachlichen Sinnhaftigkeit könnte man meinen, sondern nach Kriterien, die manchesmal interessengeleitet erscheinen. Anders ist es kaum zu erklären, dass für relative Wellness-Projekte wie das Projekt „Doppeleinhorn“* Gelder aus Mitteln eines Bundesprogrammes vergeben werden, die in der Höhe fast schon die dringend benötigte Beratungsstelle in Hildesheim eines seriösen Trägers ermöglichten. Diese aber wird – so war bis vor drei Tagen, s.u., der letzte Sachstand – keine Mittel erhalten, weil man, ja, auch für… merkwürdige … Sachen wie das „Doppeleinhorn“ leider schon alles aufbrauchte…

Diese leichte Unordnung, die bis an fehlgeleiteten Aktionismus reicht, führt dazu, dass sich mancher berufen fühlt, auch solche Dienstleistungen anzubieten. Schließlich werden – sobald ein Masterplan da ist oder sich in mancher Evaluation auch erweisen sollte, dass man wenig bewirkte – manche Geldquellen versiegen. Carpe diem!

Bei manchen Projekten, s.o., kann man schon vor solchen Dingen wie Evaluation oder auch nur ordentlichen Zahlen seine Zweifel an der Sinnhaftigkeit haben. Nett. Aber oft auch nur das. Manche sind auch vom Konzept her gar nicht evaluierbar: Ich werkle, also bin ich. Bei anderen Projekten hingegen muss man Zweifel an der Haltung der ausführenden Akteure haben. Mission unter dem Deckmantel der Prävention, öffentlich honoriert, erscheint manchem als wunderbarer Plan, das Angenehme mit dem (für sich) Nützlichen zu verbinden.

Ein noch ganz junger Verein, er ist keine zwei Monate alt, möchte nun auch Jugendarbeit anbieten:

In diesem Kontext wollen wir als Insan e. V. einen wichtigen und notwendigen Beitrag in der Jugendarbeit leisten. Die Jugendlichen sollen bei ihrer sozialen und individuellen Entwicklung, Integration und Partizipation in die Gesellschaft unterstützt werden. Es sollen Grundlagen geschaffen werden, die die individuelle und soziale Entwicklung der Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gesellschaftsfähigen Persönlichkeit fördern. Durch Verständigung, Dialog und Förderung eines sozialen Miteinanders sollen Unterschiede respektiert, Isolation aufgehoben und Gemeinsames gefördert werden. Die Jugendarbeit wird nach demokratischen Grundsätzen basierend auf die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland verwirklicht. Im Rahmen der außerschulischen Jugendarbeit und Jugendbildung sollen Lern- und Bildungsprozesse in diversen Lernorten und -formen stattfinden. Das Bildungs- und Lernfeld gestaltet sich in Form von Lesezirkeln, Gesprächsrunden, Vortragsveranstaltungen, Workshops, Seminaren, Exkursionen, Studienreisen oder freizeitpädagogischen Aktivitäten. Dadurch soll u. a. eine aktive Sozialisierung und gesellschaftliche Eingliederung verwirklicht werden.

https://www.facebook.com/insanev2017/

Der Verein hat nach Vereinsregister seinen Sitz in Frankfurt, im „Gepidenforum 12“ ist dort verzeichnet. Das ist in Unterliederbach.

Die zugehörende, noch ziemlich leere Internet-Seite ist hingegen auf einen jungen Mann aus Langen angemeldet:

http://www.insanev.de/

 

Quelle: denic, Abruf 06.08.2017

 

Wer aber steht nun hinter Insan e. V.? Weiterlesen

Hamas allein zuhaus

„Protest gegen die Schließung der Al-Aqsa-Moschee“ an der Frankfurter Hauptwache war schwach besucht

Für den heutigen Samstag waren kurzfristig in verschiedenen Städten einige Mahnwachen angesetzt worden, die eine aktuelle Debatte um die Sicherheitsvorkehrungen an der Jerusalemer Al-Aqsa-Moschee aufgriffen. Nach einem Attentat auf Israelis waren Teile des Tempelbergs nicht zugänglich:

https://www.tagesschau.de/ausland/jerusalem-tempelberg-schiesserei-105.html

Es kam daraufhin zu Unruhen, da die temporäre Zugangsbeschränkung und die Installation von Metalldetektoren nicht akzeptiert wurden:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/israel-tempelberg-ostjerusalem-protest-gewalt

Der Koordinationsrat der Muslime hatte am Mittwoch eine Stellungnahme dazu veröffentlicht, in der die Sicherheitsmaßnahmen kritisiert und die Bundesregierung zu Handlungen aufgefordert wurde:

Zudem sehen die neuen israelischen Sicherheitsmaßnahmen Metalldetektoren an den Zugängen zu den Gebetsplätzen der Heiligtümer vor. Die Schließung verstößt gegen das universelle Menschenrecht der ungehinderten Religionsausübung und gegen internationales Recht, was auch regelt, dass die Muslime für die Verwaltung innerhalb der Heiligen Stätte zuständig sind.

Deshalb verurteilen wir dies und befürchten darin eine weitere Eskalationsstufe, die weder der Sicherheit der Palästinenser und Israelis noch dem Frieden in dieser Region dient. Wir rufen die Weltgemeinschaft, die nationalen Regierungen, allen voran die Bundesregierung auf, so schnell wie möglich alles Erdenkliche zu tun, damit dieser Eskalation Einhalt geboten wird. Die Schließung der Al-Aqsa-Moschee mit Predigtverbot zum Freitagsgebet am höchsten Feiertag in der Woche der Muslime, trägt nicht zur Lösung des Konfliktes bei. Es muss vor allem alles getan werden, dass der Konflikt nicht weiter religiös aufgeladen wird.

http://islam.de/29024

Zu diesem Zeitpunkt war bereits absehbar, dass die Zugangsbeschränkung temporär sein wird, sich wahrscheinlich auf bestimmte Nutzergruppen beschränken wird und nur dem jüngsten Attentat geschuldet war. Nichtsdestotrotz wurde so agiert, als sei eine vollständige und dauerhafte Schließung erfolgt. In diesem Kontext stehen die Aufrufe, hier der Frankfurter.

 

Ob die Gesamtheit der „palästinensischen, arabischen und islamischen Vereine in Frankfurt“ überhaupt tatsächlich befragt wurde, ist nicht bekannt. Bekanntere Funktionäre  der Vereine wurden bei der Mahnwache nicht gesichtet – bei allerdings beschränktem Überblick.

Gegen 13 Uhr war das Aufkommen zunächst sehr überschaubar: Vielleicht 50-60 Teilnehmer, darunter viele Frauen und Kinder schwenkten Fahnen, eine große diente als Windfang und Hintergrund für den jeweiligen Redner. Einige kleinere Trupps von Kindern und jungen Mädchen liefen Weiterlesen

Frankfurt: As Salam Moschee war auch Anlaufstelle von Abu Walaa

Anfang Februar fanden in Frankfurt einige Razzien statt, die im Zusammenhang mit der Suche nach einem terrorverdächtigen tunesischen Mann standen, der schon länger im Visier der Sicherheitsbehörden war. Es gab eine Reihe von Vorwürfen, die in diesen Berichten nach den Razzien einmal zusammengefasst werden:

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Anti-Terror-Razzia-Zwei-Frankfurter-Gebetshaeuser-im-Visier;art675,2456806

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/wer-war-der-mann-hinter-der-terrorzelle-in-frankfurt-14819217.html

Neben der Bilal-Moschee war die As Salam Moschee die zweite Einrichtung in Frankfurt, die zeitgleich durchsucht wurde. Sie ist in der Nordweststadt, in der Thomas-Mann-Straße 6 C03. Dies dürfte einige Nachbarn überrascht haben. Bei dieser Moschee war die Darstellung nach außen hin freundlich und verbindlich:

Gemeinsam mit dem Pfarrer der Gemeinde hatte sie im Sommer die Idee der Tafel für Toleranz und Miteinander. Der Platz dafür war schnell gefunden und in der ortsansässigen As-Salam-Moschee auch ein Kooperationspartner. Gemeinsam konnte man die Tafel auf die Beine stellen.

http://www.fr.de/frankfurt/nordweststadt-gemeinsam-essen-und-spass-haben-a-421716

oder auch aus dem Jahr 2015

As-Salam arbeitet deswegen mit verschiedenen sozialen Einrichtungen des Quartiers zusammen und lädt Experten für Gesprächsrunden ein: Pädagogen und Psychologen zum Beispiel, die auch Eltern über Erziehungsfragen beraten. Als besonders wichtig erscheint es El Ghouti, Kinder und Jugendliche über den richtigen Islam aufzuklären, über die nur kleinen Unterschiede zwischen Bibel und Koran und dass alle Menschen gleich sind, egal ob Moslem oder Christ – ISIS nämlich, so El Ghouti, sei „barbarisch und inakzeptabel“. [Überschrieben mit: „Großartiges Engagement“, SHM] Finanzielle und beratende Unterstützung erhält As-Salam vom Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Kicken-vertreibt-dumme-Gedanken;art675,1383008

Der Herr El Ghouti erhielt einen Ehrenpreis für seine Betätigungen:

Der Herr El Ghouti war immer wieder im Vorstand dieser Moschee:

As Sallam HE-Frankfurt_am_Main_VR_14414+Chronologischer_Abdruck-20170720202110

Auch die eigenen Feiern wirkten nach außen so „bunt“ und schön, dass es das Herz erwärmen musste:

 

Neben bzw. an der Moschee hat ein Familien-Verein seine Einrichtung sowie eine angeschlossene „arabische Schule“: Weiterlesen

Tarik ibn Ali in Birmingham festgenommen

Vorwurf: Bildung einer Terrorzelle auf Mallorca und Geldsammeln für den IS

Über Tarik ibn Ali war auf diesem blog mehrfach berichtet worden, als Einstieg:

https://vunv1863.wordpress.com/2015/05/07/tarik-ibn-ali-dossier/

und

https://vunv1863.wordpress.com/2016/03/25/das-nador-netzwerk/

Die Facebook-Seite von Tarik ibn Ali. Chadlioui hat ca. 70.000 Follower auf Facebook:

 

Die Daily Mail meldet nun, dass der heute in Birmingham festgenommene Mann Tarik Chadlioui alias Tarik ibn Ali sei. Ihm werde die Bildung einer Terrorzelle auf Mallorca vorgeworfen: Weiterlesen

Nur nicht drüber reden

Über den neuen Vorstand des Frankfurter „Rats der Religionen“

Der Frankfurter Rat der Religionen hat sich aktuell neu konstitutiert:

http://rat-der-religionen.de/portfolio/frankfurter-neue-presse-berichtet-ueber-neuen-vorstand

Leider wurde die Chance zu einem echten Neuanfang versäumt. Die jüdische Gemeinde ist immer noch außen vor, es gelang offensichtlich nicht, sie wieder einzubinden. Die neue Aufstellung, der Vorstand:

„Prof. Dr. Joachim Valentin
Dr. Karsten Schmidt
Saber Ben Neticha
Dr. Christophe Fleege
Dr. Armin Eschraghi“

Die gesamten Mitglieder:

http://rat-der-religionen.de/ueber-den-rat/mitglieder

Alternativ wird jetzt anscheinend darauf gesetzt, Information und damit auch mögliche Kritik an einzelnen Ratsmitgliedern bzw. an deren Entsendungsstrukturen  dadurch zu verunmöglichen, dass man auf Intransparenz setzt:

Quelle: Seite des Frankfurter Rats der Religionen, Abruf 18.05.2017

 

Herr Taskinsoy ist – nicht nur auf diesem blog – an vielen Stellen im Internet auffindbar als Person, die für DITIB-Strukturen auftritt. Bis vor wenigen Monaten war er als Delegierter für die DITIB auch beim Rat der Religionen Frankfurt aufgeführt:

 

Ob sich da aktuell etwas geändert hat oder ob das weiterhin so ist, er also Delegierter für die DITIB ist, man dazu nur nicht öffentlich stehen mag, ist nicht bekannt. Und man sorgt – offensichtlich vom restlichen Rat gebilligt – dafür, dass es intransparent bleibt oder wird.

Ähnlich verhält es sich bei Herrn Neticha. Er saß für den Deutsch-Islamischen Vereinsverband e.V. Weiterlesen

Hilfsvereine: Sieben Ähren für Indonesien

Über den Frankfurter Hilfsverein „Sieben Ähren e.V.“ und seine Mimese

Liest man den Namen des Frankfurter Hilfsvereins „Sieben Ähren e.V.“, so steigen Assoziationen an Überlieferungen aus der Bibel auf. Die Geschichte von den sieben fetten und den sieben dürren Ähren stammt aus dem Buch Mose. Erzählt wird dort die Geschichte von Joseph, der die Träume des Pharao deutet. Der Traum steht so in der Bibel, 1. Mose 41:

5 Und er schlief wieder ein, und ihn träumte abermals, und er sah, daß sieben Ähren wuchsen an einem Halm, voll und dick. 6 Darnach sah er sieben dünnen Ähren aufgehen, die waren vom Ostwind versengt. 7 Und die sieben mageren Ähren verschlangen die sieben dicken und vollen Ähren. Da erwachte Pharao und merkte, daß es ein Traum war.

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/41/

Der Vereinsname könnte also Bezug auf diese Stelle in der Bibel nehmen.

Ein Motiv mit sieben Ähren findet sich jedoch auch im Koran in der Sure 2, Vers 261. Dort heißt es:

Das Gleichnis derjenigen, die ihren Besitz auf Allahs Weg ausgeben, ist das eines Saatkorns, das sieben Ähren wachsen läßt, (und) in jeder Ähre hundert Körner. Allah vervielfacht, wem Er will. Und Allah ist Allumfassend und Allwissend.

http://islam.de/13827.php?sura=2

Es geht also um den Verdienst, den Mildtätikeit im Namen des Glaubens einbringen soll im Diesseits und Jenseits.

Ein Verein, der sich so nennt, spielt also gleichzeitig mit den christlich und den islamisch konnotierten Assoziationen. Bei Sichtung der Internetpräsenz des Vereins klärt sich dies jedoch.

Die Seite des Vereins:

http://www.siebenaehren.de/

Dort wird v.a. auf muslimische Spender abgestellt, Spender, die mit den Worten Zakat (pflichtgemäße Abgaben, Almosen) und Sadaqah (freiwillige Abgabe, Spende) etwas anfangen können.

Wer auf der Vereinsseite interessiert ist, welche Personen nun hinter dem Verein stehen, die Personen also, an die im Zweifelsfall das Geld geht, wird beim Impressum fündig: Weiterlesen